Hier und im Video zeigen wir dir, welche Eigenschaften die Figuren aus dem Drama „Macbeth“ haben und wie sie zueinander stehen!
Inhaltsübersicht
Macbeth — Figurenkonstellation
Das Drama „Macbeth“ von William Shakespeare erschien ca. 1606 und gehört zu den bekanntesten Tragödien der englischen Literatur. Im Mittelpunkt steht der schottische Feldherr Macbeth, der durch eine Prophezeiung zum König aufsteigen will und dafür mehrere Morde begeht.
Die Beziehungen zwischen den Figuren sind stark von Misstrauen und Verrat geprägt. Viele Figuren handeln aus Ehrgeiz, Angst oder Loyalität, wodurch sich der Konflikt im Laufe der Handlung immer weiter zuspitzt.
Hier siehst du eine Figurenkonstellation mit den wichtigsten Charakteren des Dramas.
Tipp: Wenn du dir den Handlungsverlauf noch einmal ansehen möchtest, sieh dir hier unsere Zusammenfassung zu „Macbeth“ an.
Hauptfiguren in Macbeth
Wir stellen dir jetzt die wichtigsten Figuren und deren Eigenschaften vor.
Macbeth
- Rolle: Hauptfigur des Dramas, schottischer Feldherr, später König von Schottland, Ehemann von Lady Macbeth
- Eigenschaften: ehrgeizig, innerlich zerrissen, machtgierig, tyrannisch
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Funktion:
- besiegt zu Beginn des Dramas feindliche Truppen und wird zum Thane von Cawdor ernannt
- lässt König Duncan ermorden, um selbst König zu werden
- veranlasst den Mord an Banquo und dessen Sohn Fleance
- befiehlt den Mord an Macduffs Familie und stirbt im Kampf gegen Macduff
- Bedeutung: Macbeth verkörpert den zerstörerischen Einfluss von Machtgier. Seine Entwicklung vom erfolgreichen Krieger zum tyrannischen Herrscher zeigt, wie der Hunger nach Macht einen Menschen verändern kann.
Lady Macbeth
- Rolle: Ehefrau von Macbeth, treibende Kraft für den Mord an König Duncan
- Eigenschaften: ehrgeizig, manipulativ, entschlossen, später schuldbewusst
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Funktion:
- überredet Macbeth, König Duncan zu ermorden
- entwickelt den Plan für den Mord
- versucht, Macbeth zu beruhigen und die Situation zu kontrollieren
- verfällt später in Wahnsinn und stirbt
- Bedeutung: Lady Macbeth steht dafür, wie skrupellos manche Menschen sein können, um an Macht zu gelangen. Gleichzeitig zeigt sie, dass Schuldgefühle und das Gewissen nicht verdrängt werden können.
Banquo
- Rolle: schottischer Feldherr, Freund von Macbeth, Vater von Fleance
- Eigenschaften: loyal, besonnen, mutig, misstrauisch
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Funktion:
- begegnet gemeinsam mit Macbeth den drei Hexen
- beobachtet Macbeths Verhalten nach der Königsernennung mit wachsendem Misstrauen
- wird von Macbeths Mördern überfallen und getötet
- erscheint später als Geist beim königlichen Bankett
- Bedeutung: Banquo dient als moralischer Gegenpol zu Macbeth. Seine Figur zeigt, dass Prophezeiungen auch ohne gewaltsames Handeln wahr werden können. Als er Macbeth als Geist erscheint, macht er außerdem dessen Schuldgefühle sichtbar.
Macduff
- Rolle: schottischer Edelmann (Thane von Fife), Gegner von Macbeth
- Eigenschaften: mutig, gerecht, loyal, entschlossen
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Funktion:
- entdeckt den Mord an König Duncan
- stellt sich später offen gegen Macbeths Herrschaft
- flieht nach England und verbündet sich mit Malcolm
- tötet Macbeth im Zweikampf
- Bedeutung: Macduff steht für den Widerstand gegen Tyrannei und den Mut, sich gegen Ungerechtigkeit zu erheben.
Malcolm
- Rolle: Sohn von König Duncan, rechtmäßiger Thronfolger Schottlands
- Eigenschaften: vorsichtig, klug, verantwortungsbewusst, gerecht
-
Funktion:
- flieht nach dem Mord an seinem Vater aus Schottland
- sammelt in England Verbündete gegen Macbeth
- führt gemeinsam mit Macduff und Siward ein Heer gegen Macbeth
- wird nach Macbeths Tod zum neuen König von Schottland gekrönt
- Bedeutung: Malcolm symbolisiert die Wiederherstellung der rechtmäßigen Ordnung nach der tyrannischen Herrschaft Macbeths.
