Job-Check: Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
Grundlagen für diese Ausbildung
Interesse an Zahnmedizin
Freundlichkeit
Organisationstalent
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
900 €
950 €
1.000 €
2.000 €
Karrierechancen & Zukunft
sehr gut mehr erfahren

Zahnmedizinische Fachangestellte Ausbildung – Übersicht

Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) sind die wichtigsten Assistenten von Zahnärzten. Als ZFA arbeitest du sowohl am Empfang als auch im Behandlungszimmer und hast viel Patientenkontakt. Du vergibst Termine, dokumentierst Behandlungsabläufe und führst Prophylaxe-Maßnahmen zur Vorbeugung von Zahnkrankheiten durch. Zudem kümmerst du dich um organisatorische Aufgaben, die im Praxisalltag anfallen.

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Deine wichtigsten Aufgaben

In deiner dreijährigen dualen Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten lernst du, wie zahnmedizinische Behandlungen ablaufen und worauf du beim Umgang mit Patienten achten musst. Du lernst alle Behandlungsräume und Instrumente kennen. Außerdem wird dir gezeigt, wie du das Röntgengerät benutzt, um Röntgenaufnahmen zu machen. Schon während der ZFA Ausbildung darfst du kleinere Laborarbeiten übernehmen. Zum Beispiel gießt du Gebissabdrücke mit Gips aus, um die Lage und Größe von Zähnen zu erkennen.

Zahnmedizinische Fachangestellte Ausbildung – Steckbrief
  • ZFA Aufgaben: Zahnärzten assistieren und Patienten betreuen
  • Schulabschluss: keiner; die meisten Zahnmedizinischen Fachangestellten haben einen Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder sogar Abitur
  • Ausbildungsweg und -dauer: duale Ausbildung ; 3 Jahre; bei guten Noten auf 2-2,5 Jahre verkürzbar
  • Fähigkeiten: sorgfältiges Arbeiten; Kommunikationstalent; Verantwortungsbewusstsein; Einfühlungsvermögen
  • Ausbildungsvergütung: im 1. Jahr 880 €, im 2. Jahr 940 € und im 3. Jahr 1.000 € brutto im Monat
  • Bezeichnungen: Zahnmedizinische Fachangestellte, ZFA, Zahnarzthelfer oder Zahnarzthelferin
  • Neue Ausbildungsordnung ab 1. August 2022: neue Rahmenbedingungen zu Hygienemaßnahmen, zum Aufbereiten von Medizinprodukten und zu digitalen Arbeitsprozessen

Was machst du als Zahnmedizinische Fachangestellte?

Was sind deine Aufgaben als Zahnarzthelferin? Deine Arbeit als Zahnmedizinische Fachangestellte umfasst verschiedene Tätigkeiten, bei denen du in Kontakt mit Zahnärzten und Patienten stehst. 

Hier siehst du typische ZFA Aufgaben auf einen Blick:

  • Praxisorganisation: Als ZFA vereinbarst du Termine mit den Patienten, bereitest Praxisräume vor und kümmerst dich um die Patientenakten.

  • Behandlungen: Du legst die Instrumente bereit und hilfst dem Zahnarzt bei den Behandlungen. Du machst Röntgenaufnahmen, entfernst Zahnstein und polierst Zähne.

  • Laborarbeiten: Dazu kommt das Ausgießen von Gebissabdrücken mit Gips. Wenn der Gips erhärtet ist, entsteht ein Modell, mit dem du die Größe und Lage der Zähne genau erkennst.

  • Büroarbeit & Verwaltung: Du bestellst Praxismaterial wie Tupfer und Röntgenfilme nach, schickst Proben ins Labor und füllst Behandlungs- sowie Kostenpläne aus. 
  • Reinigung von Instrumenten & Apparaten: Nach jeder Behandlung reinigst, pflegst und desinfizierst du medizinische Instrumente wie Mundspiegel oder Absauger.

  • Prophylaxe durchführen: Du beugst zahnmedizinischen Erkrankungen vor. Zum Beispiel führst du professionelle Zahnreinigungen durch, um schädliche Belege von den Zahnoberflächen zu entfernen.

Wo kannst du als Zahnmedizinischer Fachangestellter arbeiten?

