Java

Java Grundlagen
Einführung in die Java Grundlagen

Du möchtest dich mit den Grundlagen in Java genauer beschäftigen? In diesem Beitrag zeigen wir dir die wichtigsten Grundlagen.

Programmieren in Java – Was sind die Java Klassen?

Als Einstieg in die Java Grundlagen siehst du hier einen einfachen Programmcode:

Java Grundlagen
Syntax

Dieser fängt mit „class“ an. Eine „class“, oder auch Klasse genannt, ist ein Abschnitt eines Programms. Je nach Größe des Programms kann es mehrere Klassen geben. Für ein einfaches „Hello World!“-Programm reicht jedoch eine einzige. Es gibt Klassen, die aus nur einer Zeile bestehen und solche, die mehrere Zeilen enthalten. Damit der Compiler weiß, wo eine Klasse anfängt und wo sie aufhört, werden geschweifte Klammern am Anfang und am Ende gesetzt.

Es ist dir überlassen wie die Klasse heißt, du musst aber folgende Dinge beachten: Erstens, der Name wird entweder nur aus Buchstaben oder aus Buchstaben und Ziffern gebildet. Zweitens, das erste Zeichen muss ein Buchstabe sein. Und drittens, der Name darf keine Leer- oder Sonderzeichen enthalten.

Aufbau der Syntax

Wie wir wissen, gibt das Beispielprogramm die Worte „Hello World!“ auf dem Bildschirm aus. Warum also der ganze Aufwand für so einen kleinen Output? Der eigentliche Output, also das, was auf dem Bildschirm erscheint, wird mit „System out print line“ in der 5. Zeile beschrieben. Die anderen Zeilen haben mit dem Output wenig zu tun, sind aber dennoch wichtig.

Die 3. Zeile ist der Startpunkt des Programms. Das Wort „main“ ist der Name der Methode und bedeutet für Java, dass das der Startpunkt des Programms ist. Die „main“ Methode sieht für Einführungsprogramme immer so aus, deswegen solltest du dir den Code dazu einfach merken.

Java Programmieren
Ausgabe

Die geschweiften Klammern der „main“ Methode geben den genauen Programmstart und das Programmende an. Dazwischen befinden sich Anweisungen, wie sich das Programm verhalten soll. In diesem Fall besteht es aus einer einzigen Anweisung: System out print line „Hello World!“. Dabei gibt der Text innerhalb der Anführungszeichen an, was auf dem Bildschirm ausgegeben wird.

Wie dir bestimmt schon aufgefallen ist, heißt die Klasse des Programms „HelloWorld!“. Das bedeutet, dass der Name der Datei „HelloWorld.java“ heißen muss, damit die Namen übereinstimmen und der Compiler keinen Error meldet.

Zur Info: der Compiler ist dafür da den Quellcode, den du geschrieben hast, in einen Bytecode umzuwandeln, damit der Java Prozessor diesen ausführen kann und somit das Programm startet. So wird dann die Datei „HelloWorld.class“ erzeugt. Wenn dein Quellcode keinen Sinn ergibt, dann gibt der Compiler einen Error als Antwort.

Bugs

Doch selbst wenn man ein Programm fehlerfrei schreibt und keine Syntaxfehler auftauchen, kann es trotzdem passieren, dass es seinen Zweck nicht erfüllt und somit nicht korrekt ist. Zum Beispiel, wenn der Output des Programms „Hello!“ anstatt „Hello World!“ ist. Dabei handelt es sich dann um einen sogenannten Bug. Das Programm lässt sich zwar problemlos kompilieren, aber das Ergebnis schweift vom eigentlichen Ziel ab. Deshalb ist es wichtig, vor allem bei größeren Programmen, zu planen, was dieses überhaupt machen soll, um solche Bugs zu vermeiden.

System.out.println

Wenn du möchtest, kannst du auch mehrere Zeilen Text auf dem Bildschirm erscheinen lassen. Dazu musst du die „System out print line“ Anweisung einfach mehrmals benutzen. Das Ganze könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Java Grundlagen
System.out.println

Außerdem steht jedes Hello World in einer neuen Zeile. Das liegt daran, dass wir hier die Anweisung „print L N“ verwenden, wodurch jeder String eine eigene Zeile zugewiesen bekommt.

String? Ja du hast richtig gehört. Bei den Sätzen, die sich in den Anführungszeichen befinden, handelt es sich um Strings! Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass in der main Methode ein String eingebunden wurde. Dadurch können wir Zeichen aneinanderreihen, die dann als String erkannt werden. So können wir diese dann auf dem Bildschirm ausgeben.

Grundlagen Java: Layout und Kommentare

Damit dein Quellcode übersichtlich und leicht zu verstehen ist, solltest du dir angewöhnen ein sauberes und konsistentes Layout zu verwenden. Auch kann es nützlich sein, Teile des Quellcodes zu kommentieren, damit man den Überblick nicht verliert, sobald das Programm etwas größer wird.

Dabei gibt es zwei Arten von Kommentaren: Einzeilige und mehrzeilige Kommentare. Das Ganze sieht dann so aus:

Java Grundlagen
Kommentare

Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass die Kommentare grün markiert werden. Das ist in den meisten Programmiersprachen und Texteditoren der Fall. Ein einzeiliger Kommentar beginnt mit einem „double slash“. Alles, was hinter dem „double slash“ steht, wird von dem Compiler ignoriert und dient nur zum Verständnis für dich als Programmierer, oder für andere, die dein Programm verstehen wollen.

Für mehrzeiliges Kommentieren muss man das Gebiet angeben, in dem der Text als Kommentar zugeordnet wird. Dabei handelt es sich um ein ähnliches Schema wie bei den geschweiften Klammern, nur dass man hier für den Kommentarstart ein „slash sternchen“ benötigt und für das Ende ein „sternchen slash“.

Und zum Schluss noch zwei wichtige Hinweise: Achte immer darauf, dass du die geschlossene geschweifte Klammer nicht vergisst, sobald du eine Klasse oder Methode schreibst. Und zweitens: Anweisungen, wie zum Beispiel der „system out print line“ Befehl haben immer ein Semikolon am Ende der Syntax!

So, die Grundlagen von Java sind jetzt hoffentlich kein Problem mehr für dich und du bist in der Welt des Programmierens angekommen.

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