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In der Ausbildung zum Tischler lernst du, wie man die schönsten Kunstwerke aus Holz herstellt. Ob du Tischler werden solltest, wie viel du dabei verdienst und ob es sich um die perfekte Ausbildung für dich handelt, erfährst du in unserem Beitrag und Video !

Job-Check: Tischler/in
Grundlagen für diese Ausbildung
Fingerspitzengefühl
Handwerkliches Geschick
Spaß am Umgang mit Naturprodukten
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
620 €
750 €
870 €
2.800 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Was machst du als Tischler/in?  

Als gelernter Tischler baust du in der Tat nicht nur Tische – wie man vielleicht denken könnte! Stattdessen zauberst du alle möglichen Kreationen aus Holz und anderen Werkstoffen: egal ob Möbelstücke, Türen, Holzpuppen wie Pinocchio oder kleine Spielzeuge.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Mit welchen Arbeitsschritten du das alles erschaffst, schauen wir uns jetzt einmal genauer an: 

  • Planen: Bevor du die Möbel baust, entwirfst du einen Plan. Dabei schätzt du die Größen der Einzelteile ab, notierst deinen Materialbedarf und planst mögliche Verzierungen. Du misst die Länge der Holzplatten, kaufst Farbe ein und machst eine Skizze. 

  • Vorbereitung: Nach der Planung schneidest du deine Materialien wie Holz, Glas oder Metall auf die passende Größe und Form zu. Den einzelnen Teilen verpasst du Schutzlackierungen oder Farben. 

  • Montage: Jetzt, da deine Bauteile fertig sind, kannst du sie alle zusammenbauen, was du auch als „Montage“ bezeichnest. Dabei achtest du darauf, dass die Maße stimmen und das ganze stabil ist. 
              
  • Wartung: Besonders Möbel aus Holz benötigen mit der Zeit immer etwas Aufmerksamkeit und Pflege. So überprüfst du bereits gefertigte Waren und gehst sicher, dass deren Besitzer diese noch für viele Jahre genießen können.

  • Kundenservice: In erster Line entwirfst du deine Werke für Kunden. Dabei behältst du aktuelle Trends im Blick, damit deine Möbelstücke den Kunden gefallen. Bei speziellen Wünschen stehst du zur Verfügung und versuchst diese bestmöglich um zusetzten.
Schreiner oder Tischler?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Tischler und einem Schreiner? Die Antwort ist einfach: es gibt keinen! Beide arbeiten im gleichen Feld und bezeichnen den selben Beruf. Ob du dich nun als Tischler oder Schreiner bezeichnest, hängt von deiner Region ab: Während du in Norddeutschland eher Tischler genannt wirst bist du in Süddeutschland als Schreiner bekannt. Die Handwerksordnung hat sich jedoch für den Berufstitel „Tischler und Tischlerin“ entschieden. Daher bist du nach deiner Ausbildung ein staatlich anerkannter Tischler.

Was verdienst du als Tischler oder Schreiner?

Als Auszubildender verdienst du schon in der Lehre zum Tischler dein erstes Gehalt. Und das Beste daran: der Tischler gehört zu einem der bestbezahlten Handwerksberufe in Deutschland!

Das heißt, dass du im ersten Lehrjahr etwa 620 € verdienst und im zweiten schon 750 . Im dritten und letzten Jahr beläuft sich dein Gehalt dann sogar auf 870 € im Monat. Nach deiner Abschlussprüfung steigst du als staatlich anerkannter Tischler im Schnitt mit 2.800 € im Monat in den Beruf ein. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Wie du über die Jahre mehr verdienst und wie sich dein Lohn je nach Bundesland unterscheidet, zeigen wir dir hier.%Thumbnail Gehalt

Passt die Tischler / Schreiner Ausbildung zu dir?  

Du wolltest schon immer ein Baumhaus bauen? Du bist kreativ und liebst den Umgang mit Naturprodukten? Dann scheint deiner Karriere als Tischler ja nichts mehr im Wege zustehen! 

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zum Tischler für dich in Frage kommt:

 Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
 Du bist kreativ und hast ein Auge für das Schöne.  Bei einem Holzsplitter gehst du direkt ins Krankenhaus. 
Beim Aufbau von neuen Möbel wirst du immer zur Hilfe gerufen.  Du bist nicht handwerklich begabt.
Du hast Fingerspitzengefühl und arbeitest sorgfältig. Am liebsten verbringst du viel Zeit am Schreibtisch im Büro.
Du bist gerne aktiv auf den Beinen. 
Die Hände schmutzig machen? Nicht mit dir!

Wie stehen deine Karrierechancen?

Als Tischler hast du gute Zukunftschancen, da handgefertigte Holzmöbel immer beliebter werden. Um mehr Kompetenzen und Gehalt zu bekommen kannst du auch mit einer Weiterbildung die Karriereleiter aufsteigen.

