Masseur / Masseurin und Medizinische/r Bademeister/in

Als Masseur und medizinischer Bademeister linderst du die körperlichen Beschwerden deiner Patienten mit Massagen. Welche Aufgaben dich erwarten, wie viel du verdienst und ob diese Ausbildung zu dir passt, erfährst du hier und in unserem Video !

Job-Check: Masseur
Grundlagen für diese Ausbildung
Fingerspitzengefühl
Keine körperlichen Berührungsängste
Offenes, kontaktfreudiges Auftreten
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
0 €
0 €
1.400 €
2.000 €
Karrierechancen & Zukunft

Was machst du als Masseur/in?  

Die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister oder zur Masseurin und medizinischen Bademeisterin ist eine echte Herzensangelegenheit: Mit Massagen hilfst Menschen dabei, dass sich ihr Körper wieder fitter und beweglicher fühlt.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Schon gewusst? Der medizinische Bademeister ist nicht dafür zuständig, im Schwimmbad den Überblick über die Schwimmbecken zu behalten. Diesen Job übernehmen nämlich Fachangestellte für Bäderbetriebe!

Das sind deine wichtigsten Aufgaben als Masseur und medizinischer Bademeister:

  • Vorgehensweise planen: Deine Patienten kommen zu dir, weil sie Beschwerden mit ihrem Körper haben. Du hörst ihnen zu, liest ärztliche Atteste und planst die Behandlung.

  • Massagen durchführen: Massagen helfen dabei, die Muskeln zu entspannen und die Durchblutung anzuregen. Durch verschiedene Techniken kannst du so Schmerzen lindern.

  • Therapieformen anwenden: Du nutzt neben der Massage auch andere Therapieformen, etwa mit Wärme oder Strom. Außerdem führst du Inhalationen oder wohltuende Bäder durch.

  • Ergebnisse dokumentieren: Nach jeder Behandlung notierst du dir die Ergebnisse. So hast du einen Überblick, ob deine Vorgehensweise wirkt oder ob du etwas verbessern musst.
Unterschied: Masseur und Physiotherapeut

Masseure und Physiotherapeuten arbeiten beide in dem medizinischen Feld der Bewegungstherapie.
Für den Masseur geht es darum, Schmerzen oder Verspannungen zu lindern. Der Physiotherapeut dagegen konzentriert sich auf die Krankengymnastik, um Ursachen von Beschwerden langfristig zu beheben.

Wie viel verdienst du als Masseur/in?

Ein Großteil deiner Ausbildung zum Masseur findet in der Berufsschule statt. Deshalb bekommst du in dieser Zeit auch kein Gehalt. Das Gute daran ist, dass die Ausbildung an öffentlichen Schulen kostenfrei ist!

Nach der schulischen Abschlussprüfung musst du ein Fachpraktikum absolvieren, um deine Ausbildung offiziell abzuschließen. Hier kannst du dich freuen: Praktika im öffentlichen Dienst oder von privaten Trägern werden in der Regel nach Tarif vergütet. Das bedeutet, dir steht ein monatliches Gehalt von etwa 1.400 € zu.

Bist du dann fertig ausgebildeter Masseur und medizinischer Bademeister, steigst du mit einem monatlichen Lohn von bis zu 2.000 € ins Berufsleben ein. Hast du schon ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt, erhöht sich dieser Wert auf etwa 2.500 € brutto.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Schon gewusst? Im Rahmen des Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetzes (kurz: BAföG) erhalten Schüler und Studierende finanzielle Unterstützung vom Staat, damit sie ihre Ausbildung oder ihr Studium bezahlen können. Dafür musst du einen Antrag ausfüllen und diesen dann bei dem zuständigen Amt einreichen.

Passt die Ausbildung zu dir?

Du möchtest in deinem Berufsalltag anderen Menschen helfen? Den menschlichen Körper findest du total spannend? Und du packst gerne voll mit an? Dann ist diese Ausbildung vielleicht genau das Richtige für dich!

Überprüfe mit unserem Selbst-Check, ob du das Zeug zum Masseur und medizinischen Bademeister hast:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!

Du bist geschickt.

Körperkontakt mit fremden Menschen ist dir unangenehm.

Deine freundliche Art ist ansteckend.

Du hast zwei linke Hände.

Du findest für jedes Problem die passende Lösung.

Dein Traumjob muss mit Computern und großen Maschinen zu tun haben.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Sehr gut! Massagen werden bereits seit langer Zeit zur Behandlung von körperlichen und seelischen Beschwerden eingesetzt. Dein Talent ist also in vielen verschiedenen Branchen gefragt. Zusätzlich kannst du dich mit ein paar Jahren Berufserfahrung mit deiner eigenen Massagepraxis selbstständig machen.

