Job-Check: Metallbauer/in
Grundlagen für diese Ausbildung
Interesse an Metallen
Körperlich fit
Handwerklich begabt
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
4. Jahr
Einstieg
750 €
800 €
840 €
930 €
2.630 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Materialien, die hart wie Stahl sind? Kein Problem für den Metallbauer! Wie du einer werden kannst, wie viel du verdienst und ob du wie gemacht für Ausbildung zum Metallbauer bist, erfährst du in unserem Beitrag und im Video !

Was machst du als Metallbauer/in?  

Als Metallbauer verarbeitest du alle Arten von Metallen. Du verwandelst sie in Stahlkonstruktionen, kunstvolle Geländer oder Karosserien von Fahrzeugen. Dafür verwendest du Techniken wie Schmieden, Schweißen oder Biegen.  

Die Ausbildung zum Metallbauer ist so vielseitig, dass du dich im dritten Lehrjahr auf einen von drei Bereichen spezialisierst: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Jeder Metallbauer beschäftigt sich innerhalb seines Fachgebietes mit diesen Aufgaben:

  • Planung: Bevor Werkzeuge zum Einsatz kommen, brauchst du einen Bauplan. Den entwickelst du mit Computerprogrammen und bestimmst die Maße der Einzelteile. 

  • Bau/ Montur: Dann kann es auch schon mit dem Bauen losgehen. Als Metallbauer arbeitest du mit Schmiedefeuer, Hightech-Maschinen und Schweißgeräten und fertigst damit Rohstücke. Die fügst du anschließend in einer Werkhalle zusammen.

  • Restauration: Metallkonstruktionen, die in die Jahre gekommen sind, werden von Metallbauern wieder auf Hochglanz gebracht.

Welcher Metallbauer solltest du werden?

Im dritten Lehrjahr deiner Metallbauer-Ausbildung spezialisierst du dich auf eines von drei Gebieten.

Metallbauer für Konstruktionstechnik

Sie stellen Türen aus Stahl oder Aluminium her, fertigen Bauteile für den Stahlbau oder montieren Unterkonstruktionen für Fassaden. Der Beruf passt perfekt zu dir, wenn du gerne an großen Stahlkonstruktionen arbeitest.


Metallbauer für Metallgestaltung

Metallgestalter sind die Kreativen ihres Berufs. Sie schmieden, schweißen und biegen Metalle zu Geländern, oder Verzierungen an Steinen oder anderen Materialien. Den Zweig solltest du wählen, wenn du kreativ bist und viel Liebe fürs Detail mitbringst.

Metallbauer für Nutzfahrzeugbau

Dich faszinieren Stahl und Fahrzeuge? Dann solltest du Metallbauer für Nutzfahrzeugbau werden. Denn hier stellst du Fahrzeugrahmen her, wartest Kräne und andere schwere Maschinen oder stellst Schäden an Fahrzeugen fest.

Was verdienst du als Metallbauer/in? 

Schon als Auszubildender verdienst du dein erstes Gehalt. Im ersten Lehrjahr erhältst du ungefähr 750 € im Monat und im zweiten steigert sich dein Lohn auf 800 €. Im Jahr darauf verdienst du etwa 840 € und im vierten Lehrjahr sogar 930 € jeden Monat. 

Nach deiner Ausbildung steigst du dann mit einem Lohn von 2.630 € im Monat ins Gesellenleben ein. Das kann dann mit steigender Berufserfahrung auf mehr als 3.000 € im Monat anwachsen. Allgemein liegt der Lohn deutscher Metallbauer zwischen 2.500 € und 3.700 € im Monat. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Warum der Metallbauer zu den bestbezahlten Handwerksberufen zählt und wie du dir einen ordentlichen Gehalts-Boost verschaffst, zeigen wir dir hier .

Passt die Metallbauer-Ausbildung zu dir?

Das Besondere an einer Metallbauer Ausbildung ist, dass du täglich direkt mit deinen eigenen Händen an den Werkstoffen arbeitest. Außerdem warten in dem Beruf sehr vielseitige Aufgaben und unterschiedlichen Einsatzorten auf dich.

