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Christoph Kolumbus ist allgemein bekannt als der Entdecker Amerikas. Wer er war und wie er ganz aus Versehen auf den amerikanischen Kontinent stieß, erfährst du in diesem Beitrag.%und unserem Video

Wer war Christoph Kolumbus?

Christoph Kolumbus (1451-1506) war ein italienischer Seefahrer, der meist als Entdecker Amerikas bezeichnet wird.

Kolumbus war überzeugt davon, dass man Richtung Westen schneller nach Asien gelangen könnte als über den Osten. Er machte es sich zum Lebensziel, eben diesen westlichen Seeweg zu finden. Jahrelang wurde sein Plan belächelt und seine Bitten um Finanzierung einer Expedition abgelehnt — bis er schließlich die Unterstützung des spanischen Königshofs erhielt.

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Christoph Kolumbus

Als Christoph Kolumbus während seiner ersten Erkundungsfahrt im Jahr 1492 auf die Bahamas stieß, war er sich sicher, in Indien angekommen zu sein. Dass er damals aber eigentlich Amerika entdeckt und somit den Seeweg nach Asien über den Westen nie gefunden hatte, wollte er bis zu seinem Tod nicht wahrhaben.

Kolumbus Herkunft

Der Italiener Cristoforo Colombo kam in der kleinen Hafenstadt Genua zur Welt. Über das genaue Datum seiner Geburt wird bis heute gerätselt. Allerdings vermuten Historiker den Zeitpunkt irgendwo zwischen dem 25. August und 31. Oktober 1451.

Schon als Kind interessierte sich der spätere Seefahrer für das Reisen, die Astronomie und die Navigation. Wenn er alte Bücher und Seekarten las, wünschte er sich nichts mehr, als selbst das große Abenteuer zu erleben.

Seine ersten Seefahrten führten Christoph Kolumbus im Auftrag Genueser Kaufleute zum Mittelmeer. Dabei erlernte der junge Italiener seine seemännischen Fähigkeiten, studierte die Meere und Winde. Dadurch wurde er zum ausgezeichneten Seefahrer.

Kolumbus Entdeckung Amerikas

Weil Asien über zahlreiche wichtige Güter wie Gewürze und Seide verfügte, suchten viele Länder nach einem Zugang zu den Reichtümern. Über den Landweg ging es aber nicht nach Asien, da dort das gefürchtete Osmanische Reich herrschte. Deshalb versuchten Seefahrer, um Afrika herumzufahren und so in den Osten zu gelangen.

Christoph Kolumbus aber war der Ansicht, dass eine Fahrt Richtung Westen viel schneller nach Asien führen würde. Dabei stützte er sich auf die Annahme, dass die Erde rund sei — nicht eine flache Scheibe, so wie es das bisherige Weltbild vorgegeben hatte. Die Entdeckung eines westlichen Seeweges nach Indien wurde deshalb zu seinem Lebensziel.

Finanzierung der Entdeckungsreise

Dieses Lebensziel in die Tat umzusetzen, erwies sich allerdings als nicht ganz einfach. Denn Expeditionen waren teuer, vor allem per Schiff. Kolumbus musste sich also gewissermaßen einen Sponsor suchen.

Zunächst wandte sich der Seefahrer an Portugal, die führende Seefahrernation des 15. Jahrhunderts. Die Portugiesen waren gerade dabei, den Seeweg um Afrika herum zu erkunden, als Christoph Kolumbus zu ihnen kam.

Mit seinem Plan, über den Westen nach Indien zu fahren, erntete er nichts anderes als Spott und Verachtung. Die Geographen und Schiffskapitäne des portugiesischen Königs hielten Kolumbus‘ vorgeschlagenen Seeweg für zu weit und gefährlich, gar für unmöglich. Daraufhin wies der König Kolumbus mit seiner Bitte um Geld und Ressourcen ab.

Fortgeschickt von den Portugiesen wandte sich Christoph Kolumbus hoffnungsvoll an Spanien. Doch auch das spanische Königshaus und die ansässigen Gelehrten lehnten seine Expedition und deren Finanzierung ab. Kolumbus aber blieb hartnäckig und gab nicht auf.

Nach rund 7 Jahren hatte er endlich Erfolg: Im April 1492 schloss der spanische König einen Vertrag mit Kolumbus. Er stimmte zu, die Expedition zu bezahlen und ihm 10 Prozent der Einnahmen zu garantieren. Außerdem ernannte er Christoph Kolumbus zum Vizekönig und Gouverneur aller Länder, die er entdecken würde.

Die erste Expedition

Nachdem das Problem mit dem Geld nun geklärt war, stach Christoph Kolumbus am 3. August 1492 mit 3 Schiffen und 90 Mann in See.

Einige Wochen auf dem Atlantik später neigten sich die Vorräte langsam zu Ende und die Mannschaft wurde unruhig. Es kam zu Streitereien und Schlägereien — ein Aufstand war schon abzusehen. Aber dann hieß es endlich „Land in Sicht!“.

Am 12. Oktober sah die Besatzung die Bahamas-Insel Guanahani, die Kolumbus „San Salvador“ taufte. Nach all den Schwierigkeiten war die Insel sein heiliger Erlöser. Der Expeditionsleiter glaubte, nun in Indien angekommen zu sein und nannte die Bewohner somit „Indianer“. Tatsächlich aber hatte Kolumbus an diesem Tag Amerika entdeckt.

