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Tiermedizinische Fachangestellte / Tiermedizinischer Fachangestellter

Als Tiermedizinische  Fachangestellte bist du Ansprechpartnerin Nummer 1 in einer Tierarztpraxis. Welche Aufgaben du dabei erledigst, wie viel du verdienst und ob die Ausbildung zu dir passt, erfährst du hier und in unserem Video!  

Job-Check: Tiermedizinische/r Fachangestellte/r
Grundlagen für diese Ausbildung
Herz für Tiere
Interesse an Medizin
Fit genug, um Tiere zu tragen 
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
700 €
750 €
800 €
1.930 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Was machst du als tiermedizinische/r Fachangestellte/r?

Als tiermedizinische Fachangestellte unterstützt du Tierärzte und Tierärztinnen bei der Untersuchung, Behandlung und Betreuung von hilfsbedürftigen Tieren.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Dabei übernimmst du folgende Aufgaben:

  • Termine vergeben: Mit Tierbesitzern vereinbarst du telefonisch Termine, die du in den Kalender einträgst. Bei neuen tierischen Patienten nimmst du zusätzlich ihre Daten in die Patientenakte auf. 

  • Behandlungen: Vor jeder Behandlung bereitest du alle Hilfsmittel wie Spritzen, Nadeln und Scheren vor. Wenn der Tierarzt den tierischen Patienten behandelt, reichst du ihm die Werkzeuge und beruhigst das aufgeregte Tier. 

  • Versorgen: Bleibt ein Tier zur Beobachtung auf der Krankenstation, kümmerst du dich um seine Gesundheit. Du fütterst es, gibst ihm Medikamente und wechselst bei Bedarf seinen Verband. Damit die Tierbesitzer sich nicht sorgen, hältst du sie telefonisch auf dem Laufenden. 

  • Desinfizieren: Nach jeder Behandlung säuberst du die verwendeten Werkzeuge und den Behandlungstisch. Zusätzlich bist du für die Sauberkeit am Empfang und im Wartezimmer zuständig. 

  • Dokumentieren: Am Computer trägst du alle Untersuchungen und festgestellten Krankheiten in die Patientenakte ein. Außerdem merkst du zukünftige Behandlungen vor. Du bist ebenfalls für die Abrechnungen mit der Apotheke und die Kosten der Tierarztpraxis zuständig.

Schon gewusst? Bis 2006 war „Tierarzthelferin“ die offizielle Bezeichnung für die heutige tiermedizinische Fachangestellte, die oft mit TFA abgekürzt wird. Hinter den Bezeichnungen „tiermedizinische Fachangestellte“, „TFA“ und „Tierarzthelferin“ verbirgt sich also immer der gleiche Beruf. 

Was verdienst du als tiermedizinische Fachangestellte?

Dein erstes Geld verdienst du bereits in der Ausbildung zur TFA. Während du in deinem ersten Ausbildungsjahr etwa 700 € pro Monat erhältst, steigt dein Lohn im zweiten Jahr auf 750 € an. Im dritten Jahr kannst du mit einem Gehalt von 800 € rechnen. 

Nach deiner Ausbildung steigst du mit einem Verdienst von etwa 1.930 € brutto pro Monat ins Berufsleben ein. Später liegt dein durchschnittliches Bruttogehalt bei 2.060 €.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Als Tierarzthelferin hast du gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Denn es legen sich immer mehr Menschen Haustiere zu. Und diese müssen schließlich in irgendeiner Praxis verarztet werden. Daher findest du nach deiner abgeschlossenen Ausbildung also auf alle Fälle eine geeignete Arbeitsstelle!

Passt die Ausbildung zur Tierarzthelferin zu dir?

Du hast ein Herz für Tiere? Du interessierst dich für Medizin? Tieren zu helfen ist dir wichtig? Dann scheint die Ausbildung zur Tierarzthelferin gut zu dir zu passen!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten das Richtige für dich ist:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 

Du hast genug Kraft, um große Tiere zu halten.

Du hast panische Angst vor Tieren.

 Medizinische Eingriffe faszinieren dich.

Bei Notfällen oder leidenden Patienten wirst du hektisch und unkonzentriert.

Du liebst Tiere über alles.

Bei der kleinsten Kratzwunde brichst du in Tränen aus.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Ziemlich gut! Denn keine Tierarztpraxis oder Tierklinik kommt ohne dich aus!  
Der Blick auf die Karriereleiter zeigt, dass du auch nach deiner Ausbildung eine Reihe an Weiterbildungen absolvieren kannst. Dadurch erfährst du noch mehr über Tiere und erhältst zusätzlich ein höheres Gehalt

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Karrierechancen
Tierheilpraktiker/in 
(2 Jahre)
In dieser Weiterbildung erfährst du alles über Naturheilkundeverfahren wie Homöopathie oder Akupunktur. Das hilft dir dabei, die Schmerzen von leidenden Tieren ohne chemische Tabletten zu heilen. 
Tierphysiotherapeut/in
 
(1 Jahr)
Mit verschiedenen Massagetechniken behandelst du Haltungs- und Bewegungsstörungen bei Tieren. So können sich die Tiere nach einiger Zeit wieder ohne Beschwerden bewegen.

