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Vorbilder motivieren und inspirieren dich, ihrem Beispiel zu folgen und deine eigenen Ziele zu erreichen. Aber was machen gute Vorbilder aus? Und warum sind sie so wichtig? Das alles erfährst du hier!

Inhaltsübersicht

Was ist ein Vorbild?

Vorbilder sind Menschen, zu denen du aufschaust. Sie stehen für Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Erfolge, die du bewunderst. Du willst auch so erfolgreich sein oder solche Eigenschaften besitzen und eiferst deswegen deinem Vorbild nach.

Vorbilder können zum Beispiel aus der Familie oder dem Beruf kommen. Meistens kennst du sie aber gar nicht persönlich, zum Beispiel berühmte Sportler oder erfolgreiche Unternehmer.

Beispiele für berühmte Vorbilder sind:

  • Mahatma Gandhi wegen seiner Gerechtigkeit
  • Albert Einstein wegen seiner Intelligenz
  • Mutter Teresa wegen ihrer Hilfsbereitschaft
  • Anne Frank wegen ihrer Hoffnung

Vor allem für Kinder sind Vorbilder wichtig. Denn so lernen sie viel schneller und können ihre Umwelt besser verstehen.

Du solltest dir dein Vorbild allerdings gut aussuchen. Ein falsches Vorbild kann dich zum Beispiel zu einem Verhalten verleiten, das dir schadet.

Wofür ist ein Vorbild gut?

Gute Vorbilder dagegen können dich in deinem Leben sehr viel weiter bringen, denn sie geben dir:

Motivation:
Vorbilder haben ihr Ziel meistens schon erreicht. Deswegen sind sie ja erst zu deinem Vorbild geworden. Sie motivieren dich, an dich selbst zu glauben und weiterzumachen, um dein eigenes Ziel auch zu erreichen.
  
Orientierung:
Vorbilder geben dir Orientierung, wenn du gerade nicht genau weißt, wohin dein Leben gehen soll. Du kannst durch ihr Beispiel deine eigenen Ziele und Werte besser definieren. Zum Beispiel setzt du dir durch ein sportliches Vorbild zum Ziel, gesund zu leben und regelmäßig Sport zu treiben.
  
Möglichkeiten:
Wenn du dein Vorbild anschaust, siehst du, was ein Mensch alles erreichen kann. Das gibt dir Selbstvertrauen. Denn wenn es eine andere Person geschafft hat, warum nicht auch du?
  
Sicherheit:
Auch wenn du gerade nicht weiterweißt, hilft dein Vorbild dir. In unsicheren Zeiten mit Klimaerwärmung, Kriegen und anderen Problemen kannst du dich an ihm orientieren. Denn die Person hat es meistens auch schon durch schwierige Situationen geschafft. Das gibt dir Sicherheit im Leben.

Hillary-Clinton-Effekt

Der Hillary-Clinton-Effekt beschreibt eine Wirkung von Vorbildern. In einem Experiment wurden Studentinnen verglichen, die Hillary als Vorbild ansahen. Allerdings schrieb nur ein Teil der Studentinnen Hillarys Erfolg ihrer Leistung zu. Der andere machte günstige Umstände dafür verantwortlich.

In einem Mathe-Test schnitten Studentinnen, die den Erfolg der Politikerin ihrer Anstrengung zuschrieben, deutlich besser ab, als diejenigen, die ihn ihrem Glück zurechneten. 

Dein Vorbild sollte also nicht nur erfolgreich sein! Du solltest auch daran glauben, dass du diesen Erfolg selbst erarbeiten kannst, auch ohne günstige Umstände.

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Arten von Vorbildern

Nicht alle Vorbilder sind gleich. Es gibt drei Arten von Vorbildern, die sich voneinander unterscheiden:

  • Vollständige Vorbilder: Das ist eine Person, die du rundum bewunderst. Du kannst dich mit ihren Werten und Eigenschaften komplett identifizieren und willst einfach so sein wie sie.
      
  • Vorbilder in bestimmten Bereichen: Daneben gibt es Personen, an denen du nur bestimmte Eigenschaften bewunderst. Die anderen findest du nicht wichtig oder willst dich sogar von ihnen abgrenzen. Zum Beispiel bewunderst du den Erfolg einer Person, aber bist nicht damit einverstanden, wie sie ihn erreicht hat.
      
  • Negative Vorbilder: Das klingt erstmal komisch, aber auch Personen, die deinen Einstellungen komplett widersprechen, können ein Vorbild sein. Denn so möchtest du auf keinen Fall werden! Das kann zum Beispiel ein schlechter Chef sein, der seine Mitarbeiter nicht gut behandelt.

