Du möchtest wissen, was die Methodenkompetenz ist, welche Fähigkeiten sie umfasst und wie sie dir im Berufsleben weiterhelfen kann? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel % und unserem Videoerfährst du alles darüber.

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Methodenkompetenz Definition

Der Begriff Methodenkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, sich Informationen zu beschaffen, sie zu strukturieren, auszuwerten, in Zusammenhänge einzuordnen und die daraus entstehenden Ergebnisse richtig zu interpretieren und zu präsentieren. Sie hilft dir also bei der Wissensaneignung.%FS Versuch, MainKW

Durch das Anwenden der verschiedenen Methodenkannst du nämlich relevantes Wissen filtern und es damit besser verstehen. Du kannst das Wissen dann auch an andere weitergeben oder es mit anderen Informationen kombinieren.

Die methodischen Kompetenzen sind damit deine überfachlichen Fähigkeiten und Methodenkenntnisse. Sie sind sehr wichtig und gehören deshalb zu deinen unabhängigen Schlüsselqualifikationen — egal für welchen Job. Methodische Kompetenzen werden heutzutage wegen der Digitalisierung und der größer werdenden Menge an Information immer relevanter.

Handlungskompetenz

Du ordnest die Methodenkompetenzen der Handlungskompetenz zu. Schau dir hier einmal alle vier Bereiche der Handlungskompetenz an: 

  1. Sozialkompetenz : Fähigkeit zur Interaktion mit Menschen
  2. Persönlichkeitskompetenz: Fähigkeit zur Selbstreflexion
  3. Fachkompetenz: (Fach-)spezifische Kenntnisse (Hard Skills )
  4. Methodenkompetenz: Fachübergreifende Kenntnisse 

Methodenkompetenz Beispiele

Die Methodenkompetenz gehört zu deinen Soft Skills . Sie umfasst alle Kenntnisse, die du benötigst, um schwierige Aufgaben und Probleme erfolgreich zu lösen.

Schau dir die Beispiele für Methodenkompetenz an:

  • Informationen schnell beschaffen:
    Du kannst dir Informationen beschaffen, sie überprüfen, auswerten und nutzen. Du erkennst auch den Wahrheitsgehalt der Fakten.

  • Konzeptionell und analytisch denken:
    Du kannst Zusammenhänge zwischen Problemen und Lösungsansätzen herstellen sowie Abläufe erkennen und verstehen. Dabei fällt es dir nicht schwer, auch abstrakte Verbindungen zu erkennen. Du bist also in der Lage, Abläufe, Einflussfaktoren und Abhängigkeiten zu berücksichtigen und ihre Effizienz zu bewerten.

  • Organisationsfähigkeit:
    Du kannst die Realisierung von Projekten in allen Einzelheiten strukturiert planen und umsetzen. Du kennst die Ziele und weißt, wo du Prioritäten setzen musst. Dabei hältst du dich an vorgegebene Zeitpläne, bist aber auch flexibel, wenn Alternativen verlangt werden.

  • Zeit- und Selbstmanagement:
    Du organisierst deine Zeit und deine verfügbaren Ressourcen effektiv und zielgerichtet. Das bedeutet, du kannst Dauer und Umfang von Arbeiten einschätzen, hilfreiche Arbeitsmethoden erkennen und Ziele setzen. Zusätzlich erkennst du, wenn ein Vorhaben nicht mehr sinnvoll ist und brichst es ab.

  • Präsentationsfähigkeit:
    Du kannst deine recherchierten Fakten und dein Wissen strukturiert und sinnvoll darstellen und wiedergeben. Anstatt langweilig und trocken zu präsentieren, trägst du die Inhalte interessant vor und bringst alles auf den Punkt. Außerdem schaffst du es, Diskussionen anzuregen und deine eigene Meinung deutlich zu machen.

  • Medienkompetenz:
    Um dein Wissen optimal präsentieren zu können, kennst du dich mit Medien aus. Du kannst deine Erkenntnisse grafisch darstellen.
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Methodenkompetenz

Methodenkompetenzen sind vielseitig und beinhalten neben der Informationsbeschaffung auch Problemlösungs- und Organisationstechniken. Sie werden hauptsächlich dann angewendet, wenn planvolles Handeln und eine systematische Vorgehensweise gefragt sind. Das kann im Privaten, aber auch im Berufsleben sein. Methodenkompetenz hilft dir auch zusätzlich dabei, Fachkompetenzen zu erlernen. Somit hängen Fach- und Methodenkompetenzen zusammen.

Fach- und Methodenkompetenz

Methodische Kompetenzen sind unabhängig von der Art der Aufgabe und unterscheiden sich deshalb von der Fachkompetenz, die sich nur auf das bereichsspezifische Fachwissen bezieht.

Dabei stehen Methodenkompetenz und Fachkompetenz im Widerstreit. Manche befürchten nämlich, dass die Methodenkompetenz zu stark bewertet und die Fachkompetenz dabei vergessen wird. Es sollte aber beachtet werden, dass Inhalte vermittelt werden müssen und die Methodenkompetenz dabei der Schlüssel ist, um Fähigkeiten und Wissen (Fachkompetenz) zu erlernen.

Methodenkompetenz lernen

Methodenkompetenzen „lernen“ findet intuitiv statt. Das Gehirn filtert, bearbeitet und bewertet nämlich andauernd Informationen. Dabei ist es darauf ausgelegt, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln. Da das die ganze Zeit über passiert, lernt der Mensch nie aus und entwickelt sich konstant weiter. Deshalb lernst du immer unterbewusst neue Fähigkeiten dazu, die sich auf deine Methodenkompetenz auswirken. Gezielt methodische Kompetenzen aufzubauen, ist deshalb schwer. Es handelt sich um ein lebenslanges Lernen!