Da immer wieder neue medizinische Behandlungsmethoden erforscht werden, wird dir im Berufsalltag auch garantiert nie langweilig: Du lernst sie im Rahmen von Fortbildungen kennen. Außerdem kannst du durch Weiterbildungen die Karriereleiter weiter hochklettern und sogar dein Gehalt steigern!

Diese drei Weiterbildungen eignen sich besonders gut für Masseure und medizinische Bademeister:

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Karrierechancen

Physiotherapeut/in
(1, 5 Jahre)

Bist du ausgebildeter Masseur, dann kannst du die Ausbildung zum Physiotherapeuten verkürzen. Mit dieser Qualifizierung darfst du dann auch Krankengymnastik betreuen.
Fachwirt/in – Fitness
(9 Monate)
Bei dieser kaufmännischen Weiterbildung dreht sich alles darum, wie ein Betrieb organisiert wird. Danach kannst du leitende Tätigkeiten übernehmen.
Qualitätsbeauftragte/r – Gesundheits- und Sozialwesen
(5 Monate)
Als Qualitätsbeauftragter überprüfst du, ob medizinische und soziale Dienstleistungen den bestehenden Anforderungen genügen.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Für die Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister oder zur Masseurin und medizinischen Bademeisterin wird mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.

Falls du diese Voraussetzung nicht erfüllen kannst, aber eine einjährige Ausbildung in einem ähnlichen Bereich hast, hast du trotzdem eine Chance, eingestellt zu werden.

Da es sich hierbei um einen Beruf handelt, bei dem du viel Verantwortung für die Gesundheit anderer Menschen trägst, kann es sein, dass du deiner Bewerbung noch andere Sachen beilegen musst. Dazu zählen:

  • 🩺 Ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung
  • 👮 Polizeiliches Führungszeugnis
  • 🤧 Allergietests
  • 📃 Praktikumsnachweis für den pflegerischen oder therapeutischen Bereich

Außerdem solltest du ein großes Einfühlungsvermögen in deinen Berufsalltag mitnehmen. Denn du kommst mit Menschen in Kontakt, die Schmerzen haben oder sich gerade von Unfällen erholen. Das nötige Feingefühl hilft dir, damit sie sich wohlfühlen.

Um dir einen Ausbildungsplatz als Masseur oder Masseurin zu sichern, musst du nicht Klassenbester sein. Wichtiger ist, dass dir folgende Schulfächer Spaß machen:

  • Biologie / PCB: In deinem Berufsalltag als medizinischer Bademeister dreht sich alles um den menschlichen Körper. Bringst du also Interesse an Muskeln und dem Körperaufbau mit, ist das ein super Zeichen. 
  • Deutsch: Zu deinen Tätigkeiten gehört auch, dass du den Behandlungsverlauf aufschreibst. Deshalb solltest du sowohl eine gute Rechtschreibung, als auch ein sicheres Leseverständnis haben.

Wo kannst du als Masseur/in arbeiten?

Masseure und medizinische Bademeister sind überall dort gefragt, wo den körperlichen Beschwerden von Menschen Linderung verschafft werden soll. Also hast du nach der Ausbildung eine große Auswahl an Branchen, in denen du Anstellung finden kannst:

Branche Betrieb
🩺 Gesundheitssystem 

Krankenhäuser
Hochschulkliniken
Physiotherapeutische Praxen
Vorsorge- und Rehabilationskliniken
Gesundheitszentren

❤️ Sozialwesen Altenheime
Behindertenwohnheime
Pflegeheime
Pflegedienste
💪 Fit- und Wellnessbereich Massagepraxen
Saunas
Schwimmbäder
Fitnesszentren
Wellnesshotels
Mobile Massagedienste

Wie du siehst, fallen viele deiner späteren potentiellen Arbeitgeber in den Bereich des öffentlichen Dienstes. Das bedeutet, du bist dann nicht bei einer einzelnen Person oder Personengruppe angestellt, sondern beim Bund, dem Land oder dem Landkreis, in dem du arbeitest.

Der Großteil deines Berufsalltags findet in Behandlungsräumen und Krankenzimmern statt. Es kann aber auch vorkommen, dass du in Baderäumen oder Saunen zum Einsatz kommst. Außerdem fällt es manchen deiner Patienten schwer, zu dir zu kommen. Deshalb machst du ab und zu Hausbesuche.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

In der Regel erwartet dich als Masseur eine 40-Stunden-Woche. Das bedeutet du arbeitest 8 Stunden an 5 Tagen in der Woche.

