Als Hebamme hilfst du werdenden Müttern und ihren Babys. Was es mit der Hebammen Ausbildung auf sich hat, wie viel du verdienst und welche Voraussetzungen du erfüllen musst, erfährst du hier und in unserem Video !

Job-Check: Hebamme
Grundlagen für diese Ausbildung
Einfühlsam
Stressresistent
Verantwortungsbewusst
Ausbildungs- & Einstiegsgehalt
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
Einstieg
1.140 €
1.200 €
1.300 €
1.600 €
Karrierechancen & Zukunft

Wie wirst du Hebamme?

Hebammen oder Entbindungspfleger sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung von Schwangeren, Neugeborenen und Säuglingen. Um diesen Beruf zu erlernen, musstest du lange Zeit eine Hebammenschule besuchen. Aber ab dem 31.12.2022 ist Hebamme kein Ausbildungsberuf mehr!

Stattdessen absolvierst du ein duales Studium. Das hat den Vorteil, dass dein Abschluss international anerkannt wird und du auch im Ausland als Hebamme arbeiten darfst.

Hier siehst du die wichtigsten Unterschiede zwischen den zwei Wegen Hebamme zu werden auf einen Blick:

  Hebammenausbildung Hebammenstudium
🕖 Dauer 3 Jahre 3 – 4 Jahre
🏫 Ausbildungsorte Hebammenschule + Betrieb Hochschule + Betrieb
🎓 Abschluss Staatliches Examen – Hebamme (weiblich) oder Entbindungspfleger (männlich) Bachelor – Hebamme (weiblich und männlich)
📝 Schulische Voraussetzung

Mittlere Reife oder
Hauptschule + Berufsausbildung im Bereich Pflege

(Fach-)Abitur oder Berufsausbildung im Bereich Pflege

Schon gewusst? Wenn du vor dem 31.12.2022 eine Hebammenausbildung beginnst, dann darfst du diese natürlich auch bis zum 31.12.2027 beenden. Du musst also nicht mitten im Lehrjahr an die Hochschule wechseln!

Was machst du als Hebamme?

Von Schwangerschaft über Geburt bis hin zur Stillphase — als Hebamme stehst du Schwangeren und neuen Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Dabei sorgst du dafür, dass es Mutter und Kind immer gut geht!

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Deine wichtigsten Aufgaben

In deinem Arbeitsalltag als Hebamme erwarten dich viele verschiedene Aufgaben:

  • Schwangere betreuen: Während der Schwangerschaft berätst du werdende Mütter zu allen ihren Fragen. Du führst Ultraschalluntersuchungen durch und hilfst bei Beschwerden.

  • Geburt überwachen: Eine normale Geburt führst du allein ohne Arzt durch. Du gibst der werdenden Mutter genaue Anweisungen und unterstützt den Geburtsvorgang.

  • Nachsorge durchführen: Nach der Geburt kümmerst du dich um die Mutter und ihr Baby. Du dokumentierst die Gesundheit der beiden und hilfst, Beschwerden zu lindern.

  • Eltern unterstützen: Auch während der Stillzeit bist du die wichtigste Ansprechpartnerin der neuen Eltern. Sie kommen immer zu dir, wenn sie nicht weiter wissen.

  • Trost spenden: Nicht jede Schwangerschaft verläuft gut. Manchmal kommt es zu Komplikationen, bei denen das Baby im schlimmsten Fall stirbt. Du bist für die Eltern in dieser Zeit da.

Wie viel verdienst du als Hebamme?

Ganz egal ob Hebammenausbildung oder Hebammenstudium: Da du von Anfang an kräftig mitanpackst, bekommst du auch schon während deiner Lehrjahre dein erstes Gehalt.

Da du in den meisten Fällen in öffentlichen medizinischen Einrichtungen tätig bist, wirst du nach einem Tarifvertrag bezahlt. Das bedeutet, dass dein Gehalt festgelegt ist und du dir so nie Sorgen um einen fairen Lohn machen musst. Im Durchschnitt beträgt dein monatlicher Lohn im ersten Lehr- oder Studienjahr 1.140 €, was sich im zweiten Jahr auf 1.200 € steigert. Im dritten Jahr kannst du dich dann über 1.300 € auf deinem Gehaltsscheck freuen.

