Job-Check: Fachinformatiker/in
Grundlagen für diese Ausbildung
Technisches Verständnis
Logisches Denken
Neugierde und Wissbegierde
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
850 €
900 €
1.000 €
3.200 €
Karrierechancen & Zukunft
ausgezeichnet mehr erfahren

Fachinformatiker Ausbildung – Übersicht 

In deiner dreijährigen dualen Ausbildung zum Fachinformatiker bzw. zur Fachinformatikerin lernst du, wie du IT-Systeme für Unternehmen entwickelst. Das können zum Beispiel Rechnungssysteme oder Software für die Erstellung von Webseiten sein.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Die Fachinformatiker Ausbildung wird mit vier verschiedenen Schwerpunkten angeboten:

Schon zu Beginn deiner Informatiker Ausbildung entscheidest du dich für eine dieser Fachrichtungen. Die beiden Fachrichtungen Daten- und Prozessanalyse und Digitale Vernetzung gibt es erst seit 2020. 

Fachinformatiker/in Ausbildung – Steckbrief
  • Fachinformatiker Aufgaben: Softwareprojekte umsetzen und dein Unternehmen vernetzen
  • Schulabschluss: keiner; die meisten Fachinformatiker haben einen Realschulabschluss oder Abitur
  • Ausbildungsweg und -dauer: duale Ausbildung; 3 Jahre 
  • Fähigkeiten: Verständnis für Zahlen und Interesse an Computern
  • Ausbildungsvergütung: im 1. Jahr 850 €, im 2. Jahr 900 € und im 3. Jahr 1.000 €
  • Fachrichtungen: Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Daten- und Prozessanalyse, Digitale Vernetzung

Ausbildung Fachinformatiker – Vier Fachrichtungen

Damit du dich leichter für eine der vier Informatiker Fachrichtungen entscheiden kannst, zeigen wir dir, was deine Hauptaufgaben in den verschiedenen Spezialgebieten sind:

  • Anwendungsentwicklung: Mit den unterschiedlichsten Programmiersprachen entwickelst und verbesserst du Software-Programme.

  • Systemintegration: Du baust Hardware, wie zum Beispiel PCs, auf und richtest Server ein.

  • Daten- und Prozessanalyse: Dank dir laufen Geschäftsprozesse, wie zum Beispiel die Buchführung oder der Kundenservice, online ab.

  • Digitale Vernetzung: Du weißt, wie man Systeme und Anwendungen miteinander vernetzt.

Ausbildung Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung

In der Fachrichtung Anwendungsentwicklung kümmerst du dich um die Entwicklung neuer Software-Programme. Damit deine Kunden wissen, wie sie die Software verwenden, führst du Schulungen für sie durch. Du entwickelst aber nicht nur komplett neue Software, sondern verbesserst auch bereits bestehende Programme.

Sollte eine Software mal nicht korrekt laufen, dann bist du der erste Ansprechpartner für deine Kunden. Deshalb solltest du auf Anhieb wissen, wie du Fehler behebst. Das schaffst du nur, wenn du eine Vielzahl an Programmiersprachen, wie zum Beispiel C# oder JavaScript, beherrschst.

Ausbildung Fachinformatiker – Systemintegration  

Wenn du dich für die Fachrichtung Systemintegration in deiner Informatik Ausbildung entscheidest, baust du ganze IT-Systeme für deine Kunden auf. Du vernetzt Hardware wie PCs, Drucker und Scanner miteinander. Zuerst verkabelst du die Geräte. Anschließend installierst du nötige Software.

PCs müssen zum Beispiel mit Office- und Antiviren-Programmen ausgestattet sein und Zugriff auf einen Server haben. Wenn alles miteinander vernetzt ist, erklärst du deinen Kunden, wie sie das IT-System bedienen können. Außerdem bietest du IT-Support, wenn mal ein Rechner abstürzen sollte.

Fachinformatiker für Digitale Vernetzung

Als Fachinformatiker für Digitale Vernetzung arbeitest du in der Schnittstelle zwischen IT und Produktion. Du automatisierst Prozesse, indem du moderne Maschinen und Anlagen in Fabriken per Computer überwachst.

Ebenso bist du für die Sicherung von Daten verantwortlich. Um auf mögliche Cyberangriffe vorbereitet zu sein, entwickelst du Sicherheitskonzepte für IT-Systeme. Zudem kümmerst du dich um die Behebung von Systemausfällen

Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse

Als Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse nutzt du Daten, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Du prüfst Produktdaten auf Qualität, Quantität und Vollständigkeit. Wenn du Probleme entdeckst, überlegst du dir, wie du die Datenqualität verbessern kannst. Außerdem kümmerst du dich darum, dass Daten für alle Mitarbeiter gut zugänglich sind und wiederverwendet werden können.

Wenn mehrere Personen oder sogar mehrere Unternehmen an digitalen Prozessen beteiligt sind, bist du für die Einrichtung des Datenschutzes verantwortlich. Sensible Daten, wie zum Beispiel Passwörter oder Informationen zu Personen und Produkten, sollten nicht in falsche Hände geraten.

Welche Voraussetzungen musst du für die Fachinformatiker Ausbildung erfüllen? 

