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Welche Fächer zählen am meisten fürs Abitur?

Die Leistungskurse haben den größten Einfluss auf den Abiturdurchschnitt, da sie doppelt gewichtet werden. Mathematik, Deutsch und die erste Fremdsprache sind besonders wichtig, weil sie oft als Prüfungsfächer gewählt werden müssen. Die Gewichtung der Oberstufenfächer und die strategische Kurswahl in der Oberstufe entscheiden maßgeblich über die finale Abiturnote.

Inhaltsübersicht

Welche Fächer haben den größten Einfluss auf den Abiturdurchschnitt?

Die Leistungskurse haben den mit Abstand größten Einfluss auf den Abiturdurchschnitt, da sie mit dem Faktor 2 in die Abiturnote einfließen. Während Grundkurse einfach gewertet werden, zählen Leistungskurse doppelt – das bedeutet, eine schlechte Note im Leistungskurs wirkt sich doppelt so stark negativ aus wie in einem Grundkurs.

Besonders wichtige Abiturfächer sind Deutsch und Mathematik, da diese in den meisten Bundesländern verpflichtende Abiturprüfungsfächer sind. Auch die erste Fremdsprache (meist Englisch) gehört zu den Kernfächern, die einen großen Einfluss auf die Abiturgewichtung haben.

Die Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie oder Physik können ebenfalls erheblichen Einfluss haben, wenn sie als Leistungskurs gewählt werden. Hier ist die doppelte Gewichtung besonders spürbar, da diese Fächer oft als anspruchsvoll gelten.

Was ist der Unterschied zwischen Leistungskursen und Grundkursen beim Abitur?

Leistungskurse werden mit 5 Wochenstunden unterrichtet und doppelt gewertet, während Grundkurse nur 3 Wochenstunden haben und einfach in die Abiturnote eingehen. Schülerinnen und Schüler müssen zwei Leistungskurse wählen, von denen mindestens einer Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft sein muss.

Die Prüfungsanforderungen unterscheiden sich erheblich: Leistungskurse haben längere Klausuren (meist 4–5 Stunden) mit komplexeren Aufgabenstellungen, während Grundkursklausuren kürzer sind (2–3 Stunden) und weniger tiefgreifende Kenntnisse verlangen.

Bei der Notenberechnung wirkt sich dieser Unterschied deutlich aus: Eine Note 4 (ausreichend) im Leistungskurs entspricht 8 Punkten in der Gesamtwertung, während dieselbe Note im Grundkurs nur 4 Punkte bringt. Diese Abiturgewichtung macht die Wahl der Leistungskurse zur wichtigsten Entscheidung für den Abiturdurchschnitt.

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Wie werden die Abiturprüfungsfächer bei der Notenberechnung gewichtet?

Die fünf Abiturprüfungsfächer fließen alle vierfach in die Gesamtnote ein – das bedeutet, jede Prüfungsnote wird mit dem Faktor 4 multipliziert. Die beiden Leistungskurse sind automatisch die ersten beiden Prüfungsfächer, dazu kommen drei weitere Fächer als drittes, viertes und fünftes Prüfungsfach.

Das Punktesystem funktioniert folgendermaßen: Noten werden in Punkte umgerechnet (15 Punkte = sehr gut, 0 Punkte = ungenügend). Die Prüfungsergebnisse gehen dann vierfach gewichtet in die Abiturnote ein, während die Kursnoten aus der Oberstufe je nach Kurs- und Halbjahresart unterschiedlich gewichtet werden.

Insgesamt können maximal 900 Punkte erreicht werden, wobei mindestens 300 Punkte nötig sind, um das Abitur zu bestehen. Die Prüfungsfächer machen einen erheblichen Anteil der Gesamtpunktzahl aus, weshalb eine gute Abiturvorbereitung besonders für diese Fächer entscheidend ist.

Welche Fächer sollte man als Leistungskurs wählen, um ein gutes Abitur zu erreichen?

Wähle Leistungskurse in Fächern, in denen du bereits gute Noten hast und echtes Interesse zeigst. Die doppelte Gewichtung macht schlechte Leistungskursnoten besonders problematisch für den Abiturdurchschnitt. Berücksichtige auch deine Studienwünsche – manche Studiengänge erwarten bestimmte Leistungskurse.

Mathematik als Leistungskurs ist vorteilhaft für MINT-Studiengänge, aber nur empfehlenswert, wenn du in diesem Fach stark bist. Deutsch bietet oft stabilere Noten und ist für viele Studiengänge relevant. Fremdsprachen wie Englisch können eine gute Wahl sein, wenn du sprachlich begabt bist.

Die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) sind anspruchsvoll, aber für entsprechende Studienwünsche oft notwendig. Gesellschaftswissenschaften wie Geschichte oder Politik können ebenfalls gute Optionen sein, besonders wenn du dich für diese Bereiche interessierst und bereits gute Leistungen zeigst.

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