Job-Check: Kinderpfleger
Grundlagen für diese Ausbildung
Kinderlieb
Geduld
Kreativität
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
0 €
0 €
0 €
1.500 €
Karrierechancen & Zukunft

Als Kinderpflegerin spielst, bastelst und singst du mit Kindern. In diesem Beitrag und in unserem Video erfährst du, wie die Kinderpfleger Ausbildung abläuft, wie viel du verdienst und ob du dafür geeignet bist.

Kinderpflegerin Ausbildung – Übersicht

Du liebst Kinder? Perfekt, denn nach deiner 2-jährigen Kinderpfleger Ausbildung arbeitest du den ganzen Tag mit ihnen zusammen! Du machst eine schulische Ausbildung, du gehst also in eine Berufsfachschule und machst zwischendurch Praktika. Als Kinderpfleger singst, bastelst und malst du mit Kindern. Du kannst später zum Beispiel in Kindergärten, Krippen oder auch in Kinderheimen arbeiten.

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Deine wichtigsten Aufgaben

Dabei tauschst du dich mit Erziehern, Pädagogen und Eltern darüber aus, was ihr als Nächstes mit den Kindern macht. Ihr überlegt gemeinsam, welche Ausflüge und Aktivitäten ihr unternehmt und ob es Probleme gibt.

Kinderpfleger/in Ausbildung – Steckbrief
  • Kinderpflegerin Aufgaben: Kinder fördern, versorgen und betreuen
  • Schulabschluss: mindestens ein Hauptschulabschluss 
  • Ausbildungsweg und -dauer: schulische Ausbildung; 2 Jahre; in Teilzeit 2,5 – 3 Jahre
  • Fähigkeiten: Kreativität; Durchsetzungsfähigkeit; Feingefühl; Verantwortungsbewusstsein; Organisationstalent
  • Ausbildungsvergütung: unvergütet
  • Arbeitgeber: Kinderkrippe; Kindergärten; Kinderstationen in Krankenhäusern; Betreuer in einer Familie u.v.m.

Was macht man als Kinderpfleger/in?

Als Kinderpfleger oder Kinderpflegerin kümmerst du dich um Babys, Kleinkinder und Schulkinder. Du sorgst dafür, dass es ihnen an nichts fehlt und sie einen tollen Tag erleben.

Schauen wir uns deine Kinderpflegerin Aufgaben genauer an:

  • Betreuen: Deine Hauptaufgabe ist es, dich um Kinder in jedem Alter zu kümmern. Das heißt, du kochst ihnen z. B. Mittagessen und tröstest sie.

  • Fördern: Gerade Kleinkinder müssen noch sehr viel lernen. Dabei unterstützt du sie spielerisch in ihrer Entwicklung: Ihr bastelt gemeinsam und entdeckt die Natur. Außerdem schlichtest du Streitigkeiten.

  • Spielen: Der Spaß darf nie zu kurz kommen. Es ist deine Aufgabe, schöne und immer wieder neue Aktivitäten zu gestalten.

  • Integrieren: Du kümmerst dich auch um die besonderen Bedürfnisse von Kindern, die aus einer anderen Kultur kommen. Ihnen schenkst du besonders viel Aufmerksamkeit.

  • Unterstützen: Mit den Eltern führst du Gespräche, um zu schauen, was das Beste für ihre Kinder ist.

Schon gewusst? In manchen Bundesländern wird dieser Beruf auch „sozialpädagogischer Assistent“ oder „sozialpädagogische Assistentin“ genannt.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Für die Ausbildung zum Kinderpfleger brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss. In manchen Einrichtungen musst du zusätzlich ein Gesundheitszeugnis vorlegen.

Als angehende Kinderpflegerin musst du nicht Klassenbeste sein. Wichtiger ist, dass dir diese Fächer Spaß machen:

  • Deutsch: Du arbeitest viel mit Kindern, die das Sprechen gerade erst lernen. Um ihnen dabei helfen zu können, solltest du gute Deutschkenntnisse haben.
  • Kunst / Werken: Es wird viel gebastelt und gewerkelt! Daher ist es von Vorteil, wenn du dich für solche Aktivitäten begeistern kannst.
  • Sport: Als Kinderpfleger bist du den ganzen Tag auf Trab. Du machst mit den Kindern viele Bewegungsspiele und kannst dich so richtig mit ihnen austoben.

