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Du möchtest wissen, wie du ein Angebot schreibst? Wir erklären dir hier , welche Angaben nicht fehlen dürfen und wie du es am besten strukturierst.

Inhaltsübersicht

Warum schreibst du ein Angebot?

Ein Angebot erstellst du, wenn sich Kunden für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessieren und genau wissen wollen, was du zu welchen Bedingungen anbietest.

Es enthält also zum Beispiel Informationen zu:

🛠️ Leistung — Was wird angeboten?
💰 Preis — Welche Kosten entstehen?
🚚 Lieferzeit — Wann erfolgt die Lieferung oder Leistung?
💳 Zahlungsbedingungen — Wie und bis wann muss bezahlt werden?

So kann dein Gegenüber entscheiden, ob das Angebot den eigenen Vorstellungen entspricht.

Ein vollständiges und gut formuliertes Angebot hilft dir dabei, Vertrauen aufzubauen und Missverständnisse zu vermeiden. So erhöhst du deine Chancen, dass aus einer Anfrage ein erfolgreicher Auftrag wird. 

Angebot-Vorlage zum Downloaden

Damit du dir selbst nicht die ganze Arbeit machen musst, haben wir dir eine Angebots-Vorlage erstellt. Du kannst sie dir HIER kostenlos downloaden.

 

Welche Pflichtangaben gehören in dein Angebot?

 Damit nichts fehlt, sollte jedes Angebot die folgenden Bestandteile enthalten:

  1. Absender und Empfänger mit Name, Anschrift und Kontaktdaten
  2. Datum, Angebotsnummer und ggf. Kundennummer
  3. Betreff mit Bezug zur Kundenanfrage
  4. Leistungsbeschreibung mit Positionen, Mengen und Preisen
  5. Preisübersicht mit Netto-, Umsatzsteuer- und Bruttobetrag
  6. Konditionen, z. B. Rabatt und Skonto, Liefer- oder Leistungszeit, Zahlungsbedingungen, Zusatzkosten
  7. Angebotsgültigkeit und Annahmefristen
  8. AGB-Verweis, wenn du Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendest

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%@Animation: hier bitte diesen Inhalt als Bild einfügen. <span style="font-size: 1rem;"><strong>Bildunterschrift:</strong> Pflichtangaben in einem Angebot / <strong>Alttext:</strong> Das Bild zeigt einen schematischen Aufbau eines Angebotsdokuments mit acht markierten Bereichen: Absender und Empfänger im Kopf, Datum und Angebotsnummer darunter, Betreff, zentrale Leistungsbeschreibung mit Positionen, Mengen und Preisen, Preisübersicht, Konditionen, Angebotsgültigkeit mit Annahmefrist und AGB-Verweis in der Fußzeile. Die Darstellung enthält keine konkreten Beispieldaten.</span></span>
<span style="color: #ff00ff;">ANGEBOT</span>
<span style="color: #ff00ff;">① ABSENDER</span>
<span style="color: #ff00ff;">Name · Anschrift · Kontakt </span>
<span style="color: #ff00ff;">① EMPFÄNGER</span>
<span style="color: #ff00ff;"> Name · Anschrift · Kontakt</span>

<span style="color: #ff00ff;">② DATUM </span>
<span style="color: #ff00ff;">ANGEBOTSNUMMER </span>
<span style="color: #ff00ff;">ggf. KUNDENNUMMER</span>
<span style="color: #ff00ff;">───────────────────────────────────────────────────</span>
<span style="color: #ff00ff;">③ BETREFF</span>
<span style="color: #ff00ff;">Bezug zur Kundenanfrage</span>
<span style="color: #ff00ff;">───────────────────────────────────────────────────</span>
<span style="color: #ff00ff;">④ LEISTUNGSBESCHREIBUNG (tabellarisch)</span>
<span style="color: #ff00ff;"><span style="font-size: 1rem;">Positionen Mengen Preise
</span><span style="font-size: 1rem;">───────────────────────────────────────────
</span><span style="font-size: 1rem;">───────────────────────────────────────────
</span><span style="font-size: 1rem;">───────────────────────────────────────────
</span><span style="font-size: 1rem;">───────────────────────────────────────────</span></span>
<span style="color: #ff00ff;">───────────────────────────────────────────────────</span>
<span style="color: #ff00ff;">⑤ PREISÜBERSICHT</span>
<span style="color: #ff00ff;">Netto</span>
<span style="color: #ff00ff;">Umsatzsteuer</span>
<span style="color: #ff00ff;">Brutto</span>
<span style="color: #ff00ff;">───────────────────────────────────────────────────</span>
<span style="color: #ff00ff;">⑥ KONDITIONEN</span>
<span style="color: #ff00ff;"><span style="font-size: 1rem;">Rabatt · Skonto · Liefer-/Leistungszeit
</span><span style="font-size: 1rem;">Zahlungsbedingungen · Zusatzkosten
</span>───────────────────────────────────────────────────</span>
<span style="color: #ff00ff;">⑦ ANGEBOTSGÜLTIGKEIT</span>
<span style="color: #ff00ff;"><span style="font-size: 1rem;">Annahmefrist
</span>───────────────────────────────────────────────────</span>
<span style="color: #ff00ff;">⑧ AGB-VERWEIS<span style="font-size: 1rem;">

