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Mit der Ausbildung zum Friseur wirst du zum Experten fürs Haareschneiden, Färben und Stylen. Welche Aufgaben du übernimmst, wie viel du dabei verdienst und wie gut der Beruf zu dir passt, findest du hier%und in unserem Video heraus!

Job-Check: Friseur/in
Grundlagen für diese Ausbildung
Interesse an Styles und Trends
Kontaktfreudige Art
Geschick mit den Händen
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
580 €
690 €
790 €
1.660 €
Karrierechancen & Zukunft

Was machst du als Friseur/in? 

Als Friseur oder Friseurin verpasst du deinen Kunden die schönsten Haarschnitte. Denn du weißt, wie man Haare schneidet, färbt und wie man elegante Frisuren stylt.

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Deine wichtigsten Aufgaben

 

Schauen wir uns an, welche Aufgaben du im Friseursalon übernimmst: 

  • Empfangen: Möchte ein Kunde einen Termin, vereinbarst du diesen über das Telefon oder die Website. Im Friseursalon berätst du ihn ausführlich und unterhältst dich locker mit ihm. Muss er noch eine Weile warten, bietest du ihm Zeitschriften zum lesen und etwas zu trinken an. 

  • Schneiden: Du legst den Frisierumhang um und los geht’s! Du wäschst die Haare, massierst die Kopfhaut und trägst Pflegeprodukte auf. Dann schneidest du Stufen oder ein Pony und entfernst den Spliss. Bei Männern rasierst du zusätzlich den Bart. 

  • Stylen: Du blondierst die Haare, färbst Strähnchen oder bringst Extensions an. Mit Lockenstab, Glätteisen und Haarspray stylst du Frisuren. Je nach Kundenwunsch schminkst du den Kunden zusätzlich und trägst Nagellack auf. 

  • Organisieren: Nach einem Termin kassierst du deinen Kunden ab. Du kümmerst dich auch darum, dass immer genügend Pflegeprodukte wie Shampoo oder Spülung und Materialien wie Scheren, Föhn und Handtücher im Salon sind. Wird der Vorrat knapp, bestellst du alles nach. 

Was verdienst du als Friseur/in?

Während deiner Ausbildung verdienst du dein erstes Geld. Dabei hast du meist einen Tarifvertrag für das Friseurhandwerk. Dieser Vertrag sichert dir eine angemessene Bezahlung zu. Die Höhe deiner Vergütung hängt dabei von dem Bundesland ab, in dem du deine Ausbildung machst. 

Durchschnittlich verdienst du im ersten Ausbildungsjahr 580 € im Monat. Im zweiten Jahr steigt dein Lohn auf 690 € an. Im dritten und letzten Jahr erhältst du 790 € im Monat. 

Nach deiner Ausbildung startest du mit einem Einstiegsgehalt von 1.660 € brutto pro Monat. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst du später bis zu 1.900 € im Monat verdienen. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

 

Deine Zukunftschancen als Friseur stehen gut! Denn die Beauty-Branche boomt und viele interessieren sich für Aussehen und Styling. Mit einem guten Abschluss freut sich also jeder Friseursalon darauf, dich einzustellen. 

Passt die Ausbildung zum Friseur zu dir?

Styling ist deine Leidenschaft? Du möchtest andere mit schönen Frisuren glücklich machen? Gutes Aussehen spielt in deinem Leben eine große Rolle? Dann scheint die Ausbildung zum Friseur oder zur Friseurin perfekt zu dir zu passen. 

Mit unserem Selbst-Check findest du heraus, ob die Ausbildung genau das Richtige für dich ist:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 
Es macht dir viel Spaß, dich und andere zu stylen.   Von Extensions und Spliss hast du noch nie gehört. 
Du arbeitest gerne mit anderen Menschen zusammen.   Fremden Menschen gegenüber bist du verschlossen und schüchtern. 
✓ Die aktuellen Trendfrisuren kennst du in und auswendig.  Was Frisuren angeht bist du unkreativ und bleibst am liebsten beim Alten. 
Du bist ein guter Berater und aufmerksamer Zuhörer.   Im Umgang mit der Schere bist du ungeschickt.  
 Deine Arbeit erledigst du geschickt und gewissenhaft.   Es fällt dir schwer, anderen gegenüber immer freundlich zu sein. 

Wie stehen deine Karrierechancen?

