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Rettungssanitäter sind bei Notfällen so schnell wie möglich zur Stelle!
Welche Aufgaben du dabei übernimmst, was dich in deiner Ausbildung erwartet und wie viel du verdienst, erfährst du hier%und in unserem Video!

Was machst du als Rettungssanitäter/in? 

Als Rettungssanitäter oder Rettungssanitäterin bist du hauptsächlich für die Versorgung und Betreuung verletzter Personen am Einsatzort und während des Transports zuständig.

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Deine wichtigsten Aufgaben als Rettungssanitäter/in

Dabei begegnen dir folgende Aufgaben:

  • Notrufe: Arbeitest du in der Leitstelle, nimmst du sämtliche Notrufe und Aufträge per Telefon entgegen. Die Krankenwägen warten nur auf dein Kommando und los geht’s zum Einsatzort. 

  • Einsatz: So schnell es geht, gelangen du und deine Kollegen an den Unfallort. Dort versorgst du zusammen mit Notfallsanitätern und anderen Rettungshelfern den Patienten, indem du zum Beispiel Blutungen stillst und ihn beruhigst. Bei schweren Unfällen wendest du auch Wiederbelebungsmaßnahmen wie Mund-zu-Mund-Beatmung an.   

  • Krankentransport: Vorsichtig lagerst du den Patienten im Rettungswagen. Auf der Fahrt zur Klinik betreust du ihn und informierst das Krankenhaus über die Einlieferung. Falls du selbst den Rettungswagen fährst, kümmern sich deine Kollegen um den Verletzten. 

  • Fahrzeugbereitschaft: Nach jedem Einsatz desinfizierst du das Fahrzeug und überprüfst medizinische Geräte wie Pulsmess- oder Sauerstoffgeräte. Bei Bedarf tankst du den Wagen und füllst Medikamente auf. 

  • Büroarbeit: Wer? Wo? Was? — Jeder Rettungseinsatz muss genau dokumentiert werden. Das heißt, du trägst alle wichtigen Informationen über die Patienten und deren Behandlung in ein Computerprogramm ein. 
Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter?

Worin unterscheiden sich eigentlich Rettungssanitäter und Notfallsanitäter? Ganz einfach! Als Rettungssanitäter absolvierst du eine weniger umfangreiche und kürzere Ausbildung als Notfallsanitäter. In wenigen Monaten wirst du also zum vollständigen Mitglied eines Rettungsteams und bist auf allen Einsätzen ein wichtiger Helfer. Dank ihrer längeren Ausbildung übernehmen Notfallsanitäter dagegen mehr Verantwortung und weitere Aufgaben. In Notfallsituationen können sich nicht nur das Rettungswagen-Team anleiten, sondern unterstützen auch den Notarzt bei medizinischen Entscheidungen. %Alles weitere zum Beruf des Notfallsanitäters zeigen wir dir hier! Verlinkung

Was verdienst du als Rettungssanitäter/in ?

Da die Ausbildung nur etwa drei Monate andauert, verdienst du in dieser Zeit in der Regel noch kein Geld. 

Nach deiner Ausbildung steigst du dann jedoch mit einem Bruttogehalt von etwa 2.930 € ins Berufsleben ein. Mit einigen Jahren Berufserfahrung steigerst du deinen Lohn später auf durchschnittlich 3.510 € brutto pro Monat.

%Grafik 2: "Ausbildungs- und Einstiegsgehalt - Rettungssanitäter/in"; Alt-Text: Rettungssanitäter Gehalt, Gehalt Rettungssanitäter, Rettungssanitäter Ausbildung Gehalt, Verdienst Rettungssanitäter, was verdient ein Rettungssanitäter, Rettungssanitäter Verdienst

Deine Karriereaussichten als Rettungssanitäter sind gut. Denn mit einem guten Abschluss freut sich jeder Rettungsdienst darauf, dich einzustellen. 

Passt die Ausbildung zum Rettungssanitäter zu dir?

