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Materialien, die hart wie Stahl sind? Kein Problem für den Metallbauer! Was dich im Arbeitsalltag als Metallbauer oder Metallbauerin erwartet, wie viel du verdienst und ob du wie gemacht für diese Ausbildung bist, erfährst du in unserem Beitrag %und Video!%Verweis Video

Was machst du als Metallbauer/in?

Als Metallbauer bist du Experte, wenn es um die Verarbeitung von Metallen geht. 

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Deine wichtigsten Aufgaben als Metallbauer/in

Was du genau machst, um am Ende ein perfektes Produkt herzustellen, schauen wir uns hier an: 

  • Planung: Bevor Werkzeuge zum Einsatz kommen, brauchst du erstmal einen Bauplan. Den entwickelst du mit Computerprogrammen oder auf dem Papier. Dabei bestimmst du die genauen Maße der Einzelteile. 

  • Bau: Dann kann es auch schon mit dem eigentlichen Bauen mit Werkzeugen losgehen. Du arbeitest mit Schmiedefeuer, Hightech-Maschinen und Schweißgeräten. Damit biegst, formst und presst du die Metalle in die richtige Form.

  • Montur: Wenn alle Teile bereit sind, baust du alles  in der Werkhalle, direkt beim Kunden oder auf der Baustelle zusammen. Das nennst du auch „Montur“. Dabei achtest du darauf, dass alles sitzt, wie du es geplant hast.

  • Kundenservice: Die meisten deiner Werke sind Einzelstücke, die du nach den Vorstellungen der Kunden designed hast. Deswegen arbeitest du eng mit deinen Kunden zusammen und berätst sie bei Fragen.

  • Restauration: Wenn du keine neuen Konstruktionen baust, restaurierst du Denkmäler oder andere Gegenstände von Kunden. Das heißt, du frischst sie wieder auf oder erneuerst Teile davon, sodass sie lange Zeit halten.

Was verdienst du als Metallbauer/in?

Schon als auszubildender Metallbauer verdienst du dein erstes Gehalt. Im ersten Lehrjahr erhältst du ungefähr 750 € im Monat und im zweiten steigert sich dein Lohn auf 800 €. Im Jahr darauf verdienst du etwa 840 € und im vierten Lehrjahr sogar 930 € jeden Monat. 

Nach deiner Ausbildung steigst du dann mit einem Lohn von 2.630 € im Monat ins Gesellenleben ein. Das kann dann mit steigender Berufserfahrung auf mehr als 3.000 € im Monat anwachsen. Allgemein liegt der Lohn deutscher Metallbauer zwischen 2.500 € und 3.700 € im Monat. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt – Metallbauer/in

 

%</span>Warum der Metallbauer zu den bestbezahlten Handwerksberufen zählt und wie du dir einen ordentlichen Gehalts-Boost verschaffst, zeigen wir dir hier.<span style="color: #ff0000;"> %Verlinkung Gehalt%Thumbnail Gehalt

Passt die Ausbildung zu dir? 

Du bist körperlich fit und willst richtig mit anpacken? Und dazu bist du auch noch handwerklich begabt? Dann scheint der Beruf des Metallbauers super zu dir zu passen.

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zum Metallbauer oder zur Metallbauerin für dich in Frage kommt:

 Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Du interessierst dich für Metalle. Du willst lieber in einem Großraumbüro arbeiten.
Du willst einen abwechslungsreichen Job bei dem du nicht die ganze Zeit rumsitzt. Computer sprechen für dich eine fremde Sprache. 
Du packst gerne mit an und bist körperlich fit. Vor Funken und Feuer hast du Angst.
Du bist hart wie Stahl.
Flecken auf der Kleidung sind für dich ein absolutes No-Go. 

Wie stehen deine Karrierechancen?

Als Metallbauer stehen deine Zukunftschancen sehr gut. Denn handgefertigte Metallkonstruktionen wie Zäune, Besteck oder Karosserien werden immer beliebter. Mit einer Weiterbildung kannst du zusätzlich die Karriereleiter aufsteigen und auch was dazulernen.

Drei Weiterbildung bieten sich besonders gut an für Metallbauer:

Metallbaumeister/in Nach deiner Meisterausbildung darfst du deinen eigenen Betrieb aufmachen in dem du entschiedest was produziert wird.
Techniker/in für Metallbautechnik Als Techniker im Metallbau beschäftigst du dich noch mehr mit der Planung und Fertigung von Metallkonstruktionen.
Landmaschinenmechanikermeister Du liebst Traktoren und richtest diese gerne wieder her? Als Landmaschinenmechanikermeister kümmerst du dich um alte und neue Traktoren und deren Metallteile.

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Welche Voraussetzungen gibt es für auszubildende Metallbauer/innen?

Für die Ausbildung zum Metallbauer  brauchst du keinen speziellen Schulabschluss. Die meisten Azubis haben aber mindestens einen Hauptschul- oder Realschulabschluss.

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Schulabschlüsse von Azubis – Metallbauer/in

Wichtiger als dein Schulabschluss ist allerdings, dass du Interesse an dem Beruf hast und dir folgende Schulfächer Spaß bereiten:

  • Werken/Technik: Du hast erste Erfahrung beim Bauen und hast auch schon mal mit Werkzeugen gearbeitet.  Es macht dir Spaß, selber neue Sachen zu erschaffen. 
  • Mathe: Um die Maße deiner Werke richtig zu berechnen und deine Arbeitskosten abzuschätzen, solltest du mit Zahlen umgehen können.
 

