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Speditionskaufmann / Speditionskauffrau

Übersicht Gehalt

Ein Speditionskaufmann oder eine Speditionskauffrau plant Lieferungen von A bis Z und macht es so möglich, dass diese innerhalb von wenigen Tagen ankommen. Was du in diesem Beruf genau machst, wie viel du verdienst und ob diese Ausbildung zu dir passt, erfährst du in unserem Beitrag und Video .

Job-Check: Speditionskaufmann/frau
Grundlagen für diese Ausbildung
Starker Einsatzwille
Freude an Kommunikation
Sorgfältige Arbeitsweise
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
600 €
800 €
900 €
3.000 €
Karrierechancen & Zukunft
ausgezeichnet mehr erfahren

Was machst du als Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen?

Als Speditionskaufmann/-frau kannst du dich auch Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung nennen — denn das ist mittlerweile die offizielle Berufsbezeichnung.

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Deine wichtigsten Aufgaben 

In diesem Beruf planst du nicht nur Lieferungen, sondern auch den Ein- und Verkauf der Waren und prüfst dazugehörige Rechnungen. 

  • Planung der Lieferungen: Du kümmerst  dich um die gesamte Lieferung: von der Planung der Route und der Fahrer, über das Verladen bis hin zur Ankunft der Fracht. Der Warenein- und verkauf wird übrigens „Disposition“ genannt. 

  • Logistik: Du weißt genau, welche Waren bei dir gelagert werden, wann diese versendet und geliefert werden. Du behältst im Auge, wie die einzelnen Waren gelagert werden müssen und beachtest Sicherheitsvorkehrungen bei gefährlichen Gütern. 

  • Angebote: Du erstellst überzeugende Angebote für deine Kunden. Diese beinhalten nicht nur die Lieferwege sondern auch Preislisten. Dabei berücksichtigst du alle möglichen Einflüsse von Versicherungen oder Zwischenlagerungen. Verschiedene Computerprogramme helfen dir dabei.

  • Beratung von Kunden: Du bist für den Kontakt mit den Kunden verantwortlich. Denn du berätst internationale Kunden über Lieferungen und erklärst ihnen, wie diese ablaufen können. Gegebenenfalls besuchst du deine Kunden auch direkt, um mehr über deren Produkte zu erfahren und eine bessere Kundenbindung aufzubauen.

  • Rechnungen und Finanzen: Du kümmerst du dich auch um den Zoll und mögliche Reklamationen. Außerdem behältst du alle Rechnungen im Blick und schreibst bei verspäteten Zahlungen Mahnungen.

Was verdienst du als Speditionskaufmann/-frau?

In deinem ersten Ausbildungsjahr verdienst du etwa 600€ im Monat, im zweiten dann 800€ und im dritten Ausbildungsjahr sogar mehr als 900€. Nach deiner abgeschlossenen Ausbildung kannst du bis zu 3.000€ im Monat verdienen.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt 

Wie du über die Jahre als Speditionskaufmann mehr verdienst, erfährst du in unserem passenden Beitrag dazu.

Passt die Ausbildung zu dir?

Du planst Abläufe immer von Anfang bis Ende durch? Du stehst gerne mit anderen Menschen in Kontakt?  Bezeichnen dich deine Freunde als richtig guten Verkäufer? Dann kannst du als Speditionskaufmann oder Speditionskauffrau durchstarten!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob der Ausbildungsberuf Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung für dich in Frage kommt:

✓ Genau dein Ding!  ✗ Nichts für dich!
Du reist gerne. Analyse-Tools wie Excel und Co sind für dich Neuland.
Der Umgang mit Zahlen macht dir Spaß
Du arbeitest am liebsten ganz alleine.
Du überzeugst gerne andere Menschen.
Du willst dich lieber künstlerisch und kreativ entfalten.
✓ Du bist ein richtiges Organisationstalent.
Du bekommst lieber Pakete als sie zu verschicken.
Auch in stressigen Situationen behältst du den Durchblick. 
Englisch magst du überhaupt nicht. 

Lieferungen und Online-Versand werden auch in Zukunft weiterhin von sehr großer Bedeutung sein. Solange Ware bestellt und versendet wird, muss es auch Lager geben, welche  wiederum gut organisiert gehören. Und genau deshalb sehen deine beruflichen Chancen als Speditionskaufmann oder Speditionskauffrau sehr gut aus! 

Wie stehen deine Karrierechancen?

Als Speditionskaufmann machst du einen sehr wichtigen Beruf. Denn immer mehr Menschen lassen sich ihre Einkäufe liefern. Neben Zukunftschancen hast du aber auch viele Karrieremöglichkeiten. Mit einer Weiterbildung kannst du zum Beispiel die Karriereleiter aufsteigen.

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Karrierechancen

Die folgenden Weiterbildungen bieten sich besonders gut an:

Fachwirt/in – Logistiksysteme Als Fachwirt für Logistiksysteme beschäftigst du dich vor allem mit Geschäftsprozessen und der Verbesserung von logistischen Problemen.
Fachwirt/in – 
Güterverkehr und Logistik
Nach dieser Weiterbildung planst und überwachst du die Transporte von Gütern. Dazu übernimmt du kaufmännische Aufgaben wie Buchhaltung und Abrechnungen. 
Betriebswirt/in – Logistik
(2-4 Jahre)
Nach deiner Weiterbildung zum Betriebswirt steuerst du Logistikprozesse und bist in der Geschäftsleitung tätig. 