Du willst Leben retten? Mit Blaulicht über rote Ampeln zu fahren, reizt dich? Es ist dein Wunsch, Menschen in Not zu helfen? Dann scheint die Ausbildung zum Rettungssanitäter super zu dir zu passen! 

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob du für die Ausbildung zum Rettungssanitäter oder zur Rettungssanitäterin geeignet bist:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 
 Du bist verantwortungsbewusst und willst anderen helfen.   Von lauten Sirenen bekommst du Ohrenschmerzen.
Du schaffst es, immer einen kühlen Kopf zu bewahren.

Schlimme Verletzungen und Blut kannst du überhaupt nicht mit anschauen. 

 Dich bringt so schnell nichts aus der Ruhe – selbst Notsituationen nicht.  Enger Kontakt zu anderen Menschen stört dich.
Du hast Lust auf eine kurze Ausbildungszeit.

Arbeit am Wochenende passt dir gar nicht.

 

Wie stehen deine Karrierechancen?

Im Rettungsdienst hast du super Zukunftsaussichten. Da leider jeden Tag Unfälle passieren oder Menschen in Not sind, braucht die Gesellschaft Rettungskräfte wie dich.
Nach deiner Ausbildung zum Rettungssanitäter ist deine Karriere aber noch längst nicht zu Ende. Absolvierst du eine Weiterbildung, lernst du nicht nur Neues dazu, sondern übernimmst auch mehr Verantwortung.  

Lehrgang

Nach deiner abgeschlossenen Ausbildung erhältst du eine Lizenz, mit der du als Rettungssanitäter arbeiten darfst. Um diese behalten zu können, absolvierst du jedes Jahr einen 30-stündigen Lehrgang. Dort frischst du dein Wissen immer wieder auf und lernst neue Methoden kennen. 

Notfallsanitäter
(3 Jahre)

Mit der Weiterbildung zum Notfallsanitäter darfst du in Notfallsituationen selbstständig medizinische Erstversorgung anwenden und ähnlich wie ein Arzt handeln. 

Studium – Humanmedizin
(6 Jahre)

Mit Abitur kannst du als Rettungssanitäter sogar Humanmedizin studieren! An der Hochschule lernst du alles über den menschlichen Körper und die medizinische Versorgung. Nach deinem Abschluss darfst du als Arzt in einer Klinik arbeiten oder hast die Möglichkeit, deine eigene Praxis zu eröffnen.

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Karrierechancen – Rettungssanitäter/in

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Rettungssanitäter solltest du mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringen. Hast du die mittlere Reife (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife (Abitur), stehen deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz sogar noch besser. 

%Grafik 4: "Abschlüsse von Azubis - Rettungssanitäter/in", Alt-Text: Rettungssanitäter Ausbildung, Ausbildung Rettungssanitäter, Ausbildung zum Rettungssanitäter, Ausbildung als Rettungssanitäter, Rettungssanitäter Voraussetzungen

Wichtiger als dein Abschluss ist dein Interesse an den folgenden Schulfächern:

  • Deutsch: Du solltest klar und deutlich Verletzte ansprechen können. 
  • Mathe: Als Rettungssanitäter bestimmst du die Dosis von Medikamenten und berechnest die Luftmenge, die ein Patient benötigt, um wieder atmen zu können. 
  • Sport: Du solltest körperlich fit und sportlich sein. Denn bei den meisten Einsätzen sind deine Kräfte gefragt, wie zum Beispiel, wenn du Patienten auf die Trage hebst. 

Neben deinem Schulabschluss verlangen manche Ausbilder weitere Voraussetzungen. Dazu zählt, dass du…

  • einen Führerschein der Klasse B besitzt.
  • mindestens 17 Jahre alt bist.  
  • ein ärztliches Attest über deine gesundheitliche Eignung hast.
  • nicht vorbestraft bist.
  • einen Erste-Hilfe-Lehrgang gemacht hast.

Wo kannst du als Rettungssanitäter/in arbeiten?