Nach deiner Ausbildung als ZFA kommen verschiedene Einsatzorte für dich infrage:

  • 🦷 Zahnarztpraxen
  • 🏥 Zahnkliniken
  • 💉 kieferorthopädische und kieferchirurgische Praxen 
  • 🥼 Universitätskliniken der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • 🩺 Gesundheitsämter

Dein Fachwissen und Geschick sind überall dort gefragt, wo es um die Behandlung von Zähnen geht. Dabei arbeitest du in erster Linie in Untersuchungs- und Röntgenräumen oder Stationszimmern.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Deine Arbeitszeiten als Zahnarzthelferin unterscheiden sich aber je nach Arbeitsplatz. In Arztpraxen und Gesundheitsämtern hast du meist eine 40-Stunden-Woche. Das heißt, du arbeitest von Montag bis Freitag etwa 8 Stunden lang. Am Wochenende hast du normalerweise frei.

In einer Zahnklinik arbeitest du im Schichtdienst. Das bedeutet, du arbeitest entweder früh, spät oder abends — und das teilweise auch am Wochenende. Dafür bekommst du Zuschläge und hast auch mal an einem Tag unter der Woche frei.

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

In Zahnarztpraxen wirst du mit einer Arbeitskleidung ausgestattet. Diese besteht in der Regel aus einem Kasack, das ist der Arztkittel. Dazu trägst du eine weiße Hose und bequeme Schuhe. Beim Behandeln trägst du zusätzlich Einweghandschuhe und einen Mundschutz

Welche Voraussetzungen musst du als Arzthelferin erfüllen?

Für die ZFA Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Dennoch starten die meisten Azubis mit einer Mittleren Reife (Realschulabschluss)

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Schulabschluss von Azubis

Folgende Schulfächer werden dir in deiner Zahnarzthelferin Ausbildung immer wieder begegnen: 

  • Mathe : Die Grundrechenarten brauchst du, um Rechnungen auszustellen.
  • Biologie: Erstes Wissen über den Kreislauf und Aufbau des menschlichen Körpers ist von Vorteil, um dem Zahnarzt während der Behandlung assistieren zu können.
  • Deutsch: Da du Patienten über ihre Behandlung und mögliche Zusatzleistungen wie Zahnreinigungen oder Bleaching informierst, musst du dich gut ausdrücken können.

Persönliche Fähigkeiten / Soft Skills

Als ZFA bist du täglich in Kontakt mit den Patienten. Du berätst sie und nimmst ihnen die Angst vorm Zahnarztbesuch. Während der Behandlungen hilfst du nicht nur den Ärzten, sondern sorgst auch dafür, dass die Patienten sich wohlfühlen. Dafür sind für die Zahnarzthelferin Ausbildung vor allem diese Soft Skills wichtig:

  • Kontaktfreudigkeit
  • Freundlichkeit
  • Interesse an medizinischen Themen
  • Zuverlässigkeit
  • Spaß am Helfen und Assistieren

Wie läuft deine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten ab?

Die Ausbildung zur ZFA dauert 3 Jahre und findet dual statt. Das heißt, du besuchst während deiner Zahnarzthelferin Ausbildung abwechselnd die Arztpraxis und die Berufsschule. So kannst du dein erlerntes Wissen direkt in der Praxis anwenden.

Nach der Abschlussprüfung bist du dann eine staatlich anerkannte zahnmedizinische Fachangestellte oder ein staatlich anerkannter zahnmedizinischer Fachangestellter. 

Was lernst du in deiner ZFA Ausbildung? 

Was genau du in deiner Berufsschule und im Betrieb lernst, zeigen wir dir hier:

Lehrjahr Berufsschule Betrieb
1
  • Welche Zahnbehandlungen gibt es?
  • Welche gesetzlichen Regelungen gibt es in der Arztpraxis?
  • Wie bereite ich einen Behandlungsraum vor?
  • Zuerst lernst du die Behandlungsräume kennen.
  • Du erfährst, wie du Patienten empfängst und begleitest.
  • Daneben unterstützt du den Zahnarzt bei einfachen Behandlungen. 
  • Wie vergebe ich Zahnarzttermine?
  • Wie verhalte ich mich in Notfallsituationen?
  • Welche Punkte darf ich bei einer Abrechnung nicht vergessen?
  • Du telefonierst mit Patienten und planst Termine.
  • Vor einer Behandlung stellst du alle Instrumente bereit.
  • Du beschaffst alle notwendigen Materialien.
  Zwischenprüfung
3
  • Wie läuft eine Kariesbehandlung ab?
  • Was muss ich beim Umgang mit Patienten berücksichtigen?
  • Wie benutze ich ein Röntgengerät?
  • In der Praxis machst du Röntgenbilder und entwickelst sie.
  • Du hilfst bei Behandlungen von beispielsweise Karies und Zahnstein.
  • Du kontrollierst Rechnungen und leitest bei Zahlungsverzug ein Mahnverfahren ein.
  Abschlussprüfung

Wie viel verdienst du als Zahnmedizinische Fachangestellte?

