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Auf der Baustelle
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Geomatiker erstellen Landkarten und Straßenpläne mithilfe der Geodaten. Was deine Aufgaben sind, wie viel du verdienst und ob die Ausbildung zu dir passt, erfährst du hier% und in unserem Video!

Job-Check: Geomatiker
Grundlagen für diese Ausbildung
Räumliches Vorstellungsvermögen
Zeichnerisch begabt
Genaues Arbeiten
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
1.040 €
1.090 €
1.140 €
2.820 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Was machst du als Geomatiker/in?

Als Geomatiker oder Geomatikerin untersuchst du Luftaufnahmen oder Straßenkarten auf Aktualität, Vollständigkeit und Korrektheit. Die Daten kannst du dann in Karten und Modellen darstellen.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Schauen wir uns deine Aufgaben doch einmal genauer an:

  • Geodaten erfassen: Egal ob du Geodaten mit einer Drohne oder Vermessungskamera sammelst – du kennst dich mit verschiedensten Messverfahren bestens aus. Geodaten sind alle Informationen der Erdoberfläche, wie z.B. Gebirge, Flüsse oder Straßen.

  • Daten darstellen: Anhand deiner gesammelten Geodaten erstellst du Pläne und Karten. Mit besonderen Anwendungsprogrammen kannst du sogar dreidimensionale Modelle einer Stadt oder Landschaft herstellen.

  • Kunden beraten: Zu deinen Aufgaben gehört außerdem die Beratung deiner Kunden, wie Industrieunternehmen oder Umweltschutzorganisationen. Du empfiehlst ihnen die Art und Menge der benötigten Daten und bist bei Bauprojekten der direkte Ansprechpartner.

Was verdienst du als Geomatiker/in?

Schon während deiner Geomatiker Ausbildung verdienst du dein erstes Geld. Im öffentlichen Dienst liegt dein Geomatiker Gehalt in der Ausbildung bei 1.040 € im Monat. Das erhöht sich im zweiten Jahr auf 1.090 € und im dritten auf 1.140 € monatlich.

Nach deiner Ausbildung steigst du mit einem Gehalt von 2.820 € brutto im Monat in die Arbeitswelt ein. 3.370 € brutto monatlich — so hoch ist dein durchschnittliches Geomatiker Gehalt.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Als Geomatiker hast du gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, da du aufgrund des Fachkräftemangels sehr gefragt bist.

Passt die Ausbildung zum Geomatiker zu dir?

Du bist gern im Freien? Mathe und Geografie haben dir schon immer Spaß gemacht? Und du arbeitest genau und präzise? Dann scheint die Geomatiker Ausbildung super zu dir zu passen!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob du das Zeug dazu hast:

✓ Genau dein Ding! 

✗ Nichts für dich!

✓ Du bist geduldig. Draußen zu arbeiten, geht für dich gar nicht.
✓ Am Computer zu arbeiten, macht dir Spaß. Mathe ist überhaupt nicht deins.
✓ Räumliches Vorstellungsvermögen gehört zu deinen Stärken. Du arbeitest schlampig und ungenau.
✓ Du bist zeichnerisch begabt. Du verlierst schnell den Überblick über das große Ganze.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Sehr gut! Denn durch Weiterbildungen oder ein Studium kannst du dein Fachwissen erweitern und gleichzeitig dein Gehalt erhöhen.

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Karrierechancen

Hier siehst du eine Übersicht deiner Möglichkeiten nach der Geomatiker Ausbildung:

Techniker – Vermessungstechnik
(Vollzeit: 2 Jahre;
 Teilzeit: 3-4 Jahre)
Du planst, organisierst und kontrollierst vermessungstechnische Aufgaben in Ingenieurbüros oder Betrieben im öffentlichen Dienst.
Techniker – Seevermessungstechnik
(Teilzeit: 6 Monate)
Du bereitest Seevermessungen vor und führst diese durch. Dadurch sorgst du in dichtbefahrenen Flachwassergebieten für mehr Sicherheit der Schiffe.
Studium –
Kartografie
(Dauer: 3-4 Jahre)
Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kannst du sogar studieren. Im Kartografie-Studium lernst du etwas über die Verarbeitung von Geodaten und deren zeichnerische Darstellung.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Für die Geomatiker Ausbildung ist kein Abschluss vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen jedoch Azubis mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder einer Hochschulreife (Abitur) ein.

