Programmieren in C

Bibliotheken und Kommentare

Du möchtest wissen, wofür du den Befehl include in C nutzen kannst? Hier erklären wir dir, wie du auf bereits existierende Bibliotheken zugreifen und Kommentare in deinem Code verfassen kannst.

Kommentar-Befehl und include C

Programme bestehen aus einem Quellcode. Dieser umfasst jedoch nicht nur Befehle und Funktionsaufrufe. Um das volle Potential eines Programms nutzen zu können, braucht es noch zwei weitere, grundlegende Bestandteile: Bibliotheken und Kommentare.

Erstere sind wichtig, da sie dir ermöglichen auf vorimplementierte Funktionen aus bereits existierenden Bibliotheksdateien zuzugreifen und diese in deinem Hauptprogramm zu nutzen. Du kannst auch deine eigenen Bibliotheken erstellen, aber das ist ein eher fortgeschrittenes Thema.

include c
#include

Jedenfalls kannst du, wenn du Bibliotheken in deine Programme einbindest, viel Zeit sparen. Das liegt daran, dass du, statt Funktionen mühsam selbst zu implementieren, einfach den sogenannten include-Befehl verwenden kannst. Mit diesem Befehl machst du die vordefinierten Funktionen in deinem Hauptprogramm nutzbar.

#include und Standardbibliotheken: stdio, ctype und math

Aber wie funktioniert das jetzt genau? Ein include-Befehl sieht im Allgemeinen etwa so aus:  #include<library.h> Er wird immer mit einem hashtag eingeleitet, gefolgt von dem in Klammern gefassten Namen der Bibliotheksdatei. Diese haben immer die Endung h.

include c, stdio, ctype
Standardbibliotheken

Für Anfänger, aber auch für fortgeschrittene Nutzer, bietet C einige Standardbibliotheken an. Die, die du zu Beginn deines Studiums am meisten brauchen wirst, sind: die stdio.h (Standard-Input-Output-Bibliothek), die eine Sammlung von Funktionen zur Ein- und Ausgabe von Werten enthält, die ctype.h, die verschiedene Funktionen, die mit ASCII-Zeichen arbeiten, bereitstellt und die math.h, die eine Gruppe mathematischer Funktionen und Konstanten bietet.

Diese und auch alle anderen Bibliotheken werden zu Beginn eines Programmes, also immer ganz oben im Quellcode angegeben. Das ist nicht zwingend notwendig, sondern eher eine Formalität, da Importe auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich sind. Der Übersicht halber werden die Importe allerdings am Beginn des Quellcodes gemanaged.

 

Kommentare einfügen

Trotz einheitlicher Standards ist nicht immer alles exakt gleich benannt oder formatiert. Dann kann es schon einmal passieren, dass du eines deiner Programme oder gar das eines Kollegen öffnest und keine Ahnung hast, was da eigentlich passiert.

Damit das anderen Entwicklern oder eben dir selbst nicht passiert, gibt es die Kommentarfunktion. Du kannst dir Kommentare in C vorstellen, wie Labels, die du auf deine Codeschnipsel klebst, um festzulegen, was sie sind oder was sie tun. Hast du also zum Beispiel ein Stück Code, das festlegt, wann die Sonne aufgeht, schreibst du in einem Kommentar darüber „Sonnenaufgang“. Damit weißt du dann auch später noch, was dieser spezielle Fall des Quellcodes macht.

Ein- und mehrzeilige Kommentare

Konkret angewendet werden Kommentare in C in zwei verschiedenen Versionen. Eine der beiden ist in der Lage, mehrere Zeilen anzuzeigen, die andere ist immer einzeilig. Ein einzeiliger Kommentar sieht in etwa so aus: mit zwei Schrägstrichen am Anfang, gefolgt vom gewünschten Text.

C
Kommentare

Da dieser Kommentar nicht mehrzeilig sein kann, endet er automatisch mit einem Zeilenumbruch. Du musst ihn also nicht manuell schließen. Einzeilige Kommentare verursachen nur ein Problem. Sie sind in den C-Standards bis C89 nicht erlaubt. Solltest du also in einem der vorherigen Standards programmieren müssen, so musst du auf einzeilige Kommentare verzichten. Du kannst stattdessen mehrzeilige Kommentare verwenden.

Diese beginnen mit einem Schrägstrich und einem darauffolgenden Sternchen. Danach folgt der gewünschte Text und abschließend fügst du noch einen Stern und einen Schrägstrich an, und wir haben einen mehrzeiligen Kommentar.

Die meisten Programmierumgebungen highlighten außerdem Kommentare für dich, damit du sie leichter erkennen kannst. So wird das Ganze noch übersichtlicher.

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