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Physiotherapeut / Physiotherapeutin

Als Physiotherapeut hilfst du Menschen dabei, ihre Beweglichkeit zu verbessern. Welche Aufgaben dich dabei erwarten, wie viel du verdienst und ob die Ausbildung zum Physiotherapeuten zu dir passt, erfährst du hier und in unserem Video!

Job-Check: Physiotherapeut/in
Grundlagen für diese Ausbildung
Freude daran, mit anderen Menschen zu arbeiten
Keine körperlichen Berührungsängste
Fähigkeit andere zu motivieren
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
1.040 €
1.100 €
1.200 €
2.200 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Was machst du als Physiotherapeut/in?  

Als Physiotherapeut oder Physiotherapeutin kennst du dich mit den Funktionen und dem Aufbau des menschlichen Körpers aus. Dadurch weißt du, wie man Menschen mit Bandscheibenvorfall oder gebrochenem Bein hilft. 

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Deine wichtigsten Aufgaben

Aber wie genau behandelst du einen Patienten? Das zeigen wir dir hier:

  • Untersuchung: Die meisten Patienten kommen zu dir, weil ihr Arzt es ihnen empfohlen hat. Auch wenn du die Krankenakten dadurch meist schon kennst, untersuchst du deine Patienten zuerst. 

  • Planung: Du entscheidest, welche Übungen am besten geeignet sind, um bestimmte Muskelgruppen zu stärken. Für jeden Patienten erstellst du einen individuellen Therapieplan, der zu seinem Krankheitsverlauf passt.

  • Behandlung: Nun wird der Plan in die Tat umgesetzt! Du begleitest deinen Patienten bei Übungen an Geräten und behandelst ihn mit Massagen, Wärme- oder Hydrotherapien. Außerdem erklärst du ihm, wofür die Übungen gut sind und zeigst ihm, wie er auch zu Hause an seiner Gesundheit arbeiten kann.

  • Motivation: Deine wohl wichtigste Aufgabe ist das Motivieren deines Patienten. Du ermunterst ihn durchzuhalten, damit er seine Übungen auch zu Hause ausführt. Dadurch wird sich sein Gesundheitszustand noch schneller verbessern.

Schon gewusst? Die Physiotherapie hieß früher Krankengymnastik, weil man eben kranken Menschen bei Gymnastikübungen hilft. Der alte Begriff für einen Physiotherapeuten ist dementsprechend auch  Krankengymnast.

Was verdienst du als Physiotherapeut/in?  

An einer öffentlichen Schule erhältst du schon während deiner Ausbildung ein Gehalt. Im ersten Ausbildungsjahr kannst du mit 1.040 € im Monat rechnen. Während deine Vergütung im zweiten Jahr noch bei 1.100 € monatlich liegt, erhöht sie sich im dritten Ausbildungsjahr auf 1.200 € im Monat. 

An einer privaten Schule verdienst du während deiner Ausbildung noch kein Geld. Im Gegenteil, oft musst du Aufnahme- oder Prüfungsgebühren bezahlen. 

Nach deiner Ausbildung steigst du mit einem Gehalt von 2.200 € brutto monatlich in die Arbeitswelt ein. Das Durchschnittsgehalt eines Physiotherapeuten liegt bei 2.590 € brutto im Monat.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Als Physiotherapeut hast du auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen. Da sich die Menschen in ihrem Alltag immer weniger bewegen, leiden sie zum Beispiel immer mehr an Rückenschmerzen. Du als Physiotherapeut kannst diese Schmerzen behandeln.

Passt die Ausbildung zum Physiotherapeuten zu dir?  

Du möchtest Menschen dabei helfen, wieder in Bewegung zu kommen? Sport und Bewegung spielen in deinem Leben eine große Rolle? Du möchtest Schmerzen lindern? Dann scheint die Ausbildung zum Physiotherapeuten super zu dir zu passen!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zum Physiotherapeuten oder zur Physiotherapeutin das Richtige für dich ist: 

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!