Als Friseur hast du gute Zukunftsaussichten. Denn schöne Frisuren, professionelles Styling und gutes Aussehen ist uns Menschen sehr wichtig. Das siehst du daran, dass Frauen durchschnittlich sechs mal im Jahr zum Friseur gehen. Bei Männern sind es sogar sieben Friseurbesuche im Jahr. Bei so viel Kundschaft sollte dein Laden also auch in Zukunft rollen. 

Du willst die Karriereleiter weiter hinaufklettern? Kein Problem! Denn mit Weiterbildungen hast du die Möglichkeit dazu. So lernst du nicht nur neue Skills, sondern kannst auch mit einem höheren Gehalt rechnen. Die folgenden drei Weiterbildungen passen zu dir als Friseur besonders gut:

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Karrierechancen
Friseurmeister/in
(12-18 Monate in Teilzeit)
Mit dieser Meisterweiterbildung bist du der erste Ansprechpartner für Kundenberatungen. Außerdem überwachst du die Arbeit deiner Mitarbeiter und übernimmst die herausforderndsten Stylings. 
Meisterassistent/in – Kosmetik im Friseurhandwerk (5 Monate in Teilzeit) Findest du Kosmetik genauso spannend wie das Haareschneiden? Dann passt diese Weiterbildung gut zu dir. Neben dem Waschen und Färben der Haare bist du auch für Hautpflege und Make-up zuständig. 
Fachwirt/in – Kosmetik und Wellness
(12-18 Monate in Teilzeit)
Nach der Weiterbildung zum Fachwirt für Kosmetik und Wellness übernimmst du kaufmännische Aufgaben im Bereich Wellness und Schönheitspflege. Das heißt, du darfst das Unternehmen leiten. 

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Friseur ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden haben allerdings einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife (Realschulabschluss). Aber auch ohne einen Schulabschluss hast du Chancen auf einen Ausbildungsplatz. 

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Schulabschlüsse von Azubis

 

Wenn du zusätzlich Interesse und gute Noten in den folgenden Schulfächern mitbringst, stehen deine Aussichten auf einen Ausbildungsplatz noch besser: 

  • Werken: Als Friseurin arbeitest du hauptsächlich mit deinen Händen. Mit handwerklichem Geschick fällt es dir leichter, Hochsteckfrisuren zu stylen oder Haarverlängerungen anzubringen. 
  • Kunst: In deinem Beruf sind Kreativität und ein Auge fürs Schöne gefragt! Du stimmst zum Beispiel Hautton und Haarfarbe aufeinander ab und lässt beim Stylen der Frisuren deinen kreativen Ideen freien Lauf.
  • Deutsch: Als Experte verstehst du Fachbegriffe wie Clip-In-Extensions oder Dauerwellflüssigkeit, deine Kunden jedoch nicht. Deshalb erklärst du ihnen deine Arbeitsschritte einfach und verständlich. 

Neben den formalen Voraussetzungen, solltest du auch mit deiner persönlichen Bewerbung überzeugen. Erwähne hier, warum du unbedingt Friseur werden willst. Zusätzlich kannst du aufzählen, welche Stärken dich in deiner Zukunft als Friseur unterstützen. Gehst du gut vorbereitet in dein Bewerbungsgespräch, wirst du sicherlich eine Zusage für einen Ausbildungsplatz bekommen. 

Wo kannst du als Friseur/in arbeiten?

Friseure arbeiten hauptsächlich in Friseursalons. Jedoch findest du auch in anderen Unternehmen eine Anstellung. Überall dort, wo es um Haare und Styling geht, bist du gefragt. Die folgenden Unternehmen brauchen Friseure wie dich:

  Unternehmen Aufgaben 
✂️ Friseursalon Du und deine Kollegen kümmern sich im Friseursalon um die Haare eurer Kunden. Dort übernimmst du das Schneiden, das Färben und das Stylen. 
💄 Kosmetikstudio Der Fokus im Kosmetikstudio liegt auf dem kompletten Styling der Kunden. Neben dem Haarschneiden stylst du auch Frisuren und trägst Make-Up auf.
👙 Wellnesshotels Dein Ziel in Wellnesshotels ist es, deinen Gästen einen erholsamen Aufenthalt zu ermöglichen. Dabei darf ein Beauty-Programm mit gestylten Haaren oder einer neuen Frisur nicht fehlen. 
🎬 Filmproduktion Schauspieler und Schauspielerinnen müssen passend zu ihrer Filmrolle gestylt werden. Das gleiche gilt für Models in Werbespots. Ausgestattet mit Glätteisen und Haarspray stylst du passende Frisuren.

