Job-Check: Uhrmacher
Basics
Auge fürs Detail
Geduld
Fingerspitzengefühl
Wages
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
1.040 €
1.100 €
1.200 €
2.300 €
Opportunities
sehr gut mehr erfahren

Was machst du als Uhrmacher / Uhrmacherin?

Deine Hauptaufgabe als Uhrmacher oder Uhrmacherin ist es, mechanische und elektronische Klein- und Großuhren herzustellen und zu reparieren. Damit alles jederzeit funktioniert, übernimmst du unterschiedliche Aufgaben.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Schauen wir uns die wichtigsten Aufgaben genauer an:

  • Schäden beheben: Um Schäden festzustellen, zerlegst du die Uhr in ihre Einzelteile. Damit das Uhrwerk wieder rund läuft, behebst du Fehler und ersetzt Einzelteile.
     
  • Uhren einstellen: Den reparierten Zeitmesser justierst du anschließend, indem du die genaue Zeit einstellst. Dabei überprüfst du auch, ob die Uhr zu langsam oder zu schnell läuft.

  • Einzelteile fertigen: Eine weitere Aufgabe ist das Fertigen von Einzelteilen, wie Gehäuse, Uhrzeiger oder Pendel. Die Herstellung von ganzen Uhren gehört auch dazu.

  • Uhren restaurieren: Ältere Modelle brauchen viel Pflege. Mit Liebe zum Detail restaurierst du alte Modelle. Dabei reparierst du Schmuckstücke, wie Bänder und Gläser.

Wie viel verdienst du als Uhrmacher / Uhrmacherin?

Als Uhrmacher bekommst du schon während der Ausbildung dein erstes Gehalt! Im ersten Lehrjahr verdienst du 1.040 € brutto im Monat. Im zweiten Jahr erhöht sich dein monatliches Einkommen auf 1.100 €. Im dritten und letzten Ausbildungsjahr hast du einen Lohn von 1.200 € monatlich.

2.300 € brutto — mit diesem Einstiegsgehalt startest du nach deiner Ausbildung ins Berufsleben. Nach einigen Jahren Erfahrung liegt deine durchschnittliche Vergütung bei 3.000 €.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind mit deiner Ausbildung zum Uhrmacher sehr gut. Auf dich warten viele Arbeitgeber im Handwerk und der Industrie!

Passt die Ausbildung zum Uhrmacher / zur Uhrmacherin zu dir?

Du lässt dich von Kleinigkeiten nicht aus der Ruhe bringen? Dich interessiert die Mechanik? Und du möchtest wissen, wie die Dinge funktionieren? Dann scheint die Ausbildung zum Uhrmacher oder zur Uhrmacherin genau das Richtige für dich zu sein.

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob der Beruf zu dir passt:

✓  Genau dein Ding!
✗ Nichts für dich!
Neue Trends und Techniken in Sachen Uhren und Schmuck interessieren dich. Dein Geduldsfaden ist hauchdünn.
Du hast ein Auge fürs Detail. Du möchtest gerne an großen Maschinen arbeiten.
Dein handwerkliches Geschick ist sehr gut. Der Schreibtisch wäre dein liebster Arbeitsplatz.
Du bist die Ruhe in Person. Du bist ungeschickt.

Wie stehen deine Karrierechancen als Uhrmacher / Uhrmacherin?

Super! Als Uhrmacher wirst du gebraucht — denn dein Handwerksberuf zählt heutzutage zu den seltensten überhaupt.

Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dein Fachwissen zu vertiefen. Um die Karriereleiter hochzuklettern, kannst du auch Weiterbildungen machen.

