Job-Check: Straßenbauer
Grundlagen für diese Ausbildung
Handwerkliches Geschick
Körperlich fit
Teamfähigkeit
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
910 €
1.230 €
1.500 €
3.100 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Dank deiner Arbeit als Straßenbauer können Millionen von Menschen von einem Ort zum nächsten fahren — denn du baust Straßen! Welche Aufgaben dich dabei genau erwarten, wie viel du verdienst und ob die Ausbildung zu dir passt, erfährst du in diesem Beitrag und in unserem Video %und in unserem Video!

Was machst du als Straßenbauer/in?

Als Straßenbauer oder Straßenbauerin kümmerst du dich um den Bau neuer Straßen und die Reparatur von Buckelpisten.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

  • Vorbereitung: Zuerst muss die Baustelle gesichert werden. Du stellst dafür Absperrungen und Umleitungsschilder auf. Danach forderst du die benötigten Maschinen an.

  • Erdarbeiten: Mithilfe von Baggern und Walzen lockerst du Boden auf und verdichtest die übrigen Bodenschichten. Dabei entfernst du auch Büsche oder Bäume.

  • Straßenoberbau: Aus Teer und Zementbeton stellst du Straßenbeläge her, die dank Frostschutzmaterial auch lange haltbar sind. Bei Reparaturen füllst du Schlaglöcher auf.

  • Randbefestigungen: Du kümmerst dich nicht nur um die Straße selber, sondern auch um Randbefestigungen wie Bordsteine, Bürgersteine und Entwässerungsrinnen.

Wie viel verdienst du als Straßenbauer/in?

Schon während deiner Ausbildung kannst du dich über ein gutes Gehalt freuen. Im ersten Ausbildungsjahr bekommst du 910 € brutto monatlich. Im zweiten Jahr sind es schon 1.230 € und im dritten Jahr 1.500 €.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du dich über 3.100 € freuen. Je mehr Berufserfahrung du sammelst, desto höher wird dein Gehalt. Durchschnittlich bekommst du später bis zu 3.460 € brutto im Monat.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Auf welche Faktoren du achten solltest, um dein Gehalt noch weiter zu steigern, erfährst du in unserem Gehaltsartikel .

Passt die Ausbildung zum Straßenbauer zu dir?

Bist du handwerklich begabt? Deine Arbeit erledigst du gewissenhaft? Und du arbeitest gerne im Team? Dann scheint die Ausbildung zum Straßenbauer oder zur Straßenbauerin genau das Richtige für dich zu sein.

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zu dir passt:

✓ Genau dein Ding!
✗ Nichts für dich!
Du arbeitest gerne an der frischen Luft. Von Muskelkraft fehlt bei dir jede Spur.
Mit Computern und Excel konntest du noch nie viel anfangen. Bei Regen bleibst du am liebsten im Bett.
Du packst gerne mit an. Dein Traumjob ist in einem Großraumbüro.
 Bagger waren früher immer dein Lieblingsspielzeug.  Du hast zwei linke Hände.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Sehr gut! Als Straßenbauer wirst du immer gebraucht! Zudem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dein Fachwissen zu vertiefen und dein Gehalt zu erhöhen.%Grafik: "Karrierechancen", Alt-Text: Gerüstbauer, Gerüstbauerin, Gerüstbau, Gerüstbauer Ausbildung, Gerüstbau Ausbildung, Ausbildung Gerüstbauer, Was macht ein Gerüstbauer

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Karrierechancen

Hier siehst du drei beliebte Weiterbildungen für Straßenbauer:

Straßenbauermeister/in
(6 Monate)

Als selbstständiger Straßenbauermeister bist du für die Planung und Überwachung aller Arbeitsschritte auf der Baustelle und im Büro zuständig. Du kümmerst dich auch um deine Mitarbeiter und lernst neue Azubis an.
Techniker/in – Bautechnik (Tiefbau)
(2 Jahre)
Machst du die Weiterbildung zum Techniker, bist du für die Planung und Überwachung von Baumaßnahmen zuständig. Dabei übernimmst du die Bauleitung.
Studium – 
Bauingenieurwesen
(3 Jahre)
Hast du dein (Fach-)Abitur kannst du auch ein Studium beginnen. In der Uni lernst du wissenschaftliche und praktische Grundlagen über Statik und Ingenieurbauten.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Offiziell brauchst du für die Ausbildung zum Straßenbauer keinen bestimmten Schulabschluss. Die meisten Azubis haben einen Hauptschulabschluss.

