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Rechtschreibregeln helfen dir, Wörter richtig zu schreiben. Die wichtigsten Regeln und wie du sie schnell anwendest, erfährst du hier Schritt für Schritt!

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Quiz zum Thema Rechtschreibregeln
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Inhaltsübersicht

Überblick über die wichtigsten Rechtschreibregeln

Richtiges Schreiben ist gar nicht so kompliziert! Schon mit ein paar grundlegenden Rechtschreibregeln kannst du viele Fehler vermeiden. Das hilft dir nicht nur bei Tests oder Klassenarbeiten — auch die nächste Instagram-Caption oder E-Mail an eine Lehrkraft formulierst du dann fehlerfrei!

Diese Regeln sind besonders wichtig:

  • Groß- und Kleinschreibung
  • Getrennt- und Zusammenschreibung
  • Doppelte Konsonanten
  • s, ss oder ß
  • Umlaute
  • Kommaregeln

Im nächsten Abschnitt schauen wir uns alle Schritt für Schritt an, damit du sie direkt anwenden kannst!

Groß- und Kleinschreibung

Schreibst du auf Englisch, musst du dir über Großbuchstaben kaum Gedanken machen. Im Deutschen ist das anders. Hier werden viele Wörter großgeschrieben.

Die folgenden Regeln helfen dir dabei, Groß- und Kleinschreibung sicher anzuwenden.

Studyflix vernetzt: Hier ein Video aus einem anderen Bereich

Wann schreibst du groß?

Die wichtigste Regel zuerst: Groß schreibst du alle Nomen. Diese kennst du vielleicht auch unter den Namen Substantive, Namenwörter oder Hauptwörter. Mit Nomen beschreibst du meist Dinge, Personen, Pflanzen und Tiere.

Du erkennst Nomen oft daran, dass ein Artikel davor steht. Das können bestimmte Artikel wie der, die, das sein oder unbestimmte Artikel wie ein oder eine.

➡️Beispiele:

  • der Hund
  • eine Idee
  • das Wetter

Auch Satzanfänge schreibst du immer groß.

➡️Beispiele:

  • Morgen schreiben wir einen Test.
  • Vielleicht klappt es diesmal besser.

Eigennamen bekommen ebenfalls einen Großbuchstaben. Dazu gehören Namen von Personen, Städten oder Ereignissen.

➡️Beispiele:

  • Lina
  • München
  • Zweiter Weltkrieg

Steht nach einem Doppelpunkt ein vollständiger Satz, beginnt er ebenfalls groß. Das gilt auch für die wörtliche Rede.

➡️Beispiele:

  • Er wusste es genau: Morgen wird es regnen.
  • Paul sagt: „Ich gehe jetzt nach Hause.“

In Briefen oder E-Mails schreibst du immer die Anredepronomen groß. Du nutzt sie, wenn du jemanden höflich ansprichst.

➡️Beispiele:

  • Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.
  • Haben Sie Zeit?

Wann schreibst du klein?

Klein schreibst du alle Wörter, die keine Nomen, Eigennamen oder Nominalisierungen sind und nicht am Satzanfang stehen. Dazu gehören:

Wortart Beispiele
Verben Wir lernen heute für die Prüfung.
Sie spielt Klavier.
Adjektive Das Wetter ist schön.
Er trägt eine blaue Jacke.
Adverbien Wir treffen uns morgen.
Sie kommt gern mit.
Pronomen Ich freue mich.
Das ist mein Heft.
Artikel und Präpositionen Der Hund liegt auf dem Teppich.
Wir gehen in die Schule.

Ausnahme: Nominalisierungen

Manchmal werden Verben oder Adjektive wie Nomen verwendet. Dann schreibst du sie ebenfalls groß.

➡️Beispiele:

  • Wir gehen heute schwimmen. „schwimmen“ schreibst du als Verb klein
  • Das Schwimmen macht mir Spaß. hier wird „Schwimmen“ als Nomen verwendet und großgeschrieben

Das Gleiche passiert mit Adjektiven:

  • Sie ist gut in der Schule. „gut“ als Adjektiv wird kleingeschrieben
  • Sie wünscht dir alles Gute. nutzt du „Gute“ als Nomen, schreibst du es groß

Tipp: Achte besonders auf Wörter wie „etwas„, „viel“ oder „nichts„. Danach folgt oft ein nominalisiertes Adjektiv.