Der Kontakt mit Menschen macht dir Spaß.

Du möchtest gerne am Schreibtisch arbeiten.

 Du willst wissen, wie der menschliche Körper aufgebaut ist.  Gymnastik und Sport sind überhaupt nicht dein Ding!
 Du hast keine Berührungsängste.

 Du bist tollpatschig und hast kein Fingerspitzengefühl.

Wie stehen deine Karrierechancen?  

Ein Blick auf die Karriereleiter zeigt, dass du nach deiner Ausbildung eine Reihe an Aufstiegsmöglichkeiten hast. Schau dir hier verschiedene Weiterbildungen und Studiengänge an, die gut zu dir als Physiotherapeut passen: 

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Karrierechancen
Fachwirt/in – Gesundheits- und Sozialwesen
Weiterbildung
(Vollzeit 3-9 Monate)
Nach dieser Weiterbildung organisierst und steuerst du Geschäftsprozesse in Einrichtungen und Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens. Du kannst in Krankenhäusern, Rehaeinrichtungen, Pflegeheimen und vielem mehr arbeiten.
Betriebswirt/in – Management im Gesundheitswesen
Weiterbildung
(Vollzeit 3-4 Jahre) 
Hier arbeitest du an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und medizinischer Leitung. Du entwickelst zum Beispiel Unternehmensziele und Finanzierungspläne und optimierst Arbeitsabläufe.
Physiotherapie
Studium (3-4 Jahre)
In diesem Studium lernst du mehr in den Bereichen Medizin, Psychologie und Physiotherapie und wirst zum Spezialisten des menschlichen Körpers. 

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?  

Für die Ausbildung zum Physiotherapeut oder zur Physiotherapeutin brauchst du in der Regel einen Realschulabschluss. Auch mit einem Hauptschulabschluss kannst du die Ausbildung machen, wenn du zusätzlich eine zweijährigen Berufsausbildung im therapeutischen oder pflegerischen Bereich gemacht hast. Dafür kommen zum Beispiel die Ausbildung zum Masseur %Verlinkung oder zum medizinischen Bademeister in Frage. 

Es kann außerdem sein, dass du für die Ausbildung folgende Sachen mitbringen musst:

  • ärztliches Attest über gesundheitliche Eignung 
  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Praktikum im pflegerischen oder therapeutischen Bereich

Wenn dir die folgenden Schulfächer kein Kopfzerbrechen bereiten, ist das ein gutes Zeichen für die Ausbildung zum Physiotherapeuten:

  • Biologie: Der Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers interessieren dich und du möchtest ihn verstehen.
  • Sport: Als Physiotherapeut verbringst du den ganzen Tag auf den Beinen und hilfst deinen Patienten bei ihren Übungen. Außerdem bist du für sie ein Vorbild und lebst ihnen einen gesunden und aktiven Lebensstil vor.
  • Deutsch: Beim Verfassen von Behandlungsberichten oder dem Dokumentieren des Gesundheitszustands deines Patienten ist die deutsche Rechtschreibung wichtig. Außerdem solltest du in der Lage sein, bestimmte Übungen einfach und verständlich zu erklären.

Wo kannst du als Physiotherapeut/in arbeiten?

Als Physiotherapeut gibt es verschiedene Arbeitgeber, bei denen du dich bewerben kannst. Wir haben dir deine möglichen Arbeitsplätze einmal zusammengefasst:

  • Krankenhäuser/Kliniken
  • Praxen
  • Altenheime
  • Rehabilitationszentren
  • Pflegeeinrichtungen

Auch deine Arbeitsorte sind sehr vielfältig. Als Physiotherapeut arbeitest du in

  • Behandlungszimmern / Patientenzimmern,
  • Sporthallen,
  • Gymnastikräumen und
  • Schwimmbädern.

