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Wie berechnet man seine Abiturnote?

Die Abiturnote berechnet sich aus den Leistungen der Qualifikationsphase (Q1–Q4) und den Abiturprüfungsnoten. Dabei fließen 600 Punkte aus der Oberstufe und 300 Punkte aus den Prüfungen in die Gesamtbewertung ein. Die Endnote entsteht durch eine spezielle Formel, die alle Punkte addiert und durch 900 teilt. Diese Berechnung bestimmt deinen Abiturdurchschnitt und damit deine Chancen auf Studienplätze.

Inhaltsübersicht

Wie funktioniert das Punktesystem im Abitur?

Das Abitur verwendet ein 15-Punkte-System, bei dem 15 Punkte der Note 1+ entsprechen und 0 Punkte der Note 6. Dieses System ersetzt die klassischen Schulnoten und bietet eine feinere Bewertung deiner Leistungen. Die Punkte 1–4 gelten als ungenügend, während ab 5 Punkten deine Leistung als ausreichend bewertet wird.

Die Umrechnung erfolgt folgendermaßen: 15–13 Punkte entsprechen einer 1, 12–10 Punkte einer 2, 9–7 Punkte einer 3, 6–5 Punkte einer 4, 4–1 Punkte einer 5 und 0 Punkte einer 6. Diese Bewertung gilt sowohl für Grund- als auch für Leistungskurse.

Der wichtige Unterschied liegt in der Gewichtung: Leistungskurse werden doppelt gewertet, während Grundkurse einfach zählen. Das bedeutet, dass deine Noten in den Leistungskursen einen stärkeren Einfluss auf deine Gesamtnote haben. Deshalb solltest du besonders auf gute Leistungen in deinen Leistungskursen achten.

Welche Noten fließen in die Abiturnote ein?

In die Abiturnote fließen zwei Hauptbereiche ein: die Leistungen aus der Qualifikationsphase und die Abiturprüfungsnoten. Aus der Qualifikationsphase (Q1–Q4) werden maximal 600 Punkte berücksichtigt, während die Prüfungen maximal 300 Punkte beitragen können.

Aus der Oberstufe werden bestimmte Kurse ausgewählt: alle vier Halbjahresleistungen deiner beiden Leistungskurse (das sind 8 Kurse), dazu weitere Grundkurse je nach Bundesland. Meist sind das zwischen 32 und 40 Kursen insgesamt. Nicht alle deine Kurse fließen ein – du kannst oft schlechte Noten streichen, solange du die Mindestanforderungen erfüllst.

Die Abiturprüfungen bestehen aus vier oder fünf Fächern, je nach Bundesland. Die schriftlichen Prüfungen in deinen Leistungskursen werden vierfach gewertet, die anderen Prüfungen meist einfach. Diese Gewichtung macht die Prüfungen zu einem wichtigen Faktor für deinen Abiturdurchschnitt.

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Wie berechnet man die Abiturnote Schritt für Schritt?

Die Berechnung erfolgt in drei einfachen Schritten: Punkte sammeln, addieren und durch die Gesamtpunktzahl teilen. Zuerst sammelst du alle relevanten Punkte aus der Qualifikationsphase – maximal 600 Punkte. Dann addierst du die Punkte aus den Abiturprüfungen – maximal 300 Punkte.

Die Abiturnoten-Formel lautet: (Punkte aus Q1–Q4 + Punkte aus Prüfungen) ÷ 900 × 17/3 = Abiturnote. Ein praktisches Beispiel: Du hast 540 Punkte aus der Oberstufe und 240 Punkte aus den Prüfungen gesammelt. Das ergibt 780 Punkte insgesamt.

Die Rechnung: 780 ÷ 900 × 17/3 = 4,9. Das entspricht einem Abiturdurchschnitt von 1,9. Du kannst deine Abiturnote ermitteln, indem du deine aktuellen Punkte in diese Formel einsetzt. Viele Online-Rechner helfen dir dabei, verschiedene Szenarien durchzuspielen.

Was bedeuten die verschiedenen Abiturnoten für die Zukunft?

Deine Abiturnote entscheidet maßgeblich über deine Studienmöglichkeiten und Berufschancen. Für beliebte Studiengänge wie Medizin, Psychologie oder Jura brauchst du oft einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,5. Andere Fächer haben weniger strenge NC-Grenzen oder sind zulassungsfrei.

Ein Abiturdurchschnitt zwischen 1,0 und 2,0 öffnet dir fast alle Türen und qualifiziert dich für Stipendien. Noten zwischen 2,1 und 3,0 ermöglichen dir immer noch viele Studienmöglichkeiten, eventuell mit Wartezeiten. Auch mit einem Schnitt ab 3,0 findest du passende Studienplätze, besonders in weniger überfüllten Fächern.

Neben dem Studium beeinflussen Schulnoten auch Bewerbungen für Ausbildungsplätze und erste Jobs. Viele Arbeitgeber schauen auf die Bewertung deines Abiturzeugnisses, besonders bei beliebten Ausbildungsberufen. Eine gute Note zeigt Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft.

Wie hilft Studyflix bei der Abiturvorbereitung?

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