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Kalter Krieg
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Bedeutende Personen im Zweiten Weltkrieg

Berliner Mauer einfach erklärt

Die Berliner Mauer war das Symbol der Teilung Deutschlands in die DDR (Deutsche Demokratische Republik) und die BRD (Bundesrepublik Deutschland) bis 1990.

Die DDR-Führung riegelte am 13. August 1961 die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin durch den Bau der Berliner Mauer ab. Sie teilte Berlin in der Mitte und umgab den gesamten Westteil. Beim Versuch sie zu überwinden starben bis 1989 über 140 Menschen.

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Berliner Mauer

Die DDR-Regierung errichtete die Berliner Mauer, um die DDR-Einwohner an der Flucht in die BRD zu hindern. Trotzdem versuchten viele Menschen zu fliehen. Dabei wurden 139 Menschen erschossen. Erst nachdem die DDR 1989 zusammenbrach, wurde auch die Mauer niedergerissen.

Vorgeschichte

1945 verlor Deutschland den Zweiten Weltkrieg . Daraufhin besetzten die vier Siegermächte USA, Frankreich, Großbritannien und die Sowjetunion das deutsche Gebiet. Sie teilten es dafür in vier Besatzungszonen auf. Genauso wie der Rest von Deutschland, wurde auch die Hauptstadt Berlin, die sich damals in der sowjetischen Besatzungszone befand, dabei in vier Teile getrennt. Sie nennst du Sektoren.

Weil sie ähnliche demokratische und kapitalistische Grundprinzipien hatten, schlossen dann die Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien ihre drei Besatzungszonen im Westen Deutschlands zusammen. In ihrem Gebiet führten sie anschließend in der Währungsreform die D-Mark ein. Sie galt auch in West-Berlin, das aber von der sowjetischen Zone umgeben war. Das gefiel der kommunistischen Sowjetunion gar nicht. Denn sie wollte nicht, dass sich die westlichen Ideale in ihrem Gebiet ausbreiteten. 

Deshalb blockierte die Sowjetunion als Widerstand gegen die Währungsreform alle Land- und Wasserwege zur Versorgung West-Berlins von Juni bis August 1948. Dabei riegelte sie den Westteil Berlins fast komplett ab. Das war die Berlin-Blockade. Die Westmächte reagierten schnell darauf und versorgten West-Berlin über den Luftweg mit Nahrung und Kohle, damit die Menschen dort nicht verhungerten. Dieses Ereignis kannst du dir als die Luftbrücke merken.

Du siehst, dass die Westmächte und die Sowjetunion im Konflikt standen. Er spitzte sich immer weiter zu — bis hin zum sogenannten Kalten Krieg . Der beeinflusste auch die Zukunft Deutschlands und führte schlussendlich zur Teilung: 1949 wurden unter der Aufsicht der Besatzungsmächte die DDR im Osten und die BRD im Westen separat gegründet. Auch die Hauptstadt Berlin war nun endgültig in eine ostdeutsche und eine westdeutsche Seite getrennt.

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Innerdeutsche Grenze Deutschlands

Zwischen der Gründung der DDR und der BRD 1949 und dem Mauerbau 1961 flohen etwa 2,5 Millionen Menschen nach Westdeutschland, um der Unterdrückung durch die DDR-Regierung zu entkommen. Im Westen erhofften sie sich nämlich bessere Lebensbedingungen.

Abriegelung der DDR

1952 riegelte die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) als führende Partei der DDR unter Aufsicht der Sowjetunion das Staatsgebiet der DDR nach Westen hin ab. Sie wollte die massenhafte Flucht der Bürger aus der DDR in die BRD unterbinden. Dabei entstand eine mehrere Kilometer breite und fast 1400 Kilometer lange Sperrzone zwischen der DDR und der BRD. 

Auch in der Hauptstadt Berlin ergriff die Regierung der DDR Maßnahmen und versuchte sie so gut wie möglich von der BRD abzuschneiden: Nur noch 6 Eisenbahnübergänge und 5 Straßen waren für den Verkehr zwischen der BRD und West-Berlin offen.

Außerdem wurden in und um Berlin entlang der DDR-Grenze 200 Straßen gesperrt und die DDR kappte die Telefonverbindungen nach West-Berlin. Trotzdem war ein Grenzübergang in Berlin noch möglich. Deshalb flohen damals viele DDR-Bürger über den offenen Grenzübergang nach West-Berlin und dann in die BRD.

