Bewerbungstipps

Brainteaser

Inhaltsübersicht

Du wurdest zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen? Glückwunsch! Manchmal stellen die Personaler Brainteaser-Fragen, um zu schauen, wie du auf diese reagierst. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du mit diesen Fragen umgehen kannst!

Einige Details

In deiner Freizeit hast du sicher Besseres zu tun, als über solche Fragen nachzudenken. Doch es kann passieren, dass du in einem Bewerbungsgespräch damit konfrontiert wirst. Du fragst dich jetzt bestimmt: Was soll das für einen Sinn haben? Ganz einfach: Die Personaler wollen damit deine analytischen Skills testen. Solche Fragen nennt man deswegen auch Brainteaser.

Gut für dich ist, dass die meisten Teaser keine richtige Antwort vorrausetzen. Darauf kommt es nämlich gar nicht an. Viel mehr sind der Lösungsweg und die richtige Herangehensweise ausschlaggebend.

Folgende Schritte helfen dir, Brainteaser gekonnt zu bewältigen:

Zuallererst solltest du die Situation ruhig analysieren. Nimm dir dabei Zeit, die Frage und Aufgabe genau zu lesen und auch zu verstehen.

Falls dir dabei irgendwelche Unklarheiten auffallen, kannst du natürlich auch Rückfragen stellen. Keine Sorge, das zeugt weder von Schwäche oder Unsicherheit und ist bei den meisten Brainteasern sogar erwünscht!

Brainteaser Analyse
Brainteaser Analyse

Als nächstes stellst du deinen Lösungsweg dar. Mach‘ das am besten in einem präsentationsartigen Stil, sodass dein Gegenüber die Schritte gut nachvollziehen kann.

Als letztes solltest du deine Annahmen noch begründen.

Was das genau bedeutet, siehst du im folgenden Beispiel.

Dazu nehmen wir am besten nochmal unser Anfangsbeispiel, also „Wie viele Smarties passen in eine Katze“?  Wenn du jetzt unsere Schritte zur erfolgreichen Lösung eines Teasers befolgst, solltest du damit beginnen, dir Smarties und eine Katze vorzustellen. Diese sind natürlich unterschiedlich groß. Um herauszufinden, wie viele Smarties in eine Katze passen, musst du zunächst das Volumen der beiden bestimmen.

Wenn du kein absoluter Katzenexperte bist, fragst du dich jetzt bestimmt: Woher zum Teufel soll ich das Volumen einer Katze kennen? Ganz einfach, lass‘ es uns schätzen. Am besten fragst du dein Gegenüber, ob es sich bei der gefragten Mietzi um einen Durchschnittskater handelt oder ob womöglich von einem richtigen Brocken wie Garfield die Rede ist.

Wenn du weißt, wie dick die Katze ist, kannst du beginnen, dich an die Lösung zu machen. Dazu wäre es hilfreich, wenn du die Formel zur Volumenberechnung drauf hast. Also einfach Länge mal Breite mal Höhe. Nehmen wir also an, die Maße eines Smarties sind 1 Zentimeter auf 1 Zentimeter auf einen halben Zentimeter. Das ergibt ein Volumen von einem halben Kubikzentimeter. Klingt doch eigentlich ganz realistisch.

Nun zu unserer Katze. Auch über sie solltest du ein paar Annahmen aufstellen und sie deinem Gegenüber darlegen. Damit schaffst du gleich eine bessere Begründung für dein späteres Ergebnis. Stell‘ am besten klar, dass du die Katze nicht gerade umbringen willst und ihr deswegen sicher nur so viel Smarties zumutest, wie in ihren Magen passen. Überleg‘ dir also erstmal, wie groß der Magen eines Stubentigers wohl sein wird. Nehmen wir an, der Magen einer Katze verträgt eine Maus.

Brainteaser Beispiel
Brainteaser Beispiel

Die Durchschnittsmaus ist dabei geschätzt etwa 10cm lang und je 5cm breit und hoch. Somit ergibt sich für den Mageninhalt der Katze ein Volumen von etwa 250 Kubikzentimeter.

Jetzt nur noch die beiden Volumina durcheinander teilen, also 250 Kubikzentimeter durch 0,5 Kubikzentimeter und schon kommst du auf das Ergebnis: Etwa 500 Smarties passen in eine Katze.

Du siehst also, wenn du einen klaren Kopf bewahrst und unsere Schritte befolgst, kannst du auch die scheinbar aussichtslosen Brainteaser lösen.

So jetzt noch ein weiteres Beispiel, mit dem du deine Brainteaser-Skills testen kannst.

Wie viele Weihnachtsmänner müssten in Deutschland unterwegs sein, damit jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk bekommt?

Überleg‘ dir doch einfach mal, wie du vorgehen würdest und poste deine Antwort in die Kommentare.


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