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Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau

Übersicht Gehalt

Eine Luxusvilla am Strand oder moderne Apartments im Citycenter: Ach, Millionär müsste man sein — oder eben Immobilienkaufmann! Was Immobilienkaufleute genau machen, wie viel du verdienst und ob die Ausbildung zu dir passt, erfährst du hier%und in unserem Video.

Job-Check: Immobilienkaufmann/frau
Grundlagen für diese Ausbildung
Überzeugungsfähigkeit
Gutes Zahlenverständnis
Selbstsicheres Auftreten
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
970 €
1.080 €
1.190 €
2.900 €
Karrierechancen & Zukunft
ausgezeichnet mehr erfahren

Was machst du als Immobilienkaufmann/frau? 

Immobilienkaufleute sind Experten in Sachen Immobilien. Das sind Grundstücke, Häuser und Bauwerke jeder Art. Als Immobilienkaufmann arbeitest du in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Das heißt, du begleitest Wohnträume von der kahlen Grundstückswiese bis zum prunkvollen Gebäudekomplex.

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Deine wichtigsten Aufgaben 

Auf dem Weg dahin erledigst du folgende Aufgaben: 

  • Suchen und Kaufen: Bevor du Immobilien verkaufen kannst, musst du erst welche besitzen. Dafür holst du Angebote ein, besichtigst Gebäude und prüfst ihren Zustand. Anschließend präsentierst du deine Ideen in einem Exposé. Das ist eine Beschreibung der Immobilie mit Bildern. 

  • Planen und Bauen: Jetzt muss ein konkreter Plan her. Sollen auf dem Grundstück etwa neue Büroräume entstehen oder doch ein Fitnesscenter? Du kalkulierst alle Kosten, klärst die Finanzierung und gibst dein Projekt in Auftrag. 

  • Vermitteln und Besichtigen: Ist die Immobilie bald einzugsbereit, machst du dich auf die Suche nach Käufern oder Mietern. Dafür schaltest du Anzeigen im Internet. Mit den Interessenten machst du Besichtigungstermine aus und führst sie durch die Immobilie. 

  • Verhandeln und Vermieten: Hast du einen Mieter gefunden, muss nun der Preis verhandelt werden. Du erstellst einen Vertrag und notierst den Gewinn in der Buchhaltung. Ist der Vertrag unterschrieben, übergibst du den neuen Mietern die Schlüssel.

  • Verwalten und Organisieren: Nach dem Einzug bist du für die Verwaltung der Immobilien verantwortlich. Du stellst also Hausmeistern ein und beauftragst du Reinigungsfirmen. Ziehen Mieter aus oder stehen Reparaturen an, bist du auch zur Stelle. 

Ein Immobilienmakler vermittelt fremde Immobilien. Im Gegensatz dazu vermarktest du als Immobilienkaufmann deine eigenen Gebäude und Häuser. Außerdem sind Besichtigungen nur ein Teil deiner Arbeit.

Was verdienst du als Immobilienkaufmann/frau?

Dein erstes Gehalt bekommst du bereits in der Ausbildung. Hast du einen Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD), ist deine Vergütung festgelegt. In der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft verdienst du dann im ersten Lehrjahr schon 970 € brutto monatlich. Im zweiten Lehrjahr liegt dein Verdienst bei 1.080 € und im dritten Lehrjahr sogar bei 1.190 € monatlich. 

Auch im Berufsleben hast du meist einen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Dann startest du mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.900 €. Mit steigender Berufserfahrung verdienst du sogar bis zu 4.450 € monatlich. 

Wie du dein Einkommen als Immobilienkaufmann noch weiter steigern kannst, erfährst du hier.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

 

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen sehr gut. Da es immer schwieriger wird, eine passende Wohnung zu finden, ist die Arbeitswelt auf dich als Experten angewiesen. 

Passt die Ausbildung zum Immobilienkaufmann zu dir?

Du wolltest schon immer auf der Dachterrasse eines Wolkenkratzers stehen? Dank deiner freundlichen Ausstrahlung hat dich jeder gern? Du willst einen Job mit vielversprechender Zukunft? Dann scheint die Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder zur Immobilienkauffrau super zu dir zu passen!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob der Beruf des Immobilienkaufmanns das Richtige für dich ist. 

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 
 Mit deiner Überzeugungskraft hast du schon die ein oder andere Diskussion gewonnen.   Arbeit nach Feierabend oder am Wochenende ist ein No-Go für dich. 
 Du steckst viele Leute mit deiner Begeisterung an und trittst selbstsicher auf.   Du kommst schnell durcheinander und verliest den Überblick. 
Abwechslung im Arbeitsalltag ist dir wichtig.  Rechnungen und Verträge sind nicht dein Ding.  
Du bist ein Organisationstalent und behältst den Durchblick.  Du bist ungeduldig und schnell genervt. 

Wie stehen deine Karrierechancen?

Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung muss deine Karriere noch lange nicht enden. Denn du kannst viele verschiedene Weiterbildungen absolvieren und die Karriereleiter hinaufklettern. 

