Soziale Berufe
Erziehung & Pflege
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Ausbildung als Altenpfleger / Altenpflegerin

Als Altenpfleger betreust und pflegst du Senioren, damit sie gut durch ihren Alltag kommen. Alles zu den Aufgaben, der Ausbildung und dem Gehalt eines Altenpflegers erfährst du hier und in unserem Video !

Job-Check: Altenpfleger/in
Grundlagen für diese Ausbildung
Ausgeprägte soziale Ader
Freundliches und geduldiges Wesen
psychische Belastbarkeit
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
1.170 €
1.230 €
1.330 €
2.980 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Was machst du als Altenpfleger/in?

In Altenwohnheimen betreuen Altenpfleger und Altenpflegerinnen pflegebedürftige Senioren. Du bist rund um die Uhr für deine Patienten da und unterstützt sie in ihrem Alltag.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Dabei begegnen dir folgende Aufgaben:

  • Pflegen: Du unterstützt hilfsbedürftige Senioren, wann auch immer sie dich brauchen: Du hilfst ihnen beim Anziehen, wäschst und pflegst sie und dosierst ihre Tabletten richtig. Zudem achtest du darauf, dass sie sich gesund ernähren und begleitest sie bis hin zum Tod.

  • Betreuen: Weil ältere Menschen häufig alleine und einsam sind, hilfst du ihnen beim Planen ihrer Tagesabläufe. So organisierst du zum Beispiel Spielerunden mit anderen Senioren und hast immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Ängste.

  • Beratung der Angehörigen: Als Pflegerin stehst du in ständigem Kontakt mit Angehörigen und informierst sie regelmäßig über den Zustand der Pflegeperson und die Pflegemaßnahmen. 

  • Dokumentation der Pflegemaßnahmen: Du überwachst den Gesundheitszustand deiner Patienten und achtest auf Auffälligkeiten, die du dann schriftlich festhältst. Bei starken gesundheitlichen Veränderungen informierst du den zuständigen Arzt und schlägst neue Behandlungsmöglichkeiten vor. 
Neue Berufsbezeichnung!

Seit 2020 heißt dieser Ausbildungsberuf nicht mehr „Altenpfleger“, sondern „Pflegefachmann“. Das liegt daran, dass die Ausbildungen zum Altenpfleger, zum Gesundheits- und Krankenpfleger sowie zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zusammengelegt wurden. Du bist nach deiner Ausbildung also ein echtes Allroundtalent in der Pflegebranche!

Was verdienst du als Altenpfleger/in?

Deine erste Vergütung bekommst du schon in der Ausbildung. Die Höhe wird entweder durch einen Tarifvertrag oder von deinem Ausbildungsbetrieb bestimmt. Mit Tarifvertrag verdienst du im ersten Ausbildungsjahr 1.170 € brutto pro Monat. Im zweiten Jahr kannst du mit einem Verdienst von 1.230 € rechnen und im dritten Jahr bekommst du sogar 1.330 € monatlich. 

Nach abgeschlossener Ausbildung steigst du mit einem Anfangsgehalt von 2.980 € brutto ins Berufsleben ein. Mit steigender Berufserfahrung liegt dein Durchschnittsgehalt bei 3.170 € brutto im Monat. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Deine Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut, denn wie die meisten Pflegekräfte wirst du als Altenpfleger dringend gesucht. Sorgen um deine Zukunft brauchst du dir also keine zu machen! 

Passt die Ausbildung zum Altenpfleger zu dir?

Du hast ein Herz für ältere Menschen? Mit deiner Lebensfreude hast du schon oft andere motiviert? Deine sympathische Art gefällt jedem? Dann scheinst du als Altenpflegerin oder Altenpfleger super geeignet zu sein!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Altenpflege-Ausbildung das Richtige für dich ist.

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 
Deine soziale Ader ist stark ausgeprägt. Verantwortung zu übernehmen macht dir Angst. 
Du bist die Ruhe in Person und verlierst selten die Geduld.

Du bist psychisch nicht belastbar.

 Mit deinen kranken Großeltern kommst du super klar.  Einfühlsamkeit ist nicht gerade deine Stärke.
Du bist ein Motivationstalent.

Bei Blut und andere Körperflüssigkeiten wird dir schlecht.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Altenpfleger haben gute Zukunftsaussichten. Denn egal, ob du in Alten- und Pflegeheimen oder in Privathaushalten arbeitest, du bist überall sehr gefragt. Möchtest du die Karriereleiter weiter hinaufklettern, kannst du zusätzlich verschiedene Weiterbildungen machen. Damit erhältst du nicht nur ein höheres Gehalt, sondern kannst auch eine Führungsrolle übernehmen.

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Karrierechancen

Die folgende Tabelle zeigt dir, welche Weiterbildungen sich hierfür eignen:

Pflegedienstleiter/in
(9 Monate)
 

Als Pflegedienstleiter managst du alle organisatorischen Aufgaben. Das heißt, du übernimmst die Bereiche der Personalführung, Diensteinteilung und Qualitätskontrolle.

Fachwirt/in -Gesundheit-und Sozialwesen 
(6 Monate)

Nach dieser Weiterbildung weißt du, wie du Pflegepersonal korrekt einsetzt und darfst die Leitung eines Personalteams übernehmen. 

Altentherapeut/in
(1 Jahr)

Als Altentherapeut aktivierst du mit speziellen Konzepten das Gedächtnis deines Patienten an und sorgst dafür, dass er sich besser orientieren kann. Daher arbeitest du häufig mit demenzkranken Senioren. 