Außerdem kannst du dich als Friseurin selbstständig machen und einen eigenen Friseursalon leiten. Dort bist du dann der Chef und darfst deine Mitarbeiter anleiten. Zusätzlich übernimmst du dann auch das Schreiben von Rechnungen und das berechnen von Preisen und Kosten. 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Du arbeitest dann, wenn dein Friseursalon offen hat. Das ist in der Regel von Montag bis Freitag der Fall. Manche Friseursalons haben auch samstags offen, legen dafür aber montags einen Ruhetag ein. Besondere Termine wie Brautstylings für Hochzeiten können auch auf das Wochenende fallen.

Meistens arbeitest du an fünf Tagen in der Woche. Dabei stehst du etwa acht Stunden am Tag im Friseursalon. So kommst du auf die typische 40-Stunden-Woche. Wie du siehst, hast du also geregelte Arbeitszeiten. 

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Du als Friseurin darfst dir meistens selbst aussuchen, in welchem Outfit du deine Arbeit erledigst. Jedoch solltest du immer gepflegt und professionell aussehen. Trägst du eine hübsche Frisur und ein modisches Outfit, hinterlässt du bei deinen Kunden einen besonders guten Eindruck. 

Wie läuft die Ausbildung zum Friseur ab?

Die Ausbildung zum Friseur ist dual aufgebaut und dauert drei Jahre. Dual bedeutet, dass du während der Ausbildung die Berufsschule und deinen Betrieb besuchst. In der Berufsschule hast du Unterricht und lernst die theoretischen Grundlagen kennen. Den Betrieb suchst du dir selbst aus, in dem du dich bei dem Unternehmen auf einen Ausbildungsplatz bewirbst. In der Regel ist das also ein Friseursalon. 

Im dritten Ausbildungsjahr darfst du dir eine Wahlqualifikation aussuchen. Das ist ein Fachbereich, auf den du dich spezialisierst. Zur Auswahl stehen Visagistik, Langhaarfrisuren, Haarersatz und Coloration.

  • Im Bereich Visagistik lernst du, wie man Make-Up, Hauttyp und Haarfarbe aufeinander abstimmt. 
  • In der Fachrichtung Langhaarfrisuren stylst du aufwändige Frisuren mit Haarspray und Spangen.
  • Spezialisierst du dich auf den Bereich Haarersatz, arbeitest du mit Extensions und Perücken. 
  • In der Fachrichtung Coloration dreht sich alles ums Haare färben, tönen und bleachen. 

Nach deinem dritten Ausbildungsjahr machst du eine Abschlussprüfung. Hast du diese erfolgreich bestanden, darfst du dich staatlich anerkannter Friseur oder staatlich anerkannte Friseurin nennen. 

Was lernst du in deiner Ausbildung zum Friseur?

Während deiner Ausbildung bist du in der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb. In der Berufsschule lernst du die Grundlagen des Haarschneidens und des Stylings kennen. Im Betrieb, also einem Friseursalon, darfst du dein Gelerntes dann in die Praxis umsetzen. Am Anfang wird dir dein Ausbildner Vieles zeigen und erklären. Im Laufe der Zeit wirst du immer mehr Aufgaben übernehmen und selbstständig arbeiten. 

Jahr In der Berufsschule Im Ausbildungsbetrieb
1 & 2
  • Wie ist ein Friseursalon aufgebaut? 
  • Auf was muss ich beim Umgang mit Kunden achten? 
  • Wie berechne ich den Preis für einen Haarschnitt? 
  • Welche Produkte benutze ich für welchen Haartypen? 
  • Im Friseursalon betreust du die Kunden.
  • Das Haarewaschen und Föhnen übernimmst du. 
  • Du darfst den Kunden die Spitzen schneiden. 
  • Welchen Haartypen deine Kunden haben, findest du heraus. 
  Zwischenprüfung 
  • Wie trage ich ein professionelles Make-Up auf?
  • Welche Haarschnitte und Frisuren stehen welcher Kopfform?
  • Wie berate ich meine Kunden?
  • Welche Aufträge muss ich in der Buchhaltung vermerken? 
  • Besondere Gäste, wie Bräute, werden von dir betreut und beraten. 
  • Du übernimmst herausfordernde Stylings und schwierige Haarschnitte.
  • Die Haare deiner Kunden tönst, färbst oder blondierst du. 
  • Nach Wunsch schminkst du deine Kunden und trägst Nagellack auf ihre Fingernägel auf.
  Abschlussprüfung

Du möchtest dich bei deiner Arbeit auf Hautpflege und Make-Up spezialisieren? Alles zur Ausbildung zur Kosmetikerin erfährst du in unserem Beitrag! %Thumbnail Verweis

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