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Was ist ein Säugetier? Alle wichtigen Merkmale und spannende Fakten über diese Tierart erfährst du hier im Beitrag und im Video!

Inhaltsübersicht

Was ist ein Säugetier?

Säugetiere sind eine Tierklasse. Sie gehören zu den Wirbeltieren. Du erkennst Säugetiere daran, dass ihre Jungen lebend geboren werden. Dann werden sie mit Muttermilch aus den Zitzen gesäugt. Außerdem haben sie Fell, ein Skelett aus Knochen und immer die gleiche Körpertemperatur.

Zu den Säugetieren gehören viele Tiere an Land und Wasser wie beispielsweise Pferde, Wale, Schafe, Elefanten und Affen. Auch der Mensch ist ein Säugetier! 

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Säugetiere – Schafe

Übrigens: Der wissenschaftliche Name von Säugetieren lautet Mammalia.

Merkmale der Säugetiere

Du erkennst Säugetiere oft an ihrem Aussehen. Die meisten Säugetiere haben nämlich Fell aus Haaren. Es dient dazu, ihre Körpertemperatur das ganze Jahr über gleich zu halten. So halten sich die Tiere auch in kalten Winterzeiten warm.

Außerdem leben Säugetiere oft in Gruppen oder Familien zusammen. Das machen zum Beispiel Wölfe, Löwen und Affen. So können sie sich gegenseitig helfen und ihre Jungen besser schützen. Diese sind nämlich besonders in den ersten Wochen ihres Lebens stark von ihrer Mutter abhängig.

Das liegt daran, dass sie sich von der Muttermilch ernähren müssen. Feste Nahrung wie Gras oder Fleisch können sie dann erst im Laufe der Zeit fressen und verdauen. Wovon sich Säugetiere ernähren, hängt von der Säugetierart ab.

Es gibt auch Säugetiere, die im Wasser leben, wie zum Beispiel Wale, Delfine und Robben. Statt eines dichten Fells haben sie eine glatte Haut, um im Wasser besser zu gleiten. Deshalb haben sich im Laufe der Entwicklung ihre Haare zurückgebildet. Trotzdem haben sie noch einzelne Haare an der Nasenspitze, um Dinge abzutasten. 

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Säugetier – Robbe

Schon gewusst? Es gibt über 6.000 verschiedene Säugetierarten. Das schwerste Säugetier ist der Blauwal mit einem Gewicht von 190 Tonnen. Dagegen ist das kleinste Säugetier der Welt federleicht: Die Hummelfledermaus wiegt nur 2 Gramm!

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Säugetiere Arten

Säugetiere haben verschiedene Lebensräume: an Land, im Wasser oder in der Luft. Dabei sind ihre Ernährung und ihre Körper an ihre Umgebung angepasst. Grundsätzlich haben alle Säugetiere vier Gliedmaßen, mit denen sie sich fortbewegen können.

Bei Säugetieren an Land, wie zum Beispiel Kühen, sind das vier Beine mit Hufen. Bei Walen und anderen Säugetieren im Wasser haben sich die Beine in Flossen umgeformt. Dagegen hat die Fledermaus eine Hautschicht zwischen den vier Gliedmaßen gespannt, um fliegen zu können.

Du kannst Säugetiere aber nicht nur anhand der Gliedmaßen unterscheiden, sondern auch anhand anderer Körperteile. Es gibt nämlich Ursäuger, Beutelsäuger und Plazentatiere.

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Einteilung der Säugetiere

Ursäuger sind Säugetiere, die keinen lebenden Nachwuchs gebären, sondern Eier legen. Zu den Ursäugern gehört zum Beispiel das Schnabeltier oder der Ameisenigel

Die Beutelsäuger tragen ihren Nachwuchs zunächst in einer Hauttasche — dem „Beutel“. Die winzig kleinen Jungtiere werden im Beutel mit Milch versorgt. Zu den Beuteltieren zählst du zum Beispiel das Känguru oder den Koala.

Die meisten Säugetiere sind Plazentatiere. Sie gebären ihre Jungen mithilfe des Mutterleibs, die du auch Plazenta nennst. Zu den Plazentatieren gehören

  • Nagetiere wie Mäuse
  • Fledertiere wie Fledermäuse
  • Raubtiere wie Bären oder Katzen
  • Primaten wie wir Menschen

Säugetiere — Zusammenleben mit Menschen

Säugetiere und Menschen leben schon seit langer Zeit miteinander. Schon im alten Ägypten vor 4.000 Jahren gab es die ersten Haustiere. Damals wurden Katzen als Haustiere gehalten, um Mäuse von ihren Getreidevorräten fernzuhalten. Im Laufe der Zeit wurden sie zusammen mit Hunden, Kaninchen, Hamstern und Meerschweinchen als kuschelige Freunde und Alltagsbegleiter liebgewonnen.

Säugetiere werden aber nicht nur als Haustiere gehalten, sondern auch als Nutztiere. Wir Menschen ernähren uns von ihren Produkten. Zum Beispiel verwenden wir die Milch der Kuh oder auch das Fleisch von Rindern und Schweinen.

Dazu werden die Nutztiere in großen Mengen gehalten und gezüchtet. Das nennst du Massentierhaltung. Oft leben die Tiere auf engem und dreckigem Raum, wodurch es ihnen schlecht geht. Viele Menschen achten da aber nicht so drauf. Sie kaufen lieber günstiges Fleisch und unterstützen damit die Massentierhaltung. Dadurch wird sich wenig um das Wohlergehen der Tiere gekümmert. Deshalb ist es wichtig, nicht zu viel Fleisch zu essen.

Säugetiere — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Warum heißen Säugetiere Säugetiere?
    Säugetiere heißen Säugetiere, weil sie ihre Jungen nach der Geburt säugen. Säugen bedeutet, dass das Baby Muttermilch trinkt, die aus den Milchdrüsen der Mutter kommt. Dieses Merkmal ist so typisch, dass die ganze Tiergruppe danach benannt ist.
  • Warum ist der Mensch ein Säugetier?
    Der Mensch ist ein Säugetier, weil Menschenbabys lebend geboren werden und danach Muttermilch trinken. Außerdem haben Menschen Haare (auch wenn sie nicht so dicht sind wie Fell) und eine gleichbleibende Körpertemperatur. Dazu kommt ein Skelett aus Knochen.
  • Warum sind Wale und Delfine Säugetiere und keine Fische?
    Wale und Delfine sind Säugetiere und keine Fische, weil sie ihre Jungen lebend bekommen und sie mit Muttermilch füttern. Außerdem atmen sie Luft, also müssen sie zum Atmen an die Wasseroberfläche. Fische atmen dagegen unter Wasser.
  • Gibt es Säugetiere, die Eier legen?
    Ja, es gibt Säugetiere, die Eier legen, und sie heißen Ursäuger (eierlegende Säugetiere). Dazu gehören zum Beispiel das Schnabeltier und der Ameisenigel. Trotzdem sind sie Säugetiere, weil die Mutter die Jungen nach dem Schlüpfen mit Milch versorgt.

Amphibien

Die meisten Säugetiere leben an Land. Es gibt aber auch Tiere, die an Land und im Wasser leben. Diese Tiere nennst du Amphibien. Welche Tierarten dazu gehören, erfährst du hier!

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