➡️Beispiele:

  • Das ist etwas Spannendes.
  • Er hat nichts Lustiges gesagt.

Getrennt- und Zusammenschreibung

Eine weiterer wichtiger Punkt in der deutschen Rechtschreibung ist die Getrennt- und Zusammenschreibung. In der Regel schreibst du Wörter verschiedener Wortarten getrennt, aber es gibt auch besondere Fälle, wo es nicht so eindeutig ist, nämlich:

  • Verb + Verb
  • Adjektiv + Verb
  • Nomen + Verb
  • Präposition + Verb
  • Nomen + Nomen

Ob du diese Wortpaare getrennt oder zusammenschreibst, hängt davon ab, ob sie gemeinsam eine neue Bedeutung bilden.

Verb + Verb
Zwei Verben schreibst du getrennt, wenn beide ihre eigene Bedeutung behalten.

➡️Beispiele:

  • Wir gehen heute schwimmen lernen. „schwimmen“ und „lernen“ bleiben zwei eigene Tätigkeiten
  • Er darf länger spazieren gehen. „spazieren“ beschreibt die Tätigkeit, „gehen“ bleibt ein eigenes Verb

Du schreibst sie zusammen, wenn die Verben gemeinsam eine neue Bedeutung haben.

➡️Beispiele:

  • Sie ist in Mathe sitzengeblieben. Das bedeutet nicht nur „sitzen“ und „bleiben“, sondern „eine Klasse wiederholen“
  • Er ist bei der Prüfung durchgefallen. Die Verbindung bedeutet „nicht bestehen“

Adjektiv + Verb
Ein Adjektiv und ein Verb stehen getrennt, wenn das Adjektiv nur beschreibt, wie etwas passiert.

➡️Beispiele:

  • Du hast die Aufgabe richtig gemacht. „richtig“ beschreibt wie etwas gemacht wurde
  • Sie redet laut weiter. „laut“ beschreibt, wie sie spricht

Du schreibst zusammen, wenn die Verbindung aus Adjektiv + Verb gemeinsam eine neue Bedeutung bilden.

➡️Beispiele:

  • Er will sich freisprechen. Das bedeutet „für unschuldig erklären“
  • Sie lässt sich krankschreiben. Das bedeutet „eine Krankmeldung bekommen“

Nomen + Verb
Hier steht ein Nomen (zum Beispiel ein Gegenstand oder Begriff) zusammen mit einem Verb.

Bleibt das Nomen als eigenes Wort erkennbar, schreibst du getrennt.

➡️Beispiele:

  • Wir spielen Klavier.
    „Klavier“ bleibt ein eigenständiges Nomen
  • Er möchte Kuchen backen.
    „Kuchen“ bleibt ein eigenständiges Nomen

Wird aus der Verbindung ein neues Verb mit eigener Bedeutung, schreibst du zusammen.

➡️Beispiele:

  • Ich werde am Wettbewerb teilnehmen.
  • Sie möchte sich festlegen.
  • Er kann ein Geheimnis preisgeben.

Präposition + Verb
Hier steht eine Präposition (z. B.: auf, an, mit, vor) vor einem Verb. In den meisten Fällen bilden sie ein gemeinsames Verb und werden deshalb zusammengeschrieben.

➡️Beispiele:

  • Bitte aufstehen.
  • Wir wollen mitkommen.
  • Er möchte das Licht anmachen.

Ausnahme: Steht die Vorsilbe im Satz getrennt vom Verb, schreibst du sie auch getrennt.

➡️Beispiele:

  • Er steht früh auf.
  • Wir machen das Licht an.

Das nennt du auch trennbare Verben.

Nomen + Nomen
Werden zwei Nomen verbunden, entsteht ein sogenanntes zusammengesetztes Nomen. Du schreibst sie immer zusammen, weil beide Wörter gemeinsam eine neue Bedeutung bekommen.

➡️Beispiele:

  • Schulbuch
  • Sommerurlaub
  • Klassenraum
  • Handyvertrag

Konsonanten und Vokale: Wann verdoppelst du Buchstaben?

