Ökologie

Die Taiga ist das größte Waldgebiet der Erde. Hier lernst du, welche besonderen Merkmale sie aufweist und wo du sie findest. %Alles dazu erfährst du direkt in unserem Video dazu!

Inhaltsübersicht

Taiga einfach erklärt

Die nördlichste Region, in der noch Bäume wachsen, ist die Taiga, auch borealer Nadelwald genannt. Boreal bedeutet dabei so viel wie „nördlich“ und Taiga ist das russische Wort für „sumpfiger Wald“. Das kommt daher, dass die gefrorenen Böden im Sommer auftauen und sich Sümpfe bilden können. 

Das Gebiet zieht sich wie ein Gürtel fast über die komplette Nordhalbkugel. Es ist geprägt durch Nadelbäume und eher kalte Temperaturen mit einem Mittel von -5°C bis 10°C.

%<img src="https://www.faszination-kanada.com/wp-content/uploads/2019/08/Yukon-Taiga-1024x611.jpg" alt="Taiga und Tundra - Lebensräume im hohen Norden" /> %Beschriftung: Taiga, Alt-Text: Nadelbäume, Nordhemisphäre, boreanischer Nadelwald

Taiga Merkmale

Die boreale Nadelwaldzone unterscheidet sich durch bestimmte Merkmale in ihrem Klima oder dem Vorkommen bestimmter Pflanzen und Tiere von den anderen Vegetationszonen

Taiga Klima

Im borealen Nadelwald herrscht ein kaltgemäßigtes bzw. kontinentales Klima. Das bedeutet, dass die Temperaturen eher kalt sind und es wenig Niederschläge gibt. Die Klimazone ist geprägt durch lange Winter mit viel Schnee und kurze Sommer. Dabei schwanken die Temperaturwerte zwischen etwa -30 °C bis +20 °C. 

Mit solchen Bedingungen, wie wenig Sonnenlicht, geringe Niederschläge und Kälte, kommen nur wenige Pflanzen und Tiere zurecht. 

Taiga Flora und Fauna

Die Artenvielfalt ist in der borealen Zone eher gering. Nur die immergrünen Nadelbäume haben sich an das raue Wetter angepasst. Dazu gehören vor allem Fichten, Kiefern und Tannen. Eher seltener kommen auch nadelabwerfende Lärchen oder wie in Skandinavien Birken (Laubbaum) vor. Auf dem Waldboden wachsen hauptsächlich Kräuter und Moose. 

Die Nadelbäume sind durch die geringere Oberfläche ihrer Nadeln deutlich besser vor Wasserverlust geschützt als die Laubbäume. Denn die Blätter der Laubbäume haben eine größere Oberfläche, über die Wasser verdunstet.

Auch ein paar Tiere können in den kalten borealen Nadelwäldern überleben. Beispiele dafür sind Wölfe, Elche, Bären oder Vielfraße. 

Taiga Vorkommen

Ungefähr 10% der Landmassen der Erde sind vom Taiga Wald bedeckt. Du findest die Nadelwälder allerdings nur auf der Nordhalbkugel (Nordhemisphäre) der Erde. Dort erstreckt sich der Wald als sibirischer Waldgürtel von Sibirien (Westsibirisches Tiefland und Mittelsibirisches Bergland) nach Skandinavien und bis nach Alaska und Kanada.

Auf der Südhalbkugel findest du keinen borealen Nadelwald. Das liegt daran, dass es dort in der entsprechenden Klimazone (gemäßigte Zone) kaum Landmassen gibt, auf denen solche Wälder entstehen könnten. Wie du auf der Karte erkennen kannst, befindet sich dort nämlich nur die Südspitze von Südamerika. 

%<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/66/Vegetationszone_Borealer_Nadelwald.png/800px-Vegetationszone_Borealer_Nadelwald.png" /> %Beschriftung: Taiga Karte, Alt-Text: sibirischer Waldgürtel, Alaska, Kanada, Taiga Russland, Sibirien

Tundra Taiga

Wenn du noch weiter in den Norden gehst, wachsen bald gar keine Bäume mehr. Dann wird die Taiga nämlich von der Tundra abgelöst. Hier siehst du vor allem kleine Sträucher, Gräser und Moose.  %Schau dir unbedingt das Video zu Tundra an, um mehr über die Vegetationszone zu erfahren! %Thumbnail Tundra

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