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Wer war Friedrich Dürrenmatt?

Der Schweizer Friedrich Dürrenmatt trug mit seinen zahlreichen Werken einen bedeutenden Teil zur deutschsprachigen Literatur im 20. Jahrhundert bei. Alles, was du über ihn musst, erfährst du hier und im Video!

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Inhaltsübersicht

Wer war Friedrich Dürrenmatt?

Friedrich Dürrenmatt (1921-1990) gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftsteller der Nachkriegsliteratur und Postmoderne. Obwohl sein großer Traum schon als Kind eigentlich immer die Malerei gewesen war, machte er später stattdessen das Schreiben zu seinem Beruf —  doch die Kunst begleitete ihn und seine Werke ein Leben lang. Gemeinsam mit Max Frisch prägte er als literarisches Doppelgestirn („Dioskuren der Schweizer Literatur“) das Theater der Nachkriegszeit nachhaltig.

Das Bild zeigt einen Steckbrief von Friedrich Dürrenmatt mit wichtigen Informationen und einem Porträt. Vollständiger Name: Friedrich Reinhold Dürrenmatt / Geboren: 05. Januar 1921 in Konolfingen, Schweiz / Gestorben: 14. Dezember 1990 in Neuenburg, Schweiz /Eltern: Reinhold Dürrenmatt und Hulda Dürrenmatt (geb. Zimmermann), Geschwister: Veroni (kleine Schwester) / Ehepartner: Lotti Geißler (1946-1983), Charlotte Kerr (1984-1990) / Kinder: Peter, Barbara, Ruth (aus erster Ehe) / Ausbildung: Studium der Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik / Epoche: Nachkriegsliteratur, Postmoderne / bekannt für: Tragikomödie / Bekannte Werke: Der Richter und sein Henker (Kriminalroman, 1950/51), Der Besuch der alten Dame (tragische Komödie, 1955), Das Versprechen (1958), Die Physiker (Komödie, 1962)
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Steckbrief Friedrich Dürrenmatt

In seinen Werken benutzte Dürrenmatt viel schwarzen Humor und absurde Situationen, um die Probleme der modernen Welt zu zeigen. Er glaubte, dass man über die schlimmen Dinge im Leben am besten mit einer Mischung aus Lachen und Weinen schreiben kann. In seinen Geschichten zerstört fast immer der Zufall alle Pläne der Figuren, was ihre wahren Absichten ans Licht bringt.

Lebenslauf & Biografie von Friedrich Dürrenmatt

Das Leben von Friedrich Dürrenmatt war geprägt von einer unermüdlichen kreativen Suche, bei der er als freischaffender Künstler und kritischer Denker die Grenzen von Literatur, Theater und Malerei neu definierte.

Das Bild zeigt eine Zeitleiste zum Leben des Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt.
1921: Geburt in Konolfingen im Kanton Bern / 1935: Umzug der Familie Dürrenmatt nach Bern / 1941: Matura am privaten Humboldt-Gymnasium; Aufnahme eines Studiums der Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik an der Universität Bern und Zürich / 1946: Abbruch des Studiums, um Schriftsteller zu werden; Heirat mit Schauspielerin Lotti Geißler / 1947: Uraufführung seines ersten Dramas „Es steht geschrieben“ und darauffolgender Theaterskandal / !950-1951: Veröffentlichung seines Kriminalromans „Der Richter und sein Henker" in einer Zeitschrift / 1952: Uraufführung von „Die Ehe des Herrn Mississippi“ und damit Durchbruch in Deutschland / 1955: Internationaler Durchbruch mit Bühnenstück „Der Besuch der alten Dame“ / 1962: Veröffentlichung von „Die Physiker" / 1969: Beginn mit der Arbeit an seinem Lebensprojekt „Stoffe“ / 1976: Erste öffentliche Ausstellung seiner Kunst / 1981: „Stoffe I – III“ erscheinen / 1983: Tod von Lotti; Filmportrait „Porträt eines Planeten“ über Friedrich Dürrenmatt / 1984: Heirat mit Journalistin Charlotte Kerr / 1990: Veröffentlichung seiner letzten „Stoffe“ „Turmbau IV-IX“; Tod durch Herzversagen
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Lebenslauf Friedrich Dürrenmatt

Du kannst dir den Lebenslauf auch hier als PDF herunterladen: Friedrich Dürrenmatt Lebenslauf

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Kindheit und Schulzeit

Als Sohn des Pfarrers der Gemeinde Konolfingen kam Friedrich Reinhold Dürrenmatt am 5. Januar 1921 zur Welt. In dem Dorf verbrachte er eine unbeschwerte, wenn auch durch seine Sonderrolle als Pfarrerssohn teils isolierte Kindheit. Friedrich Dürrenmatt spielte mit den anderen Kindern Fußball und las gerne die Abenteuerromane von Karl May oder Jules Vernes sowie Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“. Schon damals war Kunst seine Leidenschaft, was zahlreiche Gemälde und Illustrationen zeigen.

