Werkstoffprüfer / Werkstoffprüferin

Als Werkstoffprüfer bist du Experte für die Prüfung aller Materialien in der Metall-, Kunststoff- und Elektroindustrie. Welche Aufgaben dich erwarten, wie viel du verdienst und wie deine Karrierechancen aussehen erfährst du hier und in unserem Video !

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Job-Check: Werkstoffprüfer
Grundlagen für diese Ausbildung
Sorgfalt
Verantwortungsbewusstsein
Technisches Geschick
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
4. Jahr
Einstieg
1.050 €
1.100 €
1.200 €
1.270 €
2.500 €
Karrierechancen & Zukunft
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Was machst du als Werkstoffprüfer?

Als Werkstoffprüfer oder Werkstoffprüferin weißt du ganz genau, aus welchen Stoffen und Materialien etwas hergestellt wird. Egal ob Flugzeugteile oder Computeranlage: Du bist nicht wegzudenken aus der Metall-, Kunststoff- und Elektroindustrie. Denn dein geschultes Auge als Werkstoffprüfer entscheidet, ob sich Materialien für die Herstellung von Produkten eignen oder eben nicht. Dank herrscht bei der Zusammensetzung und Belastbarkeit von Materialien immer die beste Qualität.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Schauen wir uns deinen Arbeitsalltag genauer an:

  • Experimente vorbereiten: Um Material prüfen zu können, musst du zunächst Proben entnehmen und für die Untersuchung aufbereiten.

  • Untersuchung durchführen: Im Labor siehst du dir die Qualität und die Eigenschaften des Materials an, wie die Härte, Festigkeit und Verformbarkeit.

  • Protokoll schreiben: Du hältst dein Vorgehen und deine Beobachtungen des Experiments in einem Versuchsprotokoll fest.

  • Vorgaben festlegen: Anhand deiner Untersuchungsergebnisse legst du Vorgaben fest, wie ein Material z. B. am besten wärmebehandelt werden soll. 

  • Maßnahmen veranlassen: Findest du Fehler im Material, ermittelst du die Ursachen und stellst Maßnahmen für die Nachbehandlung der Produkte auf.

Wie viel verdienst du als Werkstoffprüfer?

Dein Werkstoffprüfer Gehalt kann sich schon während deiner Ausbildung sehen lassen!
Im ersten Lehrjahr verdienst du 1.050 € brutto im Monat. Das erhöht sich im zweiten Jahr auf 1.100 € und im dritten auf 1.200 € monatlich. Dein viertes und letztes Ausbildungsjahr wird mit 1.270 € monatlich vergütet.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

2.500 € — mit diesem Einstiegsgehalt kannst du als Werkstoffprüfer rechnen. Dein durchschnittliches Gehalt in der Metalltechnik beträgt ganze 3.760 €.

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen als Werkstoffprüfer sehr gut, da sowohl das Handwerk als auch die Industrie dein Fachwissen zu den unterschiedlichen Materialien braucht.

Wo kannst du als Werkstoffprüfer arbeiten?

Nach deiner Ausbildung warten viele Arbeitgeber im Handwerk oder der Industrie auf dich:

  • 🔧 im Metallbau,
  • 🏺 in Gießereien,
  • 🔩 im Maschinenbau,
  • 🚗 in der Automobilindustrie,
  • ✈️ in der Luft- und Raumfahrtechnik,
  • ⛵ im Bootsbau,
  • ⚡ in der Energieversorgung,
  • 🔬 sowie in der Forschung.

Die meiste Zeit verbringst du im Labor. Die Proben des Materials entnimmst du oft in den Produktionshallen. Um deine Prüfung und die Ergebnisse in Protokollen festzuhalten, arbeitest du auch am Computer vor dem Schreibtisch.

Wie läuft deine Ausbildung zum Werkstoffprüfer ab?

Deine Ausbildung zum Werkstoffprüfer dauert 3,5 Jahre und ist dual aufgebaut.

Du kannst dich schon bei der Wahl deines Ausbildungsplatzes spezialisieren.

  Schwerpunkt Aufgabenfeld
🔧 Metalltechnik Du prüfst Metalle wie Stahl auf ihre Belastbarkeit, Härte und Formbarkeit.
💻 Systemtechnik Wählst du den Schwerpunkt der Systemtechnik, beschäftigst du dich mit den geeigneten Materialien für technische Systeme wie Mikrochips und Schaltkreise.
🔥 Wärmebehandlungstechnik Hierbei setzt du Materialien unterschiedlichen Temperaturen aus und prüfst, wie sie sich verhalten.
🎈 Kunststofftechnik Du sicherst die Qualität aller Produkte aus Kunststoff, indem du die verschiedenen Materialien auf ihre Belastbarkeit und Fehler überprüfst.

Nach deiner Abschlussprüfung kannst du dich staatlich anerkannter Werkstoffprüfer oder staatlich anerkannte Werkstoffprüferin nennen.

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

Da deine Ausbildung dual aufgebaut ist, lernst du in der Berufsschule die wissenschaftlichen Grundlagen und in deinem Ausbildungsbetrieb den Arbeitsalltag kennen.