Trotzdem kannst du deine methodische Kompetenz durch das Nutzen und Erweitern anderer Fähigkeiten erweitern. Denn dadurch, dass du oft neue Dinge lernst und dir neue Fähigkeiten aneignest, erweiterst du automatisch deine Methodenkompetenzen. Verlasse dafür auch mal deine Komfortzone und wage etwas Neues! Nimm zum Beispiel schwierige Aufgaben an, trau dich zum Beispiel einen Vortrag zu halten oder ein Projekt zu leiten.

So profitierst du von einer immer weiter wachsenden Methodenkompetenz. Das hilft dir im Beruf weiter.

Methodenkompetenz im Beruf

Die Methodische Kompetenz ist bedeutsam für deine erfolgreiche Karriere. Sie taucht zwar so nicht in Stellenanzeigen auf, wird aber immer vorausgesetzt. Denn sie befähigt dich…

  • …dir Wissen anzueignen.
  • …zu recherchieren.
  • …wichtige Informationen herauszufiltern und unwichtige Informationen zu übergehen.
  • …Inhalte in eigenen Worten wiederzugeben.
  • …Inhalte zusammenzufassen.
  • …gelernte Inhalte auf andere Zusammenhänge zu übertragen.
  • …Sachverhalte zu analysieren.
  • …dir eine eigenen Meinung zu bilden.
  • …deine Position verteidigen zu können.
  • …effizient und lösungsorientiert zu arbeiten.

Diese Fähigkeiten sind in jedem Unternehmen gefragt — vor allem bei der Projektarbeit und der Organisation. Hier müssen Informationen korrekt zusammengetragen und bestimmte Abläufe und Vorgaben eingehalten werden. Kann der Mitarbeiter dem nicht folgen, funktioniert es nicht. Die Methodenkompetenz befähigt dich, solche Aufgaben mit Erfolg zu meistern. So kannst du dich, deine Vorgesetzten und auch deine Kunden zufriedenzustellen.

Die Leistungsansprüche der Arbeitgeber an die Angestellten sind in den letzten Jahren sehr gestiegen. Das liegt daran, dass auch das Arbeitsumfeld (z.B. Prozesse) immer komplexer und die Anforderungen an Produkte immer höher wurde. Um also im Arbeitsalltag nicht überfordert zu sein, ist es wichtig, dass du neben einer Hands-on-Mentalität auch Methodenkompetenzen mitbringst.

Beruf: Methodenkompetenz Beispiel

Dein Vorgesetzter übergibt dir die Aufgabe, eine neue Struktur für eure Website festzulegen. Du musst also zuerst herausfinden, welche Informationen auf der Website stehen (Informationsbeschaffung). Danach musst du die Inhalte nach Themen oder Bereichen sortieren und festlegen, welche Struktur am besten passt (Planungs- und Organisationsfähigkeit). Hast du ein Konzept entwickelt, stellst du es deinem Vorgesetzten vor (Präsentationsfähigkeit) und begründest, warum du die Website auf eine bestimmte Art und Weise strukturieren würdest (Argumentationsfähigkeit).

Du nutzt also deine gesamten Methodenkenntnisse, während du die Aufgabe durchführst.

Führungskräfte mit methodischen Kompetenzen

Die Fähigkeiten der methodischen Kompetenz sind auch für Führungskräfte wichtig. Besitzt du Methodenkompetenzen und hast dich bewährt, dann kann das deine Tür zur Beförderung werden. Zwar sind auch die Fachkompetenzen als Führungskraft entscheidend, aber die methodischen Kompetenzen befähigen eine gute Führungskraft dazu, sich immer weiterzuentwickeln und Projekte optimal zu organisieren. 

Wirf jetzt einen Blick auf die sechs methodischen Kompetenzen, die eine gute Führungskraft mitbringen muss: 

  1. Selbstmanagement: Du planst vorausschauend und priorisierst verschiedene Aufgaben richtig. So können Ziele effizient erreicht werden.
  2. Entscheidungsfähigkeit: Du trägst viel Verantwortung und triffst Entscheidungen aufgrund deiner Erfahrung schnell. 
  3. Delegieren: Du erkennst die Qualifikationen deiner Mitarbeiter und überträgst ihnen Aufgaben und Verantwortung.
  4. Präsentationsfähigkeit: Du bist in der Lage, Informationen aufzubereiten und in den Kontext einzuordnen. Danach kannst du sie verständlich vortragen und erklären.
  5. Medienkompetenz: Du kannst Inhalte in Medien, wie zum Beispiel einer Power-Point-Präsentation aufbereiten und vermitteln.
  6. Kommunikationsfähigkeit: Du verstehst sowohl die verbale, als auch die non-verbale Kommunikation deiner Mitarbeiter und Kunden. Auf die Signale deines Gegenübers achtest du genau und reagierst angemessen.

Schau dir an einem Beispiel an, wie die Fähigkeiten der methodischen Kompetenz zusammenhängen:

Ein Projektmanager braucht immer einen guten Überblick über das Team und die Aufgaben. Er entscheidet, wann welche Aufgaben fertig sein müssen und behält das übergeordnete Ziel, sowie das Budget im Blick. Dabei erkennt er Risikofaktoren und sucht schnelle Lösungsmöglichkeiten. Er delegiert das Team, stellt den Plan und die Ziele vor und bespricht sich mit den Teammitgliedern

Führungsstile

Jetzt kennst du dich mit den Methodenkompetenzen aus! Aber weißt du auch, auf welche Art und Weise Führungskräfte ein Team führen können? Schau dir dazu jetzt unser Video zu den Führungsstilen an!

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