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Wie erkennt man ob ein Satz im Aktiv oder Passiv steht?

Du erkennst Aktiv oder Passiv an der Stellung des Subjekts und an der Verbform. Im Aktivsatz führt das Subjekt die Handlung aus (Der Schüler liest das Buch), während im Passivsatz das Subjekt die Handlung erleidet (Das Buch wird gelesen). Das wichtigste Erkennungsmerkmal für das Passiv ist das Hilfsverb „werden“ plus Partizip II.

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Inhaltsübersicht

Was ist der Unterschied zwischen Aktiv und Passiv?

Der Hauptunterschied liegt in der Handlungsrichtung: Aktiv zeigt, wer etwas tut, Passiv zeigt, was mit jemandem oder etwas gemacht wird. Bei Aktivsätzen steht der Handelnde im Mittelpunkt, bei Passivsätzen das Objekt der Handlung.

Im Aktivsatz folgt die klassische Struktur: Subjekt → Prädikat → Objekt. Das Subjekt ist der „Täter“ der Handlung. Beispiel: „Die Lehrerin erklärt die Grammatik.“ Hier führt die Lehrerin aktiv die Handlung des Erklärens aus.

Im Passivsatz wird diese Reihenfolge umgekehrt. Das ursprüngliche Objekt wird zum Subjekt des Satzes. Beispiel: „Die Grammatik wird von der Lehrerin erklärt.“ Die Grammatik ist jetzt das Subjekt, obwohl sie die Handlung nicht selbst ausführt, sondern erleidet.

Diese Unterscheidung hilft dir zu verstehen, worauf der Fokus des Satzes liegt. Aktiv betont den Handelnden, Passiv betont das Ergebnis oder die Handlung selbst.

Wie erkennst du einen Aktivsatz auf den ersten Blick?

Aktivsätze erkennst du an der direkten Subjekt-Prädikat-Objekt-Struktur ohne das Hilfsverb „werden“. Das Subjekt führt die Handlung selbst aus und steht meist am Satzanfang. Das Verb steht in seiner normalen Form ohne „werden“.

Schau dir diese typischen Merkmale an: Das Subjekt ist der aktive Handelnde, das Verb steht in einer einfachen Zeitform (Präsens, Präteritum, Perfekt), und die Satzstellung folgt dem gewohnten Muster. Beispiele aus dem Schulalltag: „Der Schüler schreibt die Klassenarbeit“, „Wir lösen die Matheaufgaben“, „Sie hat das Referat gehalten“.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal: Du kannst problemlos fragen „Wer macht was?“ und bekommst eine klare Antwort. Der „Wer“-Teil ist das Subjekt, der „was“-Teil beschreibt die Handlung. Diese Frage funktioniert bei Aktivsätzen immer einwandfrei.

Aktivsätze wirken direkter und lebendiger, weil sie zeigen, wer für die Handlung verantwortlich ist. Sie sind die natürlichere Ausdrucksweise in der deutschen Sprache.

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Woran erkennst du einen Passivsatz sofort?

Das deutlichste Merkmal für Passivsätze ist das Hilfsverb „werden“ in Kombination mit dem Partizip II (ge-Form des Hauptverbs). Diese Verbkombination ist das sichere Erkennungszeichen für das Passiv in allen Zeitformen.

Achte auf diese Kombinationen: „wird gemacht“ (Präsens), „wurde gemacht“ (Präteritum), „ist gemacht worden“ (Perfekt). Das Partizip II erkennst du meist an der Vorsilbe „ge-“ oder der Endung „-t“ bei schwachen Verben und „-en“ bei starken Verben.

Ein weiterer Hinweis ist die oft vorhandene „von“-Ergänzung, die den ursprünglichen Handelnden nennt: „Das Referat wird von Maria gehalten.“ Diese Ergänzung kann aber auch weggelassen werden: „Das Referat wird gehalten.“

Passivsätze betonen das Geschehen oder Ergebnis, nicht den Handelnden. Sie wirken oft formeller und werden häufig in wissenschaftlichen Texten oder Nachrichten verwendet. Wenn der Handelnde unwichtig oder unbekannt ist, wählst du automatisch das Passiv.

Welche einfachen Tricks helfen beim Unterscheiden von Aktiv und Passiv?

Der beste Trick ist die „Von-wem-Frage“: Wenn du fragen kannst „Von wem wird etwas gemacht?“, hast du einen Passivsatz. Bei Aktivsätzen fragst du „Wer macht etwas?“. Diese Fragen helfen dir sofort bei der Unterscheidung.

Verwende die Umwandlungsprobe: Versuche, den Satz umzuformen. Aus „Der Lehrer korrigiert die Tests“ (Aktiv) wird „Die Tests werden vom Lehrer korrigiert“ (Passiv). Wenn diese Umwandlung funktioniert, kennst du beide Formen.

Merke dir diese Eselsbrücke: „Werden + ge = Passiv!“ Sobald du „werden“ plus ein Partizip II (meist mit ge-) siehst, handelt es sich um Passiv. Für Klassenarbeiten: Markiere alle „werden“-Formen im Text und prüfe, ob danach ein Partizip II folgt.

Ein praktischer Tipp: Lies den Satz laut vor. Passivsätze klingen oft umständlicher und formeller. Aktivsätze fließen natürlicher und direkter. Mit etwas Übung entwickelst du ein Gefühl für den Unterschied.

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Wie hilft dir Studyflix beim Verstehen von Aktiv und Passiv?

Wir bieten dir animierte Lernvideos, die Aktiv und Passiv in wenigen Minuten verständlich erklären. Unsere Videos zeigen die Unterschiede visuell und mit praktischen Beispielen aus dem Schulalltag, sodass du die Grammatik schnell begreifst.

Unsere Ressourcen für Aktiv und Passiv umfassen:

  • kurze Erklärvideos mit visuellen Darstellungen der Satzstrukturen
  • interaktive Übungen zum sofortigen Testen deines Verständnisses
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Umwandlung zwischen Aktiv und Passiv
  • praktische Tipps für Klassenarbeiten und Hausaufgaben
  • Zusammenfassungen mit den wichtigsten Erkennungsmerkmalen

Du kannst unsere Inhalte kostenlos im Browser oder in der App nutzen. Die Videos sind so konzipiert, dass du komplexe Grammatikregeln in unter fünf Minuten verstehst. Perfekt, wenn du schnell für die nächste Deutschstunde lernen musst oder Hausaufgaben machst.

Starte jetzt mit unseren Grammatikvideos und meistere Aktiv und Passiv für deine nächste Klassenarbeit!

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