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Was dich im Arbeitsalltag als Dachdecker oder Dachdeckerin erwartet, wie viel du dabei verdienst und ob es sich um die perfekte Ausbildung für dich handelt, erfährst du in unserem Beitrag%und Video!

Was machst du als Dachdecker/in?

Ohne Dachdecker hätte kein Haus ein Dach und viele Baustellen könnten nicht abgeschlossen werden. Denn sie beraten Kunden, produzieren Bauteile, decken Dächer und sind so auch bei der Energiewende unverzichtbar.

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Deine wichtigsten Aufgaben als Dachdecker/in

Was Dachdecker genau machen zeigen wir dir hier:

  • Decken: Wie es der Name bereits verrät, deckst du Dächer mit unterschiedlichen Materialen ab. Egal ob mit Schieferplatten, Schilf oder Tonziegel, du sorgst dafür, dass das Haus und der Dachstuhl vor dem Wetter geschützt ist. 

  • Dichten: Nachdem das Dach gedeckt ist, dichtest du es mit Einlagen ab, sodass kein Regenwasser durchsickern kann. Hierbei gehst du sorgfältig vor, damit deine Kunden zufrieden sind und keine Wasserschäden entstehen.

  • Herstellen: Du produzierst Bauteile, die du für deine Bauprojekte benötigst. Dazu zählen Schornsteine oder auch Holzkonstruktionen für Dachstühle und Wände.

  • Technik: Als Dachdecker baust du elektrische Anschlüsse ein und kontrollierst sie. Zusätzlich bist du der Experte für Solarplatten. Das heißt, dass du dich um den richtigen Anschluss der Platten kümmerst und damit die Energiewende als Experte für erneuerbare Energie vorantreibst.

  • Schutz: Neben deinen eigenen Schutzvorkehrungen wie Helm und Seilen, bringst du auch welche ans Haus an. Dazu gehören zum Beispiel Blitzableiter, Regenrinnen und Vorrichtungen, um Schnee aufzufangen. 

Was verdienst du als Dachdecker/in?

Schon als Azubi zum Dachdecker wird dir dein erstes Gehalt gezahlt. So erhältst du im ersten Lehrjahr 780 € und im zweiten daraufhin 940 im Monat. In deinem letzten Lehrjahr verdienst du dann sogar 1.110 € im Monat.

Nach deiner Ausbildung steigst du mit einem monatlichen Durchschnittslohn von 2.840 € brutto in den Beruf ein. Mit wachsender Berufserfahrung kannst du später mehr als 3.200 € verdienen!

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Dachdecker/in – Gehalt während der Ausbildung

Passt die Dachdecker Ausbildung zu dir? 

Du hast keine Höhenangst? Schon als Kind bist du gerne auf’s Dach geklettert? Du willst einen Handwerksberuf mit Zukunft lernen? Dann scheint deiner Karriere als Dachdecker nichts mehr im Wege zustehen! 

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zum Dachdecker oder zur Dachdeckerin für dich in Frage kommt:

 Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!

Höhenangst? Fehlanzeige! Du bist schwindelfrei und genießt den Ausblick.

Das Büro ist dir die liebste Arbeitsstelle.
Du arbeitest gerne im Team. Du bist tollpatschig und hast keinen Gleichgewichtssinn.
Du hast kein Problem damit, draußen auch mal im Regen zu arbeiten. Handwerkliche Berufe sind dir zu anstrengend.
Du bist gerne auf den Beinen und packst mit an. 
Die Hände schmutzig machen kommt gar nicht in Frage für dich. 

Wie stehen deine Karrierechancen?

Als Dachdecker brauchst du dir keine Sorgen machen, dass du nicht genug Arbeit findest. Denn ohne dich können keine Häuser gebaut werden. Du hast aber auch gute Karrierechancen. Mit einer Weiterbildung kannst du so die Karriereleiter aufsteigen.

Drei Weiterbildungen bieten sich besonders gut an:

Dachdeckermeister/in Nach deiner Weiterbildung zum Meister kannst auch deinen eigenen Meisterbetrieb aufmachen und Azubis ausbilden.
Techniker/in – Bautechnik Als Techniker wirst du zum Chef auf der Baustelle und noch begehrter bei den Unternehmen in der Dachdeckerbranche.
Fachwirt/in – Solartechnik Du willst dich auf erneuerbare Energien spezialisieren? Mit einer Weiterbildung zum Fachwirt für Solartechnik wirst du zum Experten für Solaranlagen und wirst Vorreiter in der Energiewende.

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Karrierechancen – Dachdecker/in

Welche Voraussetzungen gibt es für Dachdecker/innen?