Am besten hast du ein Vorbild von jeder Art, denn dann erfährst du am meisten über dich selbst und kannst deine Ziele am besten definieren.

Vorbild vs. Idol

Vorbilder und Idole werden oft im gleichen Atemzug genannt. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen den beiden:

Ein Vorbild ist meistens jemand, den du in bestimmten Bereichen bewunderst. Dein Vorbild muss nicht perfekt sein. Es hat einfach bestimmte Eigenschaften oder Fähigkeiten, zu denen du aufblickst.

Dagegen ist ein Idol jemand, den du als absolut perfekt ansiehst. Die Bewunderung für dein Idol ist oft sehr intensiv und emotional. Du hast normalerweise aber keine direkte persönliche Beziehung zu dieser Person.

Vorbilder Beispiele

Du willst jetzt das perfekte Vorbild für dich finden? Super, wir haben hier ein paar Beispiele für dich!

Malala Yousafzai:
Eine pakistanische Aktivistin, die sich für das Recht auf Bildung von Mädchen einsetzt und selbst nach einem Attentat auf ihr Leben immer noch weiterkämpft.
  
Bill Gates:
Ein erfolgreicher Unternehmer und eine der reichsten Personen der Welt . Er setzt sich zusätzlich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern ein. Außerdem gründete er eine Stiftung, um globale Gesundheitsprobleme anzugehen.
  
Nelson Mandela:
Ein südafrikanischer Anti-Apartheid-Aktivist, der viele Jahre im Gefängnis verbrachte und später zum Präsidenten seines Landes gewählt wurde. Er tritt für Versöhnung und Einheit ein.

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Ein großes Vorbild: Nelson Mandela

Stephen Hawking:
Ein berühmter Physiker. Trotz seiner schweren körperlichen Behinderung machte er bahnbrechende Entdeckungen in der Physik.

Serena Williams:
Eine professionelle Tennisspielerin, die als eine der besten aller Zeiten gilt. Dazu ist sie eine Aktivistin für die Rechte von Frauen und Farbigen in der Gesellschaft.

Wolfgang Amadeus Mozart:
Ein österreichischer Komponist, der für sein musikalisches Talent und seinen Einfluss auf die klassische Musik bekannt ist. Seine Werke wie die Zauberflöte sind bis heute berühmt.

Oprah Winfrey:
Eine afroamerikanische Moderatorin und selbst erarbeitete Milliardärin. Sie inspiriert vor allem Frauen dazu, durch harte Arbeit ihre Träume zu verwirklichen, auch wenn es Hindernisse gibt.

Beyoncé:
Eine amerikanische Sängerin und Songwriterin, die für ihre kraftvolle Stimme, ihre energiegeladenen Live-Auftritte und ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit bekannt ist.

Wie finde ich ein gutes Vorbild für mich?

Lass dich aber auch von deinem Kollegen-, Freundes– oder Familienkreis inspirieren. Auch hier verstecken sich meistens gute Vorbilder! Wir haben ein paar Tipps für dich, wie du eines finden kannst:

  • Suche aktiv:
    Schau dich um! Bei welchen Personen denkst du dir: So wäre ich auch gerne? Wer ist in einem Bereich erfolgreich, in dem du es auch gerne wärst? Das kann zum Beispiel eine Kollegin sein, die auch in stressigen Situationen immer höflich und freundlich zu ihren Kunden ist.
      
  • Beobachte:
    Jetzt musst du herausfinden, warum diese Person so erfolgreich ist. Welche Eigenschaften zeichnen sie aus? Meistens verkörpern Vorbilder Dinge, die du für dich selbst willst. Selbstreflexion und Beobachtung sind hier also besonders wichtig.
      
  • Pass dein Verhalten an:
    Wie kannst du selbst das erreichen, was dein Vorbild schon hat? Dafür integrierst du sein Verhalten in deines. Aber wichtig: Mach alles auf deine eigene Art und Weise! Du solltest dein Vorbild nicht einfach nur kopieren, sondern sein Verhalten so anpassen, wie es zu dir passt.
Eigenschaften von guten Vorbildern

Vorbilder können die verschiedensten Eigenschaften haben. Wir haben einige der beliebtesten für dich zusammengestellt:

Das sind natürlich nur einige Beispiele. Gute Vorbilder können auch noch ganz andere Eigenschaften haben. Schau einfach, was du dir selbst wünschst!

Wie bin ich selbst ein gutes Vorbild?

Auch du kannst ein Vorbild für andere sein. Vor allem, wenn du eigene Kinder hast, ist es wichtig, mit einem guten Beispiel voranzugehen. Wie das am besten funktioniert, zeigen wir dir jetzt:

Erkenne deine Vorbildfunktion: Jeder kann andere durch ein gutes Verhalten beeinflussen.

