Kaufmännische Berufe
Verkauf
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Seit du Denken kannst, interessierst du dich für Autos? Dann mach dein Hobby zum Beruf und starte deine Ausbildung zum Automobilkaufmann oder zur Automobilkauffrau. Was Automobilkaufleute machen, wie viel sie verdienen und ob die Ausbildung zu dir passt, erfährst du jetzt. 

Was machst du als Automobilkaufmann/frau? 

Als Automobilkaufmann oder Automobilkauffrau bist du Ansprechpartner Nummer 1 bei allen Fragen rund um Autos und Motorräder. Dabei leitest du die fertig produzierten Fahrzeuge aus der Werkstatt direkt an den Kunden weiter.  

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Deine wichtigsten Aufgaben als Automobilkaufmann/-frau

Damit der Verkauf reibungslos abläuft, übernimmst du verschiedene Aufgaben:

  • Organisation und Einkauf: Du vergleichst verschiedene Angebote für Neu- und Gebrauchtwagen. Ist etwas Passendes dabei, schlägst du zu. Außerdem behält du den Lagerbestand immer im Auge und bestellst bei Bedarf neue Ersatzteile und Kfz-Zubehör. 

  • Finanzen und Preise: Sind die Fahrzeuge in deiner Lagerhalle angekommen, kalkulierst du die Preise, zu denen du die Fahrzeuge weiterverkaufst. Zusätzlich berechnest du Reparaturkosten und hast den Überblick über alle Rechnungen. 

  • Werbung und Marketing: Du fotografierst Motorräder für Online-Anzeigen und veröffentlichst Gebrauchtwagenangebote im Internet. Zusätzliche lockst du mithilfe von Werbeplakaten und Rabattaktionen die Kunden in dein Autohaus. 

  • Informieren und Beraten: Nun berätst du Kunden, die ein Auto kaufen wollen. Dabei merkst du schnell, ob sich dein Kunde für E-Autos interessiert, einen funktionalen Familien Van sucht oder von schnellen Flitzern fasziniert ist. Du beantwortest Fragen, erklärst Besonderheiten und begleitest Probefahrten.

  • Vertrag und Verkauf: Der Kunde hat sich entschieden? Dann stellst du ihm zuerst Finanzierungsmöglichkeiten und Versicherungen vor. Danach erstellst du den Vertrag für den Verkauf des Fahrzeugs. Ist alles unterschrieben, vermerkst du den Verkauf in der Buchführung und listest Kosten und Gewinne auf.

Was verdienst du als Automobilkaufmann/frau?

Während deiner Ausbildung zum Automobilkaufmann und zur Automobilkauffrau verdienst du bereits Geld. Mit dem richtigen Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) bekommst du im ersten Lehrjahr bis zu 900 € im Monat, im zweiten Jahr bis zu 1.000 € und im dritten Jahr sogar bis zu 1.150 €

Auch nach deiner Ausbildung hast du oft einen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Das heißt, dein Gehalt wird vom Staat festgelegt. Du startest mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.500 € und verdienst mit steigender Berufserfahrung bis zu 5.040 €. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt – Automobilkaufmann/-frau

 

Deine Zukunftschancen als Automobilkaufmann stehen gut. Auf dem Arbeitsmarkt bist du besonders gefragt, denn eine umfassende Beratung beim Autokauf wünscht sich jeder. Probleme bei der Suche nach einer Arbeitsstelle solltest du also keine haben. 

Passt die Ausbildung zum Automobilkaufmann zu dir?

Autos sind deine Leidenschaft? Mit Menschen zu arbeiten macht dir Spaß und du steckst andere gern mit deiner Begeisterung an? Du bist ein absolutes Organisationstalent? Dann scheint die Ausbildung zum Automobilkaufmann oder zur Automobilkauffrau gut zu dir zu passen.

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob der Beruf des Automobilkaufmanns das Richtige für dich ist. 

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 
Autos und Automarken begeistern dich!

 Du lässt dich nicht gerne auf Diskussionen ein und gibst schnell nach.

Kunden gegenüber trittst du selbstbewusst und professionell auf.  Dir reicht es zu wissen, ob ein Auto fahren kann. Welche Marke und wie viel PS ist dir egal. 
Beim Verhandeln hast du die besten Argumente und überzeugst.  Rechenaufgaben bereiten dir schnell Kopfschmerzen. 
Der Umgang mit Zahlen und Diagrammen macht dir Spaß. .  Du kommst schnell durcheinander und verlierst den Überblick.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Um deine Zukunft musst du dir keine Sorgen machen. Denn als Automobilkaufmann hast du viele Möglichkeiten, die Karriereleiter hinaufzuklettern. Du kannst verschiedene kaufmännische Weiterbildungen absolvieren oder sogar ein Studium an die Ausbildung anschließen.

