Metalle und Nichtmetalle kannst du anhand ihres Platzes im Periodensystem und ihrer Eigenschaften sehr einfach unterscheiden. Hier oder im Video erfährst du mehr!
Inhaltsübersicht
Metalle und Nichtmetalle einfach erklärt
Metalle und Nichtmetalle sind chemische Elemente im Periodensystem. Die Einteilung der Elemente nach Metallen und Nichtmetallen hilft dir, dich zurechtzufinden.
Dafür kannst du dir merken, dass Metalle auf der linken Seite des Periodensystems stehen, während Nichtmetalle auf der rechten Seite sind. Die Metalle sind eindeutig in der Überzahl.
Die grauen Elemente sind Halbmetalle und gehören weder zu den Metallen noch zu den Nichtmetallen. In ihren Eigenschaften verhalten sich die Elemente der Metalle und Nichtmetalle zumeist gegenteilig zueinander.
Metalle und Nichtmetalle im Periodensystem
Das Periodensystem strukturiert die Metalle und Nichtmetalle von links nach rechts, also durch die Hauptgruppen I bis VIII.
Die Metalle findest du in diesen Gruppen:
- Hauptgruppe I: Alkalimetalle
- Hauptgruppe II: Erdalkalimetalle
- Die Nebengruppen: Übergangsmetalle
- Hauptgruppe III: Borgruppe → Hier sind alle Elemente bis auf das namengebende Bor Metalle.
- Hauptgruppe IV: Kohlenstoffgruppe → Zinn und Blei
- Hauptgruppe V: Stickstoffgruppe → Bismut
Die Nichtmetalle findest du gegensätzlich zu den Metallen angeordnet:
- Hauptgruppe I: Alkalimetalle → Das Nichtmetall Wasserstoff befindet sich über den Alkalimetallen und nimmt eine Sonderstellung ein.
- Hauptgruppe IV: Kohlenstoffgruppe → Kohlenstoff
- Hauptgruppe V: Stickstoffgruppe → Stickstoff und Phosphor
- Hauptgruppe VI: Chalkogene → Sauerstoff, Schwefel und Selen
- Hauptgruppe VII: Halogene
- Hauptgruppe VIII: Edelgasgruppe
Die Halbmetalle liegen in diagonaler Anordnung zwischen den Metallen und Nichtmetallen:
- Sie erstrecken sich über die Hauptgruppe III zur Hauptgruppe VI → Bor, Silicium, Germanium, Arsen, Antimon, Tellur, Polonium
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Eigenschaften von Metallen und Nichtmetalle
Metalle und Nichtmetalle haben unterschiedliche Eigenschaften, sodass du sie auf physikalischer und auf chemischer Ebene voneinander unterscheiden kannst.
In ihren Eigenschaften stehen sie sich meist gegenteilig gegenüber, sodass dir die Unterscheidung leichtfällt. Anhand von diesen Eigenschaften kannst du auch erkennen, ob ein Element den Metallen oder den Nichtmetallen zugeordnet werden kann:
| Metalle | Nichtmetalle | |
| Physikalische Eigenschaften | ||
| Hohe elektrische Leitfähigkeit | Schlechte elektrische Leitfähigkeit | |
| Hohe Wärmeleitfähigkeit | Schlechte Wärmeleitfähigkeit | |
| Gute Verformbarkeit | Schlechte Verformbarkeit (zerbrechend, spröde) | |
| Glänzend | Nicht glänzend, matt | |
| Hohe Dichte | Geringe Dichte | |
| Aggregatszustand bei Raumtemperatur: fest | Aggregatszustand bei Raumtemperatur: verschieden, oft gasförmig | |
| Chemische Eigenschaften | ||
| Geben Elektronen gerne ab | Nehmen Elektronen auf | |
| Geringe Elektronegativität | Hohe Elektronegativität | |
| Wenige Valenzelektronen | Viele Valenzelektronen | |
| Bilden positiv geladene Ionen (Kationen) | Bilden negativ geladene Ionen (Anionen) |
Metalle
Bei der Unterteilung der Elemente des Periodensystems in Metalle und Nichtmetalle ist noch lange nicht Schluss. Die Metalle kannst du sogar nochmal in Leicht- und Schwermetalle unterteilen.
Hier erfährst du noch mehr über Metalle !
Metalle und Nichtmetalle — häufigste Fragen
(ausklappen)
Metalle und Nichtmetalle — häufigste Fragen
(ausklappen)-
Woran erkennt man Metalle?Metalle erkennt man daran, dass sie im Periodensystem überwiegend links und in den Nebengruppen stehen und typische Metalleigenschaften zeigen, zum Beispiel gute elektrische und Wärmeleitfähigkeit, Glanz und gute Verformbarkeit. Zum Beispiel ist Eisen ein Metall und leitet Strom und Wärme gut.
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Woran erkennt man Nichtmetalle?Nichtmetalle erkennt man daran, dass sie im Periodensystem überwiegend rechts stehen und meist gegenteilige Eigenschaften zu Metallen haben, zum Beispiel schlechte elektrische und Wärmeleitfähigkeit und geringe Verformbarkeit. Zum Beispiel ist Sauerstoff ein Nichtmetall und leitet elektrischen Strom sehr schlecht.
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Was sind Halbmetalle?Halbmetalle sind Elemente, die zwischen Metallen und Nichtmetallen stehen und Eigenschaften von beiden Seiten zeigen, weshalb sie keiner Gruppe eindeutig zugeordnet werden. Im Periodensystem liegen Halbmetalle als diagonales Band zwischen der Metall- und der Nichtmetall-Seite. Zum Beispiel gehört Silicium zu den Halbmetallen.
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Warum ist Wasserstoff ein Nichtmetall, obwohl er in der ersten Hauptgruppe steht?Wasserstoff ist ein Nichtmetall, obwohl er über der ersten Hauptgruppe steht, weil seine Eigenschaften nicht zu den Alkalimetallen passen. Wasserstoff nimmt eher Elektronen auf und bildet dadurch keine typischen Metall-Ionen wie die Elemente der ersten Hauptgruppe. Deshalb gilt Wasserstoff als Sonderfall im Periodensystem.
Elemente verstehen
Metalle und Nichtmetalle sind wichtige Gruppen der chemischen Elemente und gehören zum Themenfeld Elemente. Wer sich mit Elementen beschäftigt, ordnet Stoffe im Periodensystem ein und vergleicht ihre typischen Eigenschaften. So wird klar, warum sich Elemente in Gruppen wie Metalle, Nichtmetalle oder Halbmetalle einteilen lassen. Weitere Videos dazu findest du in unserem Chemiebereich.