Weil die Ausreise und die Flucht zahlreicher DDR-Bürger über die Ost-West Grenze in Berlin für einen Mangel an Arbeitskräften sorgte, verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation in der DDR immer mehr. Daher beschloss die SED-Regierung, die DDR-Bürger daran zu hindern, das Land über Berlin zu verlassen.

Die Unterbindung der Massenflucht war damit einer der wichtigsten Gründe für den Mauerbau.

Der Mauerbau

Obwohl SED-Parteichef Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 erklärte, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten, wurde schon zwei Monate später, am 13. August 1961, mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen.

In der Nacht zum Sonntag, den 13. August 1961, gab SED-Parteiführer Walter Ulbricht den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze nach West-Berlin. Sofort versperrten die Volkspolizei, Betriebskampftruppen und die Nationale Volksarmee die Sektorengrenze mit Stacheldraht und Steinwällen.

Merke dir zum Mauerbau Datum: Obwohl der Aufbau der Mauer mehrere Tage dauerte, kannst du dir den Mauerbau Beginn am 13. August 1961 als das Datum des Mauerbaus einprägen.

Aber wie verlief die Berliner Mauer eigentlich? Schau dir hier einmal eine Karte der Berliner Mauer und den Verlauf der Berliner Mauer an: 

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Berliner Mauer Karte

In nur wenigen Tagen nach dem 13. August, entstand sowohl eine massive deutsche Mauer zwischen Ost- und West-Berlin, als auch befestigte Grenzanlagen rund um West-Berlin. Es gab jetzt nur noch sieben Grenzübergangsstellen zwischen den beiden Stadthälften. Außerdem wurden nach und nach insgesamt 302 Wachtürme entlang der Mauer errichtet und die Grenzbefestigungen immer weiter ausgebaut.

Wie lang war die Berliner Mauer?

Die Berliner Mauer zwischen Ost- und West-Berlin war 43 Kilometer lang. Außerdem zogen sich befestigte Grenzanlagen um ganz West-Berlin. Insgesamt war die Mauer rund um West-Berlin 155 Kilometer lang und trennte den Stadtteil von den ostdeutschen Gebieten.

Viele Menschen versuchten heimlich, oder mit Gewalt über oder durch die Mauer zu fliehen. Beispielsweise fuhren sie mit Lastwagen dagegen, um sie einzureißen. Deshalb wurde die 30 cm dicke, erste Berliner Mauer von 1961 durch eine über einen meterdicke und viel höhere Grenzmauer ersetzt, die durch verschiedene Anlagen gesichert war.

Die Mauer in Berlin war nicht nur eine dicke Betonmauer. Sie war eine stark gesicherte und befestigte Grenze. Neben Beobachtungstürmen, mehreren Mauern, Stacheldraht und Sperren gab es auch offene Bereiche, die streng von Grenzsoldaten überwacht und kontrolliert wurden.

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Berliner Mauer Aufbau – Berlin Ost-West Grenze

Folgen des Mauerbaus

Mit dem Mauerbau schloss die SED-Führung den letzten offenen Übergang zwischen der DDR und der BRD. Damit bedeutete die Berliner Mauer für die Bevölkerung der DDR das Ende ihrer Freiheit und beendete die Möglichkeit, aus der DDR zu fliehen. Sie konnten sich nicht mehr frei zwischen Ost- und West-Berlin bewegen. 

Sowohl für die Menschen der BRD, als auch der DDR bedeutete der Mauerbau aber nicht nur eine Teilung von Plätzen, Straßen oder Häusern. Auch die Bewegungsfreiheit und der Arbeitsplatz wurde ihnen durch die Mauer in Berlin genommen. Aber die wohl schlimmste Folge war das Auseinanderreißen von Familien. Sie konnten sich teilweise jahrzehntelang nicht treffen.

Um zu ihren Familien zu kommen und um vor dem SED-Regime zu fliehen, versuchten zwischen 1961 und 1988 weit über Hunderttausend DDR-Bürger die Flucht über die verriegelte innerdeutsche Grenze oder die Berliner Mauer. Dafür mussten sie Betonmauern, Gräben, Laufanlagen für Wachhunde, Wachtürme und Schützenstellungen überwinden. Insgesamt wurden 136 Menschen bei einem Fluchtversuch aus der DDR erschossen und noch mehr Menschen starben wegen ihrer riskanten Fluchtversuche. Auch DDR-Grenzsoldaten und ausreisende Bürger wurden erschossen.

