Ökologie
Merkmale von Tieren
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Das Opossum gehört zu den Beutelratten. In diesem Beitrag erfährst du alles über sein Aussehen, seinen Lebensraum und seine Lebensweise. %Für eine kurze Erklärung geht es hier direkt zum Video!

Was ist ein Opossum?

Vielleicht kennst du die Opossums aus dem Film Ice Age oder hast schon mal ein Bild vom schielenden Opossum Heidi gesehen. Jetzt fragst du dich, was das eigentlich für Tiere sind? 

Das Opossum ist ein Säugetier aus der Familie der Beutelratten. Denn es trägt seine Jungen zunächst in seinem Beutel herum. Insgesamt gehören zu dieser Gattung sechs Arten. 

Nicht verwechseln solltest du die Opossums mit dem Englischen Begriff Possum, der einige australische Beuteltiere beschreibt. 

%</span><img src="https://apps-cloud.n-tv.de/img/2691646-1298537685000/16-9/750/heidi.jpg" alt="Opossum als Orakel: Heidi tippt Oscars - n-tv.de" /><span style="color: #ff00ff;"> %Beschriftung: Opossum Heidi, Alt.Text: Opossums, oposum, opposum, oppossum, Beutelratte %@animation: vllt könnt ihr das ja nachstellen mit einem normalen Bild von einem Opossum :)

Opossum Steckbrief

Name Opossum (Didelphis)
Systematik Klasse: Säugetiere, Ordnung: Beutelrattenartige, Familie: Beutelratten
Größe 30-50 cm
Gewicht bis zu 5 kg
Alter bis zu 7 Jahren
Lebensraum Nord- und Südamerika; Wald/ Buschlandschaft, Plantagen, Parks

Opossum Merkmale

Die Beutelratten können mit einer Körperhöhe von 50 Zentimetern etwa die Größe einer Katze erreichen. Dann wiegen sie ungefähr fünf Kilogramm. 

Ihr Fell ist weiß-gräulich gefärbt, meliert und eher struppig. Oft sind am Kopf drei schwarze Streifen zu sehen: zwei über beiden Augen und einer in der Mitte des Kopfs. 

Wie wir Menschen besitzen Opossums fünf Zehen, von denen aber einer daumenartig ausgebildet ist, um ihnen das Klettern zu erleichtern. Dabei hilft ihnen außerdem ihr Greifschwanz. Der lange, nackte Schwanz und die spitze Schnauze verleihen den Opossums das Aussehen einer großen Ratte. 

Obwohl Opossums Beuteltiere sind, gibt es auch Arten ohne Beutel, wie das Kurzschwanzopossum. Es ist ein beliebtes Haustier in Südamerika. 

Opossum Lebensraum

Opossums sind die am weitesten verbreitete Gruppe der Beutelratten. Du findest sie vor allem in Waldgebieten in Nord-, Mittel- und Südamerika. Beutelratten leben aber auch in von Menschen genutzten Gebieten wie Parks, Plantagen oder Städten. 

Die Lage ihres Lebensraums hängt von der jeweiligen Art ab: 

  • Nordopossum: südliches Kanada bis Costa Rica
  • Südopossum: südliches Mexiko bis Bolivien
  • Guyana-Opossum: nördliches Südamerika
  • Gemeines Weißohrenopossum: östliches und zentrales Südamerika
  • Großohropossum: Brasilien und Paraguay
  • Anden-Weißohropossum: Anden

%<img src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e2/Didelphis.png/330px-Didelphis.png" /> %Beschriftung: Opossum Verbreitung, Alt.Text: Amerika, Beutelratten %@animation: ursprüngliche Farben: Nordopossum: hellgrünSüdopossum: orangeGuyana-Weißohropossum: rotGemeines Weißohropossum: dunkelblauGroßohropossum: hellblauAnden-Weißohropossum: dunkelgrün; bitte zu den Farben im Text ändern

Opossum Lebensweise

Schauen wir uns als Nächstes an, wie Opossums leben, was sie fressen und wie sie sich vermehren. 

Verhalten

Die Beutelratte ist ein nachtaktiver Einzelgänger. Daher verbringt sie die meiste Zeit des Tages mit Schlafen – nämlich etwa 18 Stunden am Tag! Dazu verziehen sie sich in Baumhöhlen, selbst gegrabene Höhlen oder Felsspalten. In der Dämmerung gehen die Opossums dann auf Nahrungssuche. Sie können sehr gut klettern und schwimmen. Außerdem haben sie einen sehr guten Geruchssinn, während Seh- und Gehörsinn eher weniger ausgeprägt sind. 

Die Tiere sind nicht an ihren Lebensraum gebunden und „ziehen oft um“. Aber ihr jeweiliges Revier verteidigen sie aggressiv gegen Feinde. Dazu gehören beispielsweise Kojoten, Greifvögel oder Füchse. 

Um sich vor der drohenden Gefahr zu schützen, haben die Säugetiere eine besondere Taktik entwickelt: Sie stellen sich tot. Das heißt, sie lassen sich auf die Seite fallen, schließen die Augen und hängen ihre Zunge heraus. Daher stammt auch die amerikanische Bezeichnung „to play opossum„, für „sich totstellen“. 

Ernährung

Das Opossum ist ein Allesfresser. Es jagt deshalb kleine Wirbeltiere (Mäuse, Kröten) und Insekten, frisst aber auch Aas, Beeren oder Körner.  

Du kannst außerdem beobachten, wie sich die Tiere in von Menschen bewohnten Gebieten zum Beispiel durch die Mülleimer wühlen. 

Fortpflanzung

Um sich zu vermehren, bringen die Weibchen nach gerade einmal zwei Wochen Tragzeit bis zu 20 Jungen zur Welt. Bei der Geburt sind die Tiere winzig klein – gerade einmal einen Zentimeter lang und etwa 0,1 Gramm schwer. 

Die erste Zeit verbringen die Opossum Babys im Beutel der Mutter. Dort befinden sich insgesamt 13 Zitzen, an denen sie Muttermilch saugen können. Das reicht leider nicht für alle, so dass einige von ihnen nicht lange überleben. 

Nach etwa drei Monaten verlassen sie dann das erste Mal den schützenden Beutel. Da nicht alle Jungtiere im Beutel Platz haben, reiten einige von ihnen dann auf dem Rücken der Mutter

%</span><img src="https://image.geo.de/30129028/t/mD/v3/w1440/r0/-/opossum-mutter-mit-kindern-geolino-09-2017-jpg--73193-.jpg" alt="Opossums" /><span style="color: #ff00ff;"> %Beschriftung: Opossum Babys, Alt.Text: Opossum Baby, Beuteltiere, Säugetiere

%Säugetiere %Hier bitte eine H2 einfügen wenn das Kapitel veröffentlicht wird %Opossums tragen ihren Nachwuchs also in einem Beutel umher, bis sie selbstständig sind. Daher kannst du sie zu einer besonderen Unterklasse der Säugetiere zählen. %Schau dir unser Video dazu an, um zu lernen, welche weiteren Säugetiergruppen es gibt! %Thumbnail Säugetiere

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