Studium – Tiermedizin 
(5,5 Jahre)

Hast du ein Abitur, kannst du als tiermedizinische Fachangestellte sogar Tiermedizin studieren! Mit diesem Studium hast du die Chance, in den Bereichen Forschung und Entwicklung der Tiermedizin zu arbeiten. Außerdem kannst du deine eigene Tierarztpraxis eröffnen. 

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden haben jedoch die mittlere Reife (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife (Abitur).

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Abschlüsse von Azubis 

Neben deinem Schulabschluss sind folgende Fächer für deine Ausbildung wichtig:

  • Mathematik: Du erstellst Rechnungen und berechnest die Dosis von Futter oder Tabletten. Dafür brauchst du Grundrechenarten und Prozentrechnung.
  • Biologie: Wenn du weißt, wie der Körper eines Tiers aufgebaut ist, kannst du Behandlungsmethoden besser nachvollziehen. 
  • Deutsch: Tierhaltern erklärst du den Gesundheitszustand und die Behandlungsmaßnahmen in einfacher Sprache. Zusätzlich führst du Patientenakten und schreibst E-Mails, in denen keine Rechtschreibfehler auftauchen sollten. 

Wo kannst du als tiermedizinische Fachangestellte arbeiten?

Als tiermedizinische Fachangestellte findet man dich meistens in Tierarztpraxen. Du kannst aber auch bei einer Tierklinik, in Tierparks oder in Veterinärämtern arbeiten.

Egal in welchem Bereich du tätig bist, dein Arbeitsplatz ist sehr abwechslungsreich. Genauer gesagt besteht er aus:

  • Behandlungs- und Wartezimmern,
  • einem Labor,
  • dem Empfang,
  • Büroräumen und
  • Freigehegen.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Weil kranke Tiere rund um die Uhr betreut werden müssen, arbeitest du als Tierarzthelferin im Schichtdienst. Also je nach Dienstplan früh, spät oder nachts — und das manchmal auch am Wochenende.

Außerdem gilt in deinem Beruf der Bereitschaftsdienst. Das heißt, du bist an manchen Tagen in Notfallsituationen zu jedem Zeitpunkt erreichbar. Für diesen besonderen Einsatz erhältst du einen ordentlichen Gehaltsbonus.

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Da Hygiene in medizinischen Berufen an oberster Stelle steht, trägst du als Tierarzthelferin Schutzkleidung. Sie besteht aus einem Kittel, Einweghandschuhen und einem Mundschutz. Bei hektischen Tieren hast du zusätzlich sogenannte Anti-Beiß-Handschuhe und ein langärmliges Oberteil an, um dich optimal zu schützen. Aber keine Angst, das brauchst du eher selten! 

Wie läuft die Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten ab?

Die Ausbildung zur tiermedizinischen Fachangestellten dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das bedeutet, dass du abwechselnd zur Berufsschule gehst und in einer Praxis arbeitest. Die Art deines Ausbildungsbetriebs kannst du dir aussuchen. Dabei handelt es sich meistens um eine Kleintier- oder Landtierarztpraxis.

Nachdem du deine Abschlussprüfung erfolgreich bestanden hast, darfst du dich als staatlich anerkannte tiermedizinische Fachangestellte oder als staatlich anerkannter tiermedizinischer Fachangestellter bezeichnen.

Was lernst du in deiner Ausbildung zur Tierarzthelferin?

Deine Ausbildung ist in zwei Lehrteile aufgeteilt, die jeweils 1,5 Jahre dauern. In dieser Zeit lernst du in der Berufsschule die wichtigsten Grundlagen der Tiermedizin kennen. Im Ausbildungsbetrieb wendest du dein erlerntes Wissen dann direkt an.

In der Tabelle zeigen wir dir die wichtigsten Lerninhalte:

Monat In der Berufsschule In der Praxis
1-18
  • Wie gehe ich mit tierischen Patienten und ihren Besitzern um?
  • Woran erkenne ich Infektionskrankheiten bei Tieren?
  • Was habe ich in Notfallsituationen zu tun?
  • Wie behandle ich Hauterkrankungen?
  • Was muss ich bei der Planung von Terminen beachten?
  • Mit Desinfektionsmittel ausgestattet reinigst du Behandlungszimmer.
  • Du bist bei Terminen dabei und beobachtest Untersuchungen.
  • Im Labor untersuchst du verschiedene Proben.
  • Du arbeitest am Empfang und machst Termine aus.
  • Unter Beobachtung nimmst du einem Tier deiner Wahl Blut ab.
  Zwischenprüfung
19-36
  • Welche Operationswerkzeuge gibt es?
  • Wie gewinne ich neue Patienten?
  • Wo befinden sich die wichtigsten Organe bei Kleintieren wie Katzen und Hunden?
  • Wann darf ein Patient entlassen werden?
  • Wie gehe ich mit aufgeregten Tierhaltern um?
  • Du sortierst verschiedene Hilfswerkzeuge wie Scheren oder Nadeln.
  • Bei ersten Operationen siehst du aufmerksam zu.
  • Mithilfe deiner Kollegen erstellst du Röntgenbilder.
  • Du übergibst Arzneimittel.
  • Mit einer Spritze impfst du deine ersten tierischen Patienten.
  Abschlussprüfung

Du willst nicht nur Hunde, Katzen und Schildkröten versorgen, sondern auch Welpen aufziehen und Löwen in ihrem Leben begleiten? Dann schau dir unser Video zum Tierpfleger an. 

Zum Video: Tierpfleger / Tierpflegerin
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