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Was ist eigentlich ein Zyklon und wie entsteht er? Das und weitere spannende Fakten über Zyklone erfährst du hier%und in unserem Video!

Was ist ein Zyklon?

Ein Zyklon ist ein tropischer Wirbelsturm. Zyklone entstehen über dem Indischen Ozean oder dem Südpazifik. Dort heizt die Sonne die Wasseroberfläche und die Luft darüber auf. Das führt dazu, dass Wasser verdunstet und mit der warmen Luft nach oben steigt. Dabei kondensiert die Feuchtigkeit und es bilden sich Wolken. Am Boden entsteht so ein Tiefdruckgebiet, in das Luft von allen Seiten hineinströmt. Durch die Erdrotation kreist die Luft dabei um das Tiefdruckgebiet herum und die typischen Wirbel entstehen. 

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Wo entstehen Zyklone?

Zyklone können Durchmesser von bis zu 1000 Kilometern und Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreichen. Davon sind beispielsweise Länder an der Ostküste von Afrika sowie Indien, Bangladesch und Madagaskar betroffen. Aber auch Australien bekommt solche Wirbelstürme immer wieder zu spüren, dort heißen sie Willy-Willies. Tropische Wirbelstürme gibt es aber auch in anderen Gebieten. Je nachdem wo sie entstehen, nennst du sie dann aber Hurrikan (nördlichen Atlantik und nordöstlichen Pazifik) oder Taifun (nordwestlicher Pazifik).

Wie entsteht ein Zyklon?

In tropischen Gebieten erhitzt die Sonne die oberen Wasserschichten des Ozeans besonders stark. Für die Entstehung eines Zyklons muss das Wasser eine Temperatur von mindestens 26,5 °C haben. Auch die Luft darüber erwärmt sich und kann dadurch viel Feuchtigkeit aufnehmen. Sie steigt nach oben und kühlt gleichzeitig ab. Dabei kondensiert die Feuchtigkeit wieder — es kommt zur Bildung von Gewitterwolken und Niederschlägen.

Beim Aufsteigen der Luft entsteht an der Meeresoberfläche ein Tiefdruckgebiet. Deshalb strömt Luft von außerhalb des Tiefdruckgebiets nach, um den Druckunterschied auszugleichen. Die Luftmassen bewegen sich dabei aber nicht in einer geraden Linie auf das Tiefdruckgebiet zu. Durch die Rotation unserer Erde wirkt nämlich eine Kraft auf sie, die sogenannte Corioliskraft . Auf der Nordhalbkugel lenkt sie die Luftmassen in ihrer Bewegungsrichtung nach rechts ab. Sie strömen deshalb in einer Kreisbahn gegen den Uhrzeigersinn um das Tiefdruckgebiet. Weil sich die Kreisbewegung bis in die Höhe fortsetzt, drehen sich auch die Wolken mit. So entstehen die typischen Wirbel, wie du sie vielleicht von Satellitenaufnahmen kennst. Auf der Südhalbkugel sorgt die Corioliskraft für eine Drehung im Uhrzeigersinn.

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Wie entsteht ein Zyklon? Die Anfangsphase

Die Luft, die ins Tiefdruckgebiet nachströmt, erwärmt sich ebenfalls. Dabei nimmt sie Feuchtigkeit auf und steigt in einer Spirale nach oben. Beim Aufsteigen kondensiert die Feuchtigkeit wieder, wodurch Wärme freigesetzt wird. Dadurch kann die Luft noch weiter aufsteigen und verstärkt so das Tiefdruckgebiet — es strömt also noch mehr Luft nach. Der Zyklon bekommt durch die angesaugte Luft also Energie, mit der er immer weiter wachsen kann. Damit verstärkt er sich selbst. Im Zentrum des Tiefdruckgebiets, um das sich die Luftmassen drehen, ist es allerdings fast windstill. Den Bereich nennst du auch das Auge des Sturms — der Bereich kann bis zu 70 Kilometer breit sein. Dort kann kalte Luft absinken und sich währenddessen erwärmen. Dabei lösen sich die Wolken auf. Auf Satellitenbildern erkennst du es daher als einen meist wolkenlosen Kreis in der Mitte des Wirbelsturms. 

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Wie entsteht ein Zykon? Der ausgewachsene Wirbelsturm

Achtung, Verwechslungsgefahr: Ein Zyklon und mehrere Zyklone bezeichnen tropische Wirbelstürme. Daneben gibt es noch die Begriffe „eine Zyklone“ und „mehrere Zyklonen“. Sie bezeichnen dynamische Tiefdruckgebiete. Eine solche Zyklone entsteht zum Beispiel bei Island über dem Nordatlantik und beeinflusst das Wetter in Europa.

Zyklon Folgen

Nähert sich ein Zyklon dem Festland, wird es dort sehr gefährlich. Schon die Windgeschwindigkeit alleine hat eine zerstörerische Kraft. Meistens sorgt er aber auch für Flutwellen von bis zu zehn Metern Höhe. Bewegt sich der Zyklon weiter ins Inland, löst er sich in der Regel auf. Das liegt daran, dass ihm hier die warme, feuchte Luft fehlt, die ihn über dem Ozean mit Energie versorgt. 

Zyklon Hurrikan Unterschied

Vielleicht hast du auch schon einmal den Begriff Hurrikan gehört. Im Grunde beschreibt er dasselbe Wetterphänomen wie ein Zyklon — nämlich einen tropischen Wirbelsturm. Im Gegensatz zu einem Zyklon, der im indischen Ozean oder dem Südpazifik entsteht, gibt es Hurrikane nur im Bereich des nördlichen Atlantik und nordöstlichen Pazifik. Sie können die Küsten der USA, der Karibik und des Golfs von Mexiko beeinflussen. 

Vielleicht hast du auch schon die Bezeichnung Taifun gehört. So nennst du tropische Wirbelstürme, die über dem nordwestlichen Pazifik entstehen. Davon sind vor allem Länder im südwestlichen Asien betroffen, beispielsweise Japan, Taiwan und die Philippinen.

Wind kommt aber nicht immer in Form von Wirbelstürmen daher. Ein Beispiel dafür sind die Winde der Passatzirkulation. Wie sie entstehen und warum sie trotzdem nicht schnurgerade wehen erfährst du hier ! %Thumbnail Passatzirkulation


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