Magdeburg: Gebärdensprachdolmetschen
Infos und BewerbungAuf einen Blick
Was lernt man im Studiengang Gebärdensprachdolmetschen?
Im Studium der Gebärdensprache an der Hochschule Magdeburg-Stendal lernst du nicht nur die Deutsche Gebärdensprache (DGS), sondern auch, wie man professionell zwischen hörenden und gehörlosen bzw. hörbehinderten Menschen dolmetscht. Dabei geht es sowohl um sprachliche Fähigkeiten als auch um kulturelles Verständnis und praktische Strategien für den Dolmetschprozess.
Kerninhalte des Studiums:
- Gebärdensprache lernen: Erwerb und Vertiefung der Deutschen Gebärdensprache (DGS).
- Dolmetschkompetenz: Inhalte korrekt zwischen DGS und Lautsprache übertragen.
- Kulturelles Wissen: Einblick in Normen, Werte, Traditionen und Alltag der Taubengemeinschaft.
- Linguistisches Wissen: Sprache, Grammatik und Struktur der DGS.
- Praktische Strategien: Methoden und Techniken für den Dolmetschprozess.
- Wissenschaftlich fundierte Ausbildung mit praxisorientiertem Bezug.
Wie läuft das Studium ab – von der Bewerbung bis zum Abschluss?
Das Studium der Gebärdensprache an der Hochschule Magdeburg-Stendal dauert 8 Semester und startet jeweils im Wintersemester. Die Bewerbung ist vom 1. Mai bis zum 15. Juli möglich, dabei musst du Grundkenntnisse der Deutschen Gebärdensprache (DGS) im Umfang von 60 Unterrichtsstunden nachweisen. Zu Beginn liegt der Schwerpunkt auf dem intensiven Erwerb der DGS. Im 7. Semester absolvieren die Studierenden ein Praktikum, bevor das Studium mit der Bachelorarbeit abgeschlossen wird.
Ablauf im Überblick:
- Dauer: 8 Semester
- Beginn im Wintersemester
- Bewerbung: 1. Mai – 15. Juli
- Voraussetzung: Grundkenntnisse DGS (60 Unterrichtsstunden)
- Startphase: Erwerb der Deutschen Gebärdensprache
- 7. Semester:Praktikum
- Bachelorarbeit
Welche Karriere- und Berufsmöglichkeiten bietet ein Abschluss in
Gebärdensprachdolmetschen?
Nach dem Studium der Gebärdensprache an der Hochschule Magdeburg-Stendal arbeiten Absolvent:innen überwiegend als Dolmetscher:innen, häufig freiberuflich. Sie sind dort gefragt, wo hörende und taube oder hörbehinderte Menschen, die die Deutsche Gebärdensprache (DGS) nutzen, aufeinandertreffen und eine Kommunikation ohne Dolmetschende nur eingeschränkt möglich wäre. Einsatzbereiche sind unter anderem Arbeitsleben, Aus- und Weiterbildung, Studium, Gesundheitswesen, Behörden, Justiz, Kultur und Medien.
Eine ehemalige Studierende berichtet in einem Blogbeitrag ausführlich von ihren Erfahrungen im Berufsfeld. Den Beitrag kannst du hier auf der Website der Hochschule nachlesen.