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Schulabschlüsse von Azubis

Wenn dir folgende Schulfächer Spaß machen, ist das ein gutes Zeichen für die Ausbildung zum Geomatiker:

  • Mathe: Du berechnest Höhe, Lage und Volumen aus Geodaten. Mathematische Grundkenntnisse sind also von Vorteil.
  • Erdkunde: Du wertest geografische Karten aus und beschreibst sie. Erste Erfahrungen in Geografie helfen dir dabei.
  • Informatik: Damit du Daten am Computer erfassen und Systemeinstellungen programmieren kannst, sollte dir Informatik keine Schwierigkeiten bereitet.

Wo kannst du als Geomatiker/in arbeiten?

Geomatiker finden Beschäftigung

  • im Vermessungsamt
  • in Unternehmen der Geoinformationswirtschaft
  • in Verlagen für Kartografie.

In erster Linie arbeitest du für die Planung der Messungen im Büro und zur Sammlung der Geodaten im Freien.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

In der Regel arbeitest du werktags und hast am Wochenende frei. Du arbeitest normalerweise 40 Stunden in der Woche, das sind 8 Stunden täglich.

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Auf der Baustelle trägst du Arbeitskleidung, die dich vor Verletzungen schützt. Dazu gehören ArbeitshandschuheSicherheitsschuhe und ein Schutzhelm.

Wie läuft die Ausbildung zum Geomatiker ab?

Die Geomatiker Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual aufgebaut. Das bedeutet, dass du abwechselnd die Berufsschule und deinen Praxisbetrieb besuchst. In den drei Jahren lernst du viele Aufgaben kennen, die später zu deinem Alltag gehören.

Nach der bestandenen Abschlussprüfung bist du ein staatlich anerkannter Geomatiker oder eine staatlich anerkannte Geomatikerin.

Was lernst du in deiner Geomatiker Ausbildung?

In deiner Ausbildung lernst du alles, was du für deinen späteren Berufsalltag brauchst. Hier siehst du eine Übersicht deiner Lerninhalte:

Lehrahr Lerninhalte Beispiele
1 Geodaten unterscheiden und bewerten
  • Du überprüfst, ob die Geodaten aktuell und richtig sind.
  • Für die Auswertung berechnest du Lage, Höhe und Fläche aus den Daten.
Geodaten erfassen und bearbeiten
  • Mithilfe von Drohnen und anderen Messinstrumenten sammelst du eigene Daten.
  • Du entwickelst Maßnahmen, um Fehler zu vermeiden.
2 Datenbank erstellen, Daten pflegen und verwalten
  • Du erstellst Berichte über die Datenbestände.
  • Für den Schutz der Datenbanken wendest du Sicherheitsmechanismen an.
Geoprodukte gestalten
  • Um deine Daten darzustellen, verwendest du verschiedene Bearbeitungsmethoden.
  • Du entwickelst Ideenskizzen und setzt sie um.
3 Geodaten realisieren
  • Im Kundenauftrag erstellst du ein eigenes Produkt.
  • Dabei führst du selbstständig die Sichtung, Übernahme und Sicherung der Daten durch.
 Mehrdimensionale Geoprodukte entwickeln
  • Du entwickelst mehrdimensionale Geoprodukte.
  • Dazu verknüpfst du Grundrissdaten mit Höheninformationen.

Als Geomatiker arbeitest du eng mit Vermessungstechnikern zusammen. Doch welche Aufgaben erwarten dich in diesem Ausbildungsberuf? Hier geht’s zur Antwort! %Thumbnail

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