Bereits in deiner ZFA Ausbildung bekommst du dein erstes Gehalt! Während du im ersten Lehrjahr 900 € brutto im Monat verdienst, steigt deine Bezahlung im zweiten Ausbildungsjahr auf 950 € an. Im dritten Jahr liegt das durchschnittliche Gehalt bei 1.000 € brutto

Sobald du mit deiner Ausbildung fertig bist, steigst du mit etwa 2.000 € brutto pro Monat ins Berufsleben ein. Später liegt dein durchschnittliches Gehalt bei 2.150 €. Als erfahrene Zahnarzthelferin kannst du von mehr als 2.510 € monatlich ausgehen. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Wie du dein Gehalt steigern kannst und wovon das abhängig ist, zeigen wir dir hier !

Passt die Ausbildung Zahnmedizinische Fachangestellte zu mir?  

Du möchtest in deinem Beruf gerne viel Kontakt mit Menschen haben? Du bist ein absolutes Organisationstalent? Und du arbeitest sorgfältig? Dann scheint die ZFA Ausbildung super zu dir zu passen!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob der Beruf der richtige für dich ist:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Du legst Wert auf schöne Zähne. Mundhygiene ist dir nicht so wichtig.
Du traust dir zu, Verantwortung zu übernehmen. Du hast keine Lust, im Stehen zu arbeiten.
In stressigen Situationen behältst du einen kühlen Kopf.  Wenn du Blut siehst, wird dir schlecht. 
Du bist einfühlsam und vertrauensvoll. Du hast zwei linke Hände.

Wie stehen deine Karrierechancen als ZFA?

Als ZFA hast du sehr gute Karrierechancen — denn jeder muss früher oder später einmal zum Zahnarzt. Deshalb werden auch in Zukunft zahnmedizinische Fachangestellte immer gebraucht. Einen Arbeitsplatz hast du nach deiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung also so gut wie sicher! 

Mithilfe von Weiterbildungen kannst du zusätzlich die Karriereleiter hinaufklettern und dein Gehalt steigern. 

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Karrierechancen

Hier sind die Top 3 Weiterbildungen für Zahnarzthelfer:

Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in
(3 – 7 Monate)

Als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin zeigst du Patienten die richtige Zahnputztechnik und den Umgang mit Zahnseide. Du kennst dich auch bestens aus mit Lebensmitteln, die Zähne schädigen.
Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in
(1,5 Jahre)

Mit dieser Weiterbildung wirkst du bei der Ausbildung von Azubis mit und unterstützt die Planung und Durchführung von Mitarbeiterfortbildungen.

Studium – Zahnmedizin
(5 – 6 Jahre)
Merkst du während deiner Ausbildung, dass du nicht nur assistieren willst, sondern auch selbst behandeln möchtest, kannst du ein Studium in Zahnmedizin anstreben. Dafür musst du ein (Fach-)Abitur mit guten Noten besitzen.

Du willst lieber Chirurgen im OP-Saal unterstützen? Dann schau dir unseren Beitrag zum Operationstechnischen Assistenten an!

Zum Video: OTA - Operationstechnischer Assistent
Zum Video: OTA – Operationstechnischer Assistent

Wie stehen deine Karrierechancen als ZFA?

Als ZFA hast du sehr gute Karrierechancen — denn jeder muss früher oder später einmal zum Zahnarzt. Deshalb werden auch in Zukunft zahnmedizinische Fachangestellte immer gebraucht. Einen Arbeitsplatz hast du nach deiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung also so gut wie sicher! 

Mithilfe von Weiterbildungen kannst du zusätzlich die Karriereleiter hinaufklettern und dein Gehalt steigern. 

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Karrierechancen

Hier sind die Top 3 Weiterbildungen für Zahnarzthelfer:

Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in
(3 – 7 Monate)

Als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin zeigst du Patienten die richtige Zahnputztechnik und den Umgang mit Zahnseide. Du kennst dich auch bestens aus mit Lebensmitteln, die Zähne schädigen.
Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in
(1,5 Jahre)

Mit dieser Weiterbildung wirkst du bei der Ausbildung von Azubis mit und unterstützt die Planung und Durchführung von Mitarbeiterfortbildungen.

Studium – Zahnmedizin
(5 – 6 Jahre)
Merkst du während deiner Ausbildung, dass du nicht nur assistieren willst, sondern auch selbst behandeln möchtest, kannst du ein Studium in Zahnmedizin anstreben. Dafür musst du ein (Fach-)Abitur mit guten Noten besitzen.

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Zum Video: OTA - Operationstechnischer Assistent
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