Übrigens kannst du als Physiotherapeut auch mit berühmten Profisportlern zusammenarbeiten. Denn alle Athleten brauchen einen Ansprechpartner, der ihnen nach Verletzungen hilft, wieder in Topform zu kommen.

Was sind deine Arbeitszeiten?

Je nach Arbeitsort variieren deine Arbeitszeiten. Grundsätzlich arbeitest du 40 Stunden die Woche, also 8 Stunden am Tag. In einer Praxis bist du werktags zum Beispiel von 8-17 Uhr beschäftigt. Im Krankenhaus ist auch der Schichtdienst keine Seltenheit. 

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Als Physiotherapeut trägst du normalerweise eine weiße Hose und ein weißes T-Shirt. Auch Sportschuhe gehören zu deiner Arbeitskleidung, da du dich aktiv an der Bewegungstherapie deiner Patienten beteiligst.

Wie läuft deine Ausbildung ab?  

Um Physiotherapeut zu werden, hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du kannst eine schulische Ausbildung absolvieren, die 3 Jahre dauert. Dabei hast du neben dem theoretischen Unterricht in der Berufsschule auch praktischen Unterricht und mehrere Praktikumsphasen, in denen du dein erlerntes Wissen anwendest. 

  2. Eine andere Möglichkeit ist, deine Ausbildung bei Krankhäusern oder Uniklinken in Verbindung mit einer Schule für Physiotherapie zu machen. Anstelle eines Praktikums machst du den praktischen Teil deiner Ausbildung dann in verschiedenen Abteilungen der Ausbildungsklinik.

Nach deiner Ausbildung bist du ein staatlich anerkannter Physiotherapeut oder eine staatlich anerkannte Physiotherapeutin

Was lernst du in deiner Ausbildung zum Physiotherapeut?

In deiner Ausbildung zum Physiotherapeuten lernst du alles, was du in deinem Berufsalltag wissen musst. Du erfährst, wie du deine Patienten bestmöglich behandelst.

Lehrjahr Fach Inhalte
1 Anatomie
  • Wie ist der menschliche Körper aufgebaut? 
  • Welche Gelenke, Knochen und Muskeln gibt es?
Physiologie
  • Wie funktioniert der Körper?
  • Wie wirken die Organe im Körper zusammen?
2 Krankheitslehre
  • Was sind die Grundbegriffe der Krankheitslehre, Krankheitsursachen und Krankheitsverläufe?
  • Welche Symptome haben bestimmte Verletzungen?
Behandlungstechniken
  • Welche Behandlungsmethoden gibt es?
  • Wann wendest du bestimmte Techniken an, zum Beispiel die Kiefergelenksbehandlung oder die Wärmetherapie?
3 Prävention
  • Welche vorbeugenden Übungen gibt es?
  • Wie werden Muskeln am effektivsten aufgebaut?
Rehabilitation
  • Wie verhinderst du Fehlfunktionen nach einem Unfall oder Krankheit?
  • Wie stellst du die natürlichen Körperfunktionen wieder her?

Während deiner Ausbildung absolvierst du mehrere Praktika in verschiedenen Bereichen. Die Regelungen zu den Praxisphasen sind von Schule zu Schule unterschiedlich, jedoch musst du am Ende 1600 praktische Stunden gehabt haben.

Im praktischen Teil deiner Ausbildung lernst du verschiedene medizinische Fachbereiche kennen:

  • Neurologie
  • Unfallchirurgie
  • Orthopädie

In deiner Ausbildungseinrichtung untersuchst und betreust du Patienten mit deinem Wissen über die Körperfunktionen und allgemeine therapeutische Prozesse. In Begleitung der Ausbilder darfst du verschiedene Behandlungsmethoden ausprobieren, zum Beispiel Krankengymnastik, Elektrotherapie, Massagen oder vorbeugende Maßnahmen (Muskelaufbautraining).

Du interessierst dich für den Alltag in einer Arztpraxis? Dann solltest du dir unbedingt die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten anschauen!%Thumbnailverweis

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