Für die Schule hatte Dürrenmatt nicht viel übrig, denn er beschrieb die Schulzeit als übelste Zeit seines Lebens. Viel lieber wollte er Künstler werden. Und obwohl sein Vater sich ein Theologiestudium für seinen Sohn wünschte, stimmte er einem Kunststudium zu — wenn er sein Abitur bestehen würde. Also wälzte der junge Dürrenmatt sich Tag und Nacht in Büchern. Den Abschluss schaffte er geradeso.

Friedrich Dürrenmatts Studienzeit

Zum angestrebten Kunststudium kam es schließlich aber doch nicht. Vermutlich deswegen, weil seine Malerei von den anderen Künstlern abgelehnt wurde. Bern, wo Dürrenmatt mittlerweile lebte, war damals nämlich vom Impressionismus geprägt. Seine Bilder hingegen waren expressionistisch, düster und fantastisch. 1941 begann er stattdessen ein Studium der Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik. Während dieser Zeit fand Dürrenmatt die Inspiration zum Schreiben.

Mit gerade einmal 25 Jahren arbeitete er bereits an seinem ersten Bühnenstück: Die Komödie „Es steht geschrieben“ (1947). Es handelt von der Problematik einer religiösen Haltung in einer sich schnell ändernden Zeit. Weil damals aber noch sehr viele Menschen sehr gläubig waren, löste die Uraufführung des Stückes 1947 einen Theaterskandal aus, brachten ihm aber auch den renommierten „Welti-Preis“ und den Kontakt zu Max Frisch ein.

Daraufhin hatte Friedrich Dürrenmatt den Entschluss gefasst, das Studium abzubrechen und Schriftsteller zu werden. Die Malerei spielte trotzdem noch eine wichtige Rolle in seinem Leben: Einige seiner späteren Werke illustrierte er selbst, fertigte Skizzen und ganze Bühnenbilder für sie an.

Die ersten Jahre als freier Schriftsteller

Die ersten Jahre der Tätigkeit als freier Schriftsteller standen unter großem finanziellen Druck. Wegen anfänglicher Misserfolge von Dürrenmatts Werken waren er und seine junge Familie oft auf die Unterstützung von Freunden und Bekannten angewiesen. Auftragsarbeiten wie Sketche und Hörspiele waren damals Dürrenmatts wichtigste Einnahmequelle.

Die Rettung war ein Angebot der Wochenzeitschrift Der Schweizerische Beobachter. Dürrenmatt verfasste den Kriminalroman „Der Richter und sein Henker“ (1950/51) als Fortsetzungsroman in acht Folgen gegen ein Honorar von 1.000 Franken. Erst 1952 erschien das Ganze als Buch. Obwohl er den Krimi als reine Auftragsarbeit begann, nutzte er ihn, um sich von den klassischen Detektivromanen abzuwenden. Für ihn war der logisch denkende Detektiv, der am Ende immer den Fall löst, eine Illusion.

Mit der Uraufführung von seiner Komödie „Die Ehe des Herrn Mississippi“ (1952) wurden seine Werke in Deutschland bekannt und gefeiert. Im selben Jahr übersiedelte die Familie nach Neuenburg (Neuchâtel), wo Dürrenmatt fortan bis zu seinem Lebensende wohnte und arbeitete. Bereits zwei Jahre später wurde Friedrichs Dürrenmatts Arbeit mit dem Literaturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet.

Der große Durchbruch 

Danach ließ auch der internationale Erfolg nicht lange auf sich warten. Mit der Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“ (1955) erlangte der Schweizer weltweit Berühmtheit. In dem Theaterstück sprach Friedrich Dürrenmatt vom Verhalten der Wohlstandsgesellschaft: Eine Millionärin kehrt in ihre frühere Heimat zurück und macht den Dorfbewohnern ein unmoralisches Angebot. Obwohl diese zunächst abgeneigt sind, werfen sie für Geld schließlich all ihre Skrupel über Bord.

Dürrenmatt schrieb 1957 im Auftrag des Filmproduzenten Lazar Wechsler das Drehbuch für den Kriminalfilm „Es geschah am helllichten Tag“ (1958) mit Heinz Rühmann. Doch obwohl der Film ein großer Erfolg war, war Dürrenmatt sehr unzufrieden. Das Happy End im Film war ihm nämlich zu realitätsfern und verlogen. Als Reaktion schrieb er die Geschichte als Roman um („Das Versprechen“, 1958), in dem der brillante Plan des Kommissars an einem banalen Zufall scheitert. Damit wollte er wie auch schon bei „Der Richter und sein Henker“ (1950/51) zeigen, dass die Welt vom Zufall beherrscht wird und die menschliche Justiz oft machtlos ist.