Bleib authentisch: Sei ehrlich und echt. Versuch nicht, jemand anderes zu sein, sondern richte dein Verhalten danach aus, wofür du stehst.

Geh deinen Weg: Es ist egal, was andere denken. Sei mutig und tu das, was dir wichtig ist. Du kannst zum Beispiel eine ungewöhnliche Karriere als Raumfahrerin einschlagen und damit andere inspirieren, auch das Universum erforschen zu wollen.

Denke voraus: Verfolge ein klares Ziel und handle danach. Wenn dir zum Beispiel der Umweltschutz sehr wichtig ist, machst du dir bewusst, dass sich dein Verhalten stets auf die Natur auswirkt. Deswegen versuchst du nachhaltig zu leben und verzichtest wenn möglich auf Plastik.

Stärke andere Menschen: Mach andere nicht klein. Entdecke das Potenzial in ihnen und teile dein Wissen. Das machen viele Vorbilder.

Bedeutung von Vorbildern für Kinder

Vor allem für Kinder spielen Vorbilder eine wichtige Rolle. Denn sie beobachten das Verhalten der Personen in ihrem Umfeld und ahmen es nach. Am Modell lernen Kinder so deutlich schneller und effektiver als durch eigenes Ausprobieren oder direkte Anweisungen.

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Vorbilder sind wichtig für Kinder

Vorbilder sind für Kinder vor allem ihre Eltern, Erzieher und Lehrer. Aber auch andere Kinder wie ältere Geschwister können diese Rolle einnehmen.

Durch soziale Netzwerke begegnen Kinder zudem vielen Medienfiguren. Auch diese haben häufig eine Vorbildfunktion.

Eltern sollten jedoch aufpassen, dass sich ihre Kinder keine schlechten Vorbilder suchen, die ihnen eine falsche Vorstellung von der Welt geben und so ihr Verhalten negativ beeinflussen.

Nachteil von Vorbildern

Jedoch können Vorbilder auch Erwachsenen schaden:

Schädliches Verhalten:
Ein schlecht gewähltes Vorbild kann zum Beispiel auch bei dir zu einem Verhalten führen, dass dir nicht guttut. Wenn dein Vorbild beispielsweise eine ungesunde Lebensweise hat, kann auch dich das zum Rauchen oder ungesundem Essen verleiten. Das würde dir auf Dauer schaden.

❌ Abwertung:
Ein gutes Vorbild ist meistens in mindestens einem Bereich besser als du. Das kann dazu führen, dass du dich selbst abwertest, weil du (noch) nicht so erfolgreich bist.

❌ Angegriffenes Selbstbewusstsein:
Dein Selbstbewusstsein kann so stark angegriffen werden und bei dir zu einem zu großen Druck führen, genauso perfekt werden zu müssen.

❌ Verlust der eigenen Identität:
Außerdem kannst du auch deine eigene Identität verlieren, wenn du eine andere Person zu sehr kopierst. Denn irgendwann verlierst du das Gefühl dafür, ob du etwas tust, weil du es selbst willst oder weil die andere Person genauso handeln würde.

Deshalb solltest du dein Vorbild nicht zu sehr verehren und auch seine Schwächen sehen. Und denk immer daran: Orientiere dich an deinem Vorbild, aber werde nicht ganz genauso wie die andere Person! So kannst du auch den Druck auf dich möglichst klein halten.

Vorbilder — häufigste Fragen

  • Was ist ein Vorbild?
    Vorbilder sind Menschen, deren Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Erfolge du bewunderst. Du eiferst ihnen nach, weil du auch so sein willst. Vorbilder können aus deinem Umfeld oder berühmte Personen sein. Berühmte Vorbilder sind:
    • Mahatma Gandhi wegen seiner Gerechtigkeit
    • Albert Einstein wegen seiner Intelligenz
    • Mutter Teresa wegen ihrer Hilfsbereitschaft
           
  • Was sind typische Vorbilder?
    Typische Vorbilder sind:
    • Die eigene Mutter
    • Der eigene Vater
    • Nelson Mandela
    • Mutter Teresa
    • Mahatma Gandhi
    • Stephen Hawking
    • Bill Gates
            
  • Wie finde ich mein Vorbild?
    Um dein eigenes Vorbild zu finden, schaust du dich um und orientierst dich an den besten Eigenschaften der Personen, die du liebst. Übersieh dabei aber auf keinen Fall die Schwächen! So kannst du dir auch eigene Schwächen zugestehen.

Mahatma Gandhi

Eines der bekanntesten Vorbilder ist Mahatma Gandhi. Du willst wissen, warum? Dann schau unbedingt in unserem Video über ihn vorbei!

Zum Video: Mahatma Ghandi
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