Lerntipps

Lernen leicht gemacht
Motivation im Studium

Du kennst das bestimmt: Anstatt dich auf deine nächste Klausur vorzubereiten, hockst du vor deinem Laptop und schaust die ganze Zeit Serien an. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du deinen inneren Schweinehund überwinden kannst!

Einige Details

Zuallererst ist es wichtig, zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation zu unterscheiden.

Extrinsisch motiviert zu sein, bedeutet ganz einfach, dass euch äußere Beweggründe antreiben. Das heißt, ihr werdet von außen belohnt, z.B. mit Süßigkeiten, einem Kinoabend mit Freunden oder einer guten Note. Wenn ihr für eine Klausur lernt, wisst ihr gar nicht wirklich, warum ihr das macht? Dann seid ihr eindeutig nur an einer guten Note interessiert und extrinsisch motiviert. Das erklärt auch, dass ihr nur wenig Lernmotivation habt.

Viel besser ist da die intrinsische Motivation! Dabei werdet ihr von innen motiviert, ihr wisst also, wozu ihr lernt und was ihr damit erreichen wollt. Ihr müsst die Controlling-Klausur bestehen, um später euren Traumjob in einer Unternehmensberatung zu bekommen? Das ist die richtige Einstellung für motiviertes Lernen!

Ihr müsst eure extrinsische Motivation in eine intrinsische umwandeln! Überlegt euch, WARUM ihr die Klausur überhaupt schreibt. Was wollt ihr später mit eurem Studium erreichen? Was ist eure innere Motivation? Setzt euch feste Ziele, dann seid ihr motivierter, dafür zu arbeiten!

Motivation
Motivation umwandeln

Aber was, wenn ihr in ein Motivationsloch rutscht? Keine Panik, das ist ganz normal. Bei den meisten läuft die Prüfungsvorbereitung motivationstechnisch etwa so ab:

Am Anfang hat man eine schlechte Vorahnung. Ihr wisst, dass richtig viel auf euch zukommt und traut euch gar nicht anzufangen. Habt ihr aber mal begonnen, steigt die Motivation. Das Thema ist noch neu und ihr fühlt euch gut, den ersten Schritt gemacht zu haben. Nach einiger Zeit liegen dann die ersten Stolpersteine auf dem Weg: Ihr versteht ein Thema einfach nicht und kommt kein Stück voran. Eure Motivation bricht ein und ihr landet im Tal der Tränen. Statt aber im Selbstmitleid – oder in euren Tränen – zu versinken, solltet ihr euch nochmal bewusstmachen, wofür sich der Lernaufwand lohnt. Denkt an eure langfristigen Ziele und kämpft euch durch das Tief – so beginnt eure Motivation wieder zu steigen und ihr könnt aus dem Motivationsloch klettern. In dieser Phase merkt ihr: Es läuft wieder!

Steht ihr bei einem Thema total auf dem Schlauch und nichts hilft euch weiter?  Dann versucht es doch mal mit einer Lerngruppe! Ihr sitzt alle im gleichen Boot, deshalb unterstützt einer den anderen, wenn ihr die Themen zusammen durchsprecht. Außerdem motiviert ihr euch gegenseitig – und vor einem fest ausgemachten Termin kann man sich nicht so leicht drücken. Ihr habt also keine andere Wahl, als eure Lieblingsserien bis später warten zu lassen.

Motivation
Lerngruppe

Wo wir gerade bei Serien sind… ihr habt bestimmt feste Zeiten, wann ihr was anschaut, oder? Mittwoch schaut ihr die neue Folge von Game of Thrones, Samstag die von Big Bang Theory… Genau solche Rituale solltet ihr auch für das Lernen entwickeln! Nehmt euch z.B. vor, immer vormittags und nachmittags zwei Stunden zu lernen. Danach habt ihr frei. Macht es zu einem Ritual, jeden Abend die Unterlagen für den nächsten Tag herzurichten, dann könnt ihr sofort durchstarten. Ihr werdet sehen, so seid ihr viel motivierter und könnt euch besser aufs Lernen konzentrieren!

Letzte Zweifel könnt ihr wie folgt zerstreuen: Wie habt ihr denn schwierige Aufgaben in der Vergangenheit gemeistert. Das ist sicher nicht eure erste Klausur und letztes Mal hat’s doch auch geklappt – wieso sollte es jetzt anders sein? Also: Aus Alt mach Neu! Und für die Extraportion Motivation: Denkt an das gute Gefühl nach der Klausur, und an die Semesterferien danach! Statt Pauken für die Nachholklausur gönnt ihr euch dann Freizeit und Serien bis zum Umfallen.

Setzt euch genaue Ziele und macht euch klar, warum ihr überhaupt lernt. Und lasst euch von einem kleinen Tief nicht unterkriegen! Habt ihr diese Tipps im Hinterkopf, kann nichts mehr schiefgehen und ihr könnt jede Herausforderung hochmotiviert antreten!

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