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Karrierechancen

Drei beliebte Weiterbildungen als Uhrmacher sind hier aufgelistet:

Techniker/in –
Feinhandwerk
(2 Jahre)
Deine Leistung ist die Entwicklung und Konstruktion von sehr kleinen Geräten und Techniken. Du organisierst die Herstellung, Montage und Instandhaltung und übernimmst Aufgaben im Kundenservice.
Uhrmachermeister/in
(1 Jahr)
Mit deinem Meisterbrief kannst du die Leitung eines Betriebs übernehmen und hast dadurch verantwortungsvolle Aufgaben. Du stellst die Qualität der Produkte sicher und betreust Kunden, Auszubildenden und Lieferanten.
Studium – 
Schmuckdesign
(3 Jahre)
Hast du ein (Fach-)Abitur kannst du auch ein Studium im Bereich Schmuckdesign beginnen. Hierbei spezialisierst du dich auf die Gestaltung und das Design von Schmuck. Du lernst die verschiedenen Techniken zur Herstellung und Reparatur kennen.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Für die Ausbildung zum Uhrmacher benötigst du keinen bestimmten Schulabschluss. Die meisten Auszubildenden starten mit einem (Fach-)Abitur.

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Schulabschluss von Azubis

Wenn dir folgende Schulfächer Spaß machen, ist das ein gutes Zeichen für diese Ausbildung:

  • Kunst: Du hast bereits im Unterricht ein Gespür für Design entwickelt und möchtest im Beruf deine Kreativität ausleben.
  • Werken / Technik: Dein Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick helfen dir bei deinen Aufgaben im Berufsalltag.
  • Mathe : Damit du die Kosten für deine Materialien und passende Maße berechnen kannst, sind gute Mathekenntnisse in den Grundrechenarten von Vorteil.

Wo kannst du als Uhrmacher / Uhrmacherin arbeiten?

Nach deiner Ausbildung zum Uhrmacher erwarten dich viele verschiedene Arbeitgeber. Egal ob in der handwerklichen oder industriellen Uhrenherstellung, im Einzelhandel oder in Reparaturwerkstätten — überall wird dein Fachwissen und handwerkliches Können gebraucht.

Den Großteil deiner Zeit verbringst du in der Werkstatt oder der Werkhalle. Das Planen und Entwerfen von neuen Designs findet am Schreibtisch statt. Kunden berätst du in Verkaufsräumen.

Als Uhrmacher kannst du dich auf ein Fachgebiet spezialisieren. Der Blick auf die Tabelle verrät dir, welche Möglichkeiten du genau hast: 

  Fachgebiet Fähigkeiten
⚙️ Feinwerktechnik Die Entwicklung und Fertigung von sehr kleinen und präzisen Uhrwerken wird zu deinem Fachgebiet.
🔩 NC-/CNC-Technik Du lernst, NC- und CNC-Maschinen für die Fertigung zu programmieren und zu steuern.
👨‍🔧 Elektrotechnik, Elektronik
Elektrogeräte sind dein Spezialgebiet.
⛓️ Mechatronik, Mikrotechnik
Du wirst zum Experten, wenn es um die Maschinen zur Fertigung und die Technik der Uhren geht.
🔨 Spanende Metallverformung (Drehen, Fräsen)
Das maschinelle Spanen wie Bohren, Drehen, Fräsen, Gewindeschneiden, Senken, Reiben und Sägen ist dein Aufgabengebiet.
🔎 Qualitätsprüfung & -technik
Um die Qualität der Produkte sicherzustellen, lernst du verschiedene Prüfverfahren.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Uhrmacher hast du relativ flexible Arbeitszeiten, die 40 Stunden pro Woche nicht überschreiten. 

Wenn du dich für einen Industriebetrieb entscheidest, hast du Schichtdienst. In einem Laden richten sich deine Arbeitszeiten nach dessen Öffnungszeiten. Es kann auch sein, dass du ab und zu am Wochenende arbeiten musst. Dafür gibt es dann aber einen Ausgleich, sodass du unter der Woche freihast.

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Als Uhrmacher ist dir keine Arbeitskleidung vorgeschrieben. Bei der Arbeit in der Werkstatt trägst du meist eine Schürze. Um deine Haut zu schützen, solltest du beim Arbeiten mit Reinigungslösungen Handschuhe anziehen.

Wie läuft deine Ausbildung zum Uhrmacher / zur Uhrmacherin ab?