Bei vielen Wörtern im Deutschen musst du einen Konsonanten verdoppeln, wie zum Beispiel bei „Bett“. Bei einem ähnlichen Wort wie „beten“ bleibt das „t“ hingegen einfach. Ob du den Konsonanten verdoppeln musst, verraten dir die Dehnung und Schärfung.

Schärfung: Nach kurzem Vokal folgt ein Doppelkonsonant

Du sprichst von einer Schärfung, wenn ein Vokal kurz und knapp gesprochen wird. Nach so einem Vokal folgt immer ein doppelter Konsonant.

➡️Beispiele:

  • Ball
  • Sonne
  • Mitte
  • rennen
  • kommen

Sprich die Wörter jeweils laut und deutlich aus. Du wirst merken, dass der Vokal davor immer kurz klingt und nicht langgezogen wird.

Dehnung: Langer Vokal ohne Doppelkonsonant

Anders ist das bei einer Dehnung. Hier wird der Vokal vor dem Konsonanten lang gesprochen. Nach so einem Vokal folgt kein doppelter Konsonant.

➡️Beispiele:

  • Tal
  • Name
  • Boden
  • lesen
  • Hase

Dehnungs-h bei langem Vokal

Manche Vokale sprichst du lang aus, weil danach ein Dehnungs-h folgt.

➡️Beispiele:

  • Wahl
  • Bahn
  • wohnen
  • fahren

Leider gibt es keine feste Regeln, wann ein Dehnungs-h kommt. Du kannst dir aber merken, dass häufig vor den Konsonanten l, m, n und r ein Dehnungs-h steht.

Achtung: Sonderfälle nach kurzem Vokal

Nach einem kurzen Vokal wird k oft zu ck .
➡️Beispiele: backen, Ecke

Nach einem langen Vokal wird z oft zu tz.
➡️Beispiele: Katze, sitzen

Diese Ausnahmen musst du dir leider einfach merken. Denn manche Wörter schreibst du nach einem langen Vokal trotzdem nur mit z, wie zum Beispiel „Polizei“ oder „heizen“.

Die s-Laute: s, ss oder ß

Viele Wörter im Deutschen enthalten einen s-Laut, werden aber unterschiedlich geschrieben. Ob du s, ss oder ß verwendest, hängt von der Aussprache ab.

Das einfache s
Ein einfaches s steht oft nach einem Vokal, wenn der s-Laut weich gesprochen wird.

➡️Beispiele:

  • Sonne
  • lesen
  • Musik

Du hörst hier ein weiches s.

Manchmal klingt das s scharf, wird aber trotzdem mit s geschrieben. Dann hilft dir die Verlängerung des Wortes.

➡️Beispiele:

  • Glas Gläser
  • Haus Häuser

In der Mehrzahl hörst du den weichen s-Laut. Deshalb schreibst du auch im Singular ein einfaches s.

ss nach kurzem Vokal
Nach einem kurzen Vokal schreibst du fast immer ss.

➡️Beispiele:

  • Fluss
  • Kuss
  • ssen
  • Klasse
  • fressen

Sprich die Wörter deutlich. Der Vokal davor ist kurz und wird nicht gezogen.

ß nach langem Vokal
Nach einem langen Vokal schreibst du ß.

➡️Beispiele:

  • Straße
  • groß
  • heißen
  • draußen
  • reißen

Hier wird der Vokal davor lang gesprochen.

Umlaute: ä, ö, ü

Die Umlaute ä, ö und ü sind eigene Buchstaben im Deutschen. Du brauchst die Umlaute meist im Plural, bei weiblichen Formen oder bei Steigerungen.

Umlaute im Plural
Oft taucht ein Umlaut auf, wenn du die Mehrzahl bildest.

➡️Beispiele:

  • der Wald die Wälder
  • das Buch die Bücher
  • der Apfel die Äpfel

Nicht jedes Wort bekommt im Plural einen Umlaut, aber viele einsilbige Nomen verändern dabei ihren Vokal.

Umlaute bei weiblichen Formen
Auch bei weiblichen Berufsbezeichnungen erscheint häufig ein Umlaut.