Manche der Einrichtungen haben auch am Wochenende und an Feiertagen geöffnet, so wie zum Beispiel Schwimmbäder oder Krankenhäuser. Aber keine Sorge: Dafür hast du an einem anderen Tag in der Woche frei!

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Als Masseur und medizinischer Bademeister bist du den ganzen Tag auf den Beinen und immer in Bewegung. Deshalb solltest du sportliche Kleidung tragen, damit du nicht allzu sehr ins Schwitzen kommst. Bequeme Schuhe sorgen außerdem dafür, dass dir die Füße nach Feierabend nicht wehtun.

Ein gepflegtes Äußeres ist in diesem Berufsfeld generell sehr wichtig, denn du arbeitest immer mit anderen Menschen zusammen.

Wie läuft deine Ausbildung ab?

Um Masseur und medizinischer Bademeister zu werden, machst du eine 2jährige, schulische Ausbildung.

Damit diese auch staatlich anerkannt wird, absolvierst du nach bestandener Abschlussprüfung noch ein 6-monatiges Praktikum. Deine Ausbildung dauert also insgesamt 2,5 Jahre.

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

Hier siehst du die wichtigsten Ausbildungsinhalte auf einen Blick. Neben fachspezifischen Inhalten hast du in der Berufsschule auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch und Wirtschaft.

Lehrjahr Berufsschule
1
  • Wie ist der menschliche Körper aufgebaut?
  • Wie können die inneren Organe und das Kreislaufsystem durch Massage positiv beeinflusst werden?
  • An welchen Symptomen erkenne ich verschiedene Krankheitsbilder?
  • Wie wähle ich passende Therapiemöglichkeiten aus?
  • Wie kann ich ärztliche Befunde in konkrete Behandlungsmethoden umsetzen?
  • Wie gehe ich richtig mit verschiedenen Patientengruppen um?
  • Worauf muss ich beim Thema Datenschutz Rücksicht nehmen?
  • Welche Hygiene- und Sicherheitsvorschriften muss ich beachten?

Abschlussprüfung
  Betrieb
3
  • Du führst erste eigene Massage- und Bewegungstherapien durch.
  • Du verabreichst Packungen für die Wärmetherapie und Schlamm-Bäder.
  • Deine Kollegen zeigen dir den richtigen Umgang mit Apparaten für Licht-, Elektro- oder Wassertherapien.
  • Du erstellst Therapiepläne für die Beschwerden deiner Patienten.

Du möchtest Menschen nicht nur dabei helfen, körperlich wieder fit zu werden, sondern sie auch in ihrem Alltag unterstützen? Dann ist eine Ausbildung zum Ergotherapeuten vielleicht genau das Richtige für dich!

Hier geht es zu dem Video: Ergotherapeut/in

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

Hier siehst du die wichtigsten Ausbildungsinhalte auf einen Blick. Neben fachspezifischen Inhalten hast du in der Berufsschule auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Englisch und Wirtschaft.

Lehrjahr Berufsschule
1
  • Wie ist der menschliche Körper aufgebaut?
  • Wie können die inneren Organe und das Kreislaufsystem durch Massage positiv beeinflusst werden?
  • An welchen Symptomen erkenne ich verschiedene Krankheitsbilder?
  • Wie wähle ich passende Therapiemöglichkeiten aus?
  • Wie kann ich ärztliche Befunde in konkrete Behandlungsmethoden umsetzen?
  • Wie gehe ich richtig mit verschiedenen Patientengruppen um?
  • Worauf muss ich beim Thema Datenschutz Rücksicht nehmen?
  • Welche Hygiene- und Sicherheitsvorschriften muss ich beachten?

Abschlussprüfung
  Betrieb
3
  • Du führst erste eigene Massage- und Bewegungstherapien durch.
  • Du verabreichst Packungen für die Wärmetherapie und Schlamm-Bäder.
  • Deine Kollegen zeigen dir den richtigen Umgang mit Apparaten für Licht-, Elektro- oder Wassertherapien.
  • Du erstellst Therapiepläne für die Beschwerden deiner Patienten.

Du möchtest Menschen nicht nur dabei helfen, körperlich wieder fit zu werden, sondern sie auch in ihrem Alltag unterstützen? Dann ist eine Ausbildung zum Ergotherapeuten vielleicht genau das Richtige für dich!

Hier geht es zu dem Video: Ergotherapeut/in

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