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Karrierechancen

 

So lernst du nicht nur Neues dazu, sondern erhältst auch ein höheres Gehalt. Mit Blick auf die Karriereleiter, stellen sich folgende Weiterbildungen als besonders beliebt heraus:

Fachwirt/in – Immobilien Die Weiterbildung zum Fachwirt dauert in Vollzeit nur drei bis neun Monate. Danach bist du der absolute Experte für Immobilien und kannst sogar deine eigenen Bauprojekte leiten. 
Betriebswirt/in – Immobilien  Mit der Weiterbildung zum Betriebswirt kannst du Führungsaufgaben übernehmen. Dabei leitest du deine Mitarbeiter an und bestimmst, welche Projekte durchgeführt werden.
Studium – Immobilienwirtschaft Hast du ein Abitur oder ein Fachabitur, kannst du nach deiner Ausbildung Immobilienwirtschaft studieren. Dadurch gewinnst du noch tiefere Einblicke in die Immobilienbranche. 

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Immobilienkaufmann ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten angehenden Immobilienkaufleute haben allerdings die mittlere Reife (Realschulabschluss) oder sogar die Hochschulreife (Abitur)

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Schulabschlüsse von Azubis

Doch auch ohne einen Abschluss hast du Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dass du Interesse an den folgenden Fächern hast: 

  • Wirtschaft: Wie man gute Ideen in Geld verwandelt, solltest du wissen. Denn mit deinen Projekten willst du schließlich einen ordentlichen Gewinn erwirtschaften. 
  • Mathe: Zahlen werden dir in deinem Berufsalltag noch öfter begegnen. Rechenkünste brauchst du für das Schätzen von Kosten und für das Aufstellen von Finanzierungsplänen. 
  • Deutsch: Du bist ständig in Kontakt mit Interessenten, Mietern und Kunden. Dabei ist es wichtig, dass du dich verständlich ausdrückst und keine Rechtschreibfehler in Verträge einbaust. 

Wo kannst du als Immobilienkaufmann/frau arbeiten?

Als Immobilienkaufmann hast du die Qual der Wahl, denn die Liste deiner möglichen Arbeitsorte ist lang. In vielen Branchen, egal ob bei der Bank, der Stadtverwaltung oder in Bauunternehmen, wirst du als Experte für Immobilien gebraucht. Hier findest du überall Arbeit:

  • Immobilien- und Gebäudewirtschaft:
    ➜ Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften
    ➜ Bauunternehmen, Bauträger, Immobilien- und Projektentwickler
    ➜ Immobilienmakler und -verwalter, Facility-Management 

  • Banken, Bausparkassen und Versicherungen:
    ➜ Immobilienabteilungen
    ➜ Vermögensberatung

  • Öffentliche Verwaltung:
    ➜ Stadt- und Kommunalverwaltung
    ➜ Bundesanstalt für Immobilienaufgaben 

Dein Arbeitsplatz sieht je nach Aufgabe unterschiedlich aus. Während du beim Kalkulieren der Kosten am Computer sitzt, bist du bei Besichtigungen vor Ort bei deinen Immobilien. 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Immobilienkaufleute müssen mit untypischen Arbeitszeiten rechnen. Denn Interessenten haben meist erst nach Feierabend oder am Wochenende für Besichtigungen Zeit. Außerdem können Kunden Termine spontan absagen oder verschieben. Dann ist deine Flexibilität gefragt. 

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Als direkte Ansprechpartner solltest du deinen Kunden gepflegt und professionell gegenübertreten. Bei Besichtigungsterminen trägst du also Anzug, Hemd oder Bluse. Mit deiner vertrauensvollen Ausstrahlung und deinem freundlichen Auftreten verkaufen sich deine Immobilien im Nu. 

Wie läuft deine Ausbildung zum Immobilienkaufmann ab?

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann ist dual aufgebaut. Das heißt, du bist abwechselnd in der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb. Insgesamt dauert die Ausbildung drei Jahre

Bei besonders guten Noten kannst du die Ausbildungszeit in manchen Bundesländern verkürzen. Nach deiner erfolgreichen Abschlussprüfung darfst du dich dann staatlich anerkannter Immobilienkaufmann oder staatlich anerkannte Immobilienkauffrau nennen. 

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Damit du später Millionengeschäfte machst, lernst du die wichtigsten Basics in der Berufsschule. Im Betrieb schaust du Immobilienkaufleuten über die Schulter. So bekommst du einen ersten Eindruck von deinem späteren Berufsleben. 

Jahr In der Berufsschule Im Betrieb
1
  • Wie ist ein Immobilienunternehmen aufgebaut? 
  • Wie berechne ich Preise und Kosten? 
  • Woran erkenne ich, in welchem Zustand ein Gebäude ist? 
  • Du organisierst Termine. 
  • Du planst Besichtigungen.  
  • Du notierst Zahlungen und erstellst Rechnungen. 
  • Wie berate ich Interessenten? 
  • Auf was muss ich beim Kauf von Grundstücken achten? 
  • Wie schätze ich den Preis einer Immobilie? 
  • Du führst erste Kundengespräche.
  • Du begleitest Immobilienkaufleute bei Besichtigungsterminen. 
  • Du erstellst Vorlagen für Verträge. 
  Zwischenprüfung
3
  • Wann ist der beste Zeitpunkt zum Verkauf?  
  • Was steht alles in einem Mietvertrag? 
  • Wie dokumentiere ich Einnahmen und Ausgaben? 
  • Du suchst nach den besten Immobilienangeboten. 
  • Du berätst Kunden, die an einer Immobilie interessiert sind.
  • Du kontrollierst, ob alle Rechnungen rechtzeitig bezahlt werden. 
  Abschlussprüfung

Du interessierst dich für Berufe in der Immobilienbranche? Dann schaue dir unseren Artikel zum Immobilienmakler an. %Thumbnail Immobilienmakler 

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