Rettungssanitäter und Rettungssanitäterinnen werden in allen medizinischen Bereichen dringend  gebraucht. Deshalb hast du nach deiner Ausbildung auch eine große Auswahl an Arbeitgebern und Bereichen, in denen du unterkommen kannst. Die meisten Rettungssanitäter arbeiten bei Krankentransport- und Rettungsdiensten. Aber du findest auch eine Anstellung bei:

  • städtischen Feuerwehren,
  • der Bundeswehr,
  • Katastrophenhilfswerken,
  • Wasserrettungs- und Bergrettungsdiensten oder
  • Blutspendediensten.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Notfälle können rund um die Uhr passieren! Deswegen arbeitest du als Rettungssanitäter im Schichtdienst, also je nach Dienstplan früh, spät oder nachts — und das teilweise auch am Wochenende und an Feiertagen. Es ist gesetzlich festgelegt, dass du als Rettungssanitäter nicht länger als 48 Stunden pro Woche arbeiten darfst. 

Zusätzlich gilt in deinem Beruf der Bereitschaftsdienst. Das heißt, du bist an bestimmten Tagen in Notfallsituationen immer erreichbar. Das zahlt sich allerdings aus, denn für deinen Einsatz bekommst neben deinem normalen Gehalt einen extra Gehaltsbonus!

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Als Rettungssanitäter trägst du wie alle deine Kollegen eine einheitliche Arbeitskleidung. Sie besteht aus robusten Hosen und Jacken, die in einem grellen Orange oder Rot gehalten sind. Und damit seid ihr auch nicht zu übersehen! An den Füßen trägst du festes Schuhwerk, um auch an steinige oder matschige Orte zu gelangen.

Und auch die Notfalltasche mit den wichtigsten Verbandsmaterialien und Instrumenten hast du immer mit dabei. So kannst du schnell Erste Hilfe leisten und deine Patienten bestens versorgen. 

Wie läuft die Ausbildung zum Rettungssanitäter ab?

Der Beruf des Rettungssanitäters ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, sondern ein schulischer Lehrgang. In Vollzeit dauert die Ausbildung zwischen drei und vier Monate und in Teilzeit etwas weniger als ein Jahr.
Danach kannst du dich offiziell Rettungssanitäter oder Rettungssanitäterin nennen!

Was lernst du in deiner Ausbildung zum Rettungssanitäter?

Deine Ausbildung zum Sanitäter besteht aus vier aufeinanderfolgenden Abschnitten, die insgesamt 520 Stunden dauern. Im ersten Teil lernst du alle theoretischen Grundlagen kennen, die du dann in Teil zwei und drei in Übungseinsätzen direkt anwendest. Im letzten Ausbildungsteil bereitest du dich dann vor allem auf die Abschlussprüfung vor. 

Ausbildungsteil Was lernst du?

1: Grundlehrgang 
(160 Stunden)

 

  • Wie gehe ich mit Schwerverletzten um?
  • Welche Wiederbelebungsmaßnahmen gibt es?
  • Wie bereite ich Rettungsfahrzeuge auf einen Einsatz vor?
2: Praktikum in der Klinik
(160 Stunden)
  • In der Notaufnahme bist du bei Behandlungen live dabei. 
  • Du überwachst Patienten.
  • In Krankenzimmern führst du Injektionen und Infusionen selbstständig durch. 
3: Praktikum auf der Rettungswache
(160 Stunden)
  • Mit erfahrenen Rettungssanitätern gehst du zu Einsatzorten.
  • Sie zeigen dir, wie du Notfallpatienten betreust und transportierst.
  • Du behandelst Blutungen und leichte Verletzungen.

4: Abschlusslehrgang
(40 Stunden)

  • Zusammen mit anderen Lehrlingen wirst du auf deine Abschlussprüfung vorbereitet. 
  • Du wiederholst das theoretische Wissen aus dem Grundlehrgang.
  • An Rettungspuppen wendest du das Gelernte in der Praxis an.
  Abschlussprüfung

Du würdest gerne Menschen helfen, aber lieber bei den Operationen dabei sein? Dann schau unbedingt bei unserem Beitrag zum operationstechnischen Assistenten vorbei.%Thumbnail Operationstechnischer Assistent

 

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