Elektrizitätslehre
Grundbegriffe der Elektrotechnik
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Benjamin Franklin war ein echter Alleskönner. Wie er es schaffte, Karriere als Erfinder, Drucker und Politiker zu machen, erfährst du hier. %Oder sieh dir unser kurzes Video dazu an.

Wer war Benjamin Franklin?

Benjamin Franklin war ein amerikanischer Naturwissenschaftler und Politiker, der im 18. Jahrhundert in der britischen Kolonie Pennsylvania lebte.

Bis zu seinem 42. Lebensjahr arbeitete er als Drucker, Verleger und Publizist und besaß eine Druckerei sowie eine Zeitung. Erst danach widmete er sich naturwissenschaftlichen Forschungen und Erfindungen, vor allem im Bereich der Elektrizität. Dazu gehört auch der Blitzableiter. 

%</span><img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/27/Benjamin_Franklin_by_Joseph_Siffrein_Duplessis.jpg/485px-Benjamin_Franklin_by_Joseph_Siffrein_Duplessis.jpg" alt="File:Benjamin Franklin by Joseph Siffrein Duplessis.jpg" /><span style="color: #ff00ff;">wie bei den restlichen Personen auch dieses Bild in einen Rahmen setzen und daneben folgende Infos schreiben: "Geburtstag: 17. Januar 1706" -- "Todestag: 17. April 1790" -- "Erfinder und Politiker" ; das ist der <a style="color: #ff00ff;" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Benjamin_Franklin_by_Joseph_Siffrein_Duplessis.jpg">Link</a> zum Bild, bitte dringend nochmal die Rechte prüfen!-- Bildüberschrift: Benjamin Franklin -- Alttext: benjamin franklin, benjamin franklin zitate, benjamin franklin erfindungen, ben franklin, blitzableiter erfinder, erfinder blitzableiter, wer war benjamin franklin, benjamin franklin blitzableiter, wer hat den blitzableiter erfunden, benjamin franklin dollar, wann wurde der blitzableiter erfunden, erfinder des blitzableiters, benjamin franklin elektrizität, benjamin franklin drachen, benjamin franklin steckbrief

Später trat er zudem in die Politik ein, wobei er als internationaler Vermittler agierte und Verträge mit Großbritannien und Frankreich gestaltete. Durch seine Mitarbeit an der Unabhängigkeitserklärung und Verfassung der Vereinigten Staaten zählst du ihn zu den Gründervätern der USA.

Benjamin Franklin als Erfinder des Blitzableiters

Als Naturwissenschaftler beschäftigte sich Franklin vor allem mit der Elektrizität. In einem berühmten Versuch mit einem Drachen bewies er, dass Blitze aus elektrischer Energie bestehen. Daraufhin erfand er den Blitzableiter. Außerdem prägte er die Begriffe „Ladung“, „positiv“ und „negativ“ im Zusammenhang mit elektrischen Phänomenen.

Benjamin Franklin — Steckbrief

Name Benjamin Franklin
Geburt 17. Januar 1706 in Boston
Tod 17. April 1790 in Philadelphia
Familie

Eltern: Josiah Franklin (Seifen- und Kerzenmacher) und Abiah Folger

Geschwister: 14 Brüder und Schwestern

Ausbildung Ausbildung zum Drucker
Beruf Drucker, Naturwissenschaftler, Politiker, Erfinder
Ehepartnerin Deborah Read
Kinder William Franklin, Francis Folger Franklin, Sarah Franklin Bache

Benjamin Franklin Erfindungen

Obwohl Benjamin Franklin die Schule nur zwei Jahre lang besuchte, ist er heute als Naturwissenschaftler und Erfinder bekannt. In seiner Freizeit las er viel und brachte sich alles, was er wissen wollte, selbst bei. Zu seinen Erfindungen zählen ein besonders effektiver Ofen, das damals populäre Instrument Glasharmonika und die Bifokalbrille. Das ist eine Brille, deren Gläser so geschliffen werden, dass sie für zwei Entfernungen nutzbar sind.

Bekannt wurde er allerdings für seine Forschung zur Elektrizität. Auf ihn gehen die Bezeichnungen positiv und negativ für unterschiedliche Ladungen zurück. Außerdem definierte er den Begriff Ladung und prägte das Wort Batterie. Auch seine berühmteste Erfindung hat mit der Elektrizität zu tun.

Erfinder Blitzableiter

Benjamin Franklin ist der Erfinder des Blitzableiters. Alles begann damit, dass er beweisen wollte, dass die Blitze eines Gewitters aus elektrischer Energie bestehen. Dafür entwarf er einen Versuch, bei dem er einen Drachen steigen ließ, an dessen Schnur ein Eisenschlüssel befestigt war. Als der Blitz den Drachen traf, leitete die nasse Schnur den Strom weiter und an dem Schlüssel entstanden Funken. Ob es sich dabei nur um ein Gedankenexperiment handelt oder er den Versuch wirklich durchgeführt hat, ist nicht endgültig geklärt.

Klar ist aber, dass es ihn zu seiner nützlichen Erfindung inspirierte: dem Blitzableiter. Er überlegte, wie Gebäude vor den gefährlichen Blitzen geschützt werden könnten. Seine Lösung: Man installiert am höchsten Punkt des Hauses einen metallischen, also leitfähigen Blitzableiter, der über Drähte mit dem Boden verbunden wird. Schlägt der Blitz ein, wird die elektrische Energie in den Boden geleitet, wo sie unschädlich gemacht wird.

