Du möchtest wissen, wie die Generation Z tickt? Von den Eigenschaften bis hin zur Arbeitswelt – hier%und im Video erfährst du alles, was du wissen musst!

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Wer ist die Gen Z?

Menschen, die zwischen den Jahren 1995 und 2010 geboren wurden, gehören zur Generation Z oder Gen Z. Sie folgen auf die Generation Y, die auch Millennials (1981-1994) genannt werden. Der Generation Z schließt sich die aktuelle Generation Alpha an, also diejenigen, die von etwa 2011 bis 2025 zur Welt gekommen sind oder kommen werden. 

Die Generation Z wird auch als Digital Natives bezeichnet, da sie die erste Generation ist, die seit ihrer Kindheit mit den digitalen Technologien aufgewachsen ist. Der Alltag findet also genauso in der virtuellen wie in der realen Welt statt — eine klare Abgrenzung gibt es nicht mehr. 

Generation Z Definition

Die Gen Z beschreibt Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind. Da sie schon früh mit digitalen Technologien aufwuchsen, werden die Gen Zs auch als Digital Natives bezeichnet.

Generation Z Merkmale

Wie jede Generation kann man auch die Generation Z an bestimmten Merkmalen erkennen.

  • Digitalisierung: Während Generation Y die Digitalisierung erst in ihrer Jugend erlebten, wurde Gen Z schon in früher Kindheit mit digitalen Medien konfrontiert. Menschen, die dieser Generation angehören, sind sozusagen immer online.

  • Digitale Medien: Klassische Medien wie Zeitungen werden fast gar nicht mehr genutzt, da alle Informationen über digitale Medien wie das Smartphone, das Tablet oder den Laptop abgerufen werden. Außerdem tauschen sich Jugendliche vorzugsweise über soziale Medien oder Textnachrichten aus und präsentieren ihr Leben auf den verschiedensten sozialen Plattformen.

  • Entscheidungen treffen: Menschen, die zur Gen Z gehören, haben immer mehr mit einer Informationsflut zu kämpfen, die durch das Internet und ihr Umfeld entsteht. Sie vergleichen und hinterfragen dadurch mehr als frühere Generationen, was das Treffen von Entscheidungen beeinträchtigt.

  • Unverbindlichkeit: Sei es ein Treffen, Beziehungen oder ein neuer Job — es könnte immer passieren, dass etwas Besseres kommt. Daher legen sich Menschen dieser Generation ungern zu hundert Prozent fest. Die eigene Familie und Freunde haben dagegen oberste Priorität.

  • Familie: Die Eltern der Generation Z sind von einer hohen Scheidungsrate geprägt. Daher möchten sie schlechte Erfahrungen nicht an die eigenen Kinder weitergeben und bauen eine enge Bindung zu ihnen auf. Die Familie unterstützt sich in allen Lebenslagen und bewältigt Krisen gemeinsam.  

  • großer Druck: Viele Menschen der Generation Z stehen außerdem unter hohem Druck, da sie ihr Leben permanent über Social Media mit anderen vergleichen und sich selbst nicht gut genug fühlen. 

Was ist typisch für Gen Z?

Die Zugehörigen der Generation Z sind überwiegend Single und haben noch keine eigenen Kinder und kein eigenes Einkommen. Müssten sie sich selbst beschreiben, würden sie das mit den Begriffen Feiern, Social Media, zu viel Zeit vor dem Handy verbringen, Selbstinszenierung auf sozialen Plattformen und zu wenig echter Kommunikation im echten Leben tun.

Die wichtigsten Vorbilder sind meistens die Eltern oder erfolgreiche Unternehmer. Geprägt wird Gen Z vor allem von der Familie, Leistungsdruck und Angst vor der Zukunft, Smartphone-Nutzung und Heimatverbundenheit. 