➡️Beispiele:

  • der Bauer die Bäuerin
  • der Bäcker die Bäckerin
  • der Arzt die Ärztin

Der Umlaut hilft dir hier, die Form zu unterscheiden.

Umlaute bei Steigerungen
Auch bei der Steigerung von Adjektiven verändert sich der Vokal oft.

➡️Beispiele:

  • alt älter am ältesten
  • jung jünger am jüngsten
  • groß größer am größten

Die wichtigsten Kommaregeln

Neben der Schreibweise der Wörter, kann auch die Zeichensetzung im Deutschen knifflig sein. Ein häufiger Stolperstein, sind die Kommas.

Kommas helfen dir, Sätze übersichtlich zu strukturieren. Ohne sie wäre ein Text oft schwer zu verstehen. Mit ein paar grundlegenden Regeln kannst du viele Kommas schon richtig setzen:

Regel Erklärung und Beispiele
Komma zwischen Hauptsatz und Nebensatz

Ein Komma steht immer zwischen Haupt- und Nebensatz. Du erkennst den Nebensatz oft durch Wörter wie „weil“, „dass“, „wenn“, „obwohl“ oder „damit“.

➡️Beispiel:

  • Ich gehe früher nach Hause, weil ich krank bin.
  • Sie freut sich, dass du kommst.
Komma bei Aufzählungen

Wenn du mehrere Dinge hintereinander nennst, trennst du sie mit Kommas.

➡️ Beispiel:

  • Im Rucksack sind Hefte, Bücher, Stifte und ein Taschenrechner.
Komma vor bestimmten Bindewörtern

Vor Bindewörtern wie „aber“, „denn“, „doch“, „sondern“ steht ein Komma.

➡️Beispiel:

  • Ich wollte zum Training gehen, aber ich hatte keine Zeit.
  • Sie lernt viel, denn morgen schreibt sie eine Arbeit.
Kein Komma bei einfachen Verbindungen

Wenn zwei Satzteile nur mit „und“ oder „oder“ verbunden sind, setzt du normalerweise kein Komma.

➡️Beispiele:

  • Wir fahren nach Hamburg und besuchen unsere Freunde.
  • Er liest ein Buch oder hört Musik.

Tipp: Beim Lesen merkst du oft automatisch, wo ein Komma stehen könnte. Häufig setzt du ein Komma dort, wo du beim Sprechen eine kurze Pause machst. Das kann beim Überprüfen eines Satzes helfen. Welche Kommaregeln es noch gibt, zeigen wir dir hier im Beitrag!

Häufige Rechtschreibfehler

Einige Rechtschreibfehler passieren besonders oft. Wenn du sie kennst, kannst du sie gezielt finden und künftig ganz vermeiden!

1. das oder dass
Viele verwechseln das und dass, weil beide gleich ausgesprochen werden.

„Dass“ mit Doppel-s ist ein Bindewort. Du verbindest damit zwei Sätze miteinander.

➡️Beispiele:

  • Ich glaube, dass er heute fehlt.
  • Sie hofft, dass das Wetter besser wird.

„Das“ ist hingegen ein Artikel oder ein Fürwort (Pronomen). Fürwörter beziehen sich immer auf ein Nomen, das zuvor genannt wurde.

➡️Beispiele:

  • Das Heft liegt auf dem Tisch.
  • Das ist das Bild, das ich gemalt habe.

Tipp: Versuche „das“ mit „dieses“, „jenes“ oder „welches“ zu ersetzen. Funktioniert das, schreibst du das mit einem s. Zum Beispiel: Das Buch, welches ich lese also „das“

2. seit oder seid
Auch seit und seid klingen gleich, haben aber unterschiedliche Bedeutungen.

„Seit“ benutzt du, wenn es um Zeit geht.

➡️Beispiele:

  • Ich wohne seit drei Jahren hier.
  • Wir warten seit einer Stunde.

„Seid“ ist hier die zweite Person Plural (ihr-Form) des Verbs sein.

➡️Beispiele:

  • Ihr seid heute sehr leise.
  • Seid ihr schon fertig?

Tipp: Wenn du im Kopf „wir sind“ einsetzen kannst, passt meistens seid.