Wo kannst du als Metallbauer/in arbeiten?

Als Metallbauer bist du im Handwerk sehr gefragt. So kannst du in kleinen Unternehmen und Werkstätten oder auch in der Industrie arbeiten. Dabei suchst du dir aus, in welchem Bereich und in welcher Fachrichtung du arbeiten willst. Du wählst also, ob du fein gearbeitete Gartentore oder Stahlbalken für Hochhäuser bauen willst.

Mit einer Weiterbildung zum Meister kannst du auch deine eigene Werkstatt aufmachen und selbständig werden.

Wie sieht dein Arbeitsort aus?

Als Metallbauer verbringst du die meiste Zeit in der Werkhalle oder der Werkstatt und bearbeitest Metalle jeder Art. Ab und zu bist du auch im Büro, um neue Projekte zu planen. Manchmal bist du beim Kunden vor Ort, um Maße abzunehmen und Kundenbeziehungen aufzubauen.

Wenn du möchtest, kannst du auch auf der Baustelle arbeiten. Da du hier oft länger und bei Regen arbeitest, bekommst du meist einen Gehaltszuschuss.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Metallbauer arbeitest du normal 8 Stunden am Tag, also 40 Stunden in der Woche. Neben diesen geregelten Arbeitszeiten kann es aber auch vorkommen, dass du Überstunden leistest, um ein Projekt rechtzeitig fertig zu stellen. Besonders auf der Baustelle kann dein Tag manchmal auch 10 Stunden lang werden. Keine Sorge, solche Überstunden werden immer bezahlt!

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung zum Metallbauer dauert 3,5 Jahre und findet dual statt. Das heißt, dass du neben der Berufsschule auch direkt im Betrieb arbeitest. So musst du nicht nur Stoffinhalte lernen, sondern kannst auch richtig anpacken und bekommst einen noch besseren Einblick in den Metallbau.

Nachdem du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, erhältst du einen Gesellenbrief und bist ein staatlich anerkannter Metallbauer oder eine staatlich anerkannte Metallbauerin.

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Von A wie Aluminium bis Z wie Zinnlasur lernst du in deiner Ausbildung genau, wie du diese pflegst und zuschneidest.

Jahr In der Berufsschule Im Betrieb
  • Wie bearbeitest du Metalle mit Werkzeugen oder Maschinen?
  • Was musst du beim Kontrollieren von technischen Systemen beachten?
  • Wie stellst du einfache Konstruktionen her?
  • Du hast ersten Kontakt mit Kunden und führst Beratungsgespräche.
  • Du erlernst, wie du mit den Maschinen im Betrieb umgehst und diese wartest.
  • Dir wird beigebracht, wie du mehrere Teile zusammenfügst. 
  • Du prüfst deine Werke und gehst sicher, dass die Qualität stimmt.
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  • Wie baust du Teile zusammen und wieder auseinander?
  • Was sind Umformteile oder Blechbauteile und wie stellst du diese her? 
  • Wie benutzt du Profile, um daraus Konstruktionen herzustellen?
  • Du lernst, wie du sauber und sicher schweißt.
  • Du erhältst eine erste Einführung in Elektrotechnik.
  • Dir wird gezeigt, wie du Oberflächen behandelst und Waren sicher transportierst.
  • Du formst Blech- und Profilteile manuell und maschinell um.
Zwischenprüfung

Nach den ersten beiden Lehrjahren hast du ein gutes Grundwissen darüber, was Metallbauer so machen. In den letzten zwei Lehrjahren suchst du dir eine von drei Fachrichtungen aus, auf die du dich spezialisierst. Was du in dieser Zeit in den einzelnen Fachrichtungen lernst, schauen wir uns jetzt an:

Fachrichtung In der Berufsschule Im Betrieb
Konstruktionstechnik
  • Wie stellst du Türen, Tore und Fenster her?
  • Wie reparierst du Systeme des Metallbaus?
  • Wie baust du Treppen und Geländer?
  • Du lernst, wie du auf der Baustelle arbeitest.
  • Dir wird gezeigt, wie du hydraulische und elektronische Bauteile aufbaust.
  • Du stellst verschiedene Stahl- und Metallkonstruktionen her.
Metallgestaltung
  • Wie schmiedest du Teile und was musst du dabei beachten?
  • Was ist die richtige Vorgehensweise beim Restaurieren von Denkmalen?
  • Wie stellst du Gebrauchsgegenstände wie Messer oder Hammer her?
  • Du schmiedest deine ersten Teile und lernst, wie du das Schmiedefeuer kontrollierst.
  • Dir wird gezeigt, wie du deine Werkzeuge instand hältst.
  • Du wirst darin eingewiesen, wie man Metalle und andere Stoffe sauber zerteilt.
Nutzfahrzeugbau
  • Wie stellst du Fahrzeugrahmen und Karosserien her? 
  • Wie kontrollierst du das Fahrwerk und die Bremssysteme?
  • Wie hältst du Fahrzeugteile instand?
  • Du bekommst eine Einführung in Elektronik und Hydraulik.
  • Du schraubst an den Karosserien von Fahrzeugen herum und baust sie ein.
  • Du führst Kontrollen der wichtigsten Systeme in Fahrzeugen durch und behebst Probleme.
Abschlussprüfung

 

Du findest Metall zwar cool, aber Holz noch besser? Dann schau dir gleich unser Video zum Tischler an!

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