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Warum verliebt man sich?

Für die meisten ist Verliebtheit der Gipfel der Glückseligkeit, für einige wenige ist es aber auch ein Zustand voller Stress und Unsicherheit. Doch warum verliebt man sich? Das erklären wir dir in unserem Beitrag!

Inhaltsübersicht

Was ist Verliebtheit?

Dein Herz schlägt schneller und du fühlst Schmetterlinge im Bauch? So fühlt es sich an, wenn du verliebt bist. Aber was ist Verliebtheit genau? Das ist ein intensives Gefühl der Zuneigung und Anziehung zu einer anderen Person. Es ist eine Mischung aus emotionaler Erregung, Bewunderung und dem Wunsch, Zeit mit der betreffenden Person zu verbringen.

Das Gefühl kann aber auch stärkere Dimensionen annehmen. Emotional fühlst du dich euphorisch und abgelenkt, weil sich deine Gedanken ständig um diese eine Person kreisen. Du idealisierst sie und bist bereit, kleinere Fehler zu übersehen. Dein Verhalten ändert sich ebenfalls. Du planst deine Aktivitäten um die des anderen, suchst Geschenke aus und planst gemeinsame Ausflüge. Aber warum ist das so?

Warum verliebt man sich?

Warum verliebt man sich eigentlich? Diese Frage hat viele Antworten, die von der Biologie bis zur Psychologie reichen.

Die richtige Chemie

Biologische Faktoren sind oft die ersten, die ins Spiel kommen, wenn wir uns verlieben. Hormone wie Testosteron und Östrogen beeinflussen unsere Vorlieben. Wenn man verliebt ist, wird auch Dopamin ausgeschüttet, was uns süchtig macht. Das kann sogar zu Entzugserscheinungen führen, wenn einem die andere Person fehlt.

Östrogen und Testosteron sind Hormone, die unsere Wahrnehmung von Attraktivität beeinflussen. Frauen mit hohem Östrogenspiegel finden oft Männer mit maskulinen Gesichtszügen attraktiver. Männer mit hohem Testosteronspiegel neigen dazu, dominante und selbstbewusste Frauen anziehender zu finden.

Der Geruch einer Person kann ebenfalls eine Rolle spielen. Er gibt Hinweise auf das Immunsystem und damit auf die Qualität der Gene, was unbewusst als attraktiv wahrgenommen wird.

Darüber hinaus wird vermutet, dass Pheromone, also Sexuallockstoffe, eine Person anziehender wirken lassen. Das ist aber wissenschaftlich noch nicht eindeutig nachgewiesen.

Gemeinsamkeiten

Gemeinsame Interessen, Werte und Lebensziele schaffen eine solide Basis für eine Beziehung. Es ist einfacher, eine Verbindung zu jemandem herzustellen, der die gleichen Bücher liest, ähnliche Musik mag oder die gleichen politischen Überzeugungen hat. Diese Gemeinsamkeiten fördern die Sympathie und das Gefühl der Verbundenheit, was das Verlieben erleichtert.

Ähnlichkeit mit Mama und Papa

Die Beziehung zu deinen Eltern prägt auch die Erwartungen an einen Partner in vielerlei Hinsicht. Die Prägungen können so tief sitzen, dass wir uns oft in Menschen verlieben, die in bestimmten Aspekten unseren Eltern ähneln, sei es der Vater oder die Mutter. Das kann das Verhalten, die Art zu sprechen oder sogar das Aussehen betreffen.

Der gleiche Grad an Attraktivität

Attraktivität ist subjektiv — dennoch suchen wir uns oft Partner, die ähnlich attraktiv sind wie wir selbst. Ein zu attraktiver Partner könnte uns verunsichern und Ängste hervorrufen, während ein weniger attraktiver Partner das Selbstwertgefühl stärken könnte.

Die Person wäre ein guter Elternteil

Auch wenn wir nicht bewusst auf „Elternqualitäten“ achten, spielt das unbewusst eine Rolle. Anzeichen von Fürsorglichkeit, Stabilität und sogar gesundes Aussehen können als Hinweise auf gute „Elternqualitäten“ interpretiert werden und die Anziehungskraft erhöhen.