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Karrierechancen

Schau dir deine Möglichkeiten nach der Ausbildung einmal genauer an:

Meister/in Nach deiner Meisterausbildung kannst du deinen eigene Betrieb aufmachen und selber Azubis ausbilden.
Techniker/in – Holztechnik Als Techniker wirst du besonders für die Holzindustrie interessant, da du hier mit deinem Wissen neue Projekte im Möbelbau und in der Raumgestaltung planst.
Betriebsmanager/in – Bau- und Holztechnik Im Betriebsmanagement kümmerst du dich und die Auftragsplanung für die Herstellung von Holzkonstruktionen und arbeitest in der Geschäftsführung.

Welche Voraussetzungen gibt es für auszubildende Tischler oder Schreiner?

Um mit der Ausbildung zum Tischler anfangen zu können, brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss. Die meisten Bewerber haben allerdings einen Realschulabschluss

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Schulabschluss von Azubis

Wichtiger als dein Abschluss ist dein Interesse an dem Beruf und an den folgenden Schulfächern:

  • Werken/Technik: Es sollte dir Spaß machen, Dinge zu entwerfen und zu bauen. Dein handwerkliches Geschick und der sichere Umgang mit Werkzeugen helfen dir dabei.
  • Mathe: Damit du als Tischler mit den richtigen Maßen rechnest, solltest du mit Zahlen umgehen können.
  • (Technisches) Zeichnen: Erste Erfahrungen im technischen Zeichnen sorgen dafür, dass  deine Skizzen und Baupläne von Anfang an nachvollziehbar sind.

Wo kannst du als Tischler oder Schreiner arbeiten?

Als ausgebildeter Tischler kannst du in verschiedenen Betrieben arbeiten. So kannst du Tischler beim Bau von Holzhäusern im ganz großen Stil finden oder auch beim Fertigen von Schmuckkästen in kleinen Läden. Die Mehrheit der Tischler finden eine Anstellung

  • in großen oder kleinen Werkstätten
  • auf Baustellen
  • bei großen Möbelhäusern oder auch
  • bei Privatkunden, die Aufträge und Bauprojekte erteilen.

Und das Beste: Du kannst sogar deine eigene Schreinerei eröffnen und dich selbstständig machen! 

Wie sieht dein Arbeitsort aus?

Dein Arbeitsort ist meistens die Werkbank in der Werkhalle. So bist du immer auf den Beinen und kümmerst dich immer um unterschiedliche Bauprojekte oder Produkte. Langweilig wird es also nie! Manchmal findet man dich auch für kurze Zeit im Büro, wenn du neue Werke auf dem Papier oder mit dem Computer designst und planst.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Tischler arbeitest du meist 8 Stunden am Tag, deine Arbeitswoche besteht also aus ungefähr 40 Stunden. Gerade auf der Baustelle kann der Arbeitstag jedoch auch mal etwas länger werden. Im Gegenzug wirst du in solchen Fällen auch besser vergütet.

Wie läuft die Ausbildung ab? 

Die Ausbildung zum Tischler dauert 3 Jahre und ist dual organisiert. Das heißt, du verbringst deine Zeit in der Berufsschule und im Lehrbetrieb. Das theoretische Wissen, das du dir in der Schule aneignest, kannst du so direkt im Betrieb in die Praxis umsetzen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss deiner Ausbildung erhältst du einen Gesellenbrief und bist fortan ein staatlich anerkannter Tischler oder eine staatlich anerkannte Tischlerin.

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Von der einfachen Reparatur von Möbeln bis zu fein verzierten Kunstwerken lernst du alle wichtigen Arbeitsschritte eines Tischlers während deiner Ausbildungszeit kennen. 

Ausbildungsjahr In der Berufsschule Im Betrieb
1 & 2
  • Wie gehst du mit dem Naturmaterial Holz um und was ist die rechte und die linke Seite eines Baumes?
  • Wie stellst du Kleinmöbel, Einzelmöbel und Systemmöbel her und worin liegt hier der Unterschied? 
  • Wie baust du Möbel aus anderen Werkstoffen, wie Glas oder Metall?
  • Du lernst, wie du Arbeitsabläufe im Handwerk planst und deinen eigenen Möbel herstellst.
  • Dir wird gezeigt, wie du richtig mit den wichtigsten Geräten, Werkzeugen und Maschinen umgehst.
  • Dir wird beigebracht, wie du die Oberflächen deiner Werke veredelst und behandelst.
Zwischenprüfung 
3
  • Wie reparierst du deine Waren?
  • Welche Bauelemente gehören in den Innenraum von Gebäuden und wie erstellst und montierst du diese?
  • Du erfährst alles über die Durchführung von Montagearbeiten.
  • Du lernst, wie du deine Holzmöbel richtig schützt.
Abschlussprüfung 

Tischler zählen zu den traditionellen Handwerksberufen in Deutschland. Wie der Name schon sagt, schaffst du in diesen Berufen etwas mit deinen eigenen Händen!  Du möchtest lieber Kunstwerke aus Schokolade herstellen als aus Holz? Dann schau dir unbedingt unser Video zum Konditor an!

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