Kindheit, Jugend, Ausbildung

Benjamin Franklin war der Sohn eines Seifen- und Kerzenmachers und Teil einer großen Familie. Weil das Geld knapp war, musste er die Schule bereits nach zwei Jahren im Alter von 10 Jahren verlassen und bei seinem Vater arbeiten. Nach wenigen Jahren begann er bei seinem älteren Bruder eine Lehre als Drucker. In dessen Zeitung veröffentlichte Franklin bereits in jungen Jahren gesellschaftskritische Texte. Dabei verwendete er allerdings immer ein Pseudonym, also einen falschen Namen.

Sein Interesse für gesellschaftliche Themen zeigte sich also schon früh und auch in der Schule fiel er auf. In der kurzen Zeit, in der er die Schule besuchte, durfte er nämlich sogar eine Klasse überspringen. Die Freude am Schreiben verlor er nie: Die letzten 19 Jahre seines Lebens arbeitete er an seiner Autobiographie, in der er besonders seinen Aufstieg aus einfachen Verhältnissen zu einem ruhmreichen Geschäftsmann und Politiker darstellte.

Übrigens: Als Verkörperung des ‚American Dream‘ und bedeutender Gründervater der USA schmückt Benjamin Franklins Portrait noch heute jeden 100-Dollar-Schein.

Benjamin Franklin als Drucker

Im Jahr 1728 machte Benjamin Franklin sich mit einer Druckerei selbstständig und nur ein Jahr später übernahm er sogar seine eigene Zeitung. In den folgenden Jahren baute er sich ein Netzwerk von Druckereien entlang der Ostküste der heutigen USA auf. Dabei ging er profitable Partnerschaften mit einigen ehemaligen Lehrlingen ein. Mit nur 42 Jahren zog er sich trotz oder gerade wegen seines wirtschaftlichen Erfolgs aus dem Geschäftsleben zurück. Dennoch war er stets stolz auf seinen Beruf und bezeichnete sich bis an sein Lebensende als Drucker.

Gut zu wissen! Obwohl Benjamin Franklin viel beschäftigt war, hatte er stets das Allgemeinwohl im Blick und setzte sich für die Gründung verschiedener Organisationen, wie Leihbibliotheken und der freiwilligen Feuerwehr ein. Seine letzten drei Lebensjahre widmete er dem Kampf gegen die Sklaverei.

Benjamin Franklin als Politiker

Im selben Jahr seines Rückzugs aus der Druckerei, also 1748, erlangte er seinen ersten Posten in der Politik. Im Laufe der Zeit vertrat er Pennsylvania und schließlich auch die gesamten Kolonien in Verhandlungen mit Großbritannien und Frankreich. Darüber hinaus war er an den drei wichtigsten Übereinkommen seiner Zeit beteiligt: an der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, dem Frieden von Paris sowie der Verfassung der USA. Er trat jeweils nicht nur als Unterzeichner, sondern auch aktiver Gestalter der Dokumente auf und war so maßgeblich an der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten beteiligt.

Schon gewusst? Vor der Unabhängigkeit wurden die 13 Kolonien in den heutigen USA von Großbritannien beherrscht und regiert. Erst 1776 erklärten die Vereinigten Staaten ihre Souveränität — also Eigenständigkeit — und führten die heute älteste durchgängige Demokratie der Welt ein.

Benjamin Franklin — Lebenslauf

  • 1706: Geburt in Boston
  • 1718-1748: Ausbildung und Arbeit als Drucker und Verleger
  • 1728: Gründung seiner eigenen Druckerei
  • 1731: Gründung der ersten Leihbibliothek
  • 1736: Gründung der ersten Freiwilligen Feuerwehr
  • 1747-1750: Verfassen seines ersten wissenschaftlichen Werks Experiments and Observations on Electricity
  • 1752: berühmtes Drachen-Experiment zur Erforschung von Blitzen
  • 1754: Vertretung von Pennsylvania im Albany-Kongress und Vorstellung eines Plans zum amerikanischen Föderalismus
  • 1757-1762: Reise nach London für politische Verhandlungen
  • 1764: Verbesserung des Postsystems
  • 1776: Ausarbeitung und Unterzeichnung der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung
  • 1783: Mitgestaltung und Unterzeichnung der Verträge von Versailles
  • 1787: Mitgestaltung und Verabschiedung der Verfassung
  • 1787-1790: Kampf gegen die Sklaverei
  • 1790: Tod in Philadelphia

%@Animation: Lebenslaufbild wie bei anderen Personen mit folgenden Ereignissen (bitte aus dem Lebenslauf entnehmen sofern hier keine anderen Angabe ist): 1706, 1718 (Beginn der Ausbildung zum Drucker), 1728, 1736, 1752, 1776, 1787, 1790

Das Hauptforschungsfeld von Benjamin Franklin war die Elektrizitätslehre. Hierbei interessierte ihn besonders die elektrische Ladung, für die er sich die Bezeichnungen plus und minus ausdachte. Um das Thema besser zu verstehen, sieh dir dazu unser passendes Video an. %Thumbnail elektrische Ladung

%<em>Bildquelle: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Benjamin_Franklin_by_Joseph_Siffrein_Duplessis.jpg">After Joseph-Siffred Duplessis</a>, Public domain, via Wikimedia Commons</em>

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