Wann hat Christoph Kolumbus Amerika entdeckt?

Christoph Kolumbus entdeckte Amerika am 12. Oktober 1492. Nach Wochen auf See stieß die Schiffsbesatzung auf die Bahamas-Insel Guanahani. Damit war Kolumbus auf amerikanischen Boden gestoßen — auch wenn er geglaubt hatte, in Indien gelandet zu sein.

Wieso Christoph Kolumbus ganz zufällig in Amerika landete, lag schlichtweg an einem Rechenfehler. Kolumbus‘ Route sollte seinen Berechnungen zufolge nur 4.500 Kilometer lang sein. In Wirklichkeit waren es aber rund 20.000 Kilometer.

Seine Route führte ihn weiter nach Kuba und zur heutigen Insel Hispaniola. Im Dezember lief eines der Schiffe auf, weshalb die Mannschaft aufs Land flüchten musste. Das sah der Kapitän als Zeichen und gründete dort die erste spanische Kolonie „Navidad“.

40 Mann ließ er mit Nahrung und Munition zurück, bevor sich der Rest mit Gold, Bernstein und ein paar „Indianern“ auf die Heimreise machte. 1493 empfing das spanische Königspaar Christoph Kolumbus begeistert. Die Menschen feierten ihn als großen Seefahrer.

💡 Schon gewusst? Wenn ein Staat einen anderen Staat zu seinem Besitz macht, dann ist dieser seine Kolonie. Sie ist politisch und wirtschaftlich abhängig von ihm. Die Gründung von Kolonien, die du auch „Ansiedlungen“ nennen kannst, bezeichnest du als „Kolonisation“.

Weitere Expeditionen

Schon bald nach der Ankunft in Spanien rief die hohe See schon wieder nach Kolumbus. Während seiner Lebzeit unternahm Kolumbus drei weitere Expeditionen, während denen er Mittelamerika weiter erforschte.

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Kolumbus‘ Routen und Expeditionen.

Neue Entdeckungen und Kolonien

Noch im selben Jahr startete er eine zweite, größere Expedition. Das Ziel der kommenden 3 Jahre: Hispaniola zu kolonialisieren, Kuba zu erforschen und den Portugiesen in Indien zuvorzukommen. Die Fahrt führte Kolumbus in die Karibik, wo er die Inseln Dominica, Guadeloupe und Puerto Rico fand.

Außerdem gründete er eine weitere Kolonie. Zu Ehren der spanischen Königin, die von Anfang an seine Suche nach dem westlichen Seeweg nach Asien unterstützt hatte, nannte er die Siedlung „Isabela“. Kolumbus glaubte zu diesem Zeitpunkt, die Erde bereits zur Hälfte umfahren zu haben. In Wirklichkeit war es nur ein Fünftel gewesen.

Aufstand der Siedler

Während seiner dritten Expeditionsfahrt 1498-1500 landete der Seefahrer wieder in Hispaniola. Die Siedler dort waren unzufrieden mit der Verwaltung der dortigen Kolonie. Ein Aufstand gegen ihn brach aus. Die Vorwürfe, dass Kolumbus die Siedlung nicht unter Kontrolle hatte, erreichten auch den spanischen Hof. Daraufhin ließ der König ihn in Ketten zurück nach Spanien bringen. 

Kolumbus‘ letzte Reise

Irgendwie schaffte er es aber, die Gunst des spanischen Königshofs wiederzugewinnen und trat 1502 seine letzte Reise auf See an. Er fährt die Küste Mittelamerikas entlang, von Honduras bis nach Panama — noch immer in dem Glauben, in Hinterindien herumzufahren.

Bei Jamaika musste der Kapitän an Land gehen und sein Schiff zurücklassen, weil es vom Schiffsbohrwurm befallen und zerfressen war. Erst Mitte des nächsten Jahres kam die Hilfe, die sein Vertrauter holte. Nach 4 Expeditionen war Christoph Kolumbus‘ Entdeckungsreise 1504 schließlich zu Ende und er gelangte zurück zum spanischen Festland.

Kolumbus Tod

Kolumbus litt unter dem sogenannten Reiter-Syndrom. Immer geschwächter von den Entzündungen der Augenbindehaut, Harnröhre und Gelenke, zog er sich in sein Haus in Valladolid zurück. Als ihn im Alter von 55 Jahren endgültig die Kraft verließ, starb Christoph Kolumbus am 20. Mai 1506. Bis zu seinem Tod war er der felsenfesten Überzeugung, in Indien gewesen zu sein und somit den westlichen Seeweg nach Asien gefunden zu haben.

Christoph Kolumbus Steckbrief

Die wichtigsten Informationen über den großen Seefahrer erhältst du in diesem Christoph Kolumbus Steckbrief:

Name Christoph Kolumbus
Nationalität italienisch
Beruf Seefahrer
Wann wurde Christoph Kolumbus geboren?%ausgeschrieben weil KW ca. 1451 in Genua
Wann ist Christoph Kolumbus gestorben?%ausgeschrieben weil KW 20. Mai 1506 in Valladolid
Bekannt für Entdeckung Amerikas

Entdeckung Amerikas

Obwohl Christoph Kolumbus meist als der Entdecker des amerikanischen Kontinents genannt wird, stimmt das so nicht ganz. Aber wer entdeckte Amerika dann? Das und noch mehr über die Entdeckung Amerikas erfährst du in unserem Beitrag und dem passenden Video.%Thumbnailverweis

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