Die Erde
Erdgeschichte
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Was ist eigentlich ein Meer? Und wie viele Meere gibt es auf der Erde? Das und mehr erfährst du in unserem Beitrag% und im Video!

Was ist ein Meer?

Alle salzigen Gewässer der Erde, die miteinander verbunden sind, bezeichnest du zusammen als ‚das Meer‘. In der Regel schließt das alle Ozeane , Buchten und ihre Nebenmeere ein. Der Pazifik gehört also genauso dazu, wie auch der Golf von Mexiko oder das Mittelmeer. Insgesamt bedeckt das Meer damit fast drei Viertel der Erdoberfläche und umgibt alle Kontinente .

Doch nicht alles, was ‚Meer‘ heißt, gehört auch dazu. So sind das Tote Meer und das Kaspische Meer beispielsweise Seen. Umgekehrt gibt es aber auch Gewässer, die zum Meer gehören, aber ein ‚See‘ im Namen tragen — dazu gehören beispielsweise die Ost- und die Nordsee.

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Das Meer
Meer Definition

Ursprünglich hatten ‚See‘ und ‚Meer‘ die gleiche Bedeutung. Inzwischen bezeichnet der Begriff ‚Meer‘ allerdings alle salzigen, zusammenhängenden Gewässer der Erde, also die Ozeane sowie ihre Buchten und Nebenmeere.

Wie viele und welche Meere gibt es?

Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Das liegt daran, dass du als Meer alle Gewässer bezeichnest, die zusammenhängen. Unter dem Meer verstehst du also alle Ozeane der Welt sowie die Gewässer, die von ihnen abgehen — insgesamt sind das über 80 Gewässer, die als ‚das Meer‘ zusammengefasst werden.

Was gehört zum Meer?

Ozeane

Die großen Wassermassen im Meer werden Ozeane genannt — dazu gehören der Pazifik und der Atlantik sowie der Indische, der Arktische und der Antarktische Ozean. Du kennst sie vielleicht auch als die Weltmeere. Sie allein sind aber noch nicht ‚das Meer‘.

Übrigens: Der Pazifik ist der größte und tiefste der fünf Ozeane — im Mariannengraben reicht er über 11 Kilometer in die Tiefe.

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Ozeane der Welt


Buchten

Neben den Ozeanen gehören auch Buchten, wie der Golf von Mexiko oder Hudson Bay, zum Meer. Du erkennst sie in der Regel an ihrer bogenartigen Form.

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Buchten (Golf von Mexiko und Hudson Bay)


Nebenmeere

Auch die Nebenmeere gehören zum Meer. Häufig werden sie aber auch selbst als Meere bezeichnet — so kennst du das Mittelmeer zwischen Europa und Afrika vielleicht als ‚Meer‘. Genauer handelt es sich dabei aber um ein Nebenmeer. Darunter werden nämlich die Teile des Meeres zusammengefasst, die durch Festland, Meeresrücken oder Meerengen von den großen Wassermassen (Ozeanen) abgeschnürrt sind — so wie es auch beim Mittelmeer der Fall ist.

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Nebenmeer (Das europäische Mittelmeer)


Auch ein See ist durch Festland von den Ozeanen getrennt. In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich ein See allerdings von einem Nebenmeer: Seen haben nämlich keinen Wasseraustausch mit den salzigen Ozeanen. Deswegen findest du in den meisten Seen auch Süßwasser, in den Nebenmeeren hingegen Salzwasser.

Meer oder See?

Das Tote Meer und das Kaspische Meer sind Seen. Sie wurden trotzdem fälschlicherweise als Meere betitelt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass beide Seen sehr groß sind und früher für Meere gehalten wurden. Außerdem handelt es sich bei den beiden Gewässern um Salzwasser-Seen (Salzseen).

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Totes Meer uns Kaspisches Meer sind Seen

Aber auch einige Seen in Deutschland tragen ‚Meer‘ in ihrem Namen — einer von ihnen ist das Steinhuder Meer. Im Gegensatz dazu gehören die Nord- und die Ostsee aber wiederum zum Meer. Die vertauschten Bezeichnungen haben etwas damit zu tun, dass die Begriffe ‚Meer‘ und ‚See‘ früher beide dasselbe beschrieben haben. Heute ist das allerdings nicht mehr der Fall.

Übrigens: Auch die Begriffe ‚die See‘ oder ‚auf hoher See‘ lassen sich darauf zurückführen, dass ‚Meer‘ und ‚See‘ früher gleichbedeutend verwendet wurden.

Salz im Meer

Fast das gesamte Wasser der Erde befindet sich in den Meeren, nämlich ganze 97,5 Prozent! Das kann allerdings nicht einfach als Trinkwasser genutzt werden. Anstatt dem Körper das Wasser zu liefern, welches er zum Funktionieren braucht, würde das Meerwasser dem Körper sogar zusätzlich Wasser entziehen. Das liegt an seinem Salzgehalt.

Insgesamt enthält das Salzwasser der Meere etwa 3,5 Prozent Salz — in einem Liter Meerwasser findest du also etwa 35 Gramm Salz. Damit enthält das gesamte Meer etwa 40.000.000.000.000.000.000 Kilogramm (40 Billiarden kg) Salz!

Das Salz kann aus den unterschiedlichsten Quellen ins Meer gelangen: Aus Gestein, aus dem Meeresboden oder auch aus Unterwasser-Vulkanen. 

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Salzgehalt Süß- und Salzwasser

Meer Bedeutung

Das Meer hat für das Leben auf der Erde eine große Bedeutung — und das nicht nur für uns, sondern auch für alle Tiere und Pflanzen. Hier haben wir dir einige der wichtigsten Funktionen des Meeres zusammengefasst:

  • Nahrung: Zahlreiche Menschen sind auf Nahrung aus dem Meer angewiesen — sie fangen beispielsweise Fische.
  • Luft: Das Meer bietet auch Algen einen Lebensraum. Die sind dort aber nicht nur für das Filtern von Wasser wichtig, sondern produzieren auch rund 70 Prozent des Sauerstoffs der Erde. Sie sorgen also dafür, dass wir genügend Luft zum Atmen haben.
  • Transport: Früher spielte das Meer eine bedeutende Rolle als Verkehrsweg. Heute wird es hauptsächlich für den Transport von Waren genutzt — jedes Jahr werden auf diese Weise etwa 7.000.000.000 Tonnen (7 Milliarden t) Güter über die Ozeane transportiert.
  • Wärmespeicher: Wasser speichert Wärme und gibt sie in der Regel nur sehr langsam wieder ab. Mithilfe der Meeresströmungen kann das Meer so Temperaturschwankungen auf der Welt ausgleichen.
  • Klima: Zusätzlich zu der Wärme kann das Meer auch Treibhausgase, wie Kohlenstoffdioxid, speichern. Es puffert damit die Erderwärmung etwas ab.
  • Wetter: Das Meer beeinflusst nicht nur unsere Temperaturen, sondern auch den Niederschlag — denn es ist Teil des Wasserkreislaufs. Ohne das Meer gäbe es beispielsweise keinen Regen.

%Schau dir unser Video zum Wasserkreislauf an und finde heraus, wie er genau funktioniert und welche Rolle das Meer und die Berge dabei spielen! %Thumbnail Wasserkreislauf

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