Generation Z Werte

Die Generation Z betrachtet die Zukunft eher realistisch — ganz im Gegensatz zur Generation Y, die eher von Optimismus geprägt ist. Traditionelle Ideale verfolgt sie dabei nicht, trotzdem wollen sie sich selbst verwirklichen. Diese Werte stehen dabei im Vordergrund:

  • Gesundheit 
  • Freiheit 
  • Individualität 
  • Familie 
  • Freundschaft 
  • Gerechtigkeit 
  • Diversität

Während für Mädchen dabei eher Gerechtigkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft im Vordergrund steht, sind Freiheit und Leistung die wichtigsten Werte für Jungen.

Generation Z auf dem Arbeitsmarkt 

Der Arbeitsmarkt ändert sich aktuell und in den kommenden Jahren stark, da viele Personen der Babyboomer-Generation  demnächst in Rente gehen. Sie besetzen heute noch Führungspositionen und sind ihrem Arbeitgeber gegenüber loyal. Im Gegensatz zu jüngeren Generationen hat für Babyboomer die Arbeit einen hohen Stellenwert und auch Überstunden sind für sie vollkommen in Ordnung. 

Der Generation Z hingegen ist klar, dass es viele Berufe in einigen Jahren nicht mehr geben wird und für viele Tätigkeiten nicht mehr der Mensch, sondern Roboter eingesetzt werden. Da sie bereits im Alltag unterschiedlichste Technologien nutzen, sehen sie dieser Tatsache allerdings entspannt entgegen.

Ihre weiteren Erwartungen und Weltsichten spiegeln sich auch in der Arbeitswelt wider. Gen Z ist es gewohnt, im Mittelpunkt zu stehen und in Entscheidungen mit einbezogen zu werden. Sie wollen unabhängig sein und achten dabei auf einen optimalen Mix aus Arbeitsleben und Freizeit. Bei der Motivation steht nicht mehr das Gehalt im Vordergrund — Selbstverwirklichung, ein gutes Arbeitsklima, Spaß am Beruf und ein passendes Arbeitsumfeld ist ihnen am wichtigsten. 

So erreicht man die Generation Z

Die ersten jungen Menschen, die der Generation Z angehören, absolvieren gerade ihre Ausbildung. Bei der Besetzung neuer Stellen verschiebt sich der Anteil der Bewerber immer mehr in Richtung dieser Generation. Das heißt, Unternehmen und insbesondere das Personalmanagement müssen sich dieser Herausforderung stellen.

Da die Digital Natives auch ganz neue Voraussetzungen mitbringen (Umgang mit neuen Technologien, schnelle Wissensabfrage mithilfe des Internets, Flexibilität) müssen die Anforderungen der Generation Z im Personalmarketing berücksichtigt werden. Dazu gehören auch die unterschiedlichen Werte und die Eigenschaften und Merkmale. Möglichkeiten zur Ansprache sind folgende:

  • Bewerbung via Textnachrichten
  • Influencer Marketing 
  • Video-Interviews
  • digitale Events
  • Personalkampagnen über soziale Plattformen

Außerdem nehmen interessante Projekte und wechselnde Herausforderungen langfristig Einfluss auf die Motivation.

Potenziale der Generation Z

Die digitale Vernetzung ist für die Generation Z selbstverständlich. Sie kennen ihre Möglichkeiten und ihren Wert und fordern auch den dazu passenden Job mit einem spannenden Aufgabengebiet ein.  Für ältere Generationen ist es schwer denkbar, schon bei der Bewerbung nach guten Entwicklungsmöglichkeiten, Flexibilität und frühem Feierabend zu fragen. Doch genau das macht diese neue Generation. Um also einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, müssen Unternehmen auf die richtige Strategie setzen und ihre Personalarbeit und Führungsmuster individuell an die verschiedenen Generationen anpassen.

Generation Y

Die Vorgänger der Generation Z sind Menschen der Generation Y. Welche Merkmale und Eigenschaften sie von der Gen Z unterscheiden und wie sie sich in der Arbeitswelt verhalten, erfährst du im nächsten Beitrag!%Thumbnail Video

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