Mit einem Verdienst von 1.600 € im Monat steigst du ins Berufsleben ein. Je mehr Berufserfahrung du sammelst, desto mehr steigt auch deine monatliche Entlohnung, sodass du als erfahrene Hebamme bis zu 2.300 € brutto verdienen kannst.

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Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Sowohl für die Aufnahme in eine Hebammenschule als auch das Studium an einer Hochschule musst du in der Regel Gebühren bezahlen. Je nachdem, wo du für den praktischen Teil angestellt bist, können dich deine Arbeitgeber aber bei der Finanzierung unterstützen. 

Passt der Beruf zu mir?

Du hast ein großes Einfühlungsvermögen? Menschen zu helfen, liegt dir am Herzen? Und auch in stressigen Situationen behältst du einen kühlen Kopf? Dann ist diese Ausbildung vielleicht genau das Richtige für dich!

Mit unserem Selbst-Check siehst du auf einen Blick, ob du das Zeug zur Hebamme hast:

✓ Genau dein Ding! ✗ Nichts für dich!
Du bist flexibel und reagierst blitzschnell. In Krankenhäusern fühlst du dich unwohl.
Der Anblick von Blut macht dir gar nichts aus. Du möchtest einen Job mit geregelten Arbeitszeiten.
Du übernimmst gerne die Verantwortung. Mit Babies kannst du nicht umgehen.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Ausgezeichnet! Als Hebamme oder Entbindungspfleger bist du ein sehr wichtiger Teil der Betreuung, Versorgung und Pflege von werdenden Müttern und ihren Babys. Mithilfe von Weiterbildungen kannst du dein Fachwissen erweitern und die Karriereleiter weiter nach oben klettern.

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Karrierechancen

Diese drei Weiterbildungsmöglichkeiten eignen sich besonders gut für gelernte Hebammen:

Fachwirt/in – Gesundheits- und Sozialwesen
(ca. 6-12 Monate)

Interessierst du dich für Geschäftsprozesse im Gesundheitswesen, dann ist diese kaufmännische Weiterbildung genau das Richtige für dich.
Fachkraft – Frühe Hilfen
(ca. 5 Monate)
Als Fachkraft für frühe Hilfen unterstützt du werdende Eltern und ihre Kinder in belastenden Lebenssituationen.
Praxisanleiter/in – Pflegeberufe
(ca. 5 Monate)
Wenn es dir wichtig ist, dass in der Ausbildung und im dualen Studium Theorie und Praxis sehr nah beieinanderliegen, kannst du als Praxisanleiterin dabei helfen.

Außerdem kannst du dich mit deinem Abschluss selbstständig machen. Dann betreust du Schwangere bei Hausgeburten oder führst die ambulante Nachsorge durch.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Wie du schon weißt, gibt es noch bis Ende 2022 zwei verschiedene Wege, Hebamme zu werden. Diese haben natürlich auch unterschiedliche schulische Voraussetzungen:

  • Für die Hebammenausbildung brauchst du entweder die Mittlere Reife oder einen Hauptschulabschluss mit einer zusätzlichen Pflegeausbildung.
  • Für das Hebammenstudium musst du die (Fach-)Hochschulreife erworben oder eine Pflegeausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Du fragst dich, was man in einer Pflegeausbildung so alles lernt? Dann schau mal bei unseren Beiträgen zur Krankenpflegerin , Kinderkrankenpflegerin oder Pflegefachfrau vorbei!

Wenn du dich für den Hebammenberuf interessierst, dann können dir einige Kenntnisse in diesen drei Schulfächern weiterhelfen:

  • Biologie: Für dich als Hebamme dreht sich alles um den weiblichen Körper während der Schwangerschaft und den Geburtsvorgang. Bio-Experten sind hier im absoluten Vorteil!
  • Deutsch: In deinem Arbeitsalltag dokumentierst du den Schwangerschaftsverlauf und gibst den werdenden Eltern wichtige Tipps. Daher solltest du fließend Deutsch schreiben und sprechen können.
  • Mathematik : Um Medikamente richtig zu dosieren und Abrechnungen zu schreiben, sind gute Kenntnisse in den Grundrechenarten ein absolutes Muss!

Neben dem Schulabschluss sind für diesen Berufsweg auch noch andere Zugangsvoraussetzungen wichtig. So können dich sowohl Ausbildungsbetriebe als auch die Hochschule darum bitten, folgende Dokumente deiner Bewerbung beizulegen:

  • 🩺 Ärztliches Attest über eine gesundheitliche Eignung
  • 👮 Führungszeugnis der Polizei
  • 🤝 Bescheinigung über ein vierwöchiges Praktikum im Berufsfeld

Wo kannst du als Hebamme arbeiten?