Berliner Mauer Todesstreifen

Die Flucht über die Berliner Mauer war vor allem wegen dem sogenannten „Todesstreifen“ extrem gefährlich. Das war eine Zone, die von Wachtürmen kontrolliert wurde. Dort lagen auch unzählige Minen, die die Flüchtenden bei Berührung töteten. Nachts wurde er durch strahlend helle Scheinwerfer beleuchtet, damit den DDR-Wachposten kein einziger Fluchtversuch entging.

Durch die endgültige Abriegelung der Grenzen durch die deutsche Mauer, wollte die DDR politische und wirtschaftliche Stabilität erreichen. Und tatsächlich besserte sich der Lebensstandard in Ostdeutschland nach dem Bau der Berliner Mauer. Trotzdem leisteten die Ostberliner Widerstand gegen die Mauer. Um den Widerstand niederzuschlagen, nahm der DDR Staatssicherheitsdienst (Stasi) 4000 Menschen fest.

Nachdem die innerdeutsche Grenze nun überall geschlossen war, mussten sich die Bürger der DDR einen anderen Fluchtweg suchen. Deshalb flohen viele von ihnen nun über Ungarn und die Tschechoslowakei in die BRD. 

Folgen für den Westen

Die Westberliner sahen den Mauerbau kritisch und fürchteten, dass die Abriegelung nur ein erster Schritt zu weiteren Maßnahmen gegen den Status von West-Berlin wäre. Außerdem fühlten sie sich von den Westmächten im Stich gelassen. Denn diese unternahmen nichts gegen den Bau der Mauer. 

Trotzdem zog sich nun mit der Mauer und der geschlossenen Grenze ein Eiserner Vorhang durch die Welt. Damit wurde die Berliner Mauer zum Symbol des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion.

Die Mauer als Symbol

Von der SED-Führung der DDR wurde die Berliner Mauer als „antifaschistischen Schutzwall“ und als „Sieg des sozialistischen Lagers über den westlichen Imperialismus“ gelobt. Gleichzeitig bezeichnete man die Mauer in Deutschland im Westen als „kommunistische Schandmauer“.

Die Berliner Mauer stand damit für die politische Spaltung Deutschlands. Sie wurde aber auch weltweit zum Symbol des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion. Damit wurde sie auch zum abschreckendsten Symbol des Ost-West-Konflikts.

Ende der Berliner Mauer

In der Sowjetunion kam 1985 der neue Staatschef Michail Gorbatschow an die Macht. Er versuchte die sowjetische Regierung und den Staat zu modernisieren. Das wirkte sich auch auf die anderen sozialistischen Staaten in Europa aus. Sie veränderten sich, weil die Sowjetunion auch für sie Reformen verlangte. Die DDR unter SED-Chef Erich Honecker sperrte sich dagegen und verlor dadurch den Rückhalt der Sowjetunion.

Allerdings wehrten sich die DDR-Bürger immer stärker gegen das SED-Regime. Sie protestierten in der Friedlichen Revolution gegen die diktatorische SED und für Reisefreiheit. Am 9. November 1989 stürmten die Menschen die Mauer, nachdem die SED unter dem Druck der Proteste neue Reiseregelungen angekündigt hatte. Das führte zum Mauerfall und damit auch zum Ende des Kalten Krieges.

Abgerissen wurde die Mauer erst, nachdem die DDR komplett zusammengebrochen war. Heute sind die Spuren der Berliner Mauer weitgehend verschwunden und in Berlin selbst findest du nur noch 1,5 Kilometer Mauerreste. Am Brandenburger Tor erinnern nur noch Pflastersteine an den Verlauf der Mauer.

Mauerfall 1989

Jetzt kennst du dich mit dem Bau, den Folgen und dem Ende der Berliner Mauer aus. Aber wie kam es überhaupt zum plötzlichen Mauerfall? Wie genau sich das am 9. November 1989 in Berlin ereignete, erfährst du in unserem Video zum Mauerfall 1989. 

Mauerfall 1989
zum Video: Mauerfall 1989

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