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Unicode character ① (U+2460)
leading text: <span style="color: #ff00ff;">①
Please use \mathaccent for accents in math mode.
leading text: <span style="color: #ff00ff;">① EMPFÄ
You can't use `macro parameter character #' in math mode.

Das Bild zeigt einen schematischen Aufbau eines Angebotsdokuments mit acht markierten Bereichen: Absender und Empfänger im Kopf, Datum und Angebotsnummer darunter, Betreff, zentrale Leistungsbeschreibung mit Positionen, Mengen und Preisen, Preisübersicht, Konditionen, Angebotsgültigkeit mit Annahmefrist und AGB-Verweis in der Fußzeile. Die Darstellung enthält keine konkreten Beispieldaten.
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Pflichtangaben in einem Angebot
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Absender und Empfänger

Der Angebotskopf zeigt dir auf einen Blick, von wem das Angebot stammt und an wen es gerichtet ist. Du unterteilst ihn in den Absender- und Empfängerbereich und die Metadaten des Angebots.

Empfängerbereich (oben linksbündig):

  • Firmenname des Kunden
  • Name der Ansprechperson
  • Vollständige Adresse

Absenderbereich (oben rechtsbündig):

  • Dein vollständiger Name oder Firm
  • enname
  • Straße, Postleitzahl, Ort
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Bei Bedarf: Steuernummer oder USt-ID

Angebotsmetadaten (rechtsbündig unter Absenderbereich):

  • Datum der Erstellung
  • Angebotsnummer
  • Kundennummer, sofern vorhanden
Angebotsnummer

Eine eindeutige Nummerierung hilft dir dabei, Angebote schnell wiederzufinden und später mit Rechnungen oder Aufträgen zu verknüpfen. So behältst du den Überblick und kannst jederzeit nachvollziehen, welches Angebot zu welchem Vorgang gehört.

Nutze dafür ein einfaches System: Jahr — Laufnummer — Kundenkürzel (z. B. 2025-014-MG)

Tipp: Bewahre deine Angebote alle am besten digital und nach Jahren sortiert auf — auch nicht angenommene Angebote, da Geschäftsunterlagen in der Regel mindestens sechs Jahre archiviert werden müssen.

Betreff mit Bezug

Der Betreff ist der erste inhaltliche Bezugspunkt deines Angebots. Er sollte zeigen, dass es sich um ein Angebot handelt.

➡️Beispiel: Angebot Nr. 2025-014-MG | Webdesign-Projekt Muster GmbH | Anfrage vom 14.05.2025

Anschließend folgt eine kurze Einleitung, die den Bezug zur Kundenanfrage herstellt:

➡️Beispiel: „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne unterbreite ich Ihnen folgendes Angebot.“

Leistungsbeschreibung

Der wichtigste Teil des Angebots ist die Leistungsbeschreibung. Jede Position solltest du eindeutig formulieren und mit folgenden Angaben ausstatten:

  • Positionsnummer
  • Bezeichnung der Leistung
  • kurze Beschreibung des Leistungsumfangs
  • Menge und Einheit
  • Einzelpreis netto
  • Gesamtpreis netto

Zwei Beispielpositionen zeigen dir, wie das in der Praxis aussieht:

Pos. Leistung Menge Einheit Einzelpreis (netto) Gesamt (netto)
1 Konzeption und Gestaltung Startseite inkl. 2 Korrekturschleifen 8 Stunden 85,00 € 680,00 €
2 Erstellung eines individuellen Webdesigns für fünf Unterseiten  1 Pauschal 1.200,00 € 1.200,00 €

Optionale Leistungen oder Alternativen solltest du klar kennzeichnen, zum Beispiel mit dem Zusatz „optional“. So erkennt dein Kunde sofort, welche Leistungen nicht automatisch enthalten sind.