Im Jahr 1962 veröffentlichte er seine Komödie „Die Physiker“ (1962), in der er die Verantwortung der Wissenschaft und die Gefahren der Entdeckungen des Atomzeitalters in Folge des Kalten Kriegs thematisiert.

Neben Dramen und Romanen prägte Dürrenmatt auch das Genre des Hörspiels maßgeblich (z. B. mit „Die Panne“, ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 1957).

1969 begann er außerdem mit dem „Stoffe-Projekt“, welches ihn bis zu seinem Lebensende begleitete. Diese „Stoffe“ waren Dürrenmatts Versuch, die Geschichte seiner Schriftstellerei darzustellen.

Zahlreiche weitere bekannte Werke und etliche Auszeichnungen (z. B. Preis der Schillerstiftung) prägten die folgenden Jahre seines Schriftstellerlebens. 

Die letzten Jahre des Schriftstellers

Gegen Ende seines Lebens erfuhr Friedrich Dürrenmatt schließlich die damals erträumte Anerkennung als Maler. Aufgrund der starken Kritik in der Jugend hatte er seine Kunst immer sehr privat gehalten. Aber 1976 schaffte es ein Freund schließlich, Dürrenmatt zu einer Ausstellung zu überreden — und der Öffentlichkeit zum ersten Mal die Bewunderung seiner Malerei zu erlauben.

 1981 erschien dann „Labyrinth. Stoffe I – III“ (1981). Zwei Jahre darauf starb seine geliebte Frau, woraufhin der schwer getroffene Dürrenmatt sich in seine Arbeit stürzte. Der Journalistin Charlotte Kerr erlaubte er, das Filmportrait „Porträt eines Planeten” über ihn zu drehen. Unerwartet verliebten sich Dürrenmatt und Kerr und heirateten 1984. 

In seinen letzten Jahren wurde der Schweizer Schriftsteller für seine Arbeit mit weiteren Preisen geehrt, erhielt unter anderem den Schiller-Gedächtnis-Preis und den Georg-Büchner-Preis. Im Oktober 1990 wurde „Turmbau. Stoffe IV-IX” (1990) als vorläufiger Abschluss seines „Stoffe-Projektes” veröffentlicht. Nur zwei Monate später am 14. Dezember 1990 starb der 69-jährige Friedrich Dürrenmatt an Herzversagen.

Noch vor seinem Tod veranlasste Dürrenmatt die Gründung des Schweizerischen Literaturarchivs (SLA) in Bern, dem er unter dieser Bedingung seinen literarischen Nachlass vermachte. In seinem ehemaligen Wohnhaus oberhalb von Neuenburg wurde im Jahr 2000 das vom Architekten Mario Botta entworfene „Centre Dürrenmatt Neuchâtel“ eröffnet, das heute sein umfangreiches bildnerisches Werk der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Zu welcher Epoche gehört Friedrich Dürrenmatt?

Friedrich Dürrenmatt lässt sich in die Epochen der Nachkriegsliteratur (1945–1990) und der Postmoderne (ca. 1968–2010) einordnen. Er entwickelte jedoch seinen ganz eigenen Stil, bei dem er vor allem durch den Kalten Krieg geprägt wurde. Zudem griff er Elemente des Epischen Theaters von Bertolt Brecht auf und entwickelte diese eigenständig weiter.

In vielen seiner Texte beschäftigt der Schriftsteller sich mit Schuld und Sühne sowie Recht und Gerechtigkeit. Dabei zeigt er, wie weit die Begriffe auseinanderklaffen können. Auch religiöse und mythologische Motive tauchen in seinen Werken immer wieder auf.

Friedrich Dürrenmatt sagte einmal: „Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.“ Demnach fanden sich in seinen Werken immer wieder pessimistische Grundthemen.

Auch der Zweifel am Sinn des menschlichen Tuns war zentrales Thema von Dürrenmatts Schriftstücken. Oft stellte er die Frage nach Macht, Verantwortung und Einflussmöglichkeiten einer einzigen Person. Er schrieb über die Hilflosigkeit des Einzelnen und stellte seine Fähigkeit infrage, in einer von Chaos und Zufall regierten Welt etwas am Lauf der Dinge ändern zu können.

Dürrenmatts Dramatheorie – Die Tragikomödie

Friedrich Dürrenmatt hatte seine eigene Dramentheorie geschaffen: die Tragikomödie . Mit der Mischform aus Tragödie und Komödie wollte er die Zuschauer zum Nachdenken anregen, gleichzeitig aber Distanz zur Handlung auf der Bühne schaffen.