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zum Metallbauer oder zur Metallbauerin für dich in Frage kommt:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Du interessierst dich für Metalle. Du willst lieber in einem Büro arbeiten.
Du bringst technisches Interesse mit. Du möchtest keinen Handwerksberuf.
Du packst gerne mit an und bist fit. Vor Funken und Feuer hast du Angst.
Du hast ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.
Flecken auf der Kleidung sind für dich ein absolutes No-Go. 

Alternative Berufe

  • Industriemechaniker : Im Gegensatz zum Metallbauer beschränkst du dich hier nicht auf den Werkstoff Metall und fertigst stattdessen Einzelteile für große Anlagen.
  • Steinmetz : Wenn es statt Metall Stein sein soll, dann solltest du dir unbedingt den Beruf des Steinmetzes anschauen.
  • Konstruktionsmechaniker : Die Ausbildung passt perfekt zu dir, wenn du mit Metallen arbeiten und gleichzeitig auch Pläne am PC entwerfen möchtest.

Wie stehen deine Karrierechancen? 

Als Metallbauer stehen deine Zukunftschancen sehr gut. Denn handgefertigte Metallkonstruktionen wie Zäune, Besteck oder Karosserien werden immer beliebter. Mit einer Weiterbildung kannst du zusätzlich die Karriereleiter aufsteigen und dein Gehalt erhöhen.

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Karrierechancen

Drei Weiterbildungen bieten sich besonders gut an für dich als Metallbauer:

Metallbaumeister/in Nach deiner Meisterausbildung darfst du deinen eigenen Betrieb aufmachen, in dem du entschiedest, was produziert wird.
Techniker/in für Metallbautechnik Als Techniker im Metallbau beschäftigst du dich intensiv mit der Planung und Fertigung von Metallkonstruktionen.
Landmaschinenmechanikermeister Du liebst Traktoren und richtest diese gerne wieder her? Als Landmaschinenmechanikermeister kümmerst du dich um alte und neue Traktoren und deren Metallteile.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Metallbauer brauchst du keinen speziellen Schulabschluss. Die meisten Azubis haben aber mindestens einen Hauptschul- oder Realschulabschluss.

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Schulabschluss von Azubis

Wichtiger als dein Schulabschluss ist allerdings, dass du Interesse an dem Beruf hast und dir folgende Schulfächer Spaß bereiten:

  • Werken/Technik: Du hast erste Erfahrung beim Bauen und hast auch schon mal mit Werkzeugen gearbeitet. Es macht dir Spaß, selber neue Sachen zu erschaffen. 
  • Mathe: Um die Maße deiner Werke richtig zu berechnen und deine Arbeitskosten abzuschätzen, solltest du mit Zahlen umgehen können.

Wo kannst du als Metallbauer/in arbeiten?

Als Metallbauer bist du im Handwerk sehr gefragt. So kannst du in kleinen Unternehmen und Werkstätten oder auch in der Industrie arbeiten. Dabei suchst du dir aus, in welchem Bereich und in welcher Fachrichtung du arbeiten willst. Du wählst also, ob du fein gearbeitete Gartentore oder als Metallbauer für Konstruktionstechnik Stahlbalken für Hochhäuser bauen willst.

Mit einer Weiterbildung zum Meister kannst du auch deine eigene Werkstatt aufmachen und selbständig werden.

Wie sieht dein Arbeitsort aus?

Die meiste Zeit verbringst du als Metallbauer in der Werkhalle oder der Werkstatt. Dort bearbeitest du Metalle jeder Art. Ab und zu bist du auch im Büro, um neue Projekte zu planen. Manchmal bist du beim Kunden vor Ort, um Maße abzunehmen und Kundenbeziehungen aufzubauen.

Wenn du möchtest, kannst du auch auf der Baustelle arbeiten. Da du hier oft länger und bei Regen arbeitest, bekommst du meist einen Gehaltszuschuss.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Metallbauer arbeitest du in der Regel 8 Stunden am Tag, also 40 Stunden in der Woche. Neben diesen geregelten Arbeitszeiten kann es aber auch vorkommen, dass du Überstunden leistest, um ein Projekt rechtzeitig fertig zu stellen. Besonders auf der Baustelle kann dein Tag manchmal auch 10 Stunden lang werden. Keine Sorge, solche Überstunden werden immer bezahlt!