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Altenpfleger brauchst du einen Hauptschulabschluss. Hast du die mittlere Reife (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife (Abitur), stehen deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz sogar noch besser. 

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Schulabschluss von Azubis

Zusätzlich hilft dir Interesse an folgenden Schulfächern:  

  • Biologie: Altern, Krankheit und Heilung sind biologische Vorgänge. Mit etwas Vorwissen rund um den menschlichen Körper verstehst du diese Prozesse besser. 
  • Mathe: Als Altenpfleger solltest du Kosten für Pflegeleistungen abrechnen können.
  • Deutsch: Du erklärst Senioren ihre Pflegemaßnahmen verständlich und erstellst Pflegeprotokolle ohne Rechtschreibfehler.

Wo kannst du als Altenpfleger/in arbeiten?

Weil du überall gebraucht wirst, hast du eine große Auswahl an Arbeitgebern. Bei Arbeitsplätzen wird hauptsächlich zwischen ambulant und stationär unterschieden.

Ambulante Pflege bedeutet, dass du täglich mehrere Senioren in ihrem Zuhause besuchst und ihnen deine Hilfe bietest. Dazu gehört zum Beispiel, Pflegebedürftige zu waschen, ihnen Essen zuzubereiten oder sie anzuziehen. Bei stationärer Pflege können die Patienten hingegen nicht mehr zuhause versorgt werden, sondern leben in einer Pflegestation. Mögliche Arbeitsplätze sind daher: 

  • Alten- und Pflegeheime
  • Pflege- und Rehabilitationskliniken
  • Hospize
  • Privathaushalte

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Pflegebedürftige Menschen müssen rund um die Uhr versorgt werden. Daher arbeitest du als Altenpfleger im Schichtdienst. Das heißt, du arbeitest je nach Dienstplan früh, spät oder auch nachts – und das teilweise auch am Wochenende. Außerdem gibt es den sogenannten Bereitschaftsdienst, das heißt, du bist du in Notfallsituationen erreichbar. 
Für diesen besonderen Einsatz bekommst du zu deinem Gehalt einen Bonus und Schicht-Zulagen

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Wie in den meisten Gesundheits- und Pflegeberufen trägst du als Altenpfleger eine Arbeitskleidung. Sie besteht aus einem Kittel, Einweghandschuhen und einem Mundschutz

Wie läuft die Ausbildung zum Altenpfleger ab?

Die Ausbildung zum Altenpfleger dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du bist abwechselnd in der Altenpflegeschule und im Ausbildungsbetrieb, also zum Beispiel in einer Pflegestation. Das hilft dir, Theorie und Praxis direkt miteinander zu verknüpfen. 

Nach bestandener Abschlussprüfung darfst du dich dann staatlich anerkannter Altenpfleger oder staatlich anerkannte Altenpflegerin nennen. 

Die neue Ausbildung zum Pflegefachmann, die es seit 2020 gibt, läuft genauso ab. Allerdings vertiefst du dich in dieser Ausbildung nicht auf die Altenpflege, sondern erfährst zusätzlich etwas über die Bereiche der Gesundheits- und Kranken- beziehungsweise Kinderkrankenpflege. In verschiedenen sozialen Einrichtungen sammelst du praktische Erfahrungen. 

Was lernst du in deiner Ausbildung zum Altenpfleger?

In der Altenpflegeschule lernst du, worauf du beim Umgang mit Patienten achten solltest. Im Ausbildungsbetrieb, also meistens in einem Altenpflegeheim, kannst du dein Wissen direkt anwenden und sammelst so erste Erfahrungen.

Jahr In der Berufsschule In der Praxis
1
  • Wie gehe ich mit älteren und hilfsbedürftigen Menschen um?
  • Wie wende ich verschiedene Pflegemethoden an?
  • Welche meiner Pflege-Tätigkeiten muss ich dokumentieren? 
  • Worauf achte ich bei der Planung von Arztbesuchen?
  • Du bekommst einen Einblick in die täglichen Aufgaben eines Altenpflegers. 
  • Bei Untersuchungen begleitest und betreust du Senioren. 
  • Du lernst, wie man Blutdruck und Temperatur misst.
  • Wie erkläre ich Patienten ihre Pflegemaßnahmen verständlich? 
  • Wie verabreiche ich Medikamente?
  • Was muss ich bei der Tagesplanung der Senioren beachten? 
  • Du darfst erste Aufgaben mit den Senioren selbstständig durchführen.
  • Unter Aufsicht führst du ärztliche Therapien durch. 
  • Du sprichst mit den Angehörigen der Pflegeperson.
  Zwischenprüfung
3
  • Wie bestimme ich die gesundheitliche Entwicklung meiner Pflegepersonen?
  • Was mache ich, wenn ein Patient im Sterben liegt?
  • Wie gehe ich mit Verstorbenen und ihren Angehörigen um?
  • Unbeaufsichtigt verbringst du Zeit mit Senioren und umsorgst sie.
  • Du planst Tagesabläufe deiner Patienten.
  • Zum Überblick dokumentierst du deine Arbeit. 
  Abschlussprüfung

Du möchtest andere Menschen medizinisch versorgen, aber hättest gerne Patienten aus unterschiedlichen Generationen? Dann schau dir unser Video zur medizinischen Fachangestellten an. % Thumbnail medizinische Fachangestellte

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