Tätowiererin / Tätowierer Ausbildung

Tätowierer erschaffen durch ihr künstlerisches Wissen wahre Meisterwerke aus Tinte. Was diesen Job so abwechslungsreich macht, wie viel du verdienst und ob die Ausbildung zum Tätowierer zu dir passt, erfährst du hier und in unserem Video .

Job-Check: Tätowierer
Grundlagen für diese Ausbildung
Handwerkliches Geschick
Künstlerisches Talent
Einfühlungsvermögen
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
0 €
0 €
0 €
1.650 €
Karrierechancen & Zukunft

Was machst du als Tätowierer?

Als Tätowierer oder Tätowiererin bringst du verschiedene Motive mithilfe von Tätowiermaschinen und -farbe auf die Haut deiner Kunden. Bevor du mit den Tattoos loslegst, kontrollierst du nochmal, ob deine Tätowiergeräte einwandfrei funktionieren und schon kann es losgehen! Natürlich darf auch deine zuvor entworfene Motivvorlage am Arbeitsplatz nicht fehlen, denn die wird dem Kunden auf die gewünschte Stelle mit Pauspapier angebracht.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Schauen wir uns deine wichtigsten Aufgaben als Tätowierer einmal genauer an:

  • Kunden beraten: Egal ob Schriftzug oder Comicfiguren — du berätst jeden Kunden ganz individuell zur Körperstelle, den Farben und der Größe der Tätowierung.

  • Entwurf anfertigen: Nach der Beratung lässt du deinem künstlerischen Talent freien Lauf, wenn du den Tattooentwurf auf dem Papier oder Zeichentablet planst.

  • Motive tätowieren: Mittels verschiedener Techniken und Tattoofarben tätowierst du jedes Motiv. Durch dein Fachwissen weißt du, wie du alle Gerät richtig verwendest.

  • Messen besuchen: Messen sind die perfekte Gelegenheit, um dich mit Kollegen über Neuheiten in der Tattooszene auszutauschen und um Werbung für dein Studio zu machen!

Wie wirst du Tätowierer?

Obwohl es keine staatlich anerkannte Ausbildung gibt, kannst du den Beruf trotzdem erlernen und den Traum vom eigenen Studio realisieren! Ob durch eine klassische Ausbildung, Lehrgänge oder selbstständiges Lernen — du hast die freie Wahl, wie du dir das Handwerk aneignest.

Diese 3 Möglichkeiten gibt es, um Tätowierer oder Tätowiererin zu werden:

  1. Eine Ausbildung in einem Tattoo Studio, 
  2. Lehrgänge von privaten Anbietern oder
  3. selbstständiges Aneignen des Tattoo-Handwerks

Hier kannst du nachlesen, welche Voraussetzungen du mitbringen solltest und welche Vorteile die einzelnen Arten der Tatöwierer Ausbildung haben:

  Ausbildung als Tätowierer Tätowierer Lehrgang Selbstständigkeit
Wo? Tattoo Studio Private Anbieter Eigenes Studio
Mindestalter 18 Jahre 18 Jahre 18 Jahre
Voraussetzungen
  • Als Bewerbung gibst du eine Arbeitsmappe mit Zeichnungen und ersten Entwürfen ab. 
  • Du brauchst keine Vorkenntnisse.
  • Vorher organisierst du alle nötigen Arbeitsmaterialien: Frischhaltefolie, Vaseline, Tattoo Pauspapier, Tinte und Tätowiermaschinen.
  • Du informierst dich über Farbzusammensetzungen und Arbeitsgeräte und eignest dir das nötige medizinische Fachwissen an. 
  • Du solltest dich an den „Hygienerichtlinien zum Tätowieren“ des UETA e.V. (United European Tattoo Artists) orientieren.
Vorteil
  • von erfahrenen Tätowierern lernen
  • Kontakte knüpfen und Stammkunden gewinnen
  • kurze Dauer (wenige Stunden oder Wochenendkurs)
  • offizielles Abschlusszertifikat
  • eigenes Studio = eigener Chef
  • flexible Arbeitszeiten 
  • Einnahmen und Ausgaben deines Studios liegen in deiner Hand

Wie viel verdienst du als Tätowierer?