Egal in welcher Einrichtung du arbeitest oder mit welcher Altersgruppe — soziale Fähigkeiten sind überall das A und O! Denn du arbeitest in der Kinderpflege viel mit Menschen zusammen. Das heißt, du brauchst das nötige Feingefühl, um schwierige Situationen gut zu meistern und Probleme zu lösen. Um Kinder und Eltern aus anderen Kulturen mit Respekt zu behandeln, solltest du außerdem viel interkulturelles Verständnis mitbringen.

Wie läuft deine Ausbildung ab?

Die Ausbildung zum Kinderpfleger oder zur Kinderpflegerin dauert in der Regel 2 Jahre.

Es handelt sich hierbei um eine schulische Ausbildung . Das bedeutet, sie findet in der Berufsfachschule statt. Dort eignest du dir das ganze Fachwissen rund um Kindererziehung und -versorgung an. Damit die Praxiserfahrung nicht zu kurz kommt, wirst du immer wieder ergänzende Praktika absolvieren. Dabei solltest du dir am besten unterschiedliche Einrichtungen aussuchen, um herauszufinden, wo du später als Kinderpflegerin arbeiten möchtest.

Im letzten Jahr deiner Ausbildung musst du ein Anerkennungspraktikum absolvieren. Dabei arbeitest du ein Jahr in einer Kindertageseinrichtung. So kannst du deine theoretischen Kenntnisse direkt in der Praxis anwenden. Währenddessen musst du einen Bericht über ein pädagogisches Problem und deine Erfahrungen schreiben.

Wenn du dein Praktikum abgeschlossen und die Ausbildung bestanden hast, darfst du dich staatlich anerkannter Kinderpfleger oder staatlich anerkannte Kinderpflegerin nennen.

Was lernst du in deiner Ausbildung? 

In unserer Tabelle siehst du die wichtigsten Ausbildungsbereiche auf einen Blick:

Bereich Du lernst, wie du …

🧒 Sozialpädagogik

… Kinder erziehst, förderst und richtig mit ihnen umgehst.

💬 Kommunikation

… beim Sprechen lernen eine Hilfe sein kannst.

🏀 Bewegungserziehung

 … deine Schützlinge fit hältst und ihre Beweglichkeit unterstützt.

🎨 Kunsterziehung

… Kreativität schon im Kindesalter fördern kannst.

🎼 Musikerziehung

… durch Musizieren die Entwicklung der Kinder unterstützt.

🍎 Ernährung

… gesunde Mahlzeiten zubereitest.

🧹 Hauswirtschaft

… das Umfeld der Kinder sicher und sauber hältst.
🩺 Gesundheit … für das körperliche Wohl der Kinder sorgst.

Wo kann man als Kinderpfleger/in arbeiten?

In allen Einrichtungen der Kinderpflege kannst du eine Ausbildung als Kinderpfleger machen. Dazu zählen vor allem:

  • 👶Kinderkrippen,  
  • 🧒Kindergärten und Kinderhorte
  • 👩sowie Kinder- und Jugendwohnheime.

Später bist du nicht nur in diesen Einrichtungen gefragt, sondern kannst auch an vielen anderen Orten arbeiten, wie beispielsweise in:

  • 💬Beratungsstellen für Eltern und Jugendliche
  • 🎒Ganztagesschulen und Nachmittagsbetreuungen
  • 🏥Kinderkliniken
  • 🏡oder in Privathaushalten.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

In der Regel hast du in der Kinderpflege eine 40-Stunden-Woche. Das heißt, du arbeitest an 5 Tagen in der Woche etwa 8 Stunden lang.

Je nach Betrieb beginnt dein Arbeitsalltag auch schon mal in den frühen Morgenstunden. Zusätzlich kann es vereinzelt sein, dass du am Wochenende eingesetzt wirst.

Wie viel verdient man als Kinderpfleger/in?

Die schulische Ausbildung zur Kinderpflegerin ist in der Regel unvergütet, das bedeutet, du bekommst als Azubi kein Gehalt. Du kannst dich aber trotzdem freuen: Denn die Ausbildung ist kostenfrei!

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Gehalt & Gehaltsentwicklung

Als Berufseinsteiger kannst du dich auf ein Durchschnittsgehalt von 1.400 € im ersten Jahr einstellen. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung als Kinderpflegerin steigt dein Lohn auf 2.000 € im Monat.

Alles Weitere zu deinem Gehalt findest du auch in unserem ausführlichen Beitrag zusammengefasst.

Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen sehr gut, denn überall dort, wo Kinder betreut werden, wirst du als Kinderpfleger gebraucht!