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Schulabschluss von Azubis

Viel wichtiger als gute Noten sind das Interesse am Beruf und Spaß an folgenden Fächern:

  • Werken/Technik: In dem Beruf wirst du mit vielen verschiedenen Maschinen zu tun bekommen. Je mehr du schon über sie weißt, desto besser.
  • Mathe: Damit du immer die richtige Menge Baustoff auf der Baustelle hast, solltest du die Grundrechenarten beherrschen.
  • Chemie: Für die Herstellung von Materialmischungen sind grundlegende Kenntnisse aus der Chemie von Vorteil.

Wo kannst du als Straßenbauer arbeiten?

Als Straßenbauer kannst du dich bei verschiedene Arbeitgeber bewerben. Du findest zum Beispiel Beschäftigung:

  • im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau,
  • im Schachtbau sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau oder
  • bei kommunalen Bauämtern oder Straßen- und Autobahnmeistereien.

Egal für welches Unternehmen du dich entscheidest — dein Arbeitsort ist immer draußen auf der Baustelle.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Straßenbauer hast du eine 40-Stunden-Woche, das heißt du arbeitest 8 Stunden an 5 Tagen der Woche.

Da es für dich und deine Kollegen sicherer ist zu arbeiten, wenn wenige Autos unterwegs sind, arbeitest du oft nachts oder am Wochenende. Dank deiner flexiblen Arbeitszeiten, hast du dafür als Ausgleich unter der Woche frei!

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Bei der Arbeit auf der Baustelle trägst du zu deiner eigenen Sicherheit Schutzkleidung. Diese besteht aus:

  • 👷 Helm,
  • 🧤 Handschuhen,
  • 🥾 Sicherheitsschuhen und
  • 🦺 reflektierenden Sicherheitswesten.

Wie läuft deine Ausbildung zum Straßenbauer ab?

Die Ausbildung zum Straßenbauer dauert 3 Jahre und ist dual aufgebaut. Das bedeutet, dass du abwechselnd in deinem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule lernst.

Du legst während deiner Ausbildung insgesamt drei Prüfungen ab: nach jeweils dem ersten und zweiten Jahr eine Zwischenprüfung und am Ende eine Abschlussprüfung.

  • Deine zweite Zwischenprüfung ist gleichzeitig die Gesellenprüfung zum staatlich anerkannten Tiefbaufacharbeiter für Straßenbauarbeiten oder zur staatlich anerkannten Tiefbaufacharbeiterin für Straßenbauarbeiten.
  • Erst nach deinem dritten und letzten Ausbildungsjahr legst du deine Abschlussprüfung ab. Nach dieser Gesellenprüfung darfst du dich staatlich anerkannter Straßenbauer oder staatlich anerkannte Straßenbauerin nennen.

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

In der Berufsschule lernst du die theoretischen Grundlagen. Im Betrieb darfst du dein gelerntes Wissen dann in die Praxis umsetzen. Die Tabelle zeigt dir deine genauen Lerninhalte

Lehrjahr Berufsschule Betrieb
1
  • Welche Vorschriften muss ich beim Aufstellen von Verkehrsschildern beachten?
  • Wie baue ich eine Holzkonstruktion?
  • Worauf muss ich bei der Beschichtung von Bauteilen achten?
  • Vor Ort sicherst du die Baustelle.
  • Danach fertigst du technische Zeichnungen an und misst die Baustelle aus.
  • Du sorgst dafür, dass alle Rohre und Leitungen im Boden sind.
  Zwischenprüfung
  • Wie entsteht eine Erschließungsstraße?
  • Was ist ein Erddamm und wie baue ich ihn?
  • Worauf muss ich achten, wenn ich mit künstlichen Steinen arbeite?
  • Du stellst sicher, dass die geltenden Qualitätsstandards eingehalten werden.
  • Während der Überprüfung dokumentierst du alle wichtigen Daten.
  • Du entwickelst Konzepte zur Entwässerung der Straße.
  Zwischenprüfung / Gesellenprüfung
Tiefbaufacharbeiter/in — Straßenbauarbeiten
3
  • Wie unterscheidet sich die Nutzung von Beton und Asphalt?
  • Wie behandle ich Naturstein am besten?
  • Welche Arbeitsschritte sind bei der Reparatur von Straßen wichtig?
  • Mithilfe von Pflasterdecken und Plattenbelägen machst du den Bürgersteig fertig.
  • Du stellst Asphalt her und gießt die Fahrbahndecke damit.
  • Das Gleiche machst du mit Beton.
  Abschlussprüfung / Gesellenprüfung
Straßenbauer/in

Du möchtest lieber Häuser statt Straßen bauen? Dann schau dir unbedingt die Ausbildung zum Maurer an!

Zum Video: Maurer / Maurerin
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