Für die Ausbildung zum Fachinformatiker gibt es keinen vorgeschriebenen Schulabschluss. Allerdings haben die meisten Auszubildenden die mittlere Reife (Realschulabschluss) oder die Hochschulreife (Abitur). Mit einem guten Hauptschulabschluss hast du ebenfalls Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

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Schulabschluss von Azubis

Zusätzlich solltest du an den folgenden Fächern Spaß haben: 

  • Mathe: Für das Entwickeln von Softwaresystemen brauchst du mathematische Fähigkeiten.
  • Technik: Beim Installieren oder Reparieren von Hardware hilft dir dein technisches Verständnis.
  • Englisch: Betriebsanleitungen und Programmbeschreibungen sind oft auf Englisch geschrieben.

Was verdienst du als Fachinformatiker?  

Während deiner Fachinformatiker Ausbildung hängt die Höhe deines Lohns von der Branche, in der du einen Vertrag hast, und von deinem Bundesland ab. Die Zahlen in unserer Tabelle gelten beispielhaft für Süd- und Westdeutschland. Im Norden und Osten ist dein Gehalt etwas niedriger.

Branche 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
Elektrohandwerk 850 € 900 € 1.000 €
Metall- und Elektroindustrie 1.040 € 1.100 € 1.200 €

Nach deiner Ausbildung startest du mit durchschnittlichen 3.200 € brutto pro Monat in den Beruf. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 4.200 € im Monat. Als Experte kannst du sogar mehr als 5.700 € im Monat verdienen. Damit gehörst du zu den Bestverdienern in deiner Branche!

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Mehr zu deinem Gehalt und wie du es steigern kannst, erfährst du in diesem Beitrag !

Deine Zukunftschancen als Fachinformatiker stehen sehr gut! Denn Geschäftsprozesse von Unternehmen finden immer häufiger online statt. IT-Experten wie du sind auf dem Arbeitsmarkt also sehr gefragt! 

Wo kannst du als Fachinformatiker arbeiten?

Als Fachinformatiker kannst du in fast jedem Unternehmen arbeiten. Denn heutzutage werden Geschäftsprozesse wie Abrechnungen und Dienstpläne immer öfter digital dokumentiert. Dafür brauchen Unternehmen Informatik-Experten wie dich! 

Große Unternehmen haben meistens eine eigene IT-Abteilung. Dort kümmerst du dich um alle Online-Prozesse dieser Firma. Genauso kannst du auch in einem eigenen IT-Unternehmen arbeiten. Dann kontaktieren dich verschiedene andere Firmen, die Hilfe bei ihren IT-Systemen brauchen. 

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Die meisten Informatiker haben geregelte Arbeitszeiten. Du arbeitest etwa 8 Stunden am Tag, also 40 Stunden in der Woche. Am Wochenende und an Feiertagen hast du frei. Im IT-Support berätst du Kunden, die ein dringendes IT-Problem haben. Deshalb kann es sein, dass du in diesem Bereich auch mal am Wochenende arbeiten musst. 

Wie sieht deine Arbeitskleidung aus?

Welches Outfit du als Fachinformatiker oder Fachinformatikerin auf der Arbeit trägst, darfst du dir grundsätzlich aussuchen. Bist du bei Kunden vor Ort, solltest du allerdings gepflegt und professionell aussehen.

Wie stehen deine Karrierechancen?  

Was kann man nach der Ausbildung zum Fachinformatiker machen? Mit Weiterbildungen kannst du die Karriereleiter ganz weit hinaufklettern. Außerdem kannst du ein Informatikstudium beginnen und dich auf ein höheres Gehalt freuen.

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Karrierechancen

Die beliebtesten Weiterbildungen nach der Ausbildung zum Fachinformatiker siehst du hier: 

Techniker/in – Informatik 
(2 Jahre)
Mit der Technikerweiterbildung im Bereich Informatik weißt du, wie du ein Unternehmen mit IT ausstattest. Du besorgst die nötige Hardware und entwickelst individuelle Software-Lösungen. 
IT-Berater/in
(2-6 Monate)
Als IT-Berater leitest du IT-Projekte. Das bedeutet, du sammelst Aufträge, prüfst die Angebote, entwickelst passende Softwaresysteme und stellst dir ein Projektteam zusammen. 
Studium – Informatik
(3 – 4 Jahre)
Hast du eine (Fach-)Hochschulreife, kannst du nach deiner Ausbildung sogar studieren. Im Studium vertiefst du dein Wissen in den Bereichen Entwicklung, Einsatz und Bewertung von Softwaresystemen. 

Passt die Fachinformatiker-Ausbildung zu dir?  

Computer interessieren dich? Du möchtest an Software-Lösungen tüfteln? Du vertiefst dich gerne in Technik-Projekte? Dann scheint die Ausbildung zum Fachinformatiker perfekt zu dir zu passen!

Mit unserem Selbst-Check findest du heraus, ob die Ausbildung das Richtige für dich ist:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich! 
Programmieren ist deine Leidenschaft!  Mathe und Rechnen findest du schrecklich. 
Du kennst dich mit Computern und technischen Geräten bestens aus.
 Beim Arbeiten brauchst du viel Unterstützung. 
✓ Logisches Denken fällt dir leicht.  An deinem Laptop verzweifelst du regelmäßig.
✓ Du arbeitest zielorientiert und selbstständig.  Du möchtest einen Beruf haben, in dem du dich viel bewegst.

Dein Herz schlägt für die Elektronik hinter den Computersystemen und Anlagen? Dann passt die Ausbildung zum Elektroniker bestimmt auch sehr gut zu dir!

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