Passt die Ausbildung zu mir?

Du kannst super mit Kindern umgehen? Kreativität zählt zu deinen Stärken? Deine fröhliche Art ist ansteckend? Dann könnte die Ausbildung zur Kinderpflegerin perfekt zu dir passen!

Mit unserem Selbst-Check kannst du schnell überprüfen, ob dieser Beruf als sozialpädagogische Assistentin das Richtige für dich ist:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Du redest gern und bist offen. Mit Lärm kannst du gar nicht umgehen.
Stress und Lautstärke machen dir überhaupt nichts aus. Spielen ist für dich Zeitverschwendung.
Zeit mit Kindern verbringen findest du schön.  Schmutzige Finger und Gerüche findest du ekelhaft.
Du kannst dich gut in andere hineinversetzen.
Du hättest lieber einen Büro-Job.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Kinderpfleger werden in den unterschiedlichsten Einrichtungen gebraucht. Warst du auf der Hauptschule und beendest deine Kinderpfleger Ausbildung mit einer Abschlussnote 3,0 oder besser, hast du zudem automatisch den Realschulabschluss erworben!

Du hast als Kinderpfleger viele Möglichkeiten, zum Experten in anderen sozialen Bereichen zu werden — wie zum Beispiel in der Familienpflege oder Heilpädagogik .

Zusätzlich kannst du mit Weiterbildungen viele neue Fähigkeiten lernen und sogar dein Kinderpflegerin Gehalt steigern!

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Karrierechancen

Das sind die Top 3 Weiterbildungen für dich als Kinderpfleger:

Erzieher/in
(2-4 Jahre)

Mit der Grundausbildung als Kinderpfleger in der Tasche kannst du dich zum Erzieher weiterbilden lassen. Im Kindergarten beaufsichtigst du die Kleinen.

Haus- und Familienpfleger/in
(2-3 Jahre)

Du unterstützt Familien in Notsituationen, z. B wenn die Eltern krank sind. Dabei kümmerst du dich um die Kinder, übernimmst den Haushalt und versorgst kranke Familienmitglieder.

Fachwirt/in – Erziehungs- und Sozialwesen
(10 Monate)

Interessierst du dich für organisatorische Aufgaben, wie das Planen von Elternabenden oder Aktivitäten, dann ist diese Weiterbildung das Richtige für dich. Dafür benötigst du die Fachhochschulreife (Fachabitur).

Du möchtest in deinem Berufsalltag lieber älteren Menschen helfen? Dann schau doch mal bei unserem Beitrag über die Ausbildung zum Altenpfleger vorbei!

Zum Video: Altenpfleger / Altenpflegerin
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Wie stehen deine Karrierechancen?

Kinderpfleger werden in den unterschiedlichsten Einrichtungen gebraucht. Warst du auf der Hauptschule und beendest deine Kinderpfleger Ausbildung mit einer Abschlussnote 3,0 oder besser, hast du zudem automatisch den Realschulabschluss erworben!

Du hast als Kinderpfleger viele Möglichkeiten, zum Experten in anderen sozialen Bereichen zu werden — wie zum Beispiel in der Familienpflege oder Heilpädagogik .

Zusätzlich kannst du mit Weiterbildungen viele neue Fähigkeiten lernen und sogar dein Kinderpflegerin Gehalt steigern!

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Karrierechancen

Das sind die Top 3 Weiterbildungen für dich als Kinderpfleger:

Erzieher/in
(2-4 Jahre)

Mit der Grundausbildung als Kinderpfleger in der Tasche kannst du dich zum Erzieher weiterbilden lassen. Im Kindergarten beaufsichtigst du die Kleinen.

Haus- und Familienpfleger/in
(2-3 Jahre)

Du unterstützt Familien in Notsituationen, z. B wenn die Eltern krank sind. Dabei kümmerst du dich um die Kinder, übernimmst den Haushalt und versorgst kranke Familienmitglieder.

Fachwirt/in – Erziehungs- und Sozialwesen
(10 Monate)

Interessierst du dich für organisatorische Aufgaben, wie das Planen von Elternabenden oder Aktivitäten, dann ist diese Weiterbildung das Richtige für dich. Dafür benötigst du die Fachhochschulreife (Fachabitur).

Du möchtest in deinem Berufsalltag lieber älteren Menschen helfen? Dann schau doch mal bei unserem Beitrag über die Ausbildung zum Altenpfleger vorbei!

Zum Video: Altenpfleger / Altenpflegerin
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