Astronomie
Himmelskörper
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Was sind eigentlich Monde? Und welche Planeten werden von ihnen umkreist? Das und mehr über die Monde im Sonnensystem erfährst du hier% und in unserem Video!

Was sind Monde?

Den Mond unserer Erde kannst du in klaren Nächten oft als leuchtenden Kreis am Himmel sehen. Eigentlich ist er aber ein großer Gesteinsball, der die Erde umkreist.

Monde sind natürlich entstandene Himmelskörper, die ein deutlich schwereres Objekt — wie einen Planeten — auf seiner Umlaufbahn umkreisen. Unsere Erde ist dabei nicht der einzige, der von einem Mond umrundet wird. Auch andere Planeten haben „natürliche Satelliten“ — so heißen Monde in der Fachsprache.

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Monde auf ihrer Umlaufbahn

Die anderen Planeten unseres Sonnensystems werden im Gegensatz zur Erde oft von mehreren Monden umkreist. Der Mars wird beispielsweise von zwei Monden namens Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken) umkreist. Beim Jupiter sind es sogar 79 Monde. Merkur und Venus bilden eine Ausnahme — sie haben keine Monde. 

Wie entstehen Monde?

Die Ursprünge von Monden können sehr unterschiedlich sein. Manche entstanden schon kurz nachdem sich ihr Planet gebildet hatte. Andere wiederum waren einmal Asteroiden, bevor sie von einem größeren Planeten ‚eingefangen‘ wurden.

Eingefangene Asteroiden

Die kleineren Monde des Sonnensystems waren wahrscheinlich einst Asteroiden, die an anderen Orten im Sonnensystem entstanden sind. Asteroiden sind große, lose Gesteinsbrocken, die im Weltraum um die Sonne kreisen. Kommt ein Asteroid auf seinem Weg durchs Universum einem sehr großen Planeten zu nahe, kann er von dessen Anziehungskraft „eingefangen“ werden. In unserem Sonnensystem sind beispielsweise Jupiter und Saturn besonders massereiche Planeten und haben dadurch eine äußerst hohe Anziehungskraft. Deshalb können sie Asteroiden sehr gut „einfangen“ und haben besonders viele Monde. Solche Monde sind oft nicht sonderlich groß — manche haben einen Durchmesser von lediglich 1-2 Kilometern. 

Entstehung aus Gas- oder Staubwolken

Andere Monde haben sich wahrscheinlich direkt in der Nähe ihrer Planeten gebildet. Nach ihrer Entstehung waren die Planeten nämlich meist noch von einer scheibenförmigen Wolke aus Gas und Staubpartikeln umgeben. Mit der Zeit bildeten sich aus dem Staub kleine Klumpen. Je größer sie wurden, desto stärker konnten sie weiteres Material anziehen und zu Monden heranwachsen. 

Entstehung aus früheren Monden

Kleinere Monde können auch aus Trümmern von früheren, größeren Monden entstanden sein. Ein großer Mond kann beispielsweise bei einem Zusammenstoß mit einem Asteroiden zerbrechen. Aus Bruchstücken, die weiterhin in der Umlaufbahn des Planeten bleiben, können sich so neue Monde formen. Astronomen vermuten, dass so auch die Marsmonde Phobos und Deimos entstanden sein könnten. 

Erdmond

Der Mond unserer Erde ist ein besonderer Fall. Er ist im Vergleich zur Erde nämlich außergewöhnlich groß. Mit einem Durchmesser von etwa 3.475 Kilometern ist er etwa ein Viertel so groß wie unser Heimatplanet (Durchmesser 12.742 Kilometer). Andere Monde sind im Vergleich zu ihrem Hauptplaneten meistens sehr klein. Deshalb kann unser Mond nicht einfach von der Erde eingefangen worden sein. Auch für die Bildung aus einer Staubwolke, von der die Erde nach ihrer Entstehung umgeben war, ist er zu groß.

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Größenvergleich: Erdmond und Erde

Deshalb geht man heute von der folgenden Theorie aus: Kurz vor der Entstehung des Erdmondes gab es einen Zusammenstoß zwischen der Erde und einem anderen Himmelskörper. Dabei wurde Gesteinsmaterial in die Umlaufbahn der Erde geschleudert. Der Mond bildete sich schließlich dadurch, dass sich die Gesteinsbrocken verdichteten. Nach einer weiteren Theorie zur Entstehung der Marsmonde könnten sie sich auf eine ähnliche Weise gebildet haben wie der Erdmond.

Monde im Sonnensystem

Die Erde hat zwar nur einen Mond, im restlichen Sonnensystem kann das aber ganz anders aussehen. So ist beispielsweise der Mars ein Planet mit 2 Monden. Andere Planeten können aber noch weit mehr als nur ein oder zwei Monde  haben. Die großen Gasriesen Jupiter, Saturn , Uranus und Neptun haben besonders viele  Monde. 

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Planeten und die Anzahl ihrer Monde

Viele Monde sind nur wenige Kilometer groß und damit viel kleiner als der Erdmond. Allerdings gibt es darunter auch wahre Giganten, wie beispielsweise den Jupiter-Mond Ganymed. Er ist der größte Mond des Sonnensystems. Mit einem Durchmesser von 5.300 Kilometern ist er sogar größer als der Planet Merkur!

Welcher Planet hat die meisten Monde?

Die meisten Monde im Sonnensystem hat der Saturn . Aktuell sind 82 Monde bekannt, die den Gasriesen umkreisen. Im Kampf um den Titel des „Mondkönigs“ liegt er damit knapp vor Jupiter, der nach heutigem Wissensstand 79 Monde hat. Weil sich die Raumfahrttechnik und ihre Messmethoden aber stetig verbessern, werden immer wieder neue Monde entdeckt. Deshalb konnte Saturn auch erst kürzlich Jupiter als Planet mit den meisten Monden unseres Sonnensystems überholen. Im Jahr 2019 wurden in seiner Umlaufbahn nämlich 20 bislang unbekannte Monde entdeckt. Falls Wissenschaftler in Zukunft auch beim   Jupiter auf weitere Monde stoßen, könnte er den Saturn im Rennen um den Titel als Planet mit den meisten Monden aber wieder überholen. 

Aber nicht nur die Anzahl seiner Monde macht den Saturn zu einem außergewöhnlichen Planeten. Wie der Gasplanet zu seinen markanten Ringen kam und welche weiteren Besonderheiten es gibt, erfährst du hier ! %Thumbnail Saturn

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