Lehrjahr in der Berufsschule im Betrieb
1
  • Welche Verfahren nutze ich zur Werkstoffprüfung?
  • Wie gehe ich bei einer Untersuchung vor?
  • Worauf achte ich beim Schreiben eines Protokolls?
  • Du lernst die Eigenschaften von bekannten Stoffen.
  • Deine Ausbilder zeigen dir verschiedene Prüfverfahren und -geräte.
  • Deine Beobachtungen hältst du genau fest.
  • Wie wende ich chemische Verfahren an?
  • Welche Werkstoffeigenschaften lassen sich messen?
  • Wie kann ich die Qualität des Werkstoffs beurteilen?
  • Du lernst, Messwerte abzulesen und zu dokumentieren.
  • Du erkennst den Zusammenhang deiner Untersuchungsergebnisse.
  • Die Messdaten kannst du interpretieren.
  Zwischenprüfung
3
  • Wie kann ich Vorgaben für Materialien festhalten?
  • Wodurch lässt sich ein Mangel feststellen?
  • Wie kann ich die Qualität von fehlerhaftem Material verbessern?
  • Du führst eigene Experimente unter Beobachtung deiner Auszubildenden durch.
  • Du schreibst Empfehlungen und Vorgaben für den Umgang mit den geprüften Materialien.
  • Verbesserungsvorschläge und Maßnahmen zur Nachbearbeitung gibst du an die Zuständigen in der Produktion weiter.
  Abschlussprüfung

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Werkstoffprüfer hast du eine klassische 40-Stunden-Woche. In vielen Laboren arbeitest du von Montag bis Freitag täglich 8 Stunden. Arbeitest du in großen Industriebetrieben, in denen die Maschinen Tag und Nacht laufen, müssen auch die Werkstoffe zu jeder Zeit geprüft werden. Hier wechselst du dich mit deinen Kollegen im Schichtdienst ab. So startest du in deinen Arbeitstag entweder morgens, mittags, abends oder nachts. Dadurch hast du auch mal vormittags frei.

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Je nach Arbeitsort bekommst du unterschiedliche Schutzkleidung zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich trägst du bei deiner Arbeit als Werkstoffprüfer zu deiner Sicherheit Kittel, Schutzbrille, Mundschutz, Handschuhe und Sicherheitsschuhe.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Werkstoffprüfer ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden haben die Mittlere Reife (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife (Abitur).

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Schulabschluss von Azubis

Folgende Schulfächer begegnen dir auch in der Berufsschule wieder:

  • Physik: Da du dich mit den Eigenschaften von Materialien beschäftigst, ist es von Vorteil, wenn dir Physik Spaß macht.
  • Chemie: Bei der Prüfung der Werkstoffe wendest du chemische Verfahren an und beobachtest Reaktionen. Je mehr du schon über die Arbeit im Labor weißt, desto besser.
  • Mathe: Um Messwerte und ihre Wahrscheinlichkeit auszurechnen, solltest du die Grundrechenarten und Wahrscheinlichkeitsrechnungen beherrschen.

Passt die Ausbildung zum Werkstoffprüfer zu mir?

Du kannst dich sehr gut konzentrieren? Experimente im Labor sind genau deins? Und du behältst immer den Überblick? Dann passt die Ausbildung zum Werkstoffprüfer super zu dir.

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob die Ausbildung zu dir passt:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Reagenzgläser und Pipetten lassen dein Herz höher schlagen. Chemische Reaktionen langweilen dich.
 Geduld ist deine Stärke. Du bist tollpatschig.
Du arbeitest sorgfältig und gewissenhaft. Ein Bürojob wäre dir lieber.
Handwerklich bist du geschickt. Zahlen, Formeln und Protokolle sind gar nicht deins.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Super! Als Werkstoffprüfer bist du gefragt, da sich jedes Unternehmen auf deine Fähigkeiten verlassen kann.

Durch Weiterbildungen bleibst du immer auf dem neuesten Stand, kannst die Karriereleiter bis ganz nach oben klettern und dein Gehalt deutlich steigern.

Diese drei Weiterbildungen bieten sich dir als Werkstoffprüfer besonders gut an:

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Karrierechancen

Industriemeister/in
(1 Jahr)

Möchtest du nicht nur für die Qualitätsprüfung, sondern auch für die Planung und Koordination von Arbeitsabläufen in Industriebetrieben verantwortlich sein, dann ist die Ausbildung zum Industriemeister etwas für dich.
Techniker/in – Werkstofftechnik
(2 Jahre)
Als Techniker im Bereich Werkstofftechnik wirst du zum Experten für die neuesten Techniken und Verfahren zur Werkstoffprüfung.
Studium –
Materialwissenschaft
(3 Jahre)
Hast du ein (Fach-)Abitur, kannst du Materialwissenschaft studieren und dich auf die Erforschung und Entwicklung von Materialien spezialisieren.

Die Arbeit im Labor ist genau deins, aber du möchtest dich lieber auf biologische Prozesse spezialisieren? Dann schau dir gleich mal die Ausbildung zum Biologielaborant an.

Zum Video: Biologielaborant/in
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