Wie läuft die Ausbildung zum Metallbauer ab?

Die Ausbildung zum Metallbauer dauert 3,5 Jahre und findet dual statt. Das heißt, dass du neben der Berufsschule auch direkt im Betrieb arbeitest. So musst du nicht nur Stoffinhalte lernen, sondern kannst auch richtig anpacken und bekommst einen noch besseren Einblick in den Metallbau.

Nachdem du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, erhältst du einen Gesellenbrief und bist ein staatlich anerkannter Metallbauer oder eine staatlich anerkannte Metallbauerin.

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Von A wie Aluminium bis Z wie Zinnlasur lernst du in deiner Ausbildung genau, wie du diese pflegst und zuschneidest.

Jahr In der Berufsschule Im Betrieb
  • Wie bearbeitest du Metalle mit Werkzeugen oder Maschinen?
  • Was musst du beim Kontrollieren von technischen Systemen beachten?
  • Wie stellst du einfache Konstruktionen her?
  • Du hast ersten Kontakt mit Kunden und führst Beratungsgespräche.
  • Du erlernst, wie du mit den Maschinen im Betrieb umgehst und diese wartest.
  • Dir wird beigebracht, wie du mehrere Teile zusammenfügst. 
  • Du prüfst deine Werke und gehst sicher, dass die Qualität stimmt.
2
  • Wie baust du Teile zusammen und wieder auseinander?
  • Was sind Umformteile oder Blechbauteile und wie stellst du diese her? 
  • Wie benutzt du Profile, um daraus Konstruktionen herzustellen?
  • Du lernst, wie du sauber und sicher schweißt.
  • Du erhältst eine erste Einführung in Elektrotechnik.
  • Dir wird gezeigt, wie du Oberflächen behandelst und Waren sicher transportierst.
  • Du formst Blech- und Profilteile manuell und maschinell um.
Zwischenprüfung

Nach den ersten beiden Lehrjahren hast du ein gutes Grundwissen darüber, was Metallbauer so machen. In den letzten zwei Lehrjahren suchst du dir eine von drei Fachrichtungen aus, auf die du dich spezialisierst. Was du in dieser Zeit in den einzelnen Fachrichtungen lernst, schauen wir uns jetzt an:

  Fachrichtung In der Berufsschule Im Betrieb
👨‍🔧 Konstruktionstechnik
  • Wie stellst du Türen, Tore und Fenster her?
  • Wie reparierst du Systeme des Metallbaus?
  • Wie baust du Treppen und Geländer?
  • Du lernst, wie du auf der Baustelle arbeitest.
  • Dir wird gezeigt, wie du hydraulische und elektronische Bauteile aufbaust.
  • Du stellst verschiedene Stahl- und Metallkonstruktionen her.
🔧 Metallgestaltung
  • Wie schmiedest du Teile und was musst du dabei beachten?
  • Was ist die richtige Vorgehensweise beim Restaurieren von Denkmälern?
  • Wie stellst du Gebrauchsgegenstände wie Messer oder Hammer her?
  • Du schmiedest deine ersten Teile und lernst, wie du das Schmiedefeuer kontrollierst.
  • Dir wird gezeigt, wie du deine Werkzeuge instand hältst.
  • Du wirst darin eingewiesen, wie man Metalle und andere Stoffe sauber zerteilt.
🚗 Nutzfahrzeugbau
  • Wie stellst du Fahrzeugrahmen und Karosserien her? 
  • Wie kontrollierst du das Fahrwerk und die Bremssysteme?
  • Wie hältst du Fahrzeugteile instand?
  • Du bekommst eine Einführung in Elektronik und Hydraulik.
  • Du schraubst an den Karosserien von Fahrzeugen herum und baust sie ein.
  • Du führst Kontrollen der wichtigsten Systeme in Fahrzeugen durch und behebst Probleme.
  Abschlussprüfung

Du findest Metall zwar cool, aber Holz noch besser? Dann schau dir gleich unser Video zum Tischler an!

Zum Video: Tischler/in und Schreiner/in
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Zum Video: Tischler/in und Schreiner/in

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