Hebammen werden überall dort gebraucht, wo du dich um das Wohl von Schwangeren, Neugeborenen und jungen Eltern kümmern kannst. In folgenden Bereichen werden immer Hebammen gesucht:

  • Geburtsabteilungen von Krankenhäusern,
  • Hebammenpraxen,
  • Frauenkliniken, und
  • Geburtshäusern.

Dein Berufsalltag findet sowohl im Kreißsaal, als auch auf der Entbindungsstation oder in Beratungsräumen statt. Wenn du eine selbstständige Hebamme bist, machst du Hausbesuche in Privathaushalten.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Als Hebamme oder Entbindungspfleger bist du im medizinischen Bereich tätig. Hier ist es ganz normal, dass deine Arbeitszeiten unregelmäßig sind. Das bedeutet, du musst auch mal am Wochenende oder an Feiertagen arbeiten. Damit deine Patientinnen rund um die Uhr gut betreut sind, gibt es auch Schichtdienst. Da manche Geburten auch sehr plötzlich beginnen, ist es sehr wichtig, dass du immer flexibel bleibst.

Was lernst du als Hebamme? 

Deine Ausbildung bzw. dein duales Studium zur Hebamme besteht aus theoretischen und praktischen Teilen. So kannst du dein ganzes Fachwissen gleich in die Tat umsetzen und sammelst Berufserfahrung.

In unserer Tabelle haben wir dir mögliche Lerninhalte aufgelistet:

Schwangerschaft
  • Wie verläuft eine Schwangerschaft?
  • Welche Auswirkungen hat die Schwangerschaft auf den Körper der werdenden Mutter?
  • Wie reagiere ich auf Komplikationen in der Schwangerschaft?
Geburt
  • Wie musst das Kind im Mutterbauch liegen, damit es sicher geboren wird?
  • Welche Geräte und Medikamente kann ich zur Geburtshilfe verwenden?
  • Welche Geburtsphasen gibt es?
Neugeborene/Säuglinge
  • Woran erkenne ich, dass ein Neugeborenes gesund ist?
  • Wie kümmere ich mich um ein Baby direkt nach der Geburt?
  • Wie versorge ich Säuglinge richtig?
Allgemeines
  • Wie leiste ich in Notfällen erste Hilfe?
  • Welche Hygieneregeln muss ich beachten?
  • Wie kann ich Krankheiten von Mutter und Kind vorbeugen?

Du möchtest Eltern von kranken Kindern auch noch nach den ersten Lebensjahren helfen? Dann schau dir als Nächstes die Ausbildung zur Pflegeassistentin an!

Zum Video: Pflegeassistent / Pflegeassistentin
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Was lernst du als Hebamme? 

Deine Ausbildung bzw. dein duales Studium zur Hebamme besteht aus theoretischen und praktischen Teilen. So kannst du dein ganzes Fachwissen gleich in die Tat umsetzen und sammelst Berufserfahrung.

In unserer Tabelle haben wir dir mögliche Lerninhalte aufgelistet:

Schwangerschaft
  • Wie verläuft eine Schwangerschaft?
  • Welche Auswirkungen hat die Schwangerschaft auf den Körper der werdenden Mutter?
  • Wie reagiere ich auf Komplikationen in der Schwangerschaft?
Geburt
  • Wie musst das Kind im Mutterbauch liegen, damit es sicher geboren wird?
  • Welche Geräte und Medikamente kann ich zur Geburtshilfe verwenden?
  • Welche Geburtsphasen gibt es?
Neugeborene/Säuglinge
  • Woran erkenne ich, dass ein Neugeborenes gesund ist?
  • Wie kümmere ich mich um ein Baby direkt nach der Geburt?
  • Wie versorge ich Säuglinge richtig?
Allgemeines
  • Wie leiste ich in Notfällen erste Hilfe?
  • Welche Hygieneregeln muss ich beachten?
  • Wie kann ich Krankheiten von Mutter und Kind vorbeugen?

Du möchtest Eltern von kranken Kindern auch noch nach den ersten Lebensjahren helfen? Dann schau dir als Nächstes die Ausbildung zur Pflegeassistentin an!

Zum Video: Pflegeassistent / Pflegeassistentin
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