Physiologie und Anatomie
Organe und Gewebe
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Du möchtest wissen, welche Geschlechtsorgane zum männlichen Körper gehören und welche Funktionen sie haben? Das erklären wir dir in unserem Video und unserem Beitrag!

Geschlechtsorgane Mann einfach erklärt

Die Geschlechtsorgane des Mannes sind für die Bildung und den Transport von Spermien zuständig. Sie dienen somit der Fortpflanzung. Außerdem spielen die männlichen Geschlechtsorgane eine wichtige Rolle bei der Regulation des Hormonhaushaltes.

Hier siehst du den beschrifteten Aufbau der männlichen Geschlechtsorgane:

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Geschlechtsorgane Mann

Du kannst die männlichen Geschlechtsorgane, wie auch bei der Frau , in äußere und innere Organe unterteilen. Die Einteilung erfolgt dabei anhand der Lage der Organe während der embryonalen Entwicklung. So werden die Hoden zum Beispiel zu den inneren Organen gezählt, obwohl sie am Ende ihrer Entwicklung aus der Bauchhöhle rutschen und danach außerhalb des Körpers liegen.

Äußere Geschlechtsorgane

Zu den äußeren Geschlechtsorganen des Mannes gehören:

  • der Penis
  • der Hodensack

Hier siehst du eine Beschriftung vom Aufbau des Penis:

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Äußere Geschlechtsorgane Mann

Der Penis besteht zum größten Teil aus Schwellkörpern. Sie werden bei sexueller Erregung so stark durchblutet, dass sie anschwellen.

Am Ende des Penis liegt die Eichel. Sie besteht nach außen hin aus einer Schleimhaut und wird von der beweglichen Vorhaut überlappt. Innen im Penis verläuft die Harnröhre.

Der Hodensack ist ein Hautsack, in dem die Hoden, die Nebenhoden und ein Teil der Samenleiter liegen.

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Funktionen der äußeren Geschlechtsorgane

Die äußeren Geschlechtsorgane dienen dem Geschlechtsverkehr und sind dabei für die sexuelle Erregung und die Übertragung der Spermien wichtig. 

Der Penis und der Hodensack enthalten viele Nervenenden. Dadurch sind die äußeren Geschlechtsorgane des Mannes sehr sensibel und sexuell erregbar.

Durch die sexuelle Erregung schwillt der Penis an und wird steif. Beim Orgasmus kommt es dann zum Samenerguss. Hierbei werden die Spermien über die Harnröhre des Penis abgegeben. Du nennst die Harnröhre deswegen auch Harnsamenröhre. Der Penis dient dabei der Übertragung der Spermien in den Körper der Frau.

Innere Geschlechtsorgane

Die inneren männlichen Geschlechtsorgane bestehen aus:

  • Hoden
  • Nebenhoden
  • Samenleiter
  • Akzessorische Geschlechtsdrüsen (Prostata, Samenbläschen und Bulbourethraldrüse)

In der Abbildung siehst du die beschrifteten inneren männlichen Geschlechtsorgane:

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Innere Geschlechtsorgane Mann

Der Mann besitzt zwei Hoden und zwei Nebenhoden, die sich im Hodensack befinden. Sie liegen also außerhalb der Bauchhöhle. Das liegt daran, dass die Körpertemperatur mit 37 °C für die in den Hoden enthaltenen Spermien zu warm ist.

Die Samenleiter gehen von den Nebenhoden zur Prostata. Hier enden sie in der Harnröhre. Die Samenbläschen liegen oberhalb der Prostata, die Bulbourethraldrüse befindet sich unterhalb davon.

Funktionen der inneren Geschlechtsorgane

Die Funktion der inneren männlichen Geschlechtsorgane ist vor allem die Bildung der Spermien und der Samenflüssigkeit. Außerdem sind sie sehr wichtig für den Hormonhaushalt des Mannes.

Die beiden Hoden bilden die Samenzellen (Spermien), also die männlichen Geschlechtszellen. Sie sind somit die Keimdrüsen des Mannes. Die Bildung der männlichen Geschlechtszellen (Spermatogenese) erfolgt durch den Prozess der Meiose .

Zudem produzieren die Hoden das männliche Sexualhormon Testosteron. Das Hormon ist sehr wichtig für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane sowie für die anderen Körpermerkmale des Mannes. Dazu gehören zum Beispiel der Bartwuchs und die tiefere Stimme.

Die über den Hoden liegenden Nebenhoden nehmen die Samenzellen auf. Hier wachsen die Samenzellen zu reifen Spermien heran. Anschließend werden die reifen Spermien bis zum Samenerguss gespeichert.

Bei dem Samenerguss werden die Spermien über die Samenleiter bis in die Harnröhre transportiert. Auf dem Weg geben die Prostata, die Samenbläschen und die Bulbourethraldrüse die Samenflüssigkeit zu den Spermien hinzu. Dieses Sekret versorgt die Spermien mit Energie und unterstützt ihren Transport und ihre Aktivierung. 

Welche Probleme können auftreten?

Wie auch alle anderen Organe des Körpers können die männlichen Geschlechtsorgane erkranken und Probleme verursachen. Zu den Beschwerden gehören unter anderem:

  • Schmerzen
  • Juckreiz
  • Hautrötung
  • Schwellungen
  • Ausfluss aus der Harnröhre
  • Brennen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Erektionsstörungen
  • schmerzhafte Dauererektion 
  • hormonelle Störungen
  • Unfruchtbarkeit

Die Symptome können unterschiedliche Ursachen haben. So können einige Symptome durch eine Infektion mit Pilzen, Bakterien  oder Viren  entstehen. Viele Geschlechtskrankheiten entstehen durch eine Infektion mit bestimmten Bakterienarten, wie zum Beispiel Chlamydien oder Syphilis. Unbemerkt können solche Krankheiten auch zur Unfruchtbarkeit führen.

Bei der Krankheit Kryptorchismus steigen beide oder einer der Hoden nicht in den Hodensack ab. Sie kommt bei 3 % der männlichen Babys und sogar 30 % der Frühgeborenen vor. Unbemerkt kann diese Entwicklungsstörung ebenfalls zu Unfruchtbarkeit führen.

Sowohl an den äußeren als auch an den inneren Geschlechtsorganen des Mannes können bösartige Krebstumore entstehen. Bekannte Krebsarten sind Prostatakrebs, Hodenkrebs und Hautkrebs am Penis.

Geschlechtsorgane Frau

Die Geschlechtsorgane der Frau kannst du ebenfalls in innere und äußere Organe unterteilen! Wenn du mehr über den weiblichen Körper erfahren willst, dann schau dir jetzt unser Video dazu an!

Zum Video: Geschlechtsorgane Frau
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