Da es keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung zum Tätowierer gibt, fällt dein Ausbildungsgehalt unterschiedlich aus. Es ist von Vorteil, wenn du deine Ausbildung in einem bekannten Tattoo Studio absolvierst, da du hier von einem besseren Gehalt ausgehen kannst!

1.650 € brutto — mit diesem Einstiegsgehalt startest du im Durchschnitt nach deiner Ausbildung als Tätowierer ins Berufsleben. 

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Später richtet sich dein Tätowierer Gehalt nach deiner Berufserfahrung und deinem Bekanntheitsgrad. Meistens wird dein Lohn nach der Anzahl der gearbeiteten Stunden berechnet und liegt durchschnittlich bei 100,00 € pro Stunde. Die meisten Studios haben außerdem Mindestpreise für Tattoos, die im Schnitt bei 50 Euro liegen. So kannst du bei deinem Stundenlohn von mindestens 50 € ausgehen. 

Am Anfang deiner Karriere wirst du vorerst jede Menge Zeit damit verbringen deine Familie, Freunde und Bekannte kostenlos zu tätowieren, um deine Zeichenfähigkeiten zu verbessern. Deine Bemühungen werden sich jedoch bezahlt machen, denn du kannst später mit einem Durchschnittsgehalt von 1.680 € brutto im Monat rechnen.

Passt die Ausbildung zum Tätowierer zu dir?  

Zeichnen ist deine Leidenschaft? Du findest Tätowierungen total cool? Mit deiner offenen Art kommst du einfach mit jedem zurecht? Dann ist dieser Beruf vielleicht genau das richtige für dich!

Mit unserem Selbst-Check findest du heraus, ob du das Zeug für die Tätowierer Ausbildung hast:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Kreatives Arbeiten ist genau deins. ✗ Im Chaos zu leben, ist für dich normal.
Du hast ein gutes Auge für Details. Dir wird beim Anblick von Blut übel.
Deine vertrauensvolle und einfühlsame Art gefällt jedem. Kunst war noch nie dein Lieblingsfach. 
Du liebst es jeden Tag eine neue Herausforderung anzugehen. Du hast Berührungsängste mit Menschen.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Als Tätowierer hast du sehr gute Zukunftschancen! Durch Anpassungsfortbildungen hast du die Möglichkeit dein Wissen aufzufrischen und zu erweitern. Außerdem kannst du durch Fortbildungen, von aktuellen Trends und Entwicklungen in der Tattoobranche erfahren.

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Karrierechancen

Hier sind 3 beliebte Weiterbildungen für Tätowierer:

Maskenbildner/in
(3 Jahre)

Viele Tätowierer entscheiden sich für eine anerkannte Ausbildung zum Maskenbildner. Darin lernst du, wie du mit deinen Make-up Künsten Schauspieler perfekt in Szene setzt. Da du zusätzlich das Tätowieren drauf hast, erstellst du oft Tätowierungsskizzen für Filmfiguren.

Visagist/in 
(3 Jahre)

Vom Microblading für Augenbrauen über permanente Lidstriche bis hin zu tätowierten Lippenkonturen — du bist der Experte für permanentes Make-up für verschiedene Gesichtsbereiche.

Piercer/in
(2 – 4 Tage)

Du versiehst deine Kunden mit durch die Haut gestochenem Körperschmuck. Bei deiner Arbeit gibst du besonders auf die hygienischen Richtlinien Acht.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Um als Tätowierer durchstarten zu können, solltest du mindestens 18 Jahre alt sein. Für die Ausbildung gibt es keinen vorgeschriebenen Schulabschluss. Allerdings zeigen gute Noten in den folgenden Fächern, dass du für den Beruf geeignet bist:

  • Kunst: Mit deinem Gespür für Farben und Formen fällt es dir leicht, die Motivideen deiner Kunden auf das Papier zu bringen. 
  • Werken/Technik: Dein handwerkliches Geschick und dein Fingerspitzengefühl sind von Vorteil, wenn du deine Entwürfe mithilfe verschiedener Tätowiergeräte umsetzt. 