Der Schweizer sah die Tragikomödie als einzige mögliche dramatische Form, die Probleme der modernen Gesellschaft abzubilden. Für ihn war die moderne Welt chaotisch. In ihr waren Verantwortung und Schuld verwischt und es existierten keine klassischen großen Helden mehr. Seiner Ansicht nach waren es die kleinen Charaktere der Komödie, die die neue Welt am besten darstellen konnten.

Dafür bediente Dürrenmatt sich des Stilmittels der Verfremdung. So konnte er allgemein Anerkanntes hinterfragen und die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Strukturen offenbaren. Ebenso charakteristisch waren schwarzer Humor, Satire und groteske Elemente, die scheinbar Unvereinbares miteinander verbinden. Besonders aber zeichnete das Chaos Dürrenmatts Dramatheorie aus: Das Traurige oder Schockierende schlägt auf einmal ins Lustige und Absurde um. Auch die tragische Realität wird so übertrieben dargestellt, dass die Zuschauer nur noch darüber lachen können.

Friedrich Dürrenmatt – Werke

Dürrenmatts Fähigkeiten als Schriftsteller waren vielseitig. Du wirst feststellen, dass sich unter seinen Werken eine ganze Menge an Romanen und Erzählungen befinden. Auch für die zahlreichen Komödien und Dramen, die er auf die Bühne brachte, war der Schweizer bekannt.

Erzählungen

  • Die Wurst (1943)
  • Der Alte (1945)
  • Die Panne (1956)
  • Der Sturz (1971)

Romane

  • Der Richter und sein Henker (1950/51)
  • Der Verdacht (1951/52)
  • Grieche sucht Griechin (1955)
  • Das Versprechen (1958)
  • Justiz (1985)
  • Durcheinandertal (1989)

Bühnenstücke

  • Es steht geschrieben (1947)
  • Romulus der Große (1949)
  • Die Ehe des Herrn Mississippi (1952)
  • Der Besuch der alten Dame (1955)
  • Die Physiker (1962)
  • Der Meteor (1966)
  • Der Mitmacher (1972)
  • Achterloo (1983)

Autobiografie

  • Labyrinth. Stoffe I–III (1981)
  • Turmbau. Stoffe IV-IX (1990)

Friedrich Dürrenmatt — häufigste Fragen

(ausklappen)
  • Wie unterscheide ich bei Dürrenmatt Satire von Groteske?
    Satire kritisiert bei Dürrenmatt gezielt gesellschaftliche Zustände, oft mit klarer moralischer Stoßrichtung. Groteske entsteht, wenn Unvereinbares hart zusammenprallt und die Welt „entstellt“ wirkt. Typisch ist ein plötzlicher Wechsel von Bedrohung zu Komik, sodass Lachen und Schock gleichzeitig möglich sind.
  • Was bedeutet bei Dürrenmatt „Verfremdung“ ganz konkret beim Lesen oder Zuschauen?
    Verfremdung heißt, dass du nicht „mitfühlen“ sollst wie im klassischen Illusionstheater, sondern kritisch hinschaust. Das gelingt durch Übertreibung, künstliche Spielsituationen, unwahrscheinliche Wendungen oder Figuren als Typen. Dadurch wirkt das Geschehen absichtlich gemacht, und genau das zwingt dich zum Nachdenken.
  • Wie kann ich „Zufall und Chaos“ in einer Szenenanalyse nachweisen?
    Du weist Zufall und Chaos nach, indem du zeigst, dass Handlungen nicht sauber aus Motiven folgen, sondern durch Kettenreaktionen, Missverständnisse oder unerwartete Eingriffe kippen. Achte auf Wendepunkte, an denen Pläne scheitern, weil ein kleines Ereignis alles verändert. Wichtig ist die Wirkung: Kontrolle bricht sichtbar zusammen.
  • Welche typischen Interpretationsfehler passieren bei Dürrenmatts Tragikomödien?
    Häufig wird die Komik als „nur Unterhaltung“ abgetan oder das Tragische als reine Moralpredigt gelesen. Bei Dürrenmatt gehört beides zusammen: Das Lachen schafft Distanz, damit die Kritik härter trifft. Ein weiterer Fehler ist, Figuren als psychologisch „realistisch“ zu deuten, obwohl sie oft Funktionen im Gedankenspiel sind.

Der Besuch der alten Dame – Zusammenfassung

Mit seinen Romanen, Erzählungen und Bühnenstücken wurde Friedrich Dürrenmatt ein bekannter Schriftsteller. Weltweit berühmt wurde er aber erst mit seiner Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“. Wovon das Stück handelt und noch mehr erfährst du hier!

Zum Video: Der Besuch der alten Dame - Zusammenfassung
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