3. wart oder ward
Auch wart und ward klingen gleich, aber haben jeweils eine andere Bedeutung.

„Wart“ ist die Vergangenheitsform von sein für mehrere Personen.

➡️Beispiele:

  • Ihr wart gestern im Training.
  • Wo wart ihr am Nachmittag?

„Ward“ ist eine alte Form und wird heute kaum noch benutzt.

➡️Beispiel: Er ward lange nicht gesehen.

4. einzige oder einzigste
Bei „einzigste“ passiert ein typischer Sprachfehler. Das Wort „einzig“ kannst du nicht steigern. Deshalb ist „einzigste“ immer falsch.

➡️Beispiele:

  • Das ist die einzige Lösung.
  • Sie war die einzige Person im Raum.

Merk dir also: Wenn etwas einzigartig ist, gibt es davon nur eines und deshalb gibt es auch keine Steigerung.

5. wieder oder wider
Auch wieder und wider klingen gleich, bedeuten aber etwas anderes.

„Wieder“ bedeutet „noch einmal“.

➡️Beispiele:

  • Wir sehen uns wieder.
  • Er liest den Text wieder.

„Wider“ bedeutet „gegen“ oder „im Gegensatz zu“.

➡️Beispiele:

  • Sie handelte wider besseres Wissen.
  • Er leistete Widerstand.

Merk dir: Geht es um „noch einmal“, schreibst du „wieder“. Geht es um „gegen etwas“, schreibst du „wider“.

Tipps zur Verbesserung deiner Rechtschreibung

Rechtschreibung wird besser, wenn du regelmäßig übst und deine Fehler gezielt angehst. Schon kleine Gewohnheiten im Alltag können dir dabei helfen.

  1. Lies aufmerksam
    Du könntest dir angewöhnen, beim Lesen bewusst auf die Schreibweise von Wörtern zu achten. Das funktioniert bei Büchern genauso wie bei guten Online-Texten.
     
    Wenn du ein Wort öfter korrekt siehst, speichert dein Gehirn die Schreibweise leichter ab. Zum Beispiel merkst du dir mit der Zeit automatisch, dass „Klasse“ mit ss geschrieben wird oder dass „schön“ ein ö enthält.
     
  2. Schreibe regelmäßig
    Nur lesen reicht nicht du solltest auch selbst schreiben. Du könntest zum Beispiel kurze Texte verfassen oder kleine Diktate üben. Wenn dir jemand einen Satz vorliest wie: „Der Vogel sitzt auf dem Baum.“ kannst du danach prüfen, ob du Vogel, sitzt oder Baum richtig geschrieben hast. So erkennst du schnell, bei welchen Wörtern du noch unsicher bist.
     
  3. Analysiere deine Fehler
    Wenn dir ein Fehler auffällt, lohnt es sich, kurz darüber nachzudenken. Du könntest dich fragen: Welche Regel habe ich hier falsch angewendet.
     
    Vielleicht hast du zum Beispiel „Klase“ statt „Klasse“ geschrieben oder „dass“ und „das“ verwechselt. Wenn du solche Wörter notierst und später noch einmal anschaust, merkst du sie dir meist besser.
     
  4. Nutze Übungen und Lernapps
    Im Internet findest du viele kostenlose Übungen zur Rechtschreibung. Auch kleine Spiele oder Lernapps können beim Training helfen.
     
    Du könntest zum Beispiel jeden Tag eine Übungsaufgabe machen oder ein kurzes Quiz lösen. Schon 15 Minuten konzentriertes Üben am Tag reichen aus, um deine Rechtschreibung zu verbessern!
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Rechtschreibstrategien

Wenn du bei einem Wort unsicher bist, können dir einfache Rechtschreibstrategien helfen. Ein paar hast du hier im Beitrag schon kennengelernt. Zum Beispiel, dass du mit der Ersatzprobe herausfinden kannst, ob „das“ mit ss oder s geschrieben werden muss.

Welche weiteren Methoden dir beim richtigen Schreiben helfen und wie du sie Schritt für Schritt anwendest, erfährst du in unserem Beitrag zu den Rechtschreibstrategien.

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