Die folgenden Weiterbildungen ergänzen dein Wissen als Automobilverkäufer: 

Betriebswirt/in – Kraftfahrzeuge  Du erstellst Gewinn- und Verlust-Rechnungen und kontrollierst die Buchführung. Außerdem führst du Verkaufsverhandlungen und bestimmst das Budget für verschiedene Projekte. 
Betriebswirt/in – Betriebswirtschaft Deine Aufgabe ist es, für reibungslose Abläufe innerhalb der Firma zu sorgen. Dabei berätst du die Geschäftsleitung und leitest deine Mitarbeiter an. Später kannst du sogar die Leitung einer Abteilung oder einer ganzen Filiale übernehmen. 
Fachwirt/in – Handel  Dein Fokus liegt darauf, Fahrzeuge für dein Autohaus zu finden. Du führst Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten und kontrollierst den Transport und die Lagerung der Waren. 

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Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Im Ausbildungsbereich Industrie und Handel brauchst du meist einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife (Abitur). Im Bereich Handwerk hast du dagegen auch schon mit einem guten Hauptschulabschluss Chancen auf einen Ausbildungsplatz. 

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Schulabschlüsse von Azubis – Automobilkaufmann

Außerdem wird dein Ausbildungsbetrieb besonders auf deine Noten in den folgenden Fächern achten:

  • Mathe: Um verschiedene Angebote vergleichen zu können, sollten die Grundrechenarten sitzen.
  • Deutsch: In der Kundenberatung musst du dich verständlich ausdrücken und freundlich auftreten.
  • Wirtschaft: Deine Aufgabe ist es, herauszufinden, welche Angebote sich lohnen und wie dein Betrieb den meisten Gewinn macht.

Wo kannst du als Automobilkaufmann/frau arbeiten?

Egal ob Auto, Motorrad, Limousine oder Lieferwagen — Automobilkaufleute werden überall gebraucht, wo es Fahrzeuge gibt. Schließlich verkaufen sich Autos und Co aus der Werkstatt nicht von selbst. Du findest Arbeit: 

  • in Autohäusern und Motorradhandlungen
  • in Autowerken oder Kfz-Betrieben
  • bei Automobilherstellern

Dein Arbeitsplatz kann je nach Aufgabe unterschiedlich aussehen. Beim Erstellen von Verträgen sitzt du am Schreibtisch im Büro, beim Beraten von Kunden bist du in der Verkaufshalle und fürs Nachbestellen von Kfz-Zubehör wirfst du einen Blick ins Lager. 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Automobilkaufmann arbeitest du werktags, also montags bis freitags. Deine Arbeitszeiten richten sich nach den Öffnungszeiten deines Unternehmens. Deswegen kann es vorkommen, dass du auch samstags in der Firma bist. In der Regel arbeitest du acht Stunden am Tag und hast feste Arbeitszeiten

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Als direkter Ansprechpartner der Kunden solltest du gepflegt und professionell auftreten. Dafür ist ein Hemd oder eine Bluse meist vollkommen ausreichend. Wenn du allerdings für Luxusmarken arbeitest, gehören auch Sakko und Krawatte oder ein Blazer zu deiner Arbeitskleidung. 

Wie läuft deine Ausbildung zum Automobilkaufmann ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, du bist abwechselnd in der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb, also meistens in einem Autohaus. In der Berufsschule findet theoretischer Unterricht statt und im Ausbildungsbetrieb setzt du dein Gelerntes dann in die Praxis um.

Nach deiner erfolgreichen Abschlussprüfung darfst du dich staatlich anerkannter Automobilkaufmann oder staatlich anerkannte Automobilkauffrau nennen. 

Was lernst du in deiner Ausbildung?

In der Berufsschule lernst du alle Aufgaben kennen, die dir später als Automobilkaufmann begegnen. In deinem Ausbildungsbetrieb schaust du den anderen Mitarbeitern über die Schulter und packst mit an. 

Jahr Lerninhalte in der Berufsschule Aufgaben im Betrieb
1
  • Wie ist ein Betrieb aufgebaut?
  • Was ist ein Jahresabschluss? 
  • Wie plane ich Termine? 
  • Du bestellst und verkaufst Kfz-Zubehör.
  • Du unterstützt den Servicebereich. 
  • Du planst Marketingevents. 
  • Auf was muss ich beim Verkauf achten? 
  • Wie berate ich Kunden?
  • Wie mache ich die beste Werbung? 
  • Du hilfst beim Verkauf von Neuwagen mit.
  • Du stehst Kunden bei Fragen zur Seite.
  • Du inserierst Gebrauchtwagen auf Online-Plattformen. 
  Zwischenprüfung
3
  • Wie vergleiche ich Angebote? 
  • Was steht alles in einem Kaufvertrag? 
  • Wie dokumentiere ich Einnahmen und Ausgaben? 
  • Du suchst nach den besten Neuwagenangeboten. 
  • Du erklärst deinen Kunden wie ein Leasingvertrag funktioniert.
  • Du kontrollierst, ob alle Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden. 
  Abschlussprüfung

Du würdest lieber Autos bauen als sie zu verkaufen? Dann schaue unbedingt bei der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker vorbei. %Thumbnail Kfz-Mechatroniker 

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