Frühere Erfahrungen

Wir haben alle einen bestimmten Typ Mensch, zu dem wir uns hingezogen fühlen. Der Typ basiert oft auf unseren bisherigen Erfahrungen und Beziehungen. Es kann der „Bad Boy“ aus der Jugend sein oder der nette, zuverlässige Typ, der uns an einen geliebten Ex-Partner erinnert.

Blickkontakt

Augenkontakt kann eine kraftvolle Form der Kommunikation sein. Studien haben gezeigt, dass schon ein zwei Minuten langer, intensiver Blick Erregung und Gefühle auslösen kann. Das zeigt, wie wichtig nonverbale Kommunikation beim Verlieben sein kann.

Bereitschaft für eine Beziehung

Die eigene psychische Verfassung und Bereitschaft für eine Beziehung spielen eine entscheidende Rolle beim Verlieben. Wenn wir emotional offen und bereit für eine Beziehung sind, sind wir auch empfänglicher für die Anzeichen und Möglichkeiten der Liebe.

Wie verliebt man sich?

Beim Verlieben gibt es keine festgelegte Reihenfolge oder Methode. 

Der erste Eindruck ist oft der wichtigste Aspekt beim Verlieben, sei es durch die Art, wie jemand lacht, spricht oder sich bewegt. Danach folgt die Phase des Kennenlernens, in der Gemeinsamkeiten und Unterschiede die Anziehung beeinflussen können.

Mit der Zeit entwickeln sich tiefere emotionale Verbindungen, die durch intensive Gespräche und wachsendes Vertrauen gestärkt werden. Körperliche Anziehung kommt ebenfalls ins Spiel, wobei Berührungen und Küsse das Gefühl der Verliebtheit intensivieren können.

Je mehr Zeit ihr miteinander verbringt, desto stärker wird die emotionale und physische Bindung. Schließlich erreichst du einen Punkt der Selbstreflexion, an dem du dir deiner eigenen Gefühle bewusst wirst und möglicherweise den Schritt in eine Beziehung wagst.

Verliebtheit vs. Liebe

Verliebtheit ist oft ein intensives, aber meist kurzlebiges Gefühl. Es ist meist von einer starken körperlichen Anziehung und der Idealisierung des Partners geprägt. Es kann schnell entstehen und ist oft mit Unsicherheit und Eifersucht verbunden.

Liebe hingegen ist in der Regel ein langfristiger, stabiler Zustand, der sich über die Zeit entwickelt. Sie ist weniger intensiv als Verliebtheit, dafür aber tiefer und dauerhafter. In der Liebe akzeptierst du den Partner mit all seinen Stärken und Schwächen und fühlst ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen.

Während Verliebtheit oft der Startpunkt einer Beziehung ist, ist Liebe das, was eine Beziehung auf Dauer zusammenhält.

Warum verliebt man sich — häufigste Fragen

  • Warum verlieben wir uns?
    Menschen verlieben sich durch eine Kombination aus biologischen, sozialen und psychologischen Faktoren. Hormone wie Testosteron und Oxytocin, gemeinsame Interessen und emotionale Bindung spielen Schlüsselrollen. Frühere Beziehungen und individuelle Erfahrungen beeinflussen ebenfalls die Partnerwahl.
      
  • Was ist der Unterschied zwischen Verliebtheit und Liebe?
    Verliebtheit ist ein intensives, oft kurzlebiges Gefühl mit starker körperlicher Anziehung und Idealisierung des Partners. Liebe ist dagegen ein langfristiger, emotional tiefer Zustand, geprägt von Akzeptanz, Vertrauen und emotionaler Sicherheit.

Mann und Frau

Warum verliebt man sich? Und wie verliebt man sich? Darauf kennst du jetzt die Antwort! Eine wichtige Rolle spielen dabei jedoch auch die Unterschiede zwischen Männern und Frauen.  Welche das sind, erfährst du in unserem Video.

Zum Video: Mann und Frau
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