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Für die Ausbildung zum Speditionskaufmann/frau ist ein Realschulabschluss empfehlenswert, aber nicht notwendig. 

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Schulabschlüsse von Azubis 

Erste Erfahrungen mit Computerprogrammen wie Excel und dem Fach Wirtschaft sind ebenfalls hilfreich. Außerdem sollten dir die folgenden Schulfächer Spaß machen:

  • Mathematik: Die Grundrechenarten helfen dir dabei, mit den Zahlen und Preisen der Lagerbestände umzugehen. 
  • Englisch: Gute Englischkenntnisse sind empfehlenswert, damit du dich auch mit internationalen Kunden unterhalten kannst.
  • Geographie/Erdkunde: Mithilfe von Karten planst du die schnellsten Lieferwege – egal ob auf der Autobahn, auf Gleisen oder in der Luft.

Wo kannst du als Speditionskaufmann/-frau arbeiten?

Als Speditionskaufmann oder Speditionskauffrau bist du Teil einer wachsenden Branche und arbeitest hauptsächlich in Logistikunternehmen. Die häufigsten Einsatzorte sind für dich: 

  • Spedition: Die Hauptaufgaben in der Spedition sind es, die Lieferung der Waren und Güter zu planen. Das beinhaltet alles von der Route bis zur Auswahl des Verkehrsträgers, also ob die Lieferung mit dem LKW, der Bahn, dem Schiff oder dem Flugzeug erfolgt.
  • Frachtumschlag: Manchmal kannst du dein Frachtziel nicht mit nur einem Verkehrsträger erreichen. Wenn das der Fall ist, musst du auch einen Frachtumschlag planen, wo die Ware von einem Träger zum anderen umgeladen wird. So werden Übersee-Pakete zuerst mit dem LKW zum Flughafen gebracht und dann in ein Flugzeug geladen.
  • Lagerei: Da die Wege, die Waren zurücklegen, oft sehr lang sind, müssen sie auch oft zwischengelagert werden. In der Lagerei organisierst du die Zwischenlagerungen der Waren und sorgst dafür, dass sie pünktlich weiter versendet werden.

→ So kannst du beispielsweise bei einem großen Lieferunternehmen arbeiten, aber auch in Großlagern von Automobilherstellern oder Supermarktketten. 

Wie sieht dein Arbeitsort aus?

Dein Arbeitsort spielt sich nicht nur hinter dem Schreibtisch ab, sondern auch zwischen den Regalen von Lagerhallen oder sogar bei deinen internationalen Kunden vor Ort. Denn als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung reist du oft zu den Standorten der Unternehmen deiner Kunden. Das kann in Deutschland, aber auch im Ausland sein. 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Die Arbeitszeiten von Speditionskaufmännern unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Grundsätzlich hast du jedoch feste Arbeitszeiten. Du arbeitest entweder in einem Gleitzeitmodell (zwischen 7 Uhr und 18 Uhr) oder auch im Schichtdienst (Früh-, Spät- und Nachtdienst).

Wie läuft die Ausbildung zum Speditionskaufmann ab?

Deine 3-jährige Ausbildung verbringst du in deinem Betrieb und an bestimmten Wochentagen oder Blöcken in der Berufsschule. So kannst du dein theoretisches Wissen am Arbeitsplatz vertiefen und erweitern. Bei einer guten Leistung kannst du die Ausbildungszeit sogar auf 2 Jahre verkürzen.

Am Ende deiner Ausbildung erhältst du ein Zertifikat für diese staatlich anerkannte Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung.

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Während deiner Speditionskaufmann-Ausbildung lernst du gezielt, wie du den Verkauf und die Lagerung der Waren erfolgreich planst und durchführst.

Ausbildungsjahr In der Berufsschule
Im Betrieb
1 & 2
  • Wie dokumentierst du Geschäftsprozesse und erstellst Rechnungen?
  • Wie kannst du den Warenankauf und -verkauf planen?
  • Wie bearbeitest du Fracht- und Exportaufträge?
  • Du lernst, wie du Lagerhaltung planst und organisierst.
  • Du prägst dir die wichtigsten englischen Fachbegriffe und grundlegende Marketingkenntnisse ein. 
  • Dir werden Sicherheitsvorgaben näher gebracht.
  • Erste Aufträge und Rechnungen werden von dir geprüft und mit Absprache freigegeben. 
Zwischenprüfung 
3
  • Wie planst du Beschaffungs- und Verteilungslogistiken?
  • Was genau sind Importaufträge?
  • Welche Marketingstrategien gibt es?
  • Du erweiterst deine  Logistikkenntnisse aus den vorherigen Ausbildungsjahren.
  • Du setzt Verträge auf und beachtest dabei Haftungen und Versicherungen.
  • Du vermittelst Informationen an Kunden und Kollegen. 
Abschlussprüfung 

 

Außerdem kannst du deine Fähigkeiten und Erfahrungen mit Weiterschulungen stärken. Verwandte Berufe sind die Fachkraft für Lagerlogistik und der Kaufmann/ Kauffrau für den Einzelhandel.

Zum Video: Fachkraft für Lagerlogistik
Zum Video: Fachkraft für Lagerlogistik

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