Preisübersicht

Nach den Positionen folgt die Preisübersicht. Weise immer den Netto- und Bruttobetrag und die Umsatzsteuer aus. Das sieht beispielsweise so aus:

   
Nettobetrag 1.880,00 €
Umsatzsteuer 19 % 357,20 €
Gesamtbetrag (brutto) 2.237,20 €
Sonderfall: Angebot als Kleinunternehmer schreiben

Als Kleinunternehmer weist du nach § 19 UStG in deinen Angeboten keine Umsatzsteuer aus. Deine Preise sind also Nettopreise und gleichzeitig deine Endpreise. Es gibt keinen Bruttobetrag, weil keine Steuer hinzukommt. 

Konditionen

Unter den Preisen listest du deine zugehörigen Angebotskonditionen auf:

  • Rabatt und Skonto: Nenne den Preisnachlass und die jeweilige Bedingung. Ein Rabatt gilt z. B. für Stammkunden oder große Bestellmengen. Ein Skonto erhält der Kunde bei einer schnellen Zahlung.
    ➡️ „Bei Zahlung innerhalb von 7 Tagen gewähren wir 2 % Skonto auf den Nettobetrag.“ 
  • Liefer- oder Leistungszeit: Nenne einen konkreten Termin oder Zeitraum.
    ➡️ „Leistungsbeginn nach Auftragsbestätigung, Fertigstellung innerhalb von 10 Werktagen.“
  • Zahlungsbedingungen: Gib das Zahlungsziel und die möglichen Zahlungsarten an.
    ➡️ „Zahlbar innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug.“
  • Zusatzkosten: Weise Anfahrtskosten, Materialaufschläge oder Versandkosten separat aus, wenn sie nicht bereits in den Positionen stecken.
    ➡️ „Anfahrtskosten werden pauschal mit 25,00 € netto berechnet.“

Angebotsgültigkeit

Lege in deinem Angebot immer fest, bis wann es gültig ist. So vermeidest du, dass du über einen längeren Zeitraum an bestimmte Preise oder Konditionen gebunden bist. Das nennst du Freizeichnungsklausel. 

Du unterscheidest dabei drei Arten von Klauseln:

  • Zeitlich — Das Angebot ist nur für einen bestimmten Zeitraum gültig.
    ➡️ „Dieses Angebot ist freibleibend und kann bis zur Annahme widerrufen werden.“
  • Preislich — Preisänderungen bis zur Auftragsbestätigung bleiben vorbehalten.
    ➡️ „Preisänderungen aufgrund veränderter Material- oder Einkaufspreise bleiben bis zur Auftragsbestätigung vorbehalten.“
  • Mengenmäßig — Das Angebot gilt nur, solange die angebotenen Waren oder Kapazitäten verfügbar sind.
    ➡️ „Das Angebot gilt, solange die genannten Waren oder Kapazitäten verfügbar sind.“

Wichtig: Setze Freizeichnungsklauseln nur ein, wenn tatsächlich Unsicherheiten bestehen. Zu viele Vorbehalte wirken schnell unverbindlich und können das Vertrauen des Kunden beeinträchtigen

Annahmefrist

Wie lang die Annahmefrist sein sollte, hängt vom Auftrag ab. Für kleinere Aufträge reichen häufig etwa 14 Tage. Bei größeren Projekten oder wenn der Kunde etwas intern abstimmen muss, sind zwei bis vier Wochen üblich.