Die drei Hexen
- Rolle: übernatürliche Figuren, sprechen mehrdeutige Prophezeiungen über die Zukunft aus
- Eigenschaften: geheimnisvoll, manipulativ, rätselhaft, unheilverkündend
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Funktion:
- prophezeien Macbeth, dass er Thane von Cawdor und später König wird
- sagen Banquo voraus, dass seine Nachkommen Könige werden
- geben Macbeth später weitere zweideutige Prophezeiungen
- täuschen Macbeths Entscheidungen durch ihre Vorhersagen
- Bedeutung: Die Hexen stehen für das Schicksal und die Verführung durch Machtversprechen. Ihre Prophezeiungen treiben Macbeths Handlungen entscheidend voran.
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Wichtige Nebenfiguren
Es gibt auch weitere wichtige Nebenfiguren im Drama, die den Verlauf der Handlung beeinflussen:
- König Duncan: König von Schottland. Er ernennt Macbeth zum Thane von Cawdor und wird später von Macbeth ermordet.
- Fleance: Sohn von Banquo. Er wird zusammen mit seinem Vater von Mördern überfallen, kann jedoch fliehen und überlebt.
- Donalbain: Zweiter Sohn von König Duncan und Bruder von Malcolm. Nach dem Mord an seinem Vater flieht er aus Schottland.
- Lennox: Schottischer Edelmann, der anfangs Macbeth unterstützt. Später stellt er sich jedoch gegen ihn.
- Siward: Englischer Heerführer und Verbündeter von Malcolm. Er unterstützt den Angriff auf Macbeth.
- Junger Siward: Sohn von Siward. Er kämpft gegen Macbeth und wird von ihm im Zweikampf getötet.
- Hekate: Göttin der Hexerei und Anführerin der Hexen. Sie weist die Hexen an, Macbeth mit neuen Prophezeiungen in falscher Sicherheit zu wiegen.
Macbeth — Analyse
Wenn du als Nächstes herausfinden willst, wie du das Werk interpretieren kannst, schau dir auch unsere Analyse zu Macbeth an.
Macbeth – Figurenkonstellation — häufigste Fragen
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Macbeth – Figurenkonstellation — häufigste Fragen
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Wer ist Macbeth?Macbeth ist die Hauptfigur in William Shakespeares Tragödie „Macbeth“: ein schottischer Feldherr, der später König von Schottland wird. Angetrieben von Ehrgeiz und einer Prophezeiung lässt Macbeth König Duncan ermorden und wird danach immer tyrannischer. Macbeth ist mit Lady Macbeth verheiratet.
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Ist Macbeth eine wahre Geschichte?„Macbeth“ ist keine wahre Geschichte, sondern ein Drama von William Shakespeare. Die Handlung ist allerdings lose von historischen Stoffen rund um einen schottischen König namens Macbeth inspiriert. Shakespeare verändert Ereignisse und Figuren stark, damit daraus eine Tragödie über Machtgier und Schuld wird.
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Wie starb Macbeth?Macbeth starb im Kampf, als er im Zweikampf von Macduff getötet wurde. Macduff gehört zu den wichtigsten Gegnern Macbeths und kämpft zusammen mit Malcolm gegen dessen Herrschaft. Macbeths Tod beendet seine Tyrannei, und Malcolm kann danach König werden.
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Warum stirbt Lady Macbeth?Lady Macbeth stirbt, weil sie an den Folgen der Schuld zerbricht und in Wahnsinn verfällt. Im Stück wird ihr Tod nicht direkt gezeigt, aber es wird angedeutet, dass sie sich das Leben nimmt. Auslöser ist vor allem die psychische Belastung durch den Mord an König Duncan.
Dramen verstehen
Die Figurenkonstellation in „Macbeth“ gehört zu den wichtigsten Bausteinen, um Dramen zu verstehen. Wer sich mit Dramen beschäftigt, schaut darauf, wie Figuren handeln, sich verändern und miteinander in Konflikt geraten. So erkennst du, wie Macht, Schuld und Moral die Entscheidungen antreiben und die Handlung immer weiter zuspitzen. Weitere Videos dazu findest du in unserem Englischbereich.