Viel wichtiger als deine schulischen Leistungen sind dein künstlerisches Talent und die Liebe fürs Detail. Denn für die Tätowierer Ausbildung solltest du motiviert sein, deine Zeichenfähigkeiten stetig zu verbessern. Nur so kannst du die Wünsche deiner Kunden zu ihrer vollsten Zufriedenheit ausführen.

Wo kannst du als Tätowierer arbeiten?

Die Frage, wo genau du als Tätowierer arbeiten kannst, ist schnell geklärt. Du findest mit deinem Feingefühl und sorgfältigem Arbeiten eine Anstellung: 

  • 🖌️ in Tattoo Studios
  • 💍 in Piercing Studios
  • 🌏 auf Messen 
  • ⛺ auf Festivals

Außerdem ist deine Ausbildung auch der ideale Wegbereiter in die Selbstständigkeit. So kannst du später sogar dein eigenes Studio eröffnen und neue Tätowierer ausbilden! Außerdem wirst du auch im Ausland mit offenen Armen empfangen, denn Körperbemalungen haben eine lange Tradition und sind heutzutage so beliebt wie noch nie! 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Grundsätzlich hast du als Tätowierer keine geregelten Arbeitszeiten. Wenn du in einem Tattoo- oder Piercingstudio angestellt bist, kannst du dich bei deinen Arbeitszeiten an den jeweiligen Öffnungszeiten des Tattoo Studios orientieren. Du stellst also hin und wieder auch am Wochenende dein zeichnerisches Talent unter Beweis.

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Da es keine gesetzlich geregelte Ausbildung zum Tätowierer gibt, unterscheiden sich die Ausbildungsinhalte und die Ausbildungszeit in den Tattoo Studios. Grundsätzlich solltest du dich als ausgelernter Tätowierer

  • mit der Verwendung der Farben,
  • deinen Arbeitsgeräten und
  • den Hygienevorschriften

bestens auskennen. Generell bringst du dir das Tattoo Handwerk während deiner Ausbildung größtenteils selbst bei. Dazu gehört, dass du das Stechen von Tätowierungen beispielsweise an Tierhäuten oder Zitrusfrüchten übst und viel Zeit mit Zeichnen und Skizzieren verbringst. Übung macht bekanntlich den Meister!

Außerdem brauchst du auch medizinisches Grundwissen und solltest einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Denn so kannst du schnell reagieren, wenn ein Kunde während des Tätowierens Kreislaufbeschwerden bekommt oder sogar ohnmächtig wird.

Du liebst es Körper zu verzieren, aber möchtest dich lieber mit abwaschbaren statt mit permanenten Make-up beschäftigen? Dann schau jetzt bei der Ausbildung zur Kosmetikerin vorbei!

Hier geht es zu dem Video: Kosmetiker/in

Was lernst du in deiner Ausbildung?

Da es keine gesetzlich geregelte Ausbildung zum Tätowierer gibt, unterscheiden sich die Ausbildungsinhalte und die Ausbildungszeit in den Tattoo Studios. Grundsätzlich solltest du dich als ausgelernter Tätowierer

  • mit der Verwendung der Farben,
  • deinen Arbeitsgeräten und
  • den Hygienevorschriften

bestens auskennen. Generell bringst du dir das Tattoo Handwerk während deiner Ausbildung größtenteils selbst bei. Dazu gehört, dass du das Stechen von Tätowierungen beispielsweise an Tierhäuten oder Zitrusfrüchten übst und viel Zeit mit Zeichnen und Skizzieren verbringst. Übung macht bekanntlich den Meister!

Außerdem brauchst du auch medizinisches Grundwissen und solltest einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Denn so kannst du schnell reagieren, wenn ein Kunde während des Tätowierens Kreislaufbeschwerden bekommt oder sogar ohnmächtig wird.

Du liebst es Körper zu verzieren, aber möchtest dich lieber mit abwaschbaren statt mit permanenten Make-up beschäftigen? Dann schau jetzt bei der Ausbildung zur Kosmetikerin vorbei!

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