Die Ausbildung zum Uhrmacher dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das bedeutet, dass du in der Berufsschule und in deinem Ausbildungsbetrieb, wie zum Beispiel einem Juwelier, lernst.

Nachdem du die Abschlussprüfung bestanden hast, kannst du dich staatlich anerkannter Uhrmacher oder staatlich anerkannte Uhrmacherin nennen.

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

In der Berufsschule lernst du die theoretischen Grundlagen kennen und fertigst deine ersten Entwürfe und Designs an. In deinem Ausbildungsbetrieb kannst du dein gelerntes Fachwissen anwenden.

Die folgende Tabelle zeigt dir, welche Inhalte dich in der Ausbildung erwarten:

Lehrjahr Berufsschule Ausbildungsbetrieb
1
  • Wie funktionieren Uhrwerke?
  • Aus welchen Einzelteilen besteht eine Uhr?
  • Wie nehme ich Messungen vor und übertrage diese in Entwürfe?
  • Zusammen mit deinen Kollegen baust du Uhren auseinander.
  • Deine Ausbilder lehren dich, wie du deine Arbeitsergebnisse kontrollierst.
  • Du lernst, welche Arbeitsmaterialien, Werkzeuge und Geräte du einsetzt.
2
  • Welche Verfahren stehen mir für die Herstellung von Einzelteilen zur Verfügung?
  • Wie passe ich Werkstücke für Kunden an?
  • Mit welchen Methoden kann ich ältere Uhren aufbereiten? 
  • Du übst, wie du vorgegebene Entwürfe für Uhren und andere Messgeräte umsetzt.
  • Deine ersten eigenen Entwürfe und Konzepte entstehen.
  • Du setzt deine Ideen in die Tat um.
  Zwischenprüfung
3
  • Wie nehme ich Zeitmessgeräte auseinander und setze sie wieder zusammen?
  • Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz sinnvoll?
  • Wie berate ich Kunden?
  • Du entwirfst das Design für Zeitmesser.
  • Im Team erprobst du, wie alte Unikate restauriert werden.
  • Du bist im Verkaufsraum und berätst Kunden.
 
Abschlussprüfung
Zum Video: Metallbauer / Metallbauerin
Zum Video: Metallbauer / Metallbauerin

Du möchtest mit großen Maschinen im Metallhandwerk arbeiten? Dann schau dir jetzt unser Video zur Ausbildung zum Metallbauer an.

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

In der Berufsschule lernst du die theoretischen Grundlagen kennen und fertigst deine ersten Entwürfe und Designs an. In deinem Ausbildungsbetrieb kannst du dein gelerntes Fachwissen anwenden.

Die folgende Tabelle zeigt dir, welche Inhalte dich in der Ausbildung erwarten:

Lehrjahr Berufsschule Ausbildungsbetrieb
1
  • Wie funktionieren Uhrwerke?
  • Aus welchen Einzelteilen besteht eine Uhr?
  • Wie nehme ich Messungen vor und übertrage diese in Entwürfe?
  • Zusammen mit deinen Kollegen baust du Uhren auseinander.
  • Deine Ausbilder lehren dich, wie du deine Arbeitsergebnisse kontrollierst.
  • Du lernst, welche Arbeitsmaterialien, Werkzeuge und Geräte du einsetzt.
2
  • Welche Verfahren stehen mir für die Herstellung von Einzelteilen zur Verfügung?
  • Wie passe ich Werkstücke für Kunden an?
  • Mit welchen Methoden kann ich ältere Uhren aufbereiten? 
  • Du übst, wie du vorgegebene Entwürfe für Uhren und andere Messgeräte umsetzt.
  • Deine ersten eigenen Entwürfe und Konzepte entstehen.
  • Du setzt deine Ideen in die Tat um.
  Zwischenprüfung
3
  • Wie nehme ich Zeitmessgeräte auseinander und setze sie wieder zusammen?
  • Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz sinnvoll?
  • Wie berate ich Kunden?
  • Du entwirfst das Design für Zeitmesser.
  • Im Team erprobst du, wie alte Unikate restauriert werden.
  • Du bist im Verkaufsraum und berätst Kunden.
 
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