Um für die Ausbildung zum Dachdecker in Frage zu kommen, brauchst du keinen speziellen Schulabschluss. Die Mehrheit der Azubis hat aber mindestens einen Hauptschulabschluss.

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Schulabschlüsse von Azubis – Dachdecker/in

Wichtiger als dein Schulabschluss ist deine Freude am Handwerk und dass dir die folgenden Schulfächer Spaß bereiten:

  • Werken/Technik: Besonders in einem handwerklichen Beruf solltest du wissen, wie man mit Werkzeugen umgeht. Zudem sollte es dir Spaß machen, Bauteile ein- und auszubauen.

  • Mathe: Damit das Dach deines Kunden nicht schief wird, berechnest du die genauen Maße und hältst diese auf Karten und Diagrammen fest. Deswegen solltest du mit Zahlen und den Grundrechenarten umgehen können.

Wo kannst du als Dachdecker/in arbeiten?

Als Dachdecker findest du verschiedene handwerkliche Betriebe, für die du arbeiten kannst. Ganz vorne dabei sind natürlich Dachdecker-Unternehmen und allgemein Baufirmen im Bedachungsbereich. Du kannst aber zum Beispiel auch bei Unternehmen, die Solarplatten verkaufen, arbeiten und diese direkt einbauen.

Eins ist sicher: Dachdecker werden noch eine lange Zeit gebraucht werden. Und wenn das Angestelltenleben nichts für dich ist, kannst du auch deine eigene Firma gründen und dich selbstständig machen. 

Wie sieht dein Arbeitsort aus?

Als Dachdecker arbeitest du in erster Linie auf Baustellen. Das bedeutet, dass du die meiste Zeit draußen verbringst. Du arbeitetest also auch bei jedem Wetter, ob an warmen oder kalten Tagen. Wenn du nicht gerade auf der Baustelle bist, arbeitest du in Werkräumen, um Konstruktionen zu bauen oder in Lagerhallen, um neue Ziegel auf die Baustelle zubringen. Wie du siehst, bist du den ganzen Tag aktiv auf den Beinen.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Die Arbeitszeiten für Dachdecker unterscheiden sich je nach Saison. Im Sommer arbeitetest du im Schnitt mindestens 8 Stunden am Tag, also etwa 40 Stunden in der Woche.

Im Winter, wenn das Wetter auf der Baustelle zu kalt und nass ist, sind es nur 7,5 Stunden am Tag, also 37,5 Stunden in der Woche. Diese Zeit verbringst du oft auch in Fertigungshallen, wo du Aufträge für den Frühling vorbereitest. Das bedeutet, dass du im Winter mehr Zeit für Freizeit und Urlaub hast. 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung zum Dachdecker dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das heißt, dass du neben der Berufsschule auch im Betrieb arbeitetest. So lernst du nicht nur graue Theorie, sondern darfst schon in der Ausbildung auf Dächer steigen und kräftig mit anpacken.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bist du dann ein staatlich anerkannter Dachdecker oder eine staatlich anerkannte Dachdeckerin.

Was lernst du in deiner Ausbildung?

In deiner Ausbildung zum Dachdecker lernst du verschieden Techniken kennen. Was du sonst noch lernst, haben wir dir in der Tabelle zusammengefasst: 

Ausbildungsjahr In der Berufsschule Im Betrieb
1 & 2
  • Wie deckst du ein Dach mit Dachziegeln, Schieferplatten oder Schindeln?
  • Wie stellst du Holz- oder Stahlbetonkonstruktionen her?
  • Wie baust du Anlagen, die Regenwasser ableiten?
  • Womit dichtest du Dächer ab?
  • Du arbeitest auf Spitz- und Flachdächern und schneidest Ziegel und Platten zu.
  • Du dichtest Dächer ab und überprüfst deine Arbeit. 
  • Dir wird gezeigt, wie du elektrische Anschlüsse einbaust. 
Zwischenprüfung 
3
  • Wie deckst du geneigte Dächer?
  • Was ist Reet und wie verwendest du es zum Dachdecken?
  • Wie bleiben Dächer und Wände stabil?
  • Du baust Blitzableiter ein.
  • Du lernst, wie du Energiesammler wie Solarplatten einbaust und anschließt.
  • Du hältst Dächer und Wände instand und demontierst sie.
Abschlussprüfung 

 

Du willst zwar ins Handwerk, aber Höhen sind wirklich nicht deins? Dann schaue dir mal unseren Beitrag und unser Video zum Tischler an. %Thumbnail Tischler

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