➡️Beispiel: „Dieses Angebot kann nach Erhalt innerhalb von 14 Tagen angenommen werden. Nach Ablauf dieser Frist behalten wir uns eine Anpassung der Preise und Konditionen vor.“

Lege außerdem fest, wie der Kunde dein Angebot annehmen soll — zum Beispiel per E-Mail. Ein eindeutiger Annahmeweg erleichtert die Auftragsabwicklung.

➡️Beispiel: „Bitte bestätigen Sie dieses Angebot per E-Mail an [E-Mail-Adresse] oder senden Sie uns das unterschriebene Dokument zurück.“

AGB-Verweis

Zum Abschluss kannst du auf deine AGB verweisen. Dein Kunde muss nämlich die Möglichkeit haben, die AGB vor Vertragsabschluss einzusehen. Verweise deshalb entweder auf die beigefügten AGB oder stelle sicher, dass dein Kunde weiß, wo er sie abrufen kann.

➡️Beispiel: „Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Sie sind diesem Angebot als Anlage beigefügt.“

Darauf solltest du bei deinem Angebot achten

Bevor du dein Angebot schreibst, solltest du die wichtigsten Informationen zur Anfrage zusammentragen. So vermeidest du Rückfragen und stellst sicher, dass dein Angebot vollständig ist.

Prüfe dafür diese fünf Punkte:

✅ Ziel der Leistung → Welche Leistung erwartet der Kunde und welches Ergebnis soll erreicht werden?
✅ Umfang → Welche Mengen, Stunden oder Leistungen sollen angeboten werden?
✅ Termine → Bis wann soll die Leistung erbracht werden und gibt es feste Fristen?
✅ Voraussetzungen → Muss der Kunde vorab etwas bereitstellen oder freigeben, damit du die Leistung erbringen kannst?
✅ Preis und Konditionen → Gibt es bereits Absprachen zum Budget, zur Anzahlung oder zum Zahlungsziel?

Sind diese Punkte geklärt, hast du eine gute Grundlage, um ein vollständiges und nachvollziehbares Angebot zu erstellen.

1. Welche Angebotsform brauchst du?

Du brauchst nicht für jede Kundenanfrage eine mehrseitige Angebots-PDF. Denk deswegen vorher über folgende Punkte nach:

  • Auftragswert: Handelt es sich um einen größeren Auftrag?
  • Komplexität: Gibt es mehrere Leistungen oder Positionen?
  • Änderungsrisiko: Können sich Mengen oder Preise noch ändern?
  • Beweisbedarf: Handelt es sich um einen Neukunden oder eine Ausschreibung?
  • Branche: Sind formelle Angebote üblich?

Beantwortest du zwei oder mehr Fragen mit „Ja“, solltest du ein formelles Angebots-PDF erstellen, ansonsten reicht meist eine strukturierte E-Mail mit deinen Konditionen.

Was unterscheidet ein Angebot vom Kostenvoranschlag?

Ein Kostenvoranschlag ist im Gegensatz zum Angebot nur eine unverbindliche Schätzung. Deshalb solltest du ein Angebot wählen, wenn Preis und Leistung klar feststehen, und einen Kostenvoranschlag, wenn der Aufwand noch nicht genau absehbar ist.

2. Wie formulierst du dein Angebot kundenorientiert?

Ein gutes Angebot überzeugt nicht nur durch den richtigen Preis, sondern auch durch eine klare Struktur und verständliche Formulierungen. Vermeide also unnötige Fachbegriffe und beschreibe nicht nur, welche Leistungen du anbietest. Dein Angebot soll zeigen, dass du die Anforderungen deines Kunden verstanden hast und eine passende Lösung anbietest.

Achte bei der Formulierung deines Angebots besonders auf folgende Punkte:

👤 Auf den Kunden eingehen: Greife Wünsche und Anforderungen aus der Anfrage oder dem vorherigen Gespräch auf und biete Rückfragen an.
💡 Nutzen hervorheben: Erkläre, welchen Vorteil deine Leistung für den Kunden bietet und welches Problem du löst.
📋 Verständlich schreiben: Nutze eine klare Sprache und verzichte auf komplizierte Fachbegriffe oder unnötige Abkürzungen.
🤝 Vertrauen schaffen: Eine freundliche, professionelle Formulierung zeigt, dass du an einer erfolgreichen Zusammenarbeit interessiert bist.

So wird dein Angebot nicht nur zu einer Auflistung von Preisen und Leistungen, sondern zu einer überzeugenden Grundlage für eine Zusammenarbeit.

3. Wie sieht ein passender Schlusssatz aus?

Am Ende deines Angebots sollte dein Kunde wissen, was der nächste Schritt ist. Eine kurze Handlungsaufforderung, auch Call-to-Action (CTA) genannt, erleichtert dir die Rückmeldung.

➡️Beispiel:

  • Neutral: „Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung bis zum [Datum].“
  • Verbindlich: „Bitte bestätigen Sie dieses Angebot bis zum [Datum] per E-Mail, damit ich den Auftrag für Sie einplanen kann.“
  • Serviceorientiert: „Sollten Sie noch Fragen zu einzelnen Positionen haben, sprechen Sie mich gerne an. Ich passe das Angebot bei Bedarf an Ihre Wünsche an.“
  • Direkt mit Fristhinweis: „Das Angebot gilt bis zum [Datum]. Eine kurze Bestätigung per E-Mail an [Adresse] genügt.“
  • Persönlich und einladend: „Ich freue mich, Sie als Kunden begrüßen zu dürfen. Melden Sie sich gerne bis zum [Datum], damit wir direkt starten können.“

Wähle die Formulierung passend zu deiner Kundenbeziehung. Bei Neukunden wirkt ein offener, serviceorientierter Abschluss häufig angenehmer.

4. Wie verbindlich ist dein Angebot?

Ein Angebot ist eine rechtlich bindende Willenserklärung. Nimmt dein Kunde das Angebot an, kommt ein Vertrag zustande. Deshalb lohnt es sich, jedes Angebot vor dem Versand sorgfältig zu prüfen:

✓ Stimmen Namen, Anschriften und Angebotsnummer?

✓ Sind alle Leistungen, Mengen und Preise korrekt?

✓ Stimmen Netto-, Umsatzsteuer- und Bruttobetrag?

✓ Ist die Angebotsfrist eingetragen?

✓ Sind AGB und Anlagen vollständig beigefügt?

Grundsätzlich ist ein Angebot formfrei. Du kannst es mündlich, per E-Mail oder als PDF versenden. In der Praxis empfiehlt sich die schriftliche Form, weil du so im Streitfall belegen kannst, welche Leistungen und Konditionen vereinbart wurden.

5. Wie korrigierst du Fehler im Angebot?

Entdeckst du einen Fehler, hängt das weitere Vorgehen davon ab, ob dein Kunde das Angebot bereits angenommen hat.

Vor der Annahme: Du kannst dein Angebot zurückziehen oder eine korrigierte Version versenden. Informiere deinen Kunden kurz darüber, dass die neue Version das ursprüngliche Angebot ersetzt, und nenne die Angebotsnummer.

Nach der Annahme: Das Angebot ist Teil des Vertrags geworden. Änderungen sind dann grundsätzlich nur möglich, wenn dein Kunde zustimmt.

Bei offensichtlichen Irrtümern, zum Beispiel einem klar erkennbaren Zahlendreher, kann unter Umständen eine Anfechtung möglich sein. Ob ein Fehler tatsächlich als offensichtlicher Irrtum gilt, hängt vom Einzelfall ab.

Angebot nachfassen

Bleibt eine Rückmeldung aus, kannst du nach einigen Tagen freundlich nachfragen. Warte dafür etwa drei Werktage und frage, ob das Angebot angekommen ist und ob noch Fragen offen sind.

➡️Beispiel: „Guten Tag [Name], ich wollte kurz nachfragen, ob zu meinem Angebot Nr. 2025-014 noch Fragen offen sind. Ich helfe gerne weiter.“

Meldet sich dein Kunde danach nicht, kannst du das Angebot nach Ablauf der Gültigkeitsfrist schließen.

Angebote verstehen

Ein Angebot gehört zum Geschäftsalltag und ist ein wichtiger Teil von Verkauf und Auftragsabwicklung. Wer sich mit Angeboten beschäftigt, schaut auf Preise, Leistungen, Fristen und klare Absprachen mit Kunden. So wird auch deutlich, wann ein Angebot bindend ist und wie daraus ein Vertrag werden kann. Im Wirtschaftsbereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.

Lernen lohnt sich! Entdecke hier deine Chancen.