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Was SMART Ziele sind und wie du mit dieser Methode deine Ziele erreichst, erfährst du hier und in unserem Video !

SMART Ziele Definition %neu

Mit der SMART-Methode kannst du deine Ziele erfolgreich umsetzen!

SMART ist eine Abkürzung für die Begriffe Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Mit der SMART Methode kannst du deine Ziele so planen, dass du sie erfolgreich umsetzen und überprüfen kannst!

  • Spezifisch: Formuliere deine Ziele so konkret wie möglich. 
  • Messbar: Lege Kriterien fest, die am Ende zeigen, ob du das Ziel erreicht hast. 
  • Attraktiv: Formuliere deine Ziele so, dass du Lust hast, sie zu erreichen.
  • Realistisch: Das Ziel soll mit deiner Zeit und deinen Mitteln machbar sein. 
  • Terminiert: Lege Termine fest, an denen bestimmte Aufgaben erledigt sein müssen. 

Die SMART Methode kannst du sowohl für private Ziele, als auch für Projekte in Unternehmen verwenden.

Ziele SMART %neu

Die SMART-Methode hilft dir, deinen Fokus zu bewahren und deine Zeit sinnvoll zu nutzen. Dabei ist es wichtig, smarte Ziele festzulegen. Denn formulierst du deine Ziele zu vage (z. B. „Ich werde abnehmen“), erreichst du sie meist nicht. Schau dir an, wie du deine SMART Ziele in 5 Schritten richtig formulierst!

S – Spezifisch (Specific)

Ein Ziel sollte spezifisch, also so genau und konkret wie möglich definiert werden. Dabei geht es nicht darum, das Ziel möglichst ausführlich zu beschreiben, sondern am besten sollten in einem Satz alle Angaben und Bedingungen möglichst präzise angegeben werden.
Beispiel: „Ich werde in zwei Monaten 3 Kilo abnehmen.“

M – Messbar (Measurable)

Um überprüfen zu können, ob du dein Ziel erreicht hast, müssen von Anfang an messbare Parameter definiert werden. Bei quantitativen Zielen, wie dem Abnehmen, stellt das kein Problem dar. Wenn auf der Waage 3 Kilo weniger zu sehen sind, hast du dein Ziel erreicht. Deutlich schwieriger sieht es allerdings bei qualitativen Zielen aus. Hier versuchst du, die Ziele quantifizierbar zu gestalten.
Beispiel: Willst du mehr lernen, kannst du dir vornehmen jeden Tag 1,5 Stunden in der Bibliothek zu verbringen.

A – Attraktiv (Accepted oder Achievable)

Deine Ziele solltest du immer positiv formulieren. So erscheint dir die notwendige harte Arbeit als gerechtfertigt und du verlierst deine intrinsische Motivation nicht. Besonders wichtig ist hierbei, dein „Warum“ zu finden.
Beispiel: Anstatt nur zu sagen „Ich will abnehmen“, sagst du: „Ich nehme ab, um mich im Sommer wohl zu fühlen.“

R – Realistisch (Realistic)

Ja, es ist so offensichtlich, wie es klingt. Ziele müssen realistisch, also im Rahmen deiner Möglichkeiten realisierbar sein. Manche Projekte brauchen viel Zeit oder Ressourcen und das musst du bei deiner Planung berücksichtigen. Sonst könnte es dazu kommen, dass du demotiviert bist und dein Ziel überhaupt nicht erreichst.
Beispiel: Statt zu sagen, dass du 10 Kilo in zwei Monaten abnimmst, setzt du dir das Ziel innerhalb von zwei Monaten 4 Kilo abzunehmen.

T – Terminiert (Time-bound)

Für deine SMART Ziele sollte es immer einen Zeitplan geben. Dadurch verhinderst du, dass du Projekte ins Unendliche ziehst und eventuell nie erreichst. Diese Zeitangaben dienen gleichzeitig als Kontrollpunkt für deine SMART Ziele.
Beispiel: Statt zu sagen, ich werde nächstes Jahr 10 Kilo abnehmen, setzt du dir das Ziel: „Ich werde bis zum 30. März 2 Kilo abnehmen. Bis zum 30. Juni werde ich 5 Kilo abgenommen haben.“ 

SMART Ziele Beispiel %so gelassen wegen FS

Schau dir nochmal ein paar SMART Ziele Beispiele an: Die klassische Aussage zum Start des Semesters: „Dieses Semester wird alles anders! Ich werde schon während des Semesters für alle Kurse lernen.“

Aber auch hier lässt sich die SMART Methode anwenden und aus einem salopp formulierten Satz wird plötzlich ein richtiges Ziel.

Los geht’s mit spezifisch: Anstatt „Dieses Semester wird alles anders! Ich werde schon während dem Semester für alle Kurse lernen.“ sollte der Satz also eher wie folgt lauten: „Meine Noten werden ab jetzt besser. Dafür werde ich jeden Tag nach der Uni für 2 Stunden in der Bib lernen.“

Messbar wird das Ziel durch deine Noten: Also zum Beispiel „Meine schlechteste Note wird ab jetzt eine 2.0. Dafür werde ich jeden Tag nach der Uni für 2h in der Bib lernen.“

Auch die Attraktivität liegt eigentlich auf der Hand: „Um später mal freie Wahl bei der Jobsuche zu haben, wird meine schlechteste Note ab jetzt eine 2.0. Dafür werde ich jeden Tag nach der Uni für 2h in der Bib lernen.“

Realistisch wird das Ganze, indem du dein Ziel mit deinen bisherigen Noten abgleichst. Hast du bisher einen 3.4 Schnitt oder ist dein Studium sehr schwierig? Dann solltest du dein Ziel eventuell nicht allzu ambitioniert setzen, sondern lieber einen zukünftigen Notenschnitt von 2.7 anstreben. Auch jeden Tag in der Bib zu sein ist für viele aufgrund von Arbeit oder anderen Verpflichtungen nicht möglich. Du könntest also auch nur alle zwei Tage oder nur am Wochenende in der Uni selbstständig lernen.

SMART ZIELE
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SMART ZIELE Beispiel

Terminiert ist dein Ziel letztendlich durch das Ende deines Studiums. Es ist aber auch sinnvoll, das Ziel erstmal für ein Semester zu setzen, um danach eine Bilanz ziehen zu können.

Um dein Ziel smart zu formulieren, nimmst du dir für das neue Semester also vor:
„Um später mal freie Wahl bei der Jobsuche zu haben, wird meine schlechteste Note in diesem Semester eine 2.0. Dafür werde ich jeden Tag nach der Uni für 2h in der Bib lernen.“

Hier sind noch einige weitere Beispiele, wie Ziele SMART formuliert werden können:

„Ziel“: Ich werde abnehmen!
SMART Ziel: Ich werde zwei Mal die Woche 7 km joggen gehen, um bis zum Beginn der Semesterferien 2 kg abgenommen zu haben und im Urlaub eine tolle Figur zu haben.

„Ziel“: So viel trink‘ ich nie wieder!
SMART Ziel: Bis zu meiner letzten Prüfung werde ich nur noch am Wochenende maximal 4 Bier pro Abend trinken, um meine Leber zu schonen. (Zugegebenermaßen erscheint dieses Ziel für die meisten Studenten nicht allzu realistisch.)

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Ziele müssen also SMART formuliert sein. Das heißt, sie sind ergebnisorientiert und eindeutig interpretierbar. Zusätzlich sind sie präzise ausgedrückt, außerdem anspruchsvoll, aber dennoch nicht überfordernd.

Um smarte Ziele einfacher und schneller zu erreichen, gibt es einige Tricks, die bei der Formulierung helfen:

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SMART ZIELE Zusammenfassung
  1. Smarte Ziele in der ICH- bzw. WIR-Form äußern, um die Identifikation mit dem SOLL-Zustand zu verstärken
  2. Die Visualisierung des Ziels hilft, es ständig (im wahrsten Sinne des Wortes) vor Augen zu haben. Bezogen auf deine Verbesserung der Noten im kommenden Semester könntest du zum Beispiel das Bild einer 1.0 in der Küche und neben deinem Bett aufhängen, um immer an dein Semesterziel erinnert zu werden.
  3. Schreibe und unterschreibe dein Ziel. Besonders in Gruppen führt das dazu, dass sich die Individuen dem Erreichen des Ziels stärker verpflichtet fühlen.
  4. Gerade für große Projekte erscheint eine Unterteilung in mehrere kleine Ziele sinnvoll. Das gesamte Projekt erschlägt einen nicht direkt, sondern über kleinere Etappen werden einzelne Meilensteine schneller erreicht. Der sichtbare Fortschritt hält die Motivation aufrecht. Hier ist es wichtig, eine geeignete Balance zwischen Zeit und Größe zu finden. Das heißt, langfristige Ziele dürfen nicht zu einfach gestellt werden, da das demotiviert. Kurzfristige Ziele hingegen sollten nicht zu groß gewählt werden, denn dies überfordert schnell.

W-Fragen%neu

Wenn deine SMART Ziele sehr kompliziert und aufwendig sind, hilft es dir, zusätzlich die W-Fragen zu stellen. Dadurch vergisst du nichts und bleibst motiviert:

  • Was will ich erreichen?
  • Warum will ich es erreichen?
  • Wer ist dabei noch wichtig?
  • Wie will ich das Ziel erreichen?
  • Welche Hindernisse stehen mir im Weg?

Gemeinsam mit den W-Fragen ist die SMART Methode eine gute Möglichkeit, Ziele zu formulieren und erfolgreich umzusetzen!

Vor- und Nachteile — SMART Methode%neu

Du weißt nicht, ob die SMART Methode das Richtige für dich ist? Schau dir am besten die Vor- und Nachteile der SMART Ziele an:

Vorteile Nachteile
Du kannst aufwendige und komplizierte Projekte von Anfang an gut strukturieren. Du erreichst Ziele nur schwer, wenn du die Kategorien zu starr umsetzt.
Du hast eine Übersicht, wann und wie Projekte umgesetzt werden. Smarte Ziele umfassen nicht alle Faktoren, die du für die Umsetzung eines Projektes brauchst.
Smarte Ziele motivieren dich, weil sie dir einen konkreten Weg vorgeben. Wegen Kriterien „Realistisch“ und „Attraktiv“ gehst du komplizierte Probleme gar nicht erst an.

Aber warum sind smarte Ziele überhaupt wichtig? Ganz einfach! Nur wer sich Ziele setzt, kann sie auch erreichen. Die SMART Methode hilft dir dabei, die Motivation nicht zu verlieren und zu erkennen, wie nah du deinem Ziel schon bist. 

Menschen ohne Ziele sind oft orientierungslos und wissen nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Erinnere dich also immer daran: 

  • Ziele geben dir Orientierung.
  • Ziele sorgen für Ansporn und Motivation.
  • Ziele zu erreichen, macht dich zufrieden.
  • Ziele helfen dir dabei, deinen Erfolg zu definieren.
  • Ziele steigern dein Selbstvertrauen.

Zeitmanagement

Auch in Unternehmen kann die SMART Methode dabei helfen, Ziele zu formulieren. Wie du diese Ziele dann zeiteffizient umsetzt, erfährst